DE174201C - - Google Patents
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- DE174201C DE174201C DENDAT174201D DE174201DA DE174201C DE 174201 C DE174201 C DE 174201C DE NDAT174201 D DENDAT174201 D DE NDAT174201D DE 174201D A DE174201D A DE 174201DA DE 174201 C DE174201 C DE 174201C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C2/00—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
- B02C2/10—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers concentrically moved; Bell crushers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Food Science & Technology (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 174201 KLASSE 55 c. GRUPPE
Mahlgeschirr aus Stein zur Herstellung von Ganzzeug für die Papierfabrikation.
Von den bekannten Mahlgeschirren zur Verarbeitung des Halbzeugs auf Ganzzeug, bei
welchen die Innenwandung des Gehäuses und der Kern aus Stein hergestellt sind, unterscheidet
sich das vorliegende Mahlgeschirr dadurch, daß die Walze aus einer Anzahl von Steinscheiben besteht, welche am Umfange mit
abwechselnden Zähnen und Zahnlücken ausgestattet sind, und welche erforderlichenfalls
ίο unter Zwischenschaltung von aus Canevas
oder dergl. bestehenden Zwischenlagen auf die Welle aufgesetzt werden. Die Walze und die
am inneren Umfange des Gehäuses angebrachten, aus Stein bestehenden Grundwerke, oder
nur die Walze oder nur die Grundwerke, weisen eine nach dem Entleerungsende allmählich oder
stufenweise abnehmende Körnung auf.
Durch die Verwendung von Steinscheiben wird ermöglicht, daß ein Ersatz schadhaft gewordener
Teile der Walzen auf möglichst einfache und billige Weise erfolgen'kann. Dadurch,
daß die Steinscheiben oder die Walzen und die Grundwerke gleichzeitig eine nach dem
Entleerungsende abnehmende Körnung erhalten, wird erreicht, daß eine allmähliche Zer-,
faserung des Halbzeuges und ein hochwertiges Ganzzeüg erhalten werden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht.
Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt durch Gehäuse und Kern des neuen Mahlgeschirres.
Fig. 2 ist die Seitenansicht der Walze.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht einer der größeren, aus vier Teilen bestehenden Steinscheiben.
Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Mitte der Scheibe nach Fig. 3.
Fig. 5 ist die Ansicht einer der an dem schmäleren Ende der Walze angeordneten und
aus einem Stück bestehenden Steinscheiben, und
Fig. 6 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Gehäuse zur Veranschaulichung der Anordnung
der Grundwerke am Gehäuse.
Das Gehäuse 1 des Mahlgeschirres ist am inneren Umfange mit einer Reihe von Grundwerken
2 ausgestattet, welche aus einzelnen Teilen bestehen können und in ihrer Lage und der erforderlichen Entfernung voneinander
mittels Holzkeilen 3 festgehalten werden. Um eine Zerstörung dieser Steingrundwerke durch
Abbröckeln an den Kanten zu verhüten, werden die Seiten jedes der Grundwerke 2 durch
Metallschienen 4 geschützt.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung liegt darin, daß der Körnungsgrad der Grundwerke
2 vom · schmäleren nach dem breiteren Ende des Gehäuses hin abnimmt. Zu diesem Zwecke werden die Grundwerke 2 an dem Gehäuse
ι in der neuen, in Fig. 4 veranschaulichten Art angeordnet. Angenommen, das Gehäuse 1
des Mahlgeschirres sei 1,5 m lang, so bestehen die darin angeordneten Grundwerke 2 aus vier
Teilen a, b, c, d, deren jeder etwa 37,5 cm lang ist. Angenommen, der größte der zur Ver-
