DE17211C - Mefsapparat zum genauen Messen fester Körper - Google Patents
Mefsapparat zum genauen Messen fester KörperInfo
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Classifications
-
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/02—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Apparat, und zwar ein solcher zum Messen von Nulldicke dargestellt, und befinden sich die beiden
Spindeln in der Stellung gezeichnet, in welcher die Mefszapfen oder Buffer dicht zusammenstofsen,
also in der Null- oder Anfangsstellung.
α und b sind die beiden Spindelköpfe, durch Zusammengiefsen (am besten in Hohlgufsmanier)
mit dem Bett oder Ständer c starr und fest mit einander verbunden. Der Kopf α enthält
die Mikrometerschraube d mit dem Theilrad e;
die Mutter dieser Schraube bildet die Spindel/, die wie gewöhnlich an Nuth und Feder schiebbar
und an dem vorderen Ende mit dem gehärteten Mefsbuffer g versehen ist. Der Längseinschlufs
der Schraube ist aus der Figur ohne weiteres ersichtlich. Mit der Schlufsscheibe i
ist gleichzeitig auch der Zeiger k befestigt.
Die Schraube hat genau 1 mm Steigung, während das Theilrad zweckmäfsig gerade 1 m
Umfang hat und in 1000 Theile eingetheilt wird; eine Theilung des Rades entspricht dann
einer Verschiebung des Mefsbuffers, also einer Messung von nur 0,001 mm.
Um auch die Gangumgänge des Rades ohne weiteres ablesen zu können, ist die Spindel vorn
mit einer MiUimetertheilung versehen, wozu das am Spindelkopf angeschraubte Stahlplättchen η
den Zeiger bildet.
Um das Anziehen der Schraube von dem Gefühl der messenden Person unabhängig zu
machen und damit ein stets gleich starkes Anziehen zu sichern, soll nicht direct am Theilrad
gedreht werden, sondern an einer besonderen Handscheibe O, die nur durch Friction'
mit dem Theilrad bezw. der Schraube verbunden ist; die Friction wird einfach, hergestellt
durch Lederscheibe / und Kautschukscheibe Q oder auch statt letzterer durch eine federnde
Stahlscheibe.
Zum Nach- oder Dichtstellen der Schraube dient das in der Mutterspindel quer eingeprefste
besondere Mutterstück r, welches mittelst zweier konischer Schräubcheri in der Axialrichtung
etwas nachgestellt werden kann.
Die Stellspindel ί des Kopfes b ist ebenfalls
an Nuth und Feder schiebbar. Die Schraube t derselben erhält zweckmäfsig genau 5 mm Steigung,
so dafs also durch je eine Umdrehung der, wie die Figur zeigt, an Verschiebung gehinderten
Mutter u der Mefsbuffer ν um 5 mm verschoben wird, durch je zwei Umdrehungen
der Mutter also um gerade 10 mm. Eine auf der Spindel angebrachte Scala, wozu das Plättchen
w den Zeiger bildet, läfst die stattgefundene
Verschiebungsgröfse ohne weiteres ablesen.
Die Drehung der Mutter erfolgt mittelst des Stellrades x, an welchem auch die Feststellung
derselben bezw. der Spindel mittelst ' eines Schiebebolzens y bewirkt wird. Letzterer ist
mittelst Flügelschraube festzustellen.
Das an die Mutter angeschraubte Rohrstück χ dient nur als Schutz für die Spindel.
Der Apparat wird nun so justirt, dafs in der gezeichneten Stellung, in welcher beide Spindeln
am weitesten vorstehen, die Mefsbuffer dicht zusammenstofsen und das Stellrad α festgestellt
ist, die Eintheilungen auf den beiden Spindeln sowohl wie die Scala des Theilrades auf den
Nullpunkt stehen. Man kann dann zunächst ohne Stellung an der Spindel ί so weit messen,
als wie sich die Mikrometerspindel zurückdrehen läfst. Beispielsweise sind bei vorliegendem
Apparat dazu 30 mm gewählt; bis dahin kann man die gemessene Länge in ganzen Millimetern auf der Scala der Spindel, die
Bruchtheile eines Millimeters in Tausendstel auf der Scala des Theilrades einfach ablesen.
Sollen dickere Gegenstände gemessen werden, so ist die Spindel ί zurückzustellen, und
geschieht dies dann zweckmäfsig um je 10 mm, also mit je zwei Umdrehungen des Stellrades;
letzteres ist natürlich jedesmal wieder festzustellen. Um dann das ganze gemessene Mafs zu finden,
müssen die auf beiden Spindelscalen angezeigte Längen addirt werden, was aber, da die eine
Spindel nur Zehner zeigt, sehr leicht ist, so dafs ein Irrthum kaum vorkommen kann.
Das Stellrad erscheint aus zwei Theilen zusammengeschraubt, und zwar ist das eigentliche
Rad an dem Nebentheil im Kreise stellbar, wozu die betreffenden Schraubenlöcher bogenschlitzförmig
gestaltet sind. Es ist diese Ver-' stellbarkeit deshalb, weil- durch etwa vorzunehmendes
Nach- oder Dichtstellen an den Spindelschrauben die Lage der Spindeln bezw.
der Mefsbuffer ein wenig alterirt wird und infolge dessen das Stellrad in der oben näher
dargelegten Anfangsstellung der Spindeln und des Theilrades nicht mehr den Fixirungbolzen y
passend gegenüber zu stehen kommen würde/ Es wird dann das Rad einfach gelöst und in
der richtigen Stellung wieder festgezogen. Eine solche Correctur ist jedesmal nöthig, wenn an
den Spindeln irgend etwas gestellt oder angezogen worden ist, also auch jedesmal, wenn
dieselben etwa behufs des Putzens aus einander genommen waren.
Bei gröfseren Apparaten, wo die Mefsbuffer nicht zusammenstofsen sollen, mufs bei solcher
Correctur das beizugebende Stichmafs gebraucht werden; sonst wäre ein solches überhaupt nicht
nöthig.
Claims (3)
1. Die starre Verbindung der beiden Spindelköpfe und die Uebertragung der sonst
durch Verschiebung des einen Spindelkopfes bewirkte Verstellung auf die Spindel dieses Kopfes.
2. Die specielle Construction dieser Stellspindel und die Sicherung von deren Stellung
durch Feststellung des Stellrades bezw. des Fixirungsbolzens y.
3. Das besondere Mutterstück r zum Dichtstellen der Mikrometerschraube in axialer
Richtung.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE17211T | 1881-08-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17211C true DE17211C (de) | 1882-03-22 |
Family
ID=33546378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188117211D Expired DE17211C (de) | 1881-08-09 | 1881-08-09 | Mefsapparat zum genauen Messen fester Körper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17211C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148911B (de) * | 1960-07-26 | 1963-05-16 | A W Wilisch K G | Presskissen fuer das Kleben von Halbsohlen fuer alle Schuhsprengungen |
-
1881
- 1881-08-09 DE DE188117211D patent/DE17211C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148911B (de) * | 1960-07-26 | 1963-05-16 | A W Wilisch K G | Presskissen fuer das Kleben von Halbsohlen fuer alle Schuhsprengungen |
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