AT117579B - Einrichtung zum Abdichten von durch Tragkörper ausgebauten Grubenräumen von kreisförmigem oder ähnlichem Querschnitt. - Google Patents

Einrichtung zum Abdichten von durch Tragkörper ausgebauten Grubenräumen von kreisförmigem oder ähnlichem Querschnitt.

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AT117579B
AT117579B AT117579DA AT117579B AT 117579 B AT117579 B AT 117579B AT 117579D A AT117579D A AT 117579DA AT 117579 B AT117579 B AT 117579B
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  Einrichtung zum Abdichten von durch Tragkörper ausgebauten Grubenräumen von kreisförmigem oder ähnlichem Querschnitt. 



   Es sind Ausbauarten von Grubenräumen mit kreisförmigem oder ähnlichem Querschnitt bekannt, die zwar fest sind, aber den ausgebauten freien Grubenraum gegen das anstehende Gebirge zu nicht genügend abdichten. Diese Ausbauarten sind z. B. in allen jenen Fällen, wo die hinter dem Ausbau anstehende Kohle   selbstentzündlich   ist, ungeeignet. da sie die Luftzufuhr zur feuergefährlichen Kohle nicht behindern, ebenso z. B. in jenen Fällen, wo aus Bläsern oder Lassen der Kohle oder des Gesteins Schlagwetter austreten und deren Austritt in den bewetterten freien Grubenraum verhindert werden soll. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Vervollkommnung solcher Ausbauten von Grubenräumen mit kreisförmigem oder ähnlichem Querschnitt, die aus festen Tragkörpern (Beton, Eisenbeton, Ziegeln, Eisen, Holz usw. allein oder deren Kombination) hergestellt sind, und bezweckt, solche Grubenräume gegen das anstehende Gebirge zu   möglichst dicht abzuschliessen.   Diese Abschliessung muss namentlich dann besonders wirksam sein, wenn die Ausbaukörper unter dem Einfluss des vom anstehenden Gebirge ausgeübten Gebirgsdruckes stehen. Häufig wird der freie Grubenraum durch Deckkörper, die   von trag-   körper zu Tragkörper reichen und auf diesen aufliegen, vom anstehenden Gebirge getrennt.

   Gem vor-   liegender Erfindung haben diese Deckkörper eine solche Form, dass sie sich unter dem Einfluss des Gelsdruckes deformieren und dadurch die Trennungsfugen abdichten. 



  Auf der Zeichnung stellen dar : Fig. 1 den Querschnitt eines Grubenraumes, Fig. 2 den L' schnitt desselben. 



  Der in Fig. 1 im Querschnitt dargestellte Grubenraum a stellt z. B. eine Förderstrecke dar, in   die Grubenwagen b auf den Schienen c, die auf dem Unterbau d gelagert sind, befördert   werden.'   Grubenraum ist durch geeignete Tragkörper, z. B. durch Eisenbetonringe e, ausgekleidet.   Diese   körper e können je nach dem Gebirgsdruck entweder Stück an Stück stehen oder, wie auf der   Zeichnung   
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 trennen. In Fällen, wo die Kohle   selbstentzündlieh   ist, muss der freie bewetterte, also sauerstofführende Streckenraum gegen die anstehende Kohle nach allen Seiten möglichst gut abdichten, damit die Kohle durch den Sauerstoff der Luft des Grubenraumes a nicht oxydiert werden kann. 



   Selbstredend wird der Raum hinter der durch die   Deckkörper/, g   gebildeten Wand bis zur anstehenden Kohle durch geeignetes Material ausgefüllt, so dass hier keine Hohlräume zurückbleiben. 



  Sinngemäss verhält es sich bei beabsichtigter   Behinderung, des Schlagwetterübertrittes   in den freien, bewetterten Grubenraum, nur in umgekehrter Richtung. Das Abdichten der   Deckkrperwand   verursachte aber bei grösserem Druck, insbesondere bei wechselndem Druck, grosse Schwierigkeiten, weil bei der Deformation des Druckmaterials Fugen entstanden, durch die die Luft an den Kohlenstoss gelangen konnte. Die Deformation verminderte also bisher die notwendige Dichtheit des   Deckmaterials.   



   Mit Hilfe dieser Erfindung wird die durch den Gebirgsdruck bewirkte Deformation des Deckmaterials benutzt, um eine weitest gehende Dichtheit zu erzeugen. Zu diesem Zweck erhalten die Deckkörper eine besondere Form. 



   Gemäss der Erfindung erhalten die   Deckkörper   einen rohrförmigen Querschnitt wie die Deck- 
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 Figur. Zur Vermeidung von unerwünschten Luftströmungen in der Längsrichtung des Grubenraumes a ausserhalb desselben müssten die rohrförmigen Tragkörper/an ihren Enden entsprechend abgedichtet sein. Bei den   Deckkörpern   g mit bogenförmigem Querschnitt ist diese   Längsdichtung nicht nötig.   weil diese   De"kkörper   gegen den Grubenraum offen sind und es keinen weiteren Zwischenraum zwischen Grubenraum und anstehendem Gebirge gibt. Bei dem Einsetzen des Gebirgsdruckes werden die   Deckkörper   mit   bogen-oder rohrförmigem Querschnitt   deformiert, nehmen also an Breite zu.

   Dadurch wird jede Fuge zwischen den Deckkörpern kleiner, bis die Kanten derselben ganz aneinanderpressen. Mit zunehmendem Drucke wird also dieses Aneinanderpressen der Fugenkanten kräftiger und das Abdichten-der Fugen besser. Der Druck des anstehenden Gebirges wird also die Dichtheit dieses Deckmaterials nicht vermindern, sondern erhöhen. Die so verwendeten   Deckkörper bestehen   aus nicht brennbarem, tragfähige, etwas elastischem Material, z. B. Eisen oder Eisenbeton. Es wird bemerkt, dass diese Einrichtung sich sowohl für Schacht-wie für   Streckenräume   anwenden lässt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Abdichten von durch Tragkörper ausgebauten Grubenräumen von kreisförmigem oder ähnlichem Querschnitt gegen das anstehende Gebirge zu mittels Deekkörper, dadurch gekenn- zeichnet, dass die aneinanderliegenden Deckkörper von bogen-oder rohrförmigem Querschnitt sind, zu dem Zwecke, bei Deformation derselben durch den Gebirgsdruck ein dichtes Schliessen der Fugen zwischen den Deckkörpern zu erzielen. EMI2.1
AT117579D 1927-11-25 1927-11-25 Einrichtung zum Abdichten von durch Tragkörper ausgebauten Grubenräumen von kreisförmigem oder ähnlichem Querschnitt. AT117579B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0089403A1 (de) * 1982-03-23 1983-09-28 Bergwerksverband GmbH Nachgiebiger Betonsegmentausbau

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