Wendung gelangenden Steine (Carborundum) weise eine Körnung von 20 auf, so würden die
Steine der Abteilung α eine Körnung von 20 bis 30, die der Abteilung b eine solche von
30 bis 40, die der Abteilung c von 50, 60 und 70 und endlich die der Abteilung d von 80, 100
und 150 erhalten. Die Grundwerke in jeder einzelnen Abteilung können aber in sich auch
die gleiche Körnung haben, oder es kann die Körnung der Grundwerke je nach den verschiedenen
Bedingungen verschieden werden. Die Walze 5 des Mahlgeschirres, z. B. einer Jordanmühle, besteht aus einer Anzahl von
Steinscheiben 6, welche hintereinander auf eine Mittelwelle 7 eckigen Querschnitts aufgesetzt
sind. Die an dem breiteren Ende der Walze angeordneten Scheiben 6 haben etwa 90 cm
im Durchmesser und sind daher so groß, daß es nicht mehr angängig ist, sie aus einem einzigen
Stück Stein herzustellen. Aus diesem Grunde werden diese Scheiben 6, wie aus Fig. 3
und 4 ersichtlich ist, aus vier Segmentteilen 9,10, Ii und 12 zusammengesetzt, welche an
ihrem inneren Umfange mit einem Falz 13 zur Aufnahme einer ringförmigen Rippe 14
einer kreisförmigen Metallplatte 15 versehen sind, die ihrerseits eine eckige Mittelöffnung 16
aufweist, mittels deren sie auf die Welle 7 aufgesetzt wird. Die kreisförmige Metallplatte 15
ist in bestimmten Abständen mit Löchern 17 versehen, welche den in den Segmentteilen
der Scheibe angebrachten Löchern 18 entsprechen. Jeder der Segmentteile 9,10,11
und 12 der Scheibe 6 ist am Umfange mit Aussparungen oder Nuten 19 und Vorsprüngen oder
Zähnen 20 versehen.
Die Scheibe 21 (Fig. 5), wie solche an dem schmäleren Ende des Kernes angeordnet werden,
weicht in der Konstruktion von der Scheibe 6 insofern ab, als sie aus einem einzigen
Stück Stein hergestellt ist. Sie ist ebenfalls wie die Scheibe 6 mit einem eckigen Ausschnitt
22 zum Überschieben auf die Welle 7 mit Ausschnitten 19 und Zähnen 20 und mit Löchern 18
versehen. Die Scheiben werden, wenn möglich, natürlich aus einem Stück und nur die
größeren, wie aus Fig. 3 hervorgeht, aus mehreren Teilen hergestellt. Die Löcher 17 in den
kreisförmigen Platten 15 und die Löcher 18 in den Steinscheiben oder Steinsegmenten
dienen zum Einziehen von durch sämtliche Scheiben hindurchgehenden Bolzen 23. Die
Bolzen 23 gehen an den beiden Enden des Kernes durch kreisförmige Metallplatten 24 hindurch
und tragen Muttern, mittels deren die Platten 24 fest gegen die Endscheiben gedrückt
werden. Die Enden der Welle sind mit runden Ansätzen 25 versehen, welche als Lagerzapfen
für den Kern dienen, und diese Zapfen sind an dem den Platten 24 anliegenden Ende mit
Schraubengewinde versehen, so daß mittels darauf aufgesetzter Muttern 26 die Platten 24
noch fester gegen die Scheiben 6 gepreßt werden können.
Sind die Scheiben in der aus Fig. 2 ersiehtliehen
Weise auf die Welle aufgesetzt, so bildet ein Zahn 20 der einen Scheibe 6 die Verlängerung
des Zahnes 20 der anderen Scheiben, so daß eine Anzahl achsial verlaufender Steingrundwerke
mit dazwischen liegenden Nuten für den Durchgang des Papierzeuges durch das Geschirr gebildet ist.
Um die Zerstörung der Kanten der Steingrundwerke zu verhüten, werden in jede Längsnut
Füllstreifen 27 (Fig. 3) aus Holz eingelegt, welche flach sein können und daher die Nuten
nur teilweise ausfüllen, oder welche (Fig. 28, Fig. 3) die Nuten ganz ausfüllen können und
■ eine in ihren mittleren Teil eingelassene Nut 29 tragen, damit der erforderliche Raum für den
Durchgang des Papierzeuges vorhanden ist.
