DE1761892U - Steckstrickleiter. - Google Patents

Steckstrickleiter.

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DE1761892U
DE1761892U DE1956M0021507 DEM0021507U DE1761892U DE 1761892 U DE1761892 U DE 1761892U DE 1956M0021507 DE1956M0021507 DE 1956M0021507 DE M0021507 U DEM0021507 U DE M0021507U DE 1761892 U DE1761892 U DE 1761892U
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DE
Germany
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rope
rung
hook
rope ladder
attached
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DE1956M0021507
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Inventor
Friedrich Marxen
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Description

  • Anmelder : Friedrich Marxen
    Köln-Mari, enburg
    Lindenallee 64
    S t e o k ß t r i c k 1 e i t e r
    S'teoks'triekleiter
    Die Neuerung betrifft eine Steckstrickleiter, bei der zwei
    nebeneinander liegende Seile durch starre Quersprossen miteinander verbunden sind und wobei die Quersprossen stangenartig zusammengesteckt werden können, und die stangenartig zusammengesteckte Strickleiter mit einem an der obersten Quersprosse angeordneten Haken an Äste, Mauern, Kanten oder dergleichen angehängt werden kann. Die Neuerung betrifft im einzelnen eine besondere Ausbildung derartiger Steckstrickleitern, um die Sicherheit und Bequemlichkeit bei der Benutzung derselben zu verbessern.
  • Bei den bisher bekannt gewordenen Steokstrickleitern war eine genügende Sicherheit bei der Benutzung derselben nicht gegeben, da die Sprossen infolge der Durchbohrungen an den Sprossenenden sehr geschwächt sind. Die Durchbohrungen an den Enden der Sprossen dienten zum Durchführen der Seile der Strickleiter. Es kam auch häufig vor, dass sich die Sprossen verdrehten oder sich seitlich verschoben.
    DieSicherheitder bekannten Steckstrickleitern wurde schliess-
    lioh auch dadurch gefährdetl, dass die Seile durch Anlie-
    gen und Scheuern an Wänden, Bäumen oder dergleichen einem grossen Verschleiss ausgesetzt waren.
  • Schliesslich erforderte es sehr grosse Aufmerksamkeit, die bekannten Steckstrikleitern zu besteigen, da die Sprossen direkt an den Wänden, Bäumen oder dergleichen anliegen und nur sehr schlecht begangen werden können. Oft kam es vor, dass ein Fuss, der deswegen nicht richtig auf die Sprosse aufgesetzt werden konnte, von der Sprosse abrutscht, sobald das Körpergewicht auf diesen Pulse übertragen wurde.
  • Im übrigen war es bei den bisher bekannten Steckstrickleitern sehr umständlich, den Haken der Strickleiter nach der Benutzung der Strickleiter von seinem Widerlager, zB. Fensterkreuzen, Mauerkanten oder dergleichen, abzulösen. Es kam häufig vor, dass sich der Auslösemechanismus verklemmte und die Strickleiter nicht ohne weiteres abgelöst werden konnte.
