DE17342C - Regenerativ - Gas - Flachbrenner - Google Patents

Regenerativ - Gas - Flachbrenner

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Publication number
DE17342C
DE17342C DENDAT17342D DE17342DA DE17342C DE 17342 C DE17342 C DE 17342C DE NDAT17342 D DENDAT17342 D DE NDAT17342D DE 17342D A DE17342D A DE 17342DA DE 17342 C DE17342 C DE 17342C
Authority
DE
Germany
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gas
flame
air
straight
tube
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Expired
Application number
DENDAT17342D
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English (en)
Original Assignee
F. SIEMENS in Dresden, Fabrikstrafse 5
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE17342C publication Critical patent/DE17342C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0078Gas burners adapted for use in lamps with preheated air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
FRIEDR. SIEMENS in DRESDEN. Regenerativ- Gas - Fiachbrenner.
Zweites Zusatz - Patent zu No. 8423 vom 25. März 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1881 ab. Längste Dauer: 24. März 1894.
Dieser Flachbrenner ist nach demselben Princip wie der Regenerativ-Gas-Rundbrenner eingerichtet.
In seiner Construction ist derselbe dem Rundbrenner mit centralem Abzugsrohr der Verbrennungsproducte angepafst. Die Aehnlichkeit tritt sofort zu Tage, sobald man sich den Rundbrenner unendlich grofs und in Kreisausschnitte oder Sectoren getheilt denkt. Einen solchen Sector bildet dieser Flachbrenner, natürlich mit dem Unterschiede, dafs der Brenner, den neuen Verhältnissen angepafst, dementsprechend veränderte Formen annehmen mufste.
Diese neue Construction des Brenners gestattet einige wesentliche Vortheile der Anwenwendungsweise, welche in folgendem näher dargestellt sind.
In der Zeichnung stellen Fig. 1, 2 und 3 einen kleineren Brenner mit Essenrohr complet dar.
Die Gasbrennrohre C1 analog den kreisförmig aufgestellten Röhren der Rundbrenner, sind in diesem Falle vertical oder fächerförmig auf das Gaszuführungsrohr A aufgestellt, Fig. 1, 2 und 3.
Der in den Rundbrennern concentrisch um diese Gasröhrchen gelegte Luftregenerator ist in diesem Falle auf der vorderen Seite angebracht und durch den verticalen Kanal F, welcher sich an das Gaszuführungsrohr A anschliefst, dargestellt, Fig. 1 und 4.
Der verticale Flammenregenerator D schliefst sich auf der anderen Seite, wie Fig. 1 und 3 darstellen, an und steht seinerseits am unteren Ende mit dem Essenkanale oder Rohre / in directer Verbindung.
Auf der den Luft- und Flammenregenerator trennenden Zwischenwand steht die Porcellanwand P mit Kämmen K und K1, welche, wie das Porcellanrohr oder der Aufsatz bei den Rundbrennern, die Länge der Flamme bestimmt. Ein dritter Kamm K^ aus Metall, ungefähr in der Höhe der Ausmündung der Gasröhrchen, ist auf der äufseren Wand des oberen Endes des Lüftregenerators angebracht, so dafs die zugeführte Luft, analog wie bei den Rundbrennern, in viele Schichten zertheilt, in das ausströmende Brennglas einschneidet. Dem Luftregenerator ist noch ein zweiter unabhängiger verticaler Kanal H, Fig. 1, 4 und 5, vorgelegt, welcher gleich dem äufseren Mantel der Rundbrenner der Flamme Luft von unten zuführt.
Der Apparat functionirt in folgender Weise: Wenn durch das Oeffnen des Gashahnes das Brenngas aus den oberen Enden der in einer geraden Linie aufgestellten Gasröhrchen C entweicht und angesteckt wird, so bedeckt die Flamme die vordere Seite der Porcellanwand P, schlägt, über dieselbe hinweg und wärmt das Essenrohr J, so dais letzteres sofort die Flamme ansaugt und in den Flammenregenerator D hinabzieht. Die Zwischenwand der beiden Regeneratoren erwärmt sich demzufolge, so dafs in kurzer Zeit auch der Luftregenerator sich erwärmt und, eine warme Esse bildend,
