DE65766C - Ausschankvorrichtung für unter Druck stehende kohlensäurehaltige Flüssigkeiten - Google Patents

Ausschankvorrichtung für unter Druck stehende kohlensäurehaltige Flüssigkeiten

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DE65766C
DE65766C DENDAT65766D DE65766DA DE65766C DE 65766 C DE65766 C DE 65766C DE NDAT65766 D DENDAT65766 D DE NDAT65766D DE 65766D A DE65766D A DE 65766DA DE 65766 C DE65766 C DE 65766C
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Germany
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vessel
valve
liquid
stopper
piston
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DENDAT65766D
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English (en)
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R. A. panchaud in Great Tower Street 43, London, England
Publication of DE65766C publication Critical patent/DE65766C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/12Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers
    • B67D1/14Reducing valves or control taps
    • B67D1/1405Control taps
    • B67D1/1438Control taps comprising a valve shutter movable in a direction parallel to the valve seat, e.g. sliding or rotating
    • B67D1/1444Control taps comprising a valve shutter movable in a direction parallel to the valve seat, e.g. sliding or rotating the valve shutter being rotated

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung besteht aus einem Apparat zum Ausschänken von kohlensäurehaltigen, unter Druck stehenden Flüssigkeiten, z. B. Mineralwässer u. dergl., welcher mittelst einer geeigneten Leitung mit dem das Mineralwasser oder dergleichen enthaltenden Behälter in Verbindung steht. Der Apparat besteht aus einem vorzugsweise aus Glas hergestellten und mit einer Abflufsöffnung versehenen Gefäfs, einem zum Verschliefsen des letzteren von der hinzuführenden Flüssigkeit bethätigten Stöpsel, sowie aus einem Ventil, welches dazu dient, das Gefäfs in Verbindung mit dem Druckflüssigkeitsbehälter zu setzen, wobei der Ausgang des ersteren vom Druck der einströmenden Flüssigkeit zuerst selbstthätig geschlossen wird, um die Flüssigkeitszufuhr abzuschliefsen und gleichzeitig die Glocke in Verbindung mit der atmosphärischen Luft zu bringen. Hierdurch wird ein Theil des in derselben befindlichen Ueberdruckes abgelassen. Der Stöpsel ist nun derartig eingerichtet, dafs er das Gefäfs selbstthätig öffnet, sobald ein gewisser Ueberdruck nicht mehr vorhanden ist, wodurch die in demselben befindliche Flüssigkeit in ein Glas oder sonstiges Gefäfs abfliefsen kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 1-3 in Fig. 3, wobei die Stellung der verschiedenen Theile des Apparates beim Einlassen der Flüssigkeit gezeigt wird. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach.der Linie 1-2, Fig. 3, wobei die Stellung beim Entleeren des Apparates dargestellt ist.
Der Apparat wird durch das in das Ventilgehäuse B mündende Rohr A mit dem die Flüssigkeit enthaltenden Behälter (auf der Zeichnung fortgelassen) verbunden. Das Gehäuse C, welches aus Glas besteht, ist mittelst der Schraubenhülse b\ Gegenmutter 2>2 und Abdichtungsring b3 mittelst des Flantsches c1 an das Ventilgehäuse B dicht angeschlossen. Im Ventilsitz D befinden sich vier Kanäle α ei und ζ2, Fig. 2 und 3; von demselben steht ersterer mit dem Einlafsrohr A in Verbindung, der zweite mit dem Innern des Cylinders F und der dritte unmittelbar mit dem Gefäfs C, während der vierte von vdem Ventilsitz nach der freien Luft neben dem Einlafsrohr A führt (Fig. 3). Das Ventil E, welches mittelst Spindel E* und Griffes E3 auf seinem Sitz gedreht werden kann, hat zwei Kanäle b und k, Fig. 4, von denen ersterer beim Füllen des Gefäfses C den Einlafskanal α mit dem Kanal c in Verbindung bringt, während letzterer beim Entleeren das Gefäfs C mit der freien Luft dadurch in Verbindung setzt, dafs er die Kanäle i und z2 verbindet.
Die Anordnung zum Verschliefsen des Ausflusses h des Gefäfses C ist folgendermafsen getroffen: Der Cylinder F ist in den Kanal c des Gehäuses B eingeschraubt und mit einem Kolben d mit hohler Kolbenstange G zur Aufnahme der den Stöpsel ^tragenden Stange e versehen. Zwischen letzterer und der hohlen Stange G ist jedoch genügend Spielraum, um die Flüssigkeit im Cylinder F mittelst der am unteren Ende der Stange G angeordneten Ausflufsöffnungen m in das Gefäfs C hineinfliefsen zu lassen. Die Stange e trägt ferner am oberen Ende das Ventil /, mittelst dessen die röhrenförmige Kolbenstange G von oben