  • Das Abnehmen der Strickleiter bei verklemmten Auslösemechanismus war häufig nur möglich, indem man die Strickleiter wieder bestieg, um den Auslösemechanismus wieder in Ordnung zu bringen oder indem man mit langen Stangen oder durch Hin-und Herschleudern des unteren Endes der Strickleiter versuchte, den Haken der Strickleiter mit dem verklemmten Auslösemechanismus zu losen. Alle diese Manipulationen zum Ablösen der verklemmten Strickleiter sind nicht ungefährlich und führten häufig zu Unfällen » Aufgabe der Neuerung ist es, die Nachteile zu überwinden Gemäss der Neuerung wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Seile an den Verbindungsstellen mit den Sprossenenden auf ein kurzes Stück Seillänge in zwei"Seilhälften" aufgespleisst sind und die Sprossenenden jeweils zwischen
    die beiden aufgespleissten"Seilhälften"eingeschoben und
    befestigt sind Dabei können die"Seilhälften"an den
    Sprossenenden durch beiderseits des Seiles liegende und mit
    den Sprossen fest verbundene Laschen befestigt sein und die Laschen in ihrem mittleren Teil mit senkrecht zur Sprossenachse liegenden Scheiben versehen sein, die zum Schutz der um das Sprossenende herumgewundenen"Seilhälften" und als DistanTisoheiben dienen, um ein Anliegen der Seile und ein Anschlagen der Sprossen an das zu überwindende Hindernis zu vermeiden. Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung sind die stangenartig zusammensteckbaren Sprossen jeweils an einem Sprossenende als Konus und an dem anderen Sprossenende als Hohlkonus usgebildet, so dass die Sprossen leicht und sicher'zusammengesteckt werden können. Schließlich ist gemäss der Neuerung an die Seilenden der mit den Enden der obersten Sprosse verbundenen Seile ein Haltestück für den Haken angehängt, das mit einem konischen Ansatz versehen ist, damit auch das Haltestück mit dem Haken stangenartig auf die bereits stangenartig zusammengesteckten Quersprossen der Strickleiter aufgesteckt werden kann. Der Haken ist am Haltestück schwenkbar angeordnet und mittels einer durch Seilzug lösbaren Federraste und einer am Haken vorgesehenen Ausnehmung im Haltestück arretierbar Dabei ist der Haken so geformt, dass er in arretierter Stellung die an das Haltestück angehängte Strickleiter zu halten vermag und nach lösen der Arretierung unter der Wirkung einer auf die Strickleiter ausgeübten Zugkraft relativ zum Haltestüok so verschwenkt wird, dass es von dem Ast, der Mauerkante oder dergleichen, woran die Strickleiter angehängt ist, abrutscht. Vorteilhaft ist die Federraste im Haltestück längsverschiebbar geführt und durch eine Feder in Richtung auf den Haken hingedruckto Dabei ist seitlich neben der Federraste am Haltestück ein Hebel angelenkt, der durch eine Mitnehmeroffnung in der Federraste hindruchgeführt und an seinem freien Ende mit einer, Zugleine zum Lösen der Arretierung verbunden ist « Die Neuerung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles nachfolgend näher beschrieben und in den Fig. 1 bis 8 dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht eine an einen Ast angehängte Strickleiter.
  • Fig. 2 zeigt ein Sprossenende mit aufgeschobenem Seil im Querschnitt.
  • Fig. 3 zeigt das Sprossendnde gemäse Fig. 2 in Seitenansicht.
  • Fig. 4 zeigt das Sprossenende gemäss Fig. 2, jedoch nicht geschnitten.
  • Fig. 5 zeigt zwei stangenartig zusammengesteckte Sprossenenden im Längsschnitt, Fig. 6 zeigt den oberen Teil der Strickleiter im stangenartig zusammengesetzten Zustand.
  • Fig. 7 zeigt das Haltestück der Strickleiter mit Haken in arretiertem Zustand, z. B. bei belasteter Strickleiter4 Fig. 8 zeigt das Haltestück mit Haken gemäss Fig. 7 in entarretiertem Zustand und mit ausgeschwenktem Haken9 der die Strickleiter nicht mehr zu halten vermag und abrutscht.
  • In Fig. 1 ist mit 1 der in einem Haltestück 2 gelagerte Haken der Steckstrickleiter bezeichent, der an einen Baumast angehängt ist. An das Haltestück 2 sind zwei nebeneinander verlaufende Seile 3 und 4 angehängt. Zwischen den Seilen 3 und 4 sind die Quersprossen 5 angeordnet, die mit ihren Sprossenenden 6 und 7 an den Seilen 3 und 4 befestigt sind. Im Haltestüok 2 ist ein Auslosemeohanismus für den Haken 1 vorgesehen, der durch ein Zugseil 8 betätigt werden kann.
    In Fig. 2 ist ein Sprossenende im Querschnitt dargestellt.
    JJ
    Die Sprosse ist mit 9 bezeichnet. Das Seil, z. 3 ist im
    Bereich der Sprosse 9 auf ein kurzes Stuck Seillänge in
    zwei"Seilhälften"3'und 3't aufgespleisst und das Ende der Sprosse 9 ist zwischen die beiden aufgespleissten "Seilhälften"3'und 3'* geschoben. Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, liegen beiderseits des Seiles 3 Distanzscheiben lo bzw. 11, die mit der Sprosse 9 und mit den Befestigungslaschen 12 und 13 fest verbunden sind. Die Befestigungslaschen 12 und 13 sind in Fig. 3 dargestellt und, wie in Fig. 4 gezeigt ist, durch Niete 14 miteinander verbunden.
