DE1761816U - Bandablaufvorrichtung zur auswertung und umspulung von registrierstreifen. - Google Patents

Bandablaufvorrichtung zur auswertung und umspulung von registrierstreifen.

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DE1761816U
DE1761816U DE1955L0014251 DEL0014251U DE1761816U DE 1761816 U DE1761816 U DE 1761816U DE 1955L0014251 DE1955L0014251 DE 1955L0014251 DE L0014251 U DEL0014251 U DE L0014251U DE 1761816 U DE1761816 U DE 1761816U
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DE
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motor
tape
rewinding
take
reel
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DE1955L0014251
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Bandablaufvorrichtung zur Auswertung und Umspulung von
    - Registrierstreifen
    Registrierstreifen
    Bei Bandablaufvorrichtungen, die zur Abtastung und Auswertung irgendwelcher Markierungen dienen, besteht oft die Notwendigkeit das Registrierband in mehreren Durchlaufen abzutasten und nach jeder Abtastung wieder zurückzuspulen.
  • Dabei ist es sehr zeitraubend, wenn man den Registrierstreifen zu diesem Zweck mit einem getrennten Gerät umspulen muß.
  • Als Beispiel sei die Auswertung eines Registrierstreifens angeführt, der bei zeitproportionalem Vorschub mit Loch-' markierungen von vier Meßstellen versehen wurde. Der Streifen'weist also vier nebeneinander liegende Reihen von Löchern auf. Bei der Auswertung muß dieser Streifen wenn jede Lochreihe einzeln und wie üblich nach drei verschiedenen Gesichtspunkten ausgewertet werden soll, mindestens zwölfmal' das Auswertgerät durchlaufen. Damit man den einzelnen Markierungen die entsprechenden Zeitpunkte der Messung zuordnen kann ist außerdem in dem Auswertgerät ein Zeitanzeigegerät vorgesehen. Die Steuerung der Zeitanzeige erfolgt dabei meist über das den Registrierstreifen antreibende Stiftenrad. Wird nun der Streifen zwölfmal augewertet, so muß er gleich oft herausgenommen und umgespult werden. Außerdem muß das Zeitanzeigegerät nach jedem . Wiedereinlegen des Streifens von neuem eingestellt werden.
  • . Kann dagegen der Streifen im Auswertgerät selbst umgespult
    , werden, so wird die Arbeitterheblich erleichtert. Es ist
    'di
    Aufgabe der vorliegenden E eine derartige Ablauf-
    7
    Vorrichtung zu schaffen.
    Jf'
    gemäß wird das Band über ein Stiftenrad und
    eine nur bei der eigentlichen Auswertung eingeschaltete
    elektromagnetische Kupplung von einem mit konstanter
    Drehzahl laufenden Elektromotor angetrieben, wobei für
    . die Aufwickelspule und die Vorratsspule getrennte Elektro-
    motoren vorgesehen sind, die die Spulen über Rutsch-
    kupplungen antreiben und die über Kontakte so geschaltet
    sind, daß bei der normalen Auswertung der die Aufwickel-
    spule antreibende Motor mit verringerter Drehzahl läuft,
    während der die Vorratsspule antreibende RUckspulmotor zur
    Abbremsung des ablaufenden Bandes schwach erregt ist.
    Für'sohnellen Vorlauf ist die Schaltung so getroffen ?
    daß der Rückspulmotor abgeschaltet ist, während der Auf-
    *
    wickelmotor'mit voller Drehzahl läuft. Beim schnellen
    Rücklauf, dagegen ist der Aufwickelmotor abgeschaltet
    und der Rückspulmotor läuft mit voller Drehzahl.
    ,
    In der Zeichnung ist eine Bandabiaufvorrichtung gemäß
    dere9Ae2t
    dargestellt.
    Der Registrierstreifen 1 wird von dem, Stiftenrad 2 ange-
    trieben und bei normaler Auswertung von der Vorratsspule 3
    abgewickelt. Der Streifen passiert eine nicht näher darge-
    t
    stellte Abtastvorrichtung 4 und wird von der Aufwickel-
    spule 5 aufgenommen. An das Stiftenrad 2 ist über die Welle
    6 und das Getriebe 7 die Zeitanzeigevorrichtung 8 ange-
    schlossen. Mit Hilfe der Rutschkupplung 9 kann die Zeit-
    anzeige von Hand auf Null oder jeden beliebigen Wert'ein-
    gestellt werden. Die Welle 6 ies Stiftenrades 2 ist mit
    dem Anker einer elektromagnetischen Kupplung 10 verbunden,
    deren Spulenkörper von dem Motor 11 angetrieben-wird. Die
    elektromagnetische Kupplung 10 liegt über die Kontakte
    a und, b an einer Spannurigsquelle 22.
    . ?''''f
    Die Aufwickelspule 5 wird von einem Motor 12 über die Zahnräder 13 angetrieben. Die Aufwickelspule 5 liegt auf einer mit einem Filzring 14 belegten kreisförmigen Scheibe 15. Infolge des Eigengewichtes der Aufwickelspule wird über die untere Stirnfläche der Spule und den Filzring 14 ein Drehmoment auf die Aufwickelspule 5 übertragen. Das Gänse wirkt also als Rutschkupplung. Im Stromkreis des Motors 12 liegt der Auaschaltkontakt a ? und der Umschaltkontakt bpo In der gezeichneten Stellung der Kontakte ist dem Motor 12 ein Widerstand 20 vorgeschaltet, der zur Herabsetzung der Drehzahl dient.
  • Ganz analog ist die Antriebsvorrichtung für die Vorratsspule 3 aufgebaut. Diese Spule liegt auf einer mit einem Filzring 16 belegten Scheibe 17, die von dem Motor 18 über die Zahnräder 19 in Pfeilrichtung angetrieben wird.
  • Die beiden Spulen 3 und 5 sind durch einen in die Spulenmitte hineinragenden Wellenstumpf 24 geführt. Im Stromkreis des Motors 18 liegt der Umschaltkontakt al und der Ausschaltkontakt bj sowie der Vorwiderstand 21.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende.
  • Bei der normalen Auswertung liegen sämtliche Kontakte in der gezeichneten Stellung. Die elektromagnetische Kupplung ist also angezogen, so daß der Registrierstreifen mit einer bestimmten Geschwindigkeit am Abtastgerät vorbeigeführt wird. Da im Stromkreis des Aufwickelmotors 12 der Vorwiderstand 20 liegt, ist die Drehzahl der Scheibe 15 so wei, t verringert, daß ihre Drehzahl gerade noch etwas größer ist als die bei kleinstem Wickelradius für die Aufwickelspule 5 erforderliche Drehzahl. Der Motor 18 ist so schwach erregte daß er durch das Gegenmoment des von der Vorratsspule 3 ablaufenden Streifens gerade abgebremst wird oder nur sehr langsam läuft. Dadurch wird erreichte daß derRegistrierstreifen immer straff gespannt ist. Bei der Umschaltung auf schnellen Rücklauf werden die Kontakte al, a29 a3 betätigt. Dadurch wird der Motor 18 an die volle Spannung gelegt, der Motor 12 ganz abgeschaltet und die elektromagnetische Kupplung 10 entregt, so daß das Stiftenrad leer mitläuft. Bei der Umschaltung auf schnellen Vorlauf dagegen werden die Kontakte b1 b2, b3 betätigt.
  • Das bedeutet, daß der Motor 18 abgeschaltet wird, während nunmehr der Motor 12 mit voller Drehzahl läuft. Durch die Öffnung des Kontaktes b3 ist der Motor 11 ebenfalls vom Stiftenrad entkuppelte Die Zeitanzeige 8 läuft auch beim Umspulen mit, so daß sie bei mehrmaliger Auswertung ein und desselben Streifens nicht jedesmal neu eingestellt zu werden braucht. Durch die Einschaltung der Vorwiderstände 20 und 21 wird erreicht, daß die Filzringe 14 und 16 geschont werden und das Band nicht unnötig beansprucht wird. Da das Zeitanzeigegerät dauernd mitläuft, ist es auf einfachste Weise mögliche besonders interessierende Registrierstreifenabschnitte schnell. zu finden und auszuwerten.
    Die Kontakte a19 a29 a 3und bly b2 9 b3können durch Relais
    betätigt werden, die in Selbsthalteschaltung durch Druckknöpfe gesteuert werden. Ebenso gut kann man auch die Kontakte mit Hilfe eines mechanischen Drucktastensystems betätigen.