abgeschlossen werden kann. Die Spiralfeder / drückt den Kolben d fortwährend nach oben.
Der Arbeitsvorgang ist nun folgender: .
Ist der Apparat in der aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung und wird das Ventil E in .die durch Fig. 1 veranschaulichte Stellung gedreht, so fliefst die vom Behälter kommende Druckflüssigkeit zunächst durch das Rohr A und die Kanäle abc nach dem Cylinder F, schliefst dann das Ventil f und drückt danach den Kolben gegen die Wirkung der Feder / nieder. Hierdurch wird zunächst der Stöpsel g die Oeffnung h des Gefäfses C verschliefsen, und da die in den Cylinder F eintretende Flüssigkeit den Druck in demselben fortwährend erhöht, so wird der Kolben d noch weiter hinabgedrückt, wodurch sich das. Ventil/ öffnet und die Flüssigkeit nunmehr durch die hohle Kolbenstange G und Oeffnungen m in das Gefäfs C gelangen kann. Ist das Gefäfs genügend gefüllt, so wird das Ventil E in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung gedreht, wodurch, das Gefäfs C durch die Kanäle i k und z2 mit der freien Luft in Verbindung gebracht wird und ein Theil des in demselben unter Druck stehenden Gases nunmehr entweichen kann; während dieser Zeit wird der Kanal c durch das Ventil E verschlossen. Sobald nun die Kraft der Feder Z genügend ist, den Ueberdruck im Gefäfs C zu überwinden, wird der Kolben d durch dieselbe gehoben und damit der Stöpsel g, wonach die in C befindliche Flüssigkeit durch h in ein Glas oder sonstiges Gefäfs abfliefsen kann. Hierbei wird die im Cylinder F über dem Kolben d befindliche Flüssigkeit durch die kleine Oeffnung η entweichen können.
Durch diese Einrichtung kann die kohlensäurehaltige Flüssigkeit, z. B. Mineralwasser, in frischem, moussirendem Zustande abgezogen und verschänkt werden.
Statt eine hohle Kolbenstange G und Ventil/ anzuwenden, kann man auch den Apparat vereinfachen, indem man den Stöpsel g mittelst einer vollen Stange unmittelbar mit dem Kolben d verbindet und am oberen Ende des Cylinders F eine kleine Abflufsöffnung wie bei η anordnet. Das Verhältnifs der letzteren zu dem Kanal c mufs jedoch dann so abgepafst seih, dafs der nöthige Druck im. Cylinder F entstehen kann.
Das vom Behälter abgeführte Rohr A kann mit einem verzierten Umhüllungsrohr H oder dergleichen in geeigneter Weise versehen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Apparat zum Ausschänken von unter Druck stehenden kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch ein Ventil (E), mittelst dessen die vom Behälter kommende Flüssigkeit durch geeignete Kanäle (a b c) in den mit Kolben (d) und hohler Kolbenstange (G) versehenen Cylinder (F) hineingelassen wird, wobei dieselbe durch Niederdrücken des Kolbens zuerst die Ausflafsöffnung (h) des Gefäfses (C) durch den Stöpsel (g) verschliefst und dann das Ventil (f) öffnet, um in das Gefäfs (C) zu gelangen, worauf durch Umstellen des Ventils (E) das Gefäfs (C) in Verbindung mit der Luft gebracht wird, so dafs nach entsprechender Ablassung des in demselben befindlichen Ueberdruckes der Kolben (d) und damit der Stöpsel (g) durch eine Feder (I) gehoben und so die im Gefäfs befindliche Flüssigkeit abgelassen wird.
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Apparat die Abänderung, dafs man, anstatt die Flüssigkeit durch das Ventil (f). und die hohle Kolbenstange (G) in das Gefäfs (C) hineinzulassen, den Kolben direct mit dem Stöpsel verbindet und den Ausflufs der Flüssigkeit nach dem Gefäfs (C) durch eine Oeffnung (n) von entsprechendem Querschnitt gestattet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3311844A1 (de) * 1983-03-31 1984-10-11 Bartholomäus 8024 Deisenhofen Gmeineder Verfahren zum zapfen von bier, insbesondere weissbier, in trinkgefaesse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3311844A1 (de) * 1983-03-31 1984-10-11 Bartholomäus 8024 Deisenhofen Gmeineder Verfahren zum zapfen von bier, insbesondere weissbier, in trinkgefaesse

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