DE1715330U - Ablesefenster fuer karteien. - Google Patents

Ablesefenster fuer karteien.

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DE1715330U DE1955H0020007 DEH0020007U DE1715330U DE 1715330 U DE1715330 U DE 1715330U DE 1955H0020007 DE1955H0020007 DE 1955H0020007 DE H0020007 U DEH0020007 U DE H0020007U DE 1715330 U DE1715330 U DE 1715330U
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Ablesefenster fur Karteien
In eier modernen Bürotechnik werden für die verschiedensten Zwecke aus Ablageheftern oder dergleichen bestehende Karteien verwendet. Zur Hervorhebung und Kennzeichnung einzelner Hefter bedient man sich üblicherweise der sogenannten "Heiter", das sind Vorsprung©, die auf verschieden markierte Felder auf den Hefterrücken aufgesetzt werden. Wenn die Zahl der auseinander zu haltenden Merkmale nicht zu groß ist, genügt es, bei den Reitern verschiedene Farben oder Formen als Unterscheidungsmerkmale zu verwenden. Bai einer größeren 16ahl auseinander zu haltender Merkmale, wie sie beispielsweise bei der Terminiiber— wachung gegeben ist, pflegt aan die Reiter zusatzlich noch mit Beschriftung - Ziffern oder Buchstaben - zu versehen.
Bei der Tarminüberwachung wird die Oberkante oder ein Teil der Oberk&nte des üblegehefters üblicherweise in 12 Abschnitte den Mont»ten entsprechend - unterteilt; auf diese Teilabschnitte werden Reiter aufgesetzt, auf denen das Datum des jeweils wahrzunehmenden Teruins vermerkt ist. Angenommen,also, dee Arbeite— programm eines Maschinenbetriebes sähe vor, daß tun 18. Mai des laufenden Jahres eine bestimmte Drehbank zweoks Überholung außer Betrieb gesetzt wird; in diesem Falle ist auf dem der betref—
«I III Ii
fenden Drehbank entsprechenden Ablagehefter am Abschnitt "Mai" ein leiter aufgesetzt, der die Zehl "18" trägt. Für manche Zwecke erweist ob eich als günstig, en Stelle der zwölf Monate die 52 wochen dea Jahres als Einteilungsgrundlage zu wählen; in diesem Falle tragen die Heiter eine der Ziffern von 1 bis 7, entsprechend den Tagen der Woche.
Will men bei derartig eingerichteten Karteien feststellen, welehe Termine an einem bestimmter. Tag wahrzunehmen sind, muß man die einzelnen Hefter daraufhin untersuchen, welcher i-teiter auf dem betreffenden abschnitt dss in frage kociir.ende latum trägt· Diese .arbeit ist bei umfangreichen Karteien, bei aenen die Hef— ter dicht aneinander liegen, so daß die konats- oder wochenein— teilung auf der Oberkante des Hefters nicht klar zu erkennen ist, zeitraubend, da der Prüfende sich meistens durch Herausziehen des Hefters oder Durchblättern der Kartei vergewissern muß, ob er den richtigen Monat bzw. die richtige Woche verfolgt. Des Erfassen der in der Kartei enthaltenen Angaben ist besonders dann schwierig und leicht Irrtümern unterworfen, wenn - was meistens der Fäll ist - durch des Vorhandensein von zahlreichen Heitern auf engem Raum die Übersichtlichkeit zusätzlich beeinträchtigt ist«
um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der vorliegenden Feuerung vorgeschlagen, beim Erfassen von in Karteien niedergelegten Angaben mit zahlreichen üriterscheidungsnierknialen, vorzugsweise bei cer Terminüberwachung, zum Zwecke eier Vereinfachung und Lrleichterung der Karteiüberprüfung, ein im nachstehenden näher beschriebenes, aua Eisenblech, Leichtmetallen, kunststoffen oder festem Karton hergestelltes Ablesefeneter zu
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verwenden.
Figur 1 zeigt eine in einem Karteikasten 1 aus Heftern 2 bestehende Hefterablege. Der Band des Karteikastens dient eis Gleitschiene 3 ftir das Ablesefenster 4·
Figur 2 zeigt einen Ablagehefter 2. Auf einem Teil des Hefterrückene 5 ist eine Einteilung in zwölf Mor:ateab3chnitte angebracht, wie sie beispielsweise bei der Terminüberwachung Anwendung findet. Alle Abschnitte haben die gleiche Breite "a". In der Zeichnung ist auf dem üonatsabschnitt "Mai"ein Heiter 6 aufgesetzt, der die Zahl "18" - entsprechend dem 18. Tage dieses Monats *~ trägt«
figur 3 zeigt das Ablesefenster» Iis besteht aus dem Kahmen 6 mit der abgewinkelt angebrachten Zunge 71 die zur Auflage auf der Schiene 3 des Karteikastens 1 bestimmt ist. Die von dem Rahmen 6 gebildete öffnung "b" ist so breit, wie die Summe der Einteilungeabachnittej im gegebenen ?8lle 12 χ "a". Die römischen Zahlen von I bis KI entsprechen den Idonatsabschnit— ten auf dem Hefterrücken. Innerhalb des Rehmers 6 befindet sich eine Anzahl von untereinander gleichen lemellen 8, die mit ihren Enden 9 in Fuhrungsnuten 10 des Rahmens 6 liegen.
der Lamellen θ ist so breit, wie ein ürteilungaabschaiitt MaH auf dem Hefterrücken, üie Zahl der in dem Kahmen 6 untergebrachten Lamellen ist um 1 kleiner, als die Zail der auf dem Hefterrücken angebrachten hinteilungaabachnitte. Angenommen
elso, die Kartei besäße zwölf Einteilungsabschnitte - wie dies bei monatlicher Termintiberwachung der Fall iat - 30 befinden sich in dem Hahmen 6 elf Lamellen. Die lamellen können in den an den inneren Längsseiten des flahmens 6 befindlichen touten 10 naoh Bedarf seitlich bewegt und durch bekannte Mittel, wie z, B. eine Hemffifeder, in ihrer jeweiligen Lage fixiert werden. Wenn die
Lamellen dicht eine neben der anderen liegen, bleibt in dem
Π Rahmen ein Schlitz von der Breite "a" offen*
Figur 4 zeigt das Ablesefenster im Schnitt A-B. In den beiden Ptihrungsnuten 10 liegen die Lamellen 8. Die Vorrichtung» mit der die Lamellen in ihrer lege fixiert werden können (r. B, eine Heamfeder) ist In der Zeichnung nicht dargestellt»
Bei der Anwendung des Ablesefensters werden die lamellen ao angeordnet, daß der fiinteilungsabschnitt, der tiberprüft werden noil, nicht verdeckt wird· ύβηη also beispielsweise der Monat wiiaiH überprüft werden soll, so ordnet man em 30. April die Lamellen so an, daß der Abschnitt MV" frei bleibt, wie dies in Figur 3 dargestellt ist»
Legt man nun das Ablesefenster 4 mit seiner Zunge 7 euf die Gleitschiene 3 und gleitet mit diesem Ablesefeneter über die Kartei und somit über die auf die einzelnen Terminabschnitte aufgesetzten Reiter, so werden in dem geöffneten Schlitz 11 nur die Heiter des betreffenden jfiinteilungsabechnittes sichtbar, die sich unter dem Schlitz 11 befinden·
Ablesefenster gemäß der feuerung können ave h bei aus einzelnen Karten bestehenden Karteien verwendet werden*

Claims (3)

« 666 780,. Schutzaneprüche
1) Ableeefenster zur Überwachung vor Karteien, vorzugsweise von in Xerteiform untergebrachten Ablügehef terr , bestehend aus einem mit abgewinkelter Zunge (7) versehenen Rahmen (6), in dem eine Anzahl von untereinonder gleichen Lamellen (8) nebeneinander angeordnet sind, die seitlich bewegbar sind und durch bekanrte Mittel, wie z. B. durch Hemrafedern, in ihrer jeweiligen le£ie fixiert werden.
2) /.blesefenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dia .Anzahl eier in dem nahmen, ar. geordneten lamellen um eins kleiner i;jt als die Anzahl der zu überwachenden Karteiabachnitte.
3) Ablesefenster nüch den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, deü die Breitenoffming ues R&hmenfenstere gleich ist der Sumn.e der zu Uberv.ttchender: Karteiabschnitte·
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