Claims (5)

  1. Lr --Pete'n-t'ansprUche:
    Bandablaufvorrichtung zur Auswertung und Umspulung von Registrierstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß das Band
    über ein Stiftenrad und eine nur bei der eigentlichen Auswertung eingeschaltete elektromagnetische Kupplung von einem Elektromotor angetrieben wird und daß für die Aufwickelspule und die Vorratsspule getrennte Elektromotoren vorgesehen sindg die die Spulen über Rutschkupplungen antreiben und die über Kontakte so geschaltet sind, daß bei der normalen Auswertung der die Aufwickelspule antreibende Motor mit verringerter Drehzahl läuft, während der die Vorratsspule antreibende Rückspulmotor zur Abbremsung des ablaufenden Bandes ganz schwach erregt ist, daß dagegen beim schnellen Vorlauf der Rückspulmotor abgeschaltet ist und der Aufwickelmotor mit voller Drehzahl läuft und daß - schließlich beim schnellen Rücklauf der Aufwickelmotor abgeschaltet ist und der Rückspulmotor mit oller Drehzahl läuft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 ; dadurch gekennzeichnet ? daß ein Zeitanzeigegerät direkt mit dem Stiftenrad verbunden ist, so daß dieses Gerät beim Umspulen mitläuft und nach erfolgter Umspulung ein und desselben Bandes eine Neueinstellung der Zeitanzeige überflüssig ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2s dadurch gekennzeichnet ? daß die Rutschkupplungen für die Spulen aus horizontal angeordneten Antriebsscheiben bestehen, auf denen die Spulen mit ihrem Gewicht aufliegen ? wobei das maximal übertragbare Moment durch das Spulengewicht und die Oberflächenbeschaffen-- J
    heit der aufeinander reibenden Flächen bestimmt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3g dadurch gekennzeichnete daß in der Schaltstellung für normale Auswertung die Spannung des Aufwickelmotors durch einen Vorwiderstand so weit herabgesetzt ist das seine Drehzahl nur wenig größer als die bei kleinstem Wickeldurchmesser erforderliche Drehzahl der Aufwickelspule ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltstellung für normale Auswertung die Spannung des Rückspulmotors durch einen Vorwiderstand so . weit-herabgesetzt ist ? daß sein Antriebsmoment gerade ausreicht, um das in Gegendrehrichtung von der Vorratsspule ablaufende Band straff zu halten.
    L i c e n t i a Patent-Verwaltungs-GmbH.
DE1955L0014251 1955-09-19 1955-09-19 Bandablaufvorrichtung zur auswertung und umspulung von registrierstreifen. Expired DE1761816U (de)

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