DE1761869U - Miniaturgesperre. - Google Patents

Miniaturgesperre.

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Publication number
DE1761869U
DE1761869U DE1957K0027049 DEK0027049U DE1761869U DE 1761869 U DE1761869 U DE 1761869U DE 1957K0027049 DE1957K0027049 DE 1957K0027049 DE K0027049 U DEK0027049 U DE K0027049U DE 1761869 U DE1761869 U DE 1761869U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
shaft
locking mechanism
end faces
driven
Prior art date
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Expired
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DE1957K0027049
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English (en)
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Kieninger and Obergfell GmbH and Co
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Kieninger and Obergfell GmbH and Co
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  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • G e b r a u c h s m u s t e r a n m e l d u n g Minia turgeeperre Anmelder : Kieninger & Obergfell Es sind Gesperre. beispielsweise als Freilauf bekannt, bei denen eine oder mehrere Walzen in einem sich verjüngenden Führungskanal derart in Reibungskupplung mit der Welle stehen, deren Drehung auf eine Richtung begrenzt sein soll, daß die Walzen bei der gewünschten Drehrichtung von der Welle an das weite Ende der Führung mitgenommen werden und bich in diesem mit geringerer Reibung drehen können ; während bei entgegengesetzter Drehrichtung die walzen in das sich vorjüngende Ende mitgenommen werden und sich dort verklemmen, so daß die welle festgekeilt wird. Damit die Walzen sich in dem weiten Ende der zylindermantelförmigen Wandung gut anlegen können und nicht
    auf Grund der Schwerkraft oder auf Grund von Ersohutterungestöben in das
    sich verjüngende Ende hineingelangen können, ißt vielfach in dem sich
    verjüngende Ende eine Feder angeordnet, welche die walze bei ruhendem
    Motor in das weite Ende hineindriiokt.
  • Die Neuerung betrifft eine Verbesserung der bekannten Vorrichtungen mit dem Ziele, die verhältnismäßig hohen Reibungsverluste, die diesen bekannten Gesperrevorrichtungen anhaften, herabzumindern und dadurch
    Miniaturausfuhrungen in Dimension der yeinwerkteohnik zu ermöglichen.
    I
    Gemäß der Neuerung sind in einem, Gesperre mit in einem sich verjüngenden
    Fiihrungekanal von derpälle durch Reibungskupplung mitgeno'mmenen walzen
    auf der welle zwei mit dieser sich mitdrehende Mitnebmersoheiben
    angeordnet, Tselche als Ftihrujoge flächen für die Stirnflächen der
    Walzen dienen. Ueberrasohenaerweise hat diese Maßnahme eine erhebliche
    verringerung der Reibuogßverluste des Gesperres sur Folge.
    Die Funktion des Gesperres beruht auf dem Beharrungsvermögen der
    Rollen beim Rücklauf. Die Sicherheit kann durch Zugabe von hooh-
    viskosen Ölen oder Fetten erhöht werden. Da die Getperrsoheibe und die Rol-
    len ruhen, die beiden Mitnehnerfläohen. sowie die Mantelfläche des
    Rotors sich drehen, wird durch den oel-pettfilm die Sicherheit des
    Mitnehnenserhöht.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Gesperrsvorrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt einen zur Aohsriohtung senkrechten Schnitt durch das Getriebe, Fig. 2 zeigt einen achsenparallelen Längsschnitt durch einemit dem Gesperre nach der Neuerung versehenen Motor. Die Bezugszeichen haben in allen drei Figuren diogleioha Bedeutung.
  • 1 bedeutet die Welle, deren Drehriohtung begrenzt werden soll. 2, 3 und 4 bedeuten drei Walzen, welche in entsprechenden eich verjungenden führungskanälen ßtß und 7 angeordnet sind, welche aus einer lose
    auf die Welle 1 aufgesetzten Scheibe ß ausgespart sind.-Die Scheibe 8
    ist mittels eines vorsrunge im Gehäuse lo festgelegt. Die Malzen
    2,3 und 4 werten oben und unten durch zwei Fuhrungssoheiben 11 und
    12 gestützt. Die drei Walzen 2, 3 und 4 sind gemäß dem AusfUhrungs-
    Mt
    beispieleialen Bohrungen versehen, die jedoch gegebenenfalls auch
    exzentrisch verlaufen oder ganz fehlen könnten. Sie dienetfzur Aufnahme
    von oll, Fett oder dgl. von eeneter Visoosität, daß zwischen den
    Mitnaimesoheiben 11 und 12 umtden Stirnflächen der Walzen 1 bis 3
    bestimmte Haft-bzw. Schmierverhätnisse herstellt. Die Scheiben 11
    und 12 sind auf welle 1 fest montiert. Der in Fig. 1 eingezeichnete
    Pfeil gibt die Richtung an, in der sich die Welle 1 frei zu drehen
    vermag. 13 und 14 bedeuten die Rotorbleohe ; mit 17 ist ein Dauer-
    magnetbezeichnet.
    Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß das ganze Gesperre gemäß der Neuerung
    als geschlossene Baueinheit aufgebaut ist, so daß es in beliebiger
    reise zwi. o. hen einern Motor und ein anzutreibende Gerät geschaltet
    werden kann. Das Gehäuse 10 weist unten einen kastenartigen Ansatz
    auf, welcher innen das Lager 16 für die welle aufninmt una aut'en
    als Steok-oder Sohraubverbindung für eine Lerbrtioke 18, beißpiels-
    weise die Platine einer Uhr dient. Es liegt jedoch im Mnen der
    Neuerung, daß das Gehäuse unten anders beispielsweise flaoh gestaltet
    ist, wenn ein andereartiger Zusaumezibau mit dem anzutreibenden Gerät
    gewünscht wird.
    Das Gesperre nach der Neuerung hat eich besonders bei der verwendung
    für aelbstanlaufende Synchronmotoren mit yormagnetisiertem bzw.
    permanenten Rotor bewährt ; vor allem bei einer solchen ast von
    Synohronmotoren, auf deren Magnetkern aus Stanzbleohe bestehende
    Polsohuhe angeordnet ßind, welche die Spule von außen zangenartig umgrei-
    fend neben dieser einen Polkrans bilden, innerhalb dessen ein polrad
    oder eine Anordnung mehrerefuPsiT'Me-dl. e zwedkmäßig gegeneinander ver-
    setzt sind, angeordnet ist ; wobei zweoRmäßig in bereits vorgeschlagener
    Weise der Magnetkern ganz oder teilweise aus Verlängerungen der beiden
    Polochuhe besteht, die mit diesen je einen gemeinsamen Stanzteil
    bilden, wobei die eine Verlängerung von der einen und die andere
    Verlängerung von der anderen Seite in die Spule hinein-und zweckmäßig
    durch diese bindurohragen (patent.... (p
    Die Erfindung empfiehlt sich für die Anwendung bei teohniaohen
    Laufwerken alter Art, beispielsweise Uhren, sonstigen zeitmeßgerätenz
    Zeit-und Frequenznormalen, usw.

