DE1761836U - Keramischer schwinger. - Google Patents
Keramischer schwinger.Info
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Description
- "Keramischer Schwinger"
----------------------- Schwinger aus Seignette-Salz mechanische bzw. akustische Schweingungen in elektrische Spannungen umformen. Anstelle von Seignettewalzen hat man bereits Streifen aus gebranntem Bariumtitanat verwendet, aus denen ein Schwinger etwa in der Art hergestellt wurde, daß zwei solcher Streifen, die auf ihren Breitseiten metallisiert waren, flach aufeinander gelegt wurden und die sich hierbei berührenden Dietallbelegungen dann mittels Lötens oder durch einen zweiten gemeinsamen Einbrand miteinander verbunden wurden, so daß beide Streifen anschließend metallisch-fest aufeinander hafteten.-Solche chwingerpaare befriedigen in der Praxis nicht. Ihre Herstellung aus sehr dünnen Plättchen bereitet große Schwierigkeiten, die Haltbarkeit der Einzelstreifen vor dem ersten keramischen Brand und während desselben ist sehr gering. Letzteres erschwert, da die linearen Abmessungen sehr gering sind, die Handhabung und verursacht einen großen Ausschuß.Die Erfindung betrifft einen Schwinger zur Verwendung in Tonab- nehmers oder Mikrofonen o. dgl., die nach der Art der bekannten - Diese Unzulänglichkeiten werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß der keramische Formkörper des Schwingers die Gestalt eines Hohlkörpers in Form eines Quaders oder eines Zylinders hat. Der Schwinger stellt somit nicht mehr ein Streifenpaar dar, sondern einen einzigen keramischen, in sich zusammenhängenden Körper. Die verschiedenen Möglichkeiten des Aufbringens von metallischen Belegungen auf den Körper seien an Hand der Zeichnung erläutert,
einen durchgehenden Kanal von etwa rechteckigem Querschnitte z. B.die in perspektivischer Darstellung lediglich ein Beispiel der zi Formgestaltung veranschaulicht. Teil 1 ist der keramische Schwin- ZD gerkörper. Er wird-z. B. im Strangpreßverfahren-in Form eines rechteckigen Prismas hergestellt. Seine Außen-Abmessungen sind etwa 17 x 1,6 x 0,6 mm. In Richtung seiner Längsachse hat er 1, 2 x 0,1 mm groß. In diesem ist der Innen-Lietallbelag 2 angeord- net. Mit 3 i st der Metallbelag der oberen Breitseite bezeichnet. - Die untere Breitseite trägt einen entsprecnenden Belag 3', der in der Zeichnung nicht sichtbar ist. 3 und 3'können aus Einbrennsilber bestehen, das nach üblichem Verfahren aufgebracht ist. Für die Herstellung des Belages 2 wird außer dem gleichen Verfahren wie für den Belag 3 noch eine andere Möglichkeit erfindungsgemäß vorgeschlagen. Diese besteht darin, daß eine Folie aus einem chemisch und thermisch widerstandsfähigen Metall, z. B. aus Palladium, Platin, Iridium, Rhodium oder eine Metall-Legierung o. dgl. bereits
Länge wird überbemessen, damit bequeme Möglichkeiten für die Kontaktierung in elektrischer Hinsicht nach der Fertigstellung des dcLwingers bestehen. Dicke und Breite der Folie werden unter Berücksichtigung der Schwindung des Körpers 1 beim sintern derart bemessen, daß nach dem Brand der Körper 1 die Folie 2 pressend umschließt. - Falls ein anderes Metall als Palladium für Teil 2 verwendet werden soll, ist es unter Berücksichtigung seiner Beanspruchung beim Brand sowie günstiger Bedingungen für die Kontaktierung auszuwählen.-Der Querschnitt des Kanals kann auch ein Kreis oder eine Ellipse sein. Entsprechend können auch die übrigen Querschnitte des Körpers 1 rund oder verrundet sein.vor dem Sinterungsbrand in den Langskanal eingelegt wird. Ihre C> tD elektrisches keramisches Dielektrikum, vorzugsweise ein bariumtitanat-haltiges Dielektrikum von an sich bekannter Zusammensetzung. bs können aber aach andere als bariumtitanat-haltioe piezoelektrische Dielektriken verwendet werden, z. B. bleizirkonat-haltige oder natriumniobat-haltige u. dgl.Als Material für den keramischen. jchv.'inerkörper dient ein piezo- C> polarisiert, z. B., indem bei einer Temperatur von etwa 150 C zwischen den Belegungen 2 und 3 ein Gleichspannungsfeld und den Belerungen 2 und 3' ein Gleichspannungsfeld von 100 bis 1000 V/cm angelegt wird und der Schwinger unter Aufrechterhaltung dieses Feldes auf Zimmertemperatur abgekühlt wird.f Vor der Benutzung des Schwingers wird er in an sich bekannter'weise Die beschriebene Forffibebun der ocirwinerteile erbringt folgende Vorteile : im Strangpreßverfahren). 2.) bs ergibt sich eine genügende FestiGkeit des Hohlkörpers vor und während des Brandes und dadurch erleichterte Handhabung und geringer Ausschuß.1.) Die Herstellung des keramischen Formkörpers ist in einem Ar- beitsgang und in einem zusammenhängenden jtü. ck möglich (z. B. fertigen Schwingers auf Grund der Homogenität des keramischen Stückes. 4.) Für den Fall der Einsinterung einer Folie ergibt sich eine3.) Es bestehen gute und definierte Schwingungs-Ligenschaften des u t> gesteigerte Festigkeit des gesauten Jchwingers. ND
Claims (1)
- S chut zansprüche
1.) Schwinger in Gestalt eines hohlen Quaders, Zylinders o. dgl., aus piezoelektrischem keramischen Material, insbesondere für Tonabnehmer oder Kikrofone, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Metallbelag (2) durch eine Folie hergestellt ist, die vor dem SinterunGsbrand in den Längskanal eingebracht ist und aus einem Metall oder einer Metallegierung, vorzugsweise aus Palladium, besteht. 2.) Schwinjer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der keramische Formkörper (1) aus einem bariumtitanathaltigen Dielektrikum besteht.-----------------------------
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