der Flamme Brennluft zufuhrt. Es ist von der gröfsten Wichtigkeit, dafs der vertical stehende Luftr.egenerator die Brennluft unabhängig vom Essenzuge zuführt, weil nur allein dadurch ein Freibrennen der Flamme, also ohne mit Glas umschlossen werden zu müssen, ermöglicht wird.
Der Luftregenerator F und der vorgelegte, ebenfalls erwärmte Kanal H führen die Brennluft im hochvorgewärmten Zustande der Flamme mit gewissem Impulse, welchen der Erfinder als Auftrieb der Luft bezeichnet, zu, während das ebenfalls vorgewärmte Brenngas aus den Gasröhrchen mit verhältnifsmäfsig geringem Impuls entweicht. Es findet also genau das umgekehrte Verhältnifs statt, wie bei den gewöhnlichen Flach- oder Gasschnittbrennern, bei welchen die Stetigkeit der Flamme durch das intensive Ausströmen des Gases bewirkt wird.
Die Porcellanwand dient auch als Reflector, so dafs diese Flachbrenner besonders geeignet sind, das Licht nach einer Seite zu werfen, also zur Beleuchtung von Schaufenstern, Theaterrampen, Bilderausstellungen und als Wandlampen besonders verwendbar sind.
Da die Gasröhrchen in einer beliebig langen, geraden, aber auch in vielfach gebogenen Linien aufgestellt werden können, so lassen sich vermittelst dieser Flachbrenner allerlei eigenthümliche Effecte erzielen, sowohl bezüglich der Form der Flamme, als auch der Gröfse derselben, was bei den Rundbrennern selbstverständlich nicht in der Weise durchführbar ist. Um den Flachbrenner möglichst lang zu machen, oder um mehrere derselben in einer geraden oder krummen Linie aneinanderreihen zu können, zieht der Erfinder es vor, das Essenrohr, parallel dem Gasrohre, horizontal abzuführen, wie in Fig. 4 und 5 dargestellt ist.
Das Essenrohr / wird dann in eine geeignete Hausesse geleitet oder kann auch als besondere Esse ausgeführt werden, in welchem Falle man aber Mittel treffen mufs, diese vorher anzuwärmen,, etwa durch eine besondere Gasflamme oder anderes Feuer.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Die Combination der geradlinig aufgestellten Gasröhrchen mit einem niedrigeren und ein oder zwei gegenüberliegenden höher angebrachten geraden Kämmen.
2. Die Anwendung der Wand aus Porcellan oder anderem feuerfesten und lichtreflectirenden Material mit Kamm oder Kämmen zu dem dreifachen Zwecke:
a) der Flamme Stetigkeit zu geben,
b) die Länge derselben zu bestimmen,
c) als Reflector zu dienen.
3. Die Combination von zwei vertical gestellten Regeneratorkammern mit gerader oder gebogener Zwischenwand, zufolge welcher Anwendung der Luftregenerator nicht nur zur Erwärmung der Brennluft und des Gases dient, sondern auch, eine heifse Luftsäule bildend, den unabhängigen Auftrieb der zur Flamme geführten Luft verursacht.
4. Die Gruppirung dieser Flachbrenner in beliebiger Weise, mit dem Rücken gegen einander gekehrt, ein Polygon, Stern oder doppelte Linie bildend, oder auch in einer einfachen geraden Linie oder Curve aufgestellt.
5. Die unter gewissen Verhältnissen und Umständen bezw. durch besondere Gasarten veranlafste Anordnung der von dem Gasrohr A ausgehenden Röhrchen C in doppelter oder mehrfacher Reihe, in verticaler oder geneigter Stellung, sowohl bei Rund- als auch Flachbrennern, derart, dafs zwischen den einzelnen Röhrchen genügender Querschnitt vorhanden bleibt und der durch die einzelnen Flammen gebildete Flammenkörper ein ununterbrochenes Ganzes bildet.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT17342D Regenerativ - Gas - Flachbrenner Expired DE17342C (de)

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