Claims (1)

  1. Sohutzaneprtiohe 1) Gesperre, vorzugsweise Miniaturgesperre, mit in sich verjüngenden Führungskanälen von der welle durch Reibungskupplung mnitgenommenen Walzen, vorzugsweise für selbstablaufende Symchronmotoren, Uhren und andere technische Laufwerke, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle zwei Mitnehmerscheiben mit dieser sich mitdrehende » angeordnet sind, welohe als ruhrungeflänhen für die Stirnflächen der Walzen dient. 2) Vorriohtung naoh Anßj. ruoh l-, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Walzen vorgesehen sind. 5) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen mit Bohmangen versehen sind. 4) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stirnflächen der Waben und den Mitnebmersohelben ein Haft-bzw. Sohnierungsmittel aus oel, Fett oder dgl. von geeigneter
    Viskosität angeordnet iet.
    5) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, daouroh gekennzeichnet, daß das ganze Gesperre als geschlossene Baueinheit aufgebaut ist, mit einem Gehäuse, daß sich auf der einen Seite zum Aufsetzen auf ein anzutreibendes Gerät eignet und auf der anderen Seite durch einen mit der welle umlaufenden Flansch abgedeckt ist. 6) Vorrichtung wie beschrieben und dargestellt.
DE1957K0027049 1957-10-07 1957-10-07 Miniaturgesperre. Expired DE1761869U (de)

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DE1761869U true DE1761869U (de) 1958-02-20

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