DE1753C - Apparat zum Zerstäuben flüssiger Erze und Metalle durch überhitzten Wasserdampf oder überhitzte Gase - Google Patents
Apparat zum Zerstäuben flüssiger Erze und Metalle durch überhitzten Wasserdampf oder überhitzte GaseInfo
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- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
1878.
Klasse 40.
ANDRES LEOPOLDO NOLF in SANTIAGO.
Apparat zum Zerstäuben flüssiger Erze und Metalle durch überhitzten Wasserdampf oder
überhitzte Gase.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1878 ab.
Die Erfindung besteht aus:
1. der Methode, das zu behandelnde Metall mittelst überhitzten Dampfes, überhitzter Luft
oder anderer gasförmiger Flüssigkeiten, welche unter starkem Druck gegen einen schmalen
Strom des vorher vollsändig geschmolzenen Metalles ausströmen, zu pulverisiren;
2. dem zur Pulverisirung angewendeten Apparat.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt einen verticalen Durchschnitt des Pulverisirungs-Apparates
dar, Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach den Linien LL* in Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht
des Ofens A.
A ist ein aus Eisenblech oder aus mit feuerfestem Thon ausgefütterten Backsteinmauerwerk
hergestellter Ofen, B ein Graphit-Schmelztiegel, welcher genau in der Mitte des Ofens A eingesetzt
ist und in welchem bei der Bearbeitung im Kleinen das Metall geschmolzen wird. Will
man gröfsere Quantitäten bearbeiten, so werden sie in einem besonderen Ofen geschmolzen
und nachher in den Tiegel eingeführt.
C ist eine durch die Mitte des Bodens des Schmelztiegels gebohrte Oeffnung, um den Ausflufs
des geschmolzenen Metalles zu gestatten.
D ist ein eisernes Einlafsrohr, um den angewendeten Dampf oder dergl. in die innerhalb
des Ofens sich befindenden Schlangenrohre einzulassen. Der angewendete Dampf oder
dergl. wird unter einem Druck von ungefähr vier Atmosphären eingeführt und beim Durchströmen
des Schlangenrohres bis auf 400° C. erhitzt.
N ist der durchlochte, aus feuerfestem Thon hergestellte Rost des Ofens A, von genügender
Stärke, um das Gewicht des Schmelztiegels nebst Inhalt zu tragen; K sind feuerfeste Steine,
mittelst welcher der Schmelztiegel B in seiner Stellung gehalten wird; L Schrauben, welche
gestatten, dafs die feuerfesten Steine K so adjustirt werden können, dafs der Schmelztiegel
genau in die Mitte des Ofens zu stehen kommt. XX sind Stützen aus feuerfestem Thon, um die
Roste N zu verstärken.
E ist ein in horizontaler Richtung angebrachtes eisernes Rohr, in welchem das Pulverisiren des
geschmolzenen Metalles vor sich geht. Das geschmolzene Metall fiiefst aus dem Schmelztiegel
B durch die Oeffnungen C und O und fällt genau dem Mundstück des Rohres Dl gegenüber.
U ist ein kleines eisernes Rohr, welches gestattet, dafs man das Innere des Rohres E
untersuchen kann. Dasselbe wird durch einen Holzstöpsel geschlossen, während der Apparat
in Gebrauch ist.
Y ist ein zur Regulirung des Einströmens des überhitzten Dampfes angebrachter Hahn.
F ist das am Ende des Rohres E sich befindende Mundstück, welches glockenförmig hergestellt
ist, um die Zertheilung des pulverisirten Metalles zu erleichtern; G eine aus Eisenblech
oder Backsteinen zur Aufnahme des pulverisirten Metalles hergestellte Kammer.
H ist ein zur Abführung der während des Pulverisirens freiwerdenden schwefligen Säure
oder anderer Dämpfe angebrachtes Rohr.
Es ist ersichtlich, dafs der zwischen dem Schmelztiegel i? und der inneren Wand des Ofens
bestehende Raum zur Aufnahme des Feuerungsmaterials bestimmt ist, mit welchem das Schmelzen
bewerkstelligt werden soll. Die gasähnlichen Producte der Verbrennung werden nach
dem unteren Theil des Ofens gezogen und zwar mittelst des durch die Einführung des Dampfes
oder dergl. in dem Rohre E erzeugten theilweisen Vacuums. Diese gasähnlichen Producte
fliefsen durch den Rost N und die Oeffnung O
in das Rohr E hinein, wo sie zur Erhaltung des gewünschten Wärmegrades mitwirken.
Der Durchschnitt, Fig. 2, stellt den Rost N, die Anordnung der Steine K und der Adjustirschrauben
L, mittelst welcher der Schmelztiegel B in der Mitte des Ofens gehalten wird,
klar und deutlich dar.
Fig. 3 zeigt die Köpfe der Adjustirschrauben aufserhalb des Ofens, sowie das Ende des Rohres
E und einen Theil des Einlafsrohres D. In dieser Figur sind V V zwei kleine, mit
Hähnen aufserhalb des Ofens versehene, eiserne Rohre, durch welche man während des Processes
des Pulverisirens nach Bedarf kalte oder erhitzte Luft in das Rohr E einlassen kann. U ist das
in Fig. ι gezeigte, zur Untersuchung des hori-
zontalen Rohres angebrachte Rohr; Z das Fundament des Ofens.
Bei der Behandlung leicht oxydirbarer Metalle werden dieselben bei dem Pulverisiren theilweise
von ihrem Schwefelgehalt und ihren Oxyden befreit. Ein grofser Theil des Schwefels
wird von den Substanzen getrennt und fliefst als Schwefelwasserstoff oder schweflige Säure ab.
In der Regel mufs ein genügendes Quantum Luft durch die Röhren V V eingelassen werden,
um eine Verbindung des in dem geschmolzenen Metalle enthaltenen Schwefels mit dem Sauerstoff
zu bewirken, wodurch schweflige Säure erzeugt wird, welche aus dem Behälter G durch
das Rohr H ausströmt und zur Fäkrikation von Schwefelsäure angewendet werden kann.
Claims (2)
1. Die vorher erläuterte Methode zum Pulverisiren von Erzen und Metallen und besonders
solcher, welche Kupfer, Silber oder Gold enthalten, entweder einzeln oder insgesammt,
vermittelst überhitzten Dampfes, Luft oder anderer gasförmiger Flüssigkeiten, welche
unter starkem Druck gegen einen dünnen Strom des vorher vollständig geschmolzenen
Erzes oder Metalles ausströmen.
2. Der zum Pulverisiren der geschmolzenen Erze oder Metalle angewendete Apparat,
im wesentlichen, wie oben beschrieben und durch Zeichnungen erläutert ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnung
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1753T | 1878-01-14 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1753C (de) |
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1878
- 1878-01-14 DE DE1753DA patent/DE1753C/de not_active Expired - Lifetime
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