Wie bereits bemerkt, ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung, daß die Steingrundwerke
an dem Einlaß- oder schmäleren Ende des Kernes verhältnismäßig grobkörnig sind, und daß Scheiben von allmählich abnehmendem
Körnungsgrade verwendet werden, so daß an dem Entleerungs- oder breiteren Ende des
Kernes die Scheiben die feinste Körnung aufweisen. Die für den vorliegenden Zweck benutzten
Scheiben bestehen vorteilhafterweise aus künstlichem Stein, beispielsweise Carborundum;
die verschiedenen Körnungsgrade des Steines werden durch Nummern bezeichnet.
Angenommen, die gröbste Körnung, welche verwendet wird, sei mit' 20 bezeichnet, so werden
ein oder zwei Scheiben 6 dieser Körnung an dem schmäleren Ende der Walze angeordnet,
darauf folgen ein oder zwei der nächstfeineren Körnung, beispielsweise 30 und so fort, bis das
breitere Ende der Walze erreicht ist, an welchem ein oder zwei Scheiben einer Körnung von etwa
100 bis 200 sich befinden, welche demnach eine sehr feine Körnung besitzen.
Das in einem derartigen Mahlgeschirr zu behandelnde Papierzeug wird demnach' zunächst
der Bearbeitung durch die an dem Aufgabeende befindlichen grobkörnigen Steine und
allmählich der Bearbeitung durch die weniger grobkörnigen Steine unterworfen, bis es kurz
vor dem Verlassen des Geschirres der Bearbeitung durch sehr feinkörnige Steine ausgesetzt
wird, so daß dem Papierzeug eine außerordentlich feine Schlußbearbeitung zu teil wird und
infolgedessen ein Papier von großer Feinheit und Biegsamkeit erzeugt wird.
Um ein möglichst dichtes Aneinanderschließen der einzelnen Scheiben der Walze
zu bewirken, werden ringförmige Scheiben 30 aus Canevas zwischen je zwei Scheiben eingelegt.
Dieser Canevas füllt die Zwischenräume zwischen den Scheiben aus, so daß die
Walze das Aussehen eines aus einem Stück gebildeten Körpers hat. Da Canevas außerdem
sehr nachgiebig ist, so können die Steinscheiben um so fester ohne Gefahr des Bruches oder
der Zerstörung zusammengepreßt werden, als wenn die Steine direkt miteinander in Berührung
kämen.
Ein wesentlicher Vorteil der neuen Walze
besteht darin, daß einzelne Teile derselben
ίο außerordentlich leicht ersetzt werden können.
Anstatt die Zwischenscheiben 30 aus Canevas
■ ' herzustellen, können sie aus Holz oder aus einem anderen weicheren Material als Stein bestehen.
Die im vorstehenden beschriebene Einrichtung kann auch bei den gewöhnlichen
Holländern benutzt werden.
Claims (2)
1. Mahlgeschirr aus Stein zur Herstellung von Ganzzeug für die Papierfabrikation,
dadurch gekennzeichnet, daß die Walze aus einer Anzahl von auf einer Welle (7) erforderlichenfalls unter Zwischenschaltung
von aus Canevas oder dergl. bestehenden Zwischenlagen (30) aufgesetzten
Steinscheiben (6) besteht.
2. Mahlgeschirr nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körnungsgrad
der Walze bezw. der diese bildenden Steinscheiben nach dem Entleerungsende hin allmählich oder stufenweise abnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE174201C true DE174201C (de) |
Family
ID=438955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT174201D Active DE174201C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE174201C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157469B (de) * | 1959-03-05 | 1963-11-14 | Freiberg Papier Maschwerke | Kegelstoffmuehle zum Aufbereiten von Faserstoffen fuer die Papierherstellung |
-
0
- DE DENDAT174201D patent/DE174201C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157469B (de) * | 1959-03-05 | 1963-11-14 | Freiberg Papier Maschwerke | Kegelstoffmuehle zum Aufbereiten von Faserstoffen fuer die Papierherstellung |
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