DE620362C - Tabakpfeife - Google Patents

Tabakpfeife

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Publication number
DE620362C
DE620362C DEU12446D DEU0012446D DE620362C DE 620362 C DE620362 C DE 620362C DE U12446 D DEU12446 D DE U12446D DE U0012446 D DEU0012446 D DE U0012446D DE 620362 C DE620362 C DE 620362C
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DE
Germany
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pipe
spring
tobacco
mouthpiece
valve
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Expired
Application number
DEU12446D
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English (en)
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ERNST UECK
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ERNST UECK
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F3/00Tobacco pipes combined with other objects
    • A24F3/02Tobacco pipes combined with other objects with cleaning appliances

Landscapes

  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)

Description

Tabakpfeifen weisen den Übelstand auf, daß sich der Saft des Tabaks zusammen mit dem etwa in das Mundstück eintretenden Speichel im Pfeifenkopfunterteil ansammeln die Kanäle anfüllt und nach längerem Rauchen unangenehme Geräusche zu erzeugen pflegt. Derartige Geräusche wirken störend auf den Raucher selbst wie auch vor allem auf seine Umgebung und beeinträchtigen den
ίο Genuß. Ist der Pfeifenkopf verhältnismäßig groß, so beginnt der Übelstand sich bereits lange vor dem Leerrauchen des Kopfes zu zeigen. Das gleiche tritt ein, wenn der Tabak etwas feucht ist und daher reichlich Saft ent-
'■5 hält. Desgleichen treten die Geräusche früher auf, wenn die Pfeife mehrmals hintereinander neu gestopft und leergeraucht wird, da dann die Kanäle schon gleich nach dem Anrauchen des neu gestopften Kopfes noch feucht sind.
Es gibt nun zwar eine Anzahl von Einrichtungen an Pfeifen, die das Reinigen derselben von Tabakrückständen erleichtern. Diese Einrichtungen sind aber zum größten Teil umständlich und erfordern eine besondere
7.5 Ausführung des Pfeifenkopfes.' Außerdem ist ein Reinigen der Pfeife bei den bisherigen Ausführungen nur möglich, nachdem die einmal gestopfte Pfeife zu Ende geraucht ist. Es ist daher nicht zu umgehen, die Geräusche beim Einziehen der Luft ziemlich lange in Kauf zu nehmen, will man die einmal gestopfte Pfeife leerrauchen.
Diesem Übelstande hilft die Erfindung ab. Erfindungsgegenstand ist eine Tabakpfeife mit einem im Pfeifenkopfunterteil angeordneten, von außen gegen eine Feder bewegbaren napfförmigen Ventilteller, der in der Ruhelage das Mundstück mit dem Pfeifenkopf und bei Druck entgegen der Feder mit einem ins Freie führenden Kanal verbindet. Die Erfindung besteht darin, daß der zylindrische Mantelteil des Ventiltellers in der bis unter den Tabakraum im Pfeifenkopf geführten Schaftbohrung gleitet und sich mittels der Feder gegen die Stirnwand des Mundstückzapfens abstützt.
Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt, daß die Pfeifenkanäle jederzeit, auch während der Tabak im Kopf brennt, gereinigt werden können und daß der nachträgliche 5" Einbau des Ventils in jede beliebige, auch nicht geteilte Tabakpfeife nachträglich vorgenommen werden kann.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; es zeigen:
Abb. r die Pfeife im Längsschnitt (Ventil in der Rauchstellung),
Abb. 2 einen Querschnitt durch den Kopf und
Abb. 3 die Pfeife im Längsschnitt (Ventil in der Ausblasstellung),
Abb. 4 das Ventil in vergrößertem Maßstab,
Abb. 5, 6 und 7 Darstellungen einer abgeänderten Ausführung.
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Die zylindrische Schaftbohrung ι im Kopf zur Aufnahme des Mundstückes 2 ist nach oben durch den Kanal 3 mit dem Innenraum des Kopfes -verbunden und weist unten eine als Sammelraum für den Tabaksaft dienende Erweiterung 4 auf. Nach vorn schließt sich an die Bohrung 1 konzentrisch eine engere Bohrung 5, an diese eine noch engere, 6, und an diese wieder eine etwas weitere Bohrung 7 an. Von der Bohrung 5 führt ein Kanal 8 ins Freie. Der Übergang der Bohrung 1 in die Bohrung 5 ist als Ventilsitz für ein Ventil 9 ausgebildet, das aus einem Ventilteller 9 mit einem anschließenden 'Mantelteil ga besteht.
Dieses Ventil wird durch, eine Feder 1 o, die sich, gegen den Mundstückzapfen 2" abstützt, stets, gegen die Bohrung 5 gedrückt (Abb. 1), so daß auf diese Weise die Verbindung zwischen den Bohrungen 1 und 5 abgeschlossen ist.
Während des Rauchens sammelt sich der Tabaksaft bzw. Speichel in dem Raum 4 an. Will man ihn entfernen, so drückt man das Ventil in den Pfeifenkopf hinein (Abb. 3).
Hierdurch, wird der Kanal 3 durch den Ventilmantel 9S abgeschlossen und gleichzeitig durch Abheben des Ventiltellers 9 von seinem Sitz die Verbindung zwischen dem Raum 4 und den Kanälen S und 6 freigegeben. Durch Hineinblasen in das Mundstück kann man jetzt die Rückstände ins Freie spritzen.
Eine andere Ausführung ist in den Abb. 5 und 6 dargestellt. Hierbei fällt die Erweiterung 4 des Kanals 1 fort; der Ventilteller 9 ist mit verschiedenen im Kreis angeordneten Löchern 11 versehen, welche in der Rauchlage (Abb. 5) durch den Ventilsitz 12 abgeschlossen werden, während sie in der Ausblaslage (Abb. 6) frei sind und das Hindurchblasen des Tabaksaftes gestatten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Tabakpfeife mit einem im Pfeifenkopfunterteil angeordneten, von außen gegen eine Feder bewegbaren napfförmigen Ventilteller, der in der Ruhelage das Mundstück mit dem Pfeifenkopf und, bei Druck entgegen der Feder, mit einem ins Freie führenden Kanal verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Mantelteil (9°) des Ventiltellers (9) in der bis unter den Tahakraum im Pfeifenkopf geführten Schaftbohrung (1) gleitet und sich mittels der Feder (10) gegen die Stirnwand des Mundstückzapfens (2°) abstützt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen
DEU12446D 1934-01-17 1934-01-17 Tabakpfeife Expired DE620362C (de)

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DEU12446D DE620362C (de) 1934-01-17 1934-01-17 Tabakpfeife

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DEU12446D DE