DE171968C - - Google Patents
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- DE171968C DE171968C DENDAT171968D DE171968DA DE171968C DE 171968 C DE171968 C DE 171968C DE NDAT171968 D DENDAT171968 D DE NDAT171968D DE 171968D A DE171968D A DE 171968DA DE 171968 C DE171968 C DE 171968C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D11/00—Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
Ο'ΰύ
■■-Φαί bsi οίαπΜίνίίιιη^Ι
kaiserliches
PATENTAMT.
Bei dem vorliegenden Verfahren, das hauptsächlich zum Biegen von Röhren größeren
Durchmessers bestimmt ist, braucht die Röhre, um den beim Biegen auftretenden Spannungen,
die' die Röhre zusammenzudrücken suchen, widerstehen zu können, nicht gefüllt
zu werden. Die Röhre wird gleichmäßig und allmählich durch die selbsttätige Wirkung
der Biegevorrichtung gebogen. Die Röhre
ίο ist durch Führungsrollen an jeglicher Bewegung
mit Ausnahme einer Längsbewegung verhindert und wird einem stetigen Längsdruck unterworfen, der sie an einem ringförmigen
Brenner vorbeischiebt, der einen begrenzten. Ringteil der Röhre erhitzt. Das
aus dem Brenner heraustretende Röhrenende wird in einem Kreise geführt, welcher der
beabsichtigten Krümmung der Röhre entspricht. Die Krümmung kann nach Belieben durch Verlegen des Krümmungsmittelpunktes
geändert werden. Der abgebogene Röhrenteil wird unmittelbar hinter dem Brenner gekühlt,
um eine weitere Biegung zu verhindern. Da ein beträchtlicher Längsdruck angewendet
werden kann, so ist nur ein· verhältnismäßig niedriger Hitzegrad nötig, um die Rohrwand
durch den Brenner genügend zu schwächen, so daß der Biegungsvorgang mit verhältnismäßig
großer Geschwindigkeit vor sich gehen kann.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht
der Biegevorrichtung, und zwar stehen die Teile derselben in der Anfangsstellung. Fig. 2 ist eine Seitenansicht der
Biegevorrichtung mit den Teilen in der Endstellung. Fig. 3 ist eine Vorderansicht zu
Fig. i. Fig. 4 ist ein vergrößerter senkrechter Mittelschnitt durch die obere Hälfte
des Brenners, in rechtem Winkel zu der Röhrenachse. Fig. 5 ist ein Schnitt durch
die obere Hälfte des Brenners parallel zu der Röhrenachse. Fig. 6 zeigt die Gestalt
und Lage der Führungsrollen mit Bezug auf die zu biegende Röhre.
Die zu biegende Röhre wird zwischen die Rollen b und c eingesetzt. Die Rolle b ist
in senkrechter Richtung an dem Ständer d einstellbar, so daß verschiedene Röhrengrößen
eingesetzt werden können. Das eine Ende der Röhre α legt sich gegen die Druckplatte
e, die sich in Führungen f verschiebt. Diese Führungen sind an den Ständern d befestigt.
Auf die Röhre α wird durch irgend eine geeignete Vorrichtung, in vorliegendem Falle
durch den mit der Druckplatte e verbundenen hydraulischen Zylinder g, ein Längsdruck
ausgeübt. Der Druckzylinder drückt die Röhre α durch den ringförmigen Brenner /?,
der von einstellbaren Armen gehalten wird, die an die Ständer d angelenkt sind. Der
Vorwärtsbewegung der Röhre α wird entgegengewirkt durch eine hakenförmig umgebogene
Stange j von passender Länge, die das vordere Ende der Röhre mit einer auf
der Schwingwelle / sitzenden Platte k verbindet. Die Schwingwelle / ist in Lagern
drehbar, die an den. Ständern d einstellbar sind, um die Achse der Schwingwelle /in
den Mittelpunkt der beabsichtigten Röhrenkrümmung bringen zu können. Die Röhre a
wird durch die kalibrierten Rollen b und c sicher gehalten. Nachdem der Brenner h
angezündet ist, wird ein begrenzter Ringteil
der Röhre durch die Hitze des Brenners geschwächt. Sobald der Widerstand der Röhre
an diesem Ringteil kleiner wird als der Längsdruck, biegt sich der geschwächte Teil
der Röhre. Dies hat eine Vorwärtsbewegung der Röhre in Richtung der beabsichtigten
Krümmung zur Folge. Die Vorwärtsbewegung der Röhre bringt einen frischen, noch
nicht erhitzten Teil der Röhre in den Brenner,
ίο und der beschriebene Vorgang wiederholt
sich. Da der Biegevorgang seinen Fortgang nimmt durch das Verringern des Röhrenwiderstandes
gegenüber der Biegungsbeanspruchung, die die Resultante ist aus dem Längsdruck und der Spannung der radialen
Stange, so kann durch Vergrößern des Längsdruckes die zur Schwächung der Röhre nötige Hitze herabgemindert werden, so daß
das Biegen mit verhältnismäßig großer Ge-
. 20 schwindigkeit vor sich gehen kann und eine fortwährende übermäßige Hitze von dem
Brenner auf keinen Teil der Röhre nötig ist.
