DE17443C - Filterpressen für flüchtige Stoffe - Google Patents

Filterpressen für flüchtige Stoffe

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Publication number
DE17443C
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DE
Germany
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bell
filter press
gases
base plate
vapors
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Active
Application number
DENDAT17443D
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English (en)
Original Assignee
A. L. G. DEHNE in Hailea. S. Vom 16. Sep-1881 ab
Publication of DE17443C publication Critical patent/DE17443C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/14Safety devices specially adapted for filtration; Devices for indicating clogging
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/28Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/30Feeding devices ; Discharge devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S8: Pressen.
A. L. G. DEHNE in HALLE a. S. Filterpressen für flüchtige Stoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. September 1881 ab.
Die Filtration leicht flüchtiger Flüssigkeiten bietet die Gefahr, dafs viele Dämpfe oder Gase entweichen oder dafs durch Undichtheiten in der Filterpresse ein Theil der meist sehr dünnen Flüssigkeit verloren geht.
Alle diese Nachtheile, welche nicht allein Materialverluste, sondern auch Gefahren für die Gesundheit durch schädliche Gase, sowie Explosionsgefahr mit sich bringen können, werden dadurch vermieden, dafs man:
1. die Filterpresse, welche irgend welche Construction haben kann, in eine flache Schüssel stellt, welche ringsum mit einer Rinne versehen ist;
2. über die Filterpresse eine Glocke aus Blech oder anderem Material stülpt, deren unterer Rand in der Rinne der unter 1. erwähnten Schüssel durch eine Flüssigkeit abgedichtet ist;
3. die Zuleitungs- und Ableitungskanäle zu der Filterpresse sämmtlich durch die als Grundplatte dienende Schüssel führt und aufserhalb bezw. unterhalb der Schüssel die nöthigen Ventile und Armaturen anbringt;
4. an der Schüssel einen Hahn anordnet, durch welchen alle innerhalb der Glocke aus der Filterpresse entweichenden Flüssigkeiten, Dämpfe oder Gase abgezogen werden können;
5. ein besonderes Ventil für Luftzufuhr anbringt, vermittelst dessen durch eingetriebene Luft aus der Glocke alle Dämpfe oder Gase durch den Abzugshahn verdrängt werden, bevor die Glocke geöffnet wird.
In der Zeichnung, Fig. 1, 2 und 3, stellt A die Schüssel vor, in welcher die Filterpresse B steht. Die Schüssel ruht auf erhöhten Füfsen, um die nöthige Armatur unten anbringen zu können. Die gezeichnete Filterpresse ist eine solche mit absoluter Auslaugung und gebraucht daher ziemlich viele Zu- und Ableitungsröhren, welche an dem feststehenden Kopfstück zu sehen sind.
Es ist der Schlammeingang U1 mit dem in der Mitte unterhalb der Schüssel sitzenden Ventil a, der Filtratausgang d1 und C1 mit den Hähnen b und c, der Auslaugungseingang dx mit dem Ventil d, sowie mit dem Luftzuleitungsventil f, demnach also dx durch ein gemeinschaftliches Rohr ί mit /' d und f in Verbindung, wie in Fig. 4 dargestellt; ferner ist der Luftausgang Ji1 mit dem kleinen Lufthahn h, sowie das senkrechte Luftrohr k mit dem Ventil g in Verbindung.
Der Filtratausgang C1 ist mit den Kammern i, 3, 5 ... in Communication, während die Kammern 2, 4, 6 ... mit dem Filtratausgang dx communiciren, also mit demselben Kanal, durch welchen nach vollendeter Filtration das Auslaugewasser in die Presse eintritt. Durch diese Verbindung ist ermöglicht, die Kammern, in die das Auslaugewasser eintritt, von denen, in welchen es austritt, zu isoliren.
Cist die Glocke, welche sich in den hydraulischen Verschlufs an der Schüssel einsetzen und durch eine geeignete Vorrichtung, die in der Zeichnung durch zwei Krane D mit Ketten und Gegengewichten dargestellt ist, emporheben läfst.
Ist demnach die Filterpresse zur Arbeit fertig, so senkt man die Glocke in ihren Sitz, öffnet die Auslafshähne b und c, sowie das Schlammeinlafsventil a. Das Filtrat läuft durch das b
und c verbindende Rohr bei / ab. Hahn m dient zur Probenahme. Ist die Filtration beendet, so schliefst man α b und c, öffnet d e und A; durch d% d tritt die Auslaugeflüssigkeit ein, durch et e wieder aus und durch A1 h entweicht die Luft aus den Kammern der Presse, worauf Lufthahn h geschlossen wird. Der Hahn i an der tiefsten Stelle der Schüssel bleibt stets offen. Derselbe ist mit einer Pumpe oder einem Absorptionsgefäfs in Verbindung und läfst die abtropfenden Flüssigkeiten und Gase oder Dämpfe aus dem Glockenraum sich entfernen.
Nach vollendeter Auslaugung, welche durch den Probirhahn η controlirt wird, schliefst man d und öffnet f, wodurch an Stelle der Auslaugeflüssigkeit geprefste Luft oder ein anderes Gas durch die in der Filterpresse gebildeten Kuchen getrieben wird und die letzten Reste von Flüssigkeit und Gas verdrängt. Ist dies geschehen, so öffnet man gleichzeitig noch g, wodurch Luft durch Rohr k in den Hohlraum der Glocke getrieben wird, die alle darin befindlichen Dämpfe und Gase durch Abzugshahn i verdrängt. Hierauf kann die Glocke abgehoben und die Presse entleert werden.

Claims (5)

Patent-AnSprüche:
1. An jeder Art von Filterpressen die Anbringung einer mit einem Dichtungsrand versehenen Grundplatte, welche gleichzeitig als Auffangeschüssel für abtropfende Flüssigkeit dient.
2. Anwendung einer glockenartigen Hülle, welche über die Filterpresse gestülpt wird und auf dem Dichtungsrand der Grundplatte luftdicht aufruht.
3. Anbringung der sämmtlichen Zu- und Ableitungsorgane an der Grundplatte derart, dafs dieselben durch Röhren mit den entsprechenden Kanälen der Filterpresse in Verbindung sind und bei geschlossener Glocke von aufsen geöffnet oder geschlossen werden können.
4. Verwendung eines an dem tiefsten Punkt der Auffangeschüssel befindlichen Hahnes oder Ventils oder auch eines blofsen Rohrstutzens zur Ableitung aller in dem Hohlraum der Glocke freiwerdenden Gase, Dämpfe oder Flüssigkeiten.
5. Das Verfahren, alle unter der Glocke befindlichen Gase und Dämpfe durch geeignet eingeleitete Luft oder sonstige Gase zu verdrängen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT17443D Filterpressen für flüchtige Stoffe Active DE17443C (de)

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