DE176111C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K7/00—Sirens
Landscapes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der freien Luft hervorgerufene Schallwellen sind fortschreitende Schwingungen
der Luftteilchen mit abwechselnden Luftverdichtungen und -Verdünnungen. Die Spannung
in den Verdichtungen übersteigt den atmosphärischen Druck um dasselbe Maß, wie die der Verdünnung unter dem Atmosphärendruck
bleibt. Beide Drucke können deshalb in positivem oder negativem Sinne
ίο ι Atmosphäre nicht überschreiten.
Bei den bisher bekannten Tonsirenen werden die Schallwellen dadurch hervorgerufen,
daß durch aneinander vorbeigleitende Öffnungen in regelmäßigen Abständen Preßluft
oder Dampf hindurchgeschickt wird. Die so entstehenden Stöße bringen die im Schallrohre
eingeschlossene Luftsäule zum Schwingen und diese Schwingungen werden an die umgebende
Luft übertragen.
Aus dem Vorgesagten geht hervor, daß es keinen Zweck hat, größere Schallwellenverdichtungen
als ι Atmosphäre anzustreben, weil die Verdünnungen dieses Maß praktisch
nicht einmal erreichen können. Trotzdem wird bei fast allen Sirenen ein Druck von
2 bis 3 Atmosphären angewendet. Der Überschuß über ι Atmosphäre bedeutet einen
reinen Verlust an Wärmeaufwand bei Dampfbezw. an Kompressionsarbeit bei Luftbetrieb.
Die Erfindung betrifft eine Sirene mit zwei Reihen von Scheiben- und Trommeldurchbrechungen.
Die Öffnungen der einen Reihe sind um eine halbe Teilung gegen die der anderen Reihe versetzt. Durch die öffnungen
der einen Reihe wird Preßluft oder Dampf bis 1 Atmosphäre Druck hindurchgeblasen,
während das durchgeblasene Medium durch die Löcher der anderen Reihe zurückgesaugt wird. Es werden also nicht
nur positive Luftstöße hervorgerufen, sondem auch die Bildung der Schallwellenverdünnungen
wird in kräftigster Weise unterstützt. Die anzuwendende positive Spannung ist annähernd gleich der negativen.
Man erreicht hierdurch nicht nur einen sehr kräftigen und reinen Ton mit einem bestimmten
Kraftaufwand, sondern man verhindert auch ein Fortschreiten der im Schallrohr eingeschlossenen
Luftsäule. Beim Dampfbetrieb kann die eine Schlitzreihe mit dem Dampfkessel, die andere mit einem Kondensator verbunden
werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform für die Sirene vorliegender Erfindung
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Trommelteil der Sirene im Längsschnitt,
Fig. 2 die Abwicklung eines Teiles des Trommelumfanges,
Fig. 3 die gleiche Abwicklung einer Trommel mit zwei Schlitzreihenpaaren.
Die mit zwei Schlitzreihen versehene Trommel b wird von der in irgend einer
Weise angetriebenen Welle a in Umdrehung versetzt und läuft in einer dicht umschließenden
Buchse e (Fig. 1). Die letztere ist fest in ein Gehäuse h mit zwei ringförmigen
Kanälen 2 und k eingesetzt.
Sowohl Trommel b als Buchse e besitzen je zwei Reihen gleich großer und in gleicher
Claims (2)
1. Trommel- oder Scheibensirene, gekennzeichnet durch zwei zueinander versetzte
Schlitz- bezw. Lochreihen, wobei durch die eine Reihe Dampf oder Gas hindurchgeblasen wird und während der
im nächsten Augenblick folgenden Unterbrechung der Durchströmung eine Absaugung durch die andere Schlitzreihe
stattfindet.
2. Ausführungsform der Sirene nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung
von mehreren Gruppen zueinander versetzter Schlitzreihen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE176111C true DE176111C (de) |
Family
ID=440699
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT176111D Active DE176111C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE176111C (de) |
-
0
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