Der Biegungsvorgang nimmt, bis die ganze
Röhre in die verlangte Krümmung gebogen ist, seinen Fortgang ohne irgendwelche
Wartung. Eine Einstellung der Vorrichtung ist nur dann nötig, wenn eine Röhre von
.anderem Durchmesser eingesetzt wird oder wenn eine andere Krümmung verlangt wird.
Nachdem die Röhre einmal eingesetzt ist, wird sie vollständig und genau, ohne daß
weitere Achtsamkeit nötig ist, gebogen.
Bei der Biegung eines Rohrkrümmers von mehr als 90° Zentriwinkel können, wie in
Fig. 2 gezeigt, noch weitere radiale Stangen an dem abgebogenen Röhrenteil befestigt
werden, um eine Verdrehung" oder ein Flachwerden der Röhre an dem erweichten Teil
zu verhindern und um dem Abwärtszug der oberhalb der Horizontalebene des Krümmungsmittelpunktes'
angreifenden Stange j entgegenzuwirken.
Sobald ein Röhrenteil gebogen ist und derselbe über den Brenner h hinausrückt,
wird seine Krümmung gewahrt durch kaltes Wasser, welches auf die Röhre aus den Löchern η in der ringförmigen Kammer 0
ausströmt, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Ebenfalls wird ein Wasserstrahl von der ring-
förmigen Kammer 0 durch das Rohr ρ auf denjenigen begrenzten Röhrenteil q geleitet,
der sich unmittelbar vor dem Eintritt in den ringförmigen Brenner h befindet. Dieser
Teil q liegt an der Innenseite der beabsichtigten Röhrenkrümmung, so daß das Bestreben
des Rohres, sich unter der Biegungsbeanspruchung zu stauchen, durch die Herabminderung
der Temperatur an dieser Stelle aufgehoben wird.
Der Brenner h ist, wie aus Fig. 4 ersiehtlieh,
mit einer Kammer r versehen, in welche eine Gas- und Luftmischung unter Druck
durch die Röhren s, t und u eingeführt wird. Die Röhren s und u dienen für die Zuleitung
der Luft und die Röhre t für die Zuleitung von Gas. Da diese Röhren ungefähr tangential
zu der Kammer r liegen, so wird diese vollständig von dem gasförmigen Brennstoff angefüllt. Wenn dann der
Brenner angezündet wird, so wird ein ringförmiger Röhrenteil vollständig von " der
Flamme umgeben.
Claims (4)
1. Verfahren zum Biegen von Röhren unter Erhitzung eines schmalen Querstreifens
des Rohres durch einen ringförmigen Brenner, dadurch gekennzeichnet, daß, während auf das eine Ende der
durch Rollen geführten Röhre ein Druck ausgeübt wird, das aus dem Brenner heraustretende andere Röhrenende in einem
Kreise geführt wird, welcher der beabsichtigten Röhrenkrümmung entspricht.
2. Vorrichtung zur Ausführung . des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rohr (a) mittels eines hydraulischen Zylinders (g) o. dgl.
stetig zwischen Führungsrollen (b, c) durch den Ringbrenner (h) hindurchgedrückt
wird, während das aus letzterem heraustretende Röhrenende durch eine Stange (j) gehalten wird, die sich um
einen verlegbaren Mittelpunkt dreht, um eine gewünschte Röhrenkrümmung zu erzielen.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
, daß der Brenner (h), der in senkrechter
Richtung einstellbar ist, auch eine Wasserkammer (0) und Wasserdüsen (n) enthält,
durch die Wasser auf den noch heißen, aber schon abgebogenen Rohrteil geleitet
wird.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß auf diejenige Rohrseite, welche während des Biegens Stauchbeanspruchungen ausgesetzt ist, vor Eintritt des Rohres
in den Brenner (h) Kühlwasser geleitet wird, um diese Stauchung herabzudrücken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE171968C true DE171968C (de) |
Family
ID=436898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT171968D Active DE171968C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE171968C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917224C (de) * | 1937-08-23 | 1954-08-26 | Cie De Pont A Mousson | Vorrichtung zum Biegen von Rohren |
| DE2559695A1 (de) * | 1974-07-23 | 1977-08-04 | Daiichi Koshuha Kogyo Kk | Vorrichtung und verfahren zum biegen von langgestreckten werkstuecken unter verwendung von zwei rohren |
-
0
- DE DENDAT171968D patent/DE171968C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917224C (de) * | 1937-08-23 | 1954-08-26 | Cie De Pont A Mousson | Vorrichtung zum Biegen von Rohren |
| DE2559695A1 (de) * | 1974-07-23 | 1977-08-04 | Daiichi Koshuha Kogyo Kk | Vorrichtung und verfahren zum biegen von langgestreckten werkstuecken unter verwendung von zwei rohren |
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