DE175374C - - Google Patents
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- DE175374C DE175374C DE1905175374D DE175374DA DE175374C DE 175374 C DE175374 C DE 175374C DE 1905175374 D DE1905175374 D DE 1905175374D DE 175374D A DE175374D A DE 175374DA DE 175374 C DE175374 C DE 175374C
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 claims description 10
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F17/00—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
- B61F17/02—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
- B61F17/04—Lubrication by stationary devices
- B61F17/06—Lubrication by stationary devices by means of a wick or the like
- B61F17/08—Devices for pressing the wick or the like against the rotating axle
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein längsverschiebbares Schmierpolstergestell
für die Achsbüchsen von Eisenbahnfahrzeugen.
Gemäß der Erfindung wird die Verschiebbarkeit des auf dem Boden der Achsbuchse
aufruhenden Gestelles durch eine Dreiecksverbindung der. das Schmierpolster tragenden
Achse mit dem Bodenblech erzielt. Die Seiten
ίο des Dreiecks besitzen lange Schlitzlöcher, in
denen sich die genannte Achse in jeder Richtung verschieben kann. Gleichzeitig ist
Führung und Federung so angeordnet, daß durch die Wirkung der.angewendeten Federn
immer die mittlere Normalstellung herbeigeführt wird.
Das Schmierpolstergestell ist auf der Zeichnung in Fig. 1 bis 3 in Seitenansicht,
Stirnansicht und Grundriß dargestellt. Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch das Gestell und
zeigt, in welcher Weise seine einzelnen Teile gegeneinander bewegt werden können.
Das eigentliche Schmierpolster ist der Deutlichkeit halber nicht dargestellt.
Das Schmierpolstergestell besteht aus einem Bodenblech a, welches auf dem Boden der
Achsbüchse aufliegt. Mit ihm sind vier Schwingen b, c bei d, e gelenkig verbunden,
so zwar, daß die Schwingend um die Achsed
drehbar sind, während die Schwingen c um die Achse e gedreht werden können. Auf den
Achsen d, e sitzen ferner noch schraubenförmig gewundene Federn f, welche sich
einesteils mit ihren Enden f1 gegen die Bodenplatte, anderenteils mit ihren Enden/2,
mit denen sie die Schwingen durchdringen, gegen die Schwingen stützen, so daß sie
diese in gehobener Lage zu halten, die Dreieckswinkel bei d und e also zu vergrößern
streben. Die Schwingen b und c besitzen Längsschlitze g, durch welche eine
dritte Achse h gesteckt ist, so daß die vier Schwingen mit dem Bodenblech ein System
von zwei Dreiecken bilden, welche sich beliebig verschieben lassen, je nachdem man
die Achse h dem Bodenblech nähert oder sie mehr der Achse d oder der Achse e
nähert.
Es entsteht in dieser Weise ein System, welches sich, da es beim Gebrauch in der
Achsbuchse immer in senkrechter Richtung etwas zusammengedrückt ist, in weiten Grenzen verschieben läßt und sogar in gewissen
Grenzen eine windschiefe Stellung der Achse h zu den Achsen d und e, die
parallel zueinander liegen, gestattet.
An die Achse h ist nun der eigentliche Träger für das Schmierpolster, der aus zwei
entsprechend gebogenen Hälften i, k besteht, angelenkt. Jede der Hälften ist durch besondere
Scharnieraugen, unabhängig von der anderen Hälfte, auf der Achse drehbar. In der gestreckten Lage, also in der Lage, in
welcher die Hälften des Schmierpolsterträgers an dem in Fig. 1 punktiert eingezeichneten
Achsschenkel anliegen, wird ihre gegenseitige Beweglichkeit durch Anschläge / begrenzt, die mit einer der Hälften, beispielsweise
mit der Hälfte i, fest verbunden sind.
Infolge ihrer besonderen Ausbildung können die beiden Polsterträger i, k eine Stellung
einnehmen, wie sie in Fig. 4 veranschaulicht ist.
Da man die Achse h vollkommen auf das
Blech α herabdrücken kann, so kann man das Schmierpolstergestell durch die kleinsten
Öffnungen hindurch und in den engsten Achslagerkasten unterbringen. Die vielfältige
Verschieblichkeit der Achse h gestattet es, der Längsverschiebung der Achsschenkel in
jeder Weise zu folgen.
Zur leichteren Handhabung des Schmierpolstergestelles, d. h. auch zur Ermöglichung
eines leichten Ein- und Ausbringens, ist ein Bügel m mit der Achse h verbunden.
Claims (5)
- Patent- Anspruch ε :ι. Längsverschiebbares Schmierpolstergestell für die Achsbuchsen von Eisenbahnfahrzeugen , gekennzeichnet durch einen das Oberblech stützenden, senkrecht und parallel zur Achse stehenden Rahmen, dessen Glieder mittels Gelenkbolzen zu einem Dreieck zusammengesetzt sind, wobei zur Veränderung der Lage der Spitze des Dreiecks die Gelenkbolzenlöcher an der Dreieckspitze zu Langschlitzen ausgebildet sind.
- 2. Schmierpolstergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreiecksverbindung aus dem Unterblech (a) selbst und zwei Paar Schwingen (b, c) besteht, die um an den Enden des Unterbleches liegende parallele Achsen (d, e) schwingen und durch deren an den freien Enden befindliche Schlitzlöcher (g) eine dritte, das Oberblech tragende Achse (h) gesteckt ist/
- 3. Schmierpolstergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den unteren Gelenken der dreieckförmigen Rahmen Federn (f) angeordnet sind, welche die Dreieckswinkel zu vergrößern streben.
- 4. Schmierpolstergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzlöcher in den Schwingen (b, c) so lang sind, daß der Spitzenwinkel des Dreiecks i8o° werden kann.
- 5. Schmierpolstergestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teil (i, k) des in der Mitte quer zum Achsschenkel geteilten Oberbleches gelenkig mit dem oberen, an der Spitze der Dreiecksverbindung liegenden Gelenkbolzen (h) verbunden ist, so daß die beiden Teile nach oben gegeneinander hochgeklappt werden können, während sie in der wagerechten Lage durch Anschläge gegeneinander gestützt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT29098D AT29098B (de) | 1905-04-11 | 1906-05-22 | Längsverschiebbares Schmierpolstergestell für die Achsbüchsen von Eisenbahnfahrzeugen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE175374C true DE175374C (de) |
Family
ID=440033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905175374D Expired - Lifetime DE175374C (de) | 1905-04-11 | 1905-04-11 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE175374C (de) |
-
1905
- 1905-04-11 DE DE1905175374D patent/DE175374C/de not_active Expired - Lifetime
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