  • Durch die neuerungsgemässe Anordnung zur Befestigung des Seiles3 an den Enden der Sprosse 9 wird eine Schwächung der Sprosse 9 vermieden und ein Aufscheuern bzw. ein Verschleissen des Seiles 3 an den Enden der Sprosse 9 durch die Distanzscheiben lo unmöglich gemacht. Die Distanzscheiben lo bewirken ausserdem, dass die Sprossen an dem zu überwindenden Hindernis, z. B. ein Baum oder eine Mauer, nicht fest anliegen, sondern sich in einem geringen Abstand davon befinden, so dass es auf jeden Fall möglich ist, mit der Fusspitze auf der Sprosse Halt zu finden.
  • In Fig. 5 ist das Ende einer Sprosse 9 dargestellt, das mit dem Ende einer benachbarten Sprosse 15 zusammengesteckt ist. Das Ende der Sprosse 9 ist als Hohlkonus ausgebildet, das Ende der Sprosse 15 als Konus. Durch diese Anordnung ist ein leichtes und sicheres stangenartiges Zusammenstecken der Sprossen 9 und 15 sowie aller anderen Sprossen möglich, so dass gemäss Fig « 6 die stangenartig zusammengesteckte Strickleiter, die oben den Haken 1 trägt, an Baumästen, Mauerkanten oder dergleichen angehängt werden kann. Wenn die stangenartig zusammengesteckte Strickleiter mit dem Haken 1 an einen Ast oder dergleichen angehängte ist, bedarf es nur der Ausübung einer Zugkraft auf das untere Ende der stangenartig zusammengesteckten Strickleiter, um die zusammengesteckten Sprossen der Strickleiter, u. a. die - Sprossen 9 und 15, auseinanderzuziehen, so dass die bisher stangenartig zusammengesteckte Strickleiter in die Gebrauchsform auseinanderfällt, die in Fig. 1 dargestellt istq In dieser Form kann die Strickleiter ohne weiteres bestiegen werden.
  • In Fig. 7 ist der Haken 1 mit dem Haltestück 2 dargestellt.
  • Der Haken 1 hängt an einem in Fig. 7 angedeuteten Baumast.
  • Am Haltestüok 2 ist ein Bügel 16 befestigt, in den die Seile 3 und 4 der Strickleiter eingehängt sind, so dass die Strickleiter, etwa wie in Fig. 1 dargestellt ist, an dem Baumast hangt. Der Haken 1 ist im Haltestück 2 um den Bolzen 17 schwenkbar gelagert und ist an seinem unteren Ende mit einer Ausnehmung 18 versehen, in die die Federrate 19 eingreift und den Haken 1 auf diese Weise gegenüber dem Haltestück 2 arretiert. Die Federraste 19 ist im Haltestück 2 längsversohiebbar geführt und wird durch eine Druckfeder 2o in Richtung auf den Haken 1 hin gedrückt. Am unteren Ende der Federraste 19 ist eine Mitnehmeröffnung 21 vorgesehen, durch die ein Hebel 22 geführt ist, der seitlich neben der Federraste 19 um den Bolzen 23 im Haltestück 2 schwenkbar gelagert ist.
  • Am freien Ende des Hebels 22 ist an demselben in einer Öse 24 die Zugleine 8 zum Lösen der Arretierung angehängt.
  • Soll die Strickleiter nach Gebrauch von dem Baumast abgenommen werden, so zieht man von unten an der Zugleine 89 wodurch sich der Hebel 22 verschwenkt und sich dabei an die Kante der Mitnehmerffnung 21 anlegt und die Federraste 19 zurückzieht. Dadurch wird die Arretierung zwischen der Federraste 19 und der Ausnehmung 18 des Hakens 1 aufgehoben und der Haken 1 kann sich um seinen Bolzen 17 verschwenken.
  • Durch das Gewicht der Strickleiter und evtle durch eine zusätzlich auf die Strickleiter ausgeübte Zugkraft klappt der Haken 1 um seinen Bolzen 17 so weit zurück, dass er, wie in Fig. 8 dargestellt ist, von dem Baumast abrutscht, so dass die Strickleiter herunter fällt.
  • Ein Verklemmen des Auslösemechanismus, wie es bei den bisher bekannten Strickleitern vorkam, ist bei der neuerungsgemässen Ausführung unmöglich, so dass auch in dieser Hinsicht die bestehende Unfallgefahr überwunden ist.

Claims (6)

  1. S c h u t z a n p r it c h e S chutzanaprüche
    i") Steck-Strickleiter, bei der zwei nebeneinander
    liegende Seile durch starre Quersprossen miteinander verbunden sind und wobei die Quersprossen stangenartig zusammengesteckt werden können, und die stangenartig zusammengesteckte Strickleiter mit einem an der obersten Quersprosse angeordneten Haken an tastet Mauerkanten oder dergleichen angehängt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Seile an den Verbindungsstellen mit den Sprossenenden, auf ein kurzes Stück Seillänge in zwei"Seilhälften"aufgespleisst sind und die Sprossenenden jeweils zwischen die beiden aufgespleissten "Seilhälften" eingeschoben und befestigt sind.
  2. 2.) Steck-Strickleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennv zeichnet, dass die"Seilhälften"an den Sprossenenden durch beiderseits des Seiles liegende und mit den Sprossen fest verbundene Laschen befestigt sind und dass die Laschen in ihrem mittleren Teil mit senkrecht zur Sprossenachse liegenden Scheiben versehen sind, die zum Schutz der um das Sprossenende herum gewundenen Seilhälftamnd als Distanzscheiben dienen, um ein Anliegen der Seile und ein Anschlagen der Sprossen an das zu. überwindende Hindernis zu vermeiden.
  3. 3.) Steck-Strickleiter nach den Ansprüchen 1 und 2p dadurch gekennzeichnet, dass die stangenartig zusammensteckbaren Sprossen jeweils an einem Sproseendude als Konus und an dem anderen Sprossenende als Hohlkonus ausgebildet sind, so dass die Sprossen leicht und sicher zusammengesteckt werden können.
  4. 4.) Steck-Strickleiter, bei der zwei nebeneinander liegende Seile durch starre Quersprossen miteinander verbunden sind und wobei die Quersprossen stangenartig zusammengesteckt werden können, so dass die stangenartig zusammengesteckte Strickleiter mit einem an der obersten Quersprosse angeordneten Haken an Äste, Mauerkanten oder dergleichen angehängt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass an die Seilenden der mit den Enden der obersten Sprosse verbundenen Seile ein Haltestück des Hakens angehängt ist, das mit einem konischen Ansatz versehen ist, damit auch das Haltestück mit dem Haken stangenartig auf die bereits stangenartig zusammengesteckten Quersprossen der Strickleiter aufgesteckt werden kann.
  5. 5.) Steck-Strickleiter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken im Haltestück schwenkbar angeordnet ist und mittels einer durch Seilzug lösbaren Federraste und einer am Haken vorgesehenen Ausnehmung im Haltestück arretierbar ist und der Haken so geformt ist, dass er in der arretierten Stellung die an das Haltestück angehängte Strickleiter zu halten vermag und nach Lösen der Arretierung unter der Wirkung einer auf die Strickleiter ausgeübten Zugkraft relativ zum Haltestück so verschwenkt wird, dass er von dem Ast, der Mauerkanten oder dergleichen, woran die Strickleiter angehängt ist, abrutscht.
  6. 6.,) Steck-Strickleiter nach Anspruch 5e dadurch gekennzeichnet, dass die Federraste im Haltestück längsverschiebbar geführt ist und durch eine Feder in Richtung auf den Haken hin gedruckt wird und dass seitlich neben der Federraste am Haltestück ein Hebel angelenkt ist, der durch eine Mitnehmermffnung in der Federraste hindurchgeführt und an seinem freien Ende mit einer Zugleine zum Lösen der Arretierung verbunden ist*
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