DE1715321U - Nebelduese fuer den bergbau. - Google Patents

Nebelduese fuer den bergbau.

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DE1715321U
DE1715321U DE1955W0014136 DEW0014136U DE1715321U DE 1715321 U DE1715321 U DE 1715321U DE 1955W0014136 DE1955W0014136 DE 1955W0014136 DE W0014136 U DEW0014136 U DE W0014136U DE 1715321 U DE1715321 U DE 1715321U
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DE1955W0014136
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Heinz Wieding
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Description

PA67O578--3.11,C5
Nebeldüse zur Bekämpfung von Steinstaub im Bergbau.
Anmelder: Heinz ,vieding
den Bergmann vor großen gesundheitlichen Schaden zu bewahren, ist es erforderlich, eine Düse zu entwickeln, die allen Anforderungen im rauhen Untertagebetrieb standhält. Es ist aber auch nicht zu vergessen, bei der Entwicklung dieser Düse an die Bequemlichkeit der Anbringung am Ausbau zu denken. Alle bisher zugelassenen Düsen haben den Nachteil, da£ sie am höchsten Punkt des Streckenausbaues angebracht werden müssen. Die Düse muß dem Bergmann in der Anbringung so bequem wie möglich gestaltet werden. Ein Beispiel:
Wenn sich ein Bergmann, von dem ja besonders im Streckenvortrieb eine Leistung verlangt wird, noch eine Arbeitsbühne bauen muß um die Düsen auf die gesetzlich bestimmten Abstände wieder anzubringen um eine gute wirkung auf den Steinstaub zu erzielen, so ist ihm, da es bei diesen Düsen an Bequemlichkeit mangelt, die Lust zu dieser Arbeit genommen und wird somit in gröbster ϊ/eise vernachlässigt.
Nebeldüsen zur Bekämpfung von Steinstaub im Bergbau untertage sind mir durch Einsicht in die Patentschriften im "Haus der Technik, Essen" bekannt. Die bekannten Nebeldüsen haben den Nachteil, daß sich die Nebelbildung erst beim Austritt aus die hierfür vorgesehenen Düsenniundstücke, die mit winzigen Bohrungen versehen sind, vollzieht. Nach mehrmaligem Gebrauch werden die Bohrungen im Düsenmundstück von dem stark mit Fremdkörpern durchsetzten 'asser gänzlich oder zum Teil verstopft, somit f':llt die Nebelbildung aus. Bei diesen Nebeldüsen ist eine axiale und radiale " irkung vorhanden, da aber nur ein kleiner Teil des Streckenquerschnitts mit Hebel ausgefüllt wird, ist es notwendig, mehrere dieser Nebeldüsen anzubringen. Zuiii Teil werden die Eebeldüsen durch die unzweckmäßige Haltevorrichtung beim Schießen zerstört. Bis heute ist noch keine Nebeldüse liu Handel, die am Grubenausbau in der Höhe von 1,5 wtr. am Stempel befestigt v/ird. Die von mir entwickelte Nebeldüse besitzt alle diese Vorteile. In der beigefügten Zeichnung sind diese gut ersichtlich.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nebeldüse, bei welcher der Nebel bereits in der Mischkammer erzeugt v;ird. ..,asser und Luft treffen aus dem vollen Querschnitt der zu dieser Düse verwendeten Rohre zusammen, somit ist ein Verstopfen durch die iiü. -asser befindlichen Fremdkörper ausgeschlossen. Weiterhin besteht ein^ Erfindungsgedanke darin, daß durch die Formgebung des Düsenmundstücks eine radiale und axiale .irkung, die bisher noch nicht erreicht wurde, vorhanden ist. Ein weiterer Erfindungsgedanke besteht darin, daß die von mir entwickelte Haltevorrichtung, die weder verschraubt noch verkeilt werden brauch, der Nebeldüse einen guten Schutz gegen das Zerstören durch Schießarbeiten gewärleietet. Die Nebeldüse ist mit Erfolg durch die Prüfung des hierfür zuständigen Silikose«·- forschungsinstitute Bochum gegangen.

Claims (1)

  1. PA 670578-11175
    In der beigefügten Zeichnung ist ein Ausführungsbeiepiel der Erfindung dargestellt. Die Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt der Nebeldüse« Fig« 2 einen Querschnitt durch die Mischkammer. Fig. 3 dae Düsenmundstück· Fig* 4 Düse mit Haltevorrichtung im befestigten Zustand am Grubenausbau. Fig« 5 und 6 das Anbringen der Haltevorrichtung durch zwei Arbeitsgänge am Grubenausbau.
    Die Kebeldüse besteht aus der Mischkammer a, dem Düseninundetück b VVasserssuführung c Luftzuführung dt Befestigungsviinkel β, und der Haltevorrichtung f.
    Die Form des Düsenisundstücks b Fig. 1 ( 2 und 4 aerici eii.e radiale vou 4 üitr· und axiale liebelwirkung von 12 mtr. "Pie Siischliaraiüer a Fig. 1, 2» 3 und 4 umschließt die asserzuführung c und Luftzuführung d Fig. 1 und 2 gegen Beschädigung, wird dar. Düsemuundstück beschädigt so fällt die Nebelbildung auch dann nicht aus. Bei der as s er zuführung bestehen Keine Bedenken, durch die iiu asser befindlichen Preadkörper verstopft zu werden, da der r<-as s er austritt c Fig. 1 nicht reduziert ist. "Die Haltevorrichtung f Fig. 4, 5 tmd 6 iiat den Vorteil, daii sie ohne Verftchmubung und ohne Verkeilung am Grubenausbau befestigt '/.'erdsn kann.
    -o '
    LJcJautzanöprüche:
    (1) Hebeldüse zur Bekäüipfung von Steinstaub i;;. Bergbau, dadurch gekennzeichnet, dal; durch die Fora* von ioiechkaiumer und Paoen- :;.undßtück eine besonders Ptarke radiale und axiale ".irJcuny erzielt v/ird.
    (2) Kebeldtise nach Anspruch 1, dadurch gekeimzeiehnet, daß die i'uSi'iiitUierifülirui'i,."; von iuft und rsüvt eine benonJern hohe Nebelbildung ergiebt·
    (3) Nebeldüse nach Anspruch 1, dadurch gekemizeicmiet, daß der Austritt des .a^sers den vollen '..uerschnitt des hierfür ver.vendeten Bohres hat, S02;.it ein Verstopfen durch die Iu asser befindlichen Fremdkörper ausgeschlossen ist.
    (4) Nebeldüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dai« die Kebeldüso in ihrer Bauweise kein T ü-tück enthält, sondern Luft und aiiser paralell in die Mischkanjuer laufen.
    (5) Ivebeldüee nach Anspruch 1, dadurch gekennaeicnnet, daß die Haltevorrichtung ohne Verschraubung und ohne Verkeilung aiu Grubenausbau befestigt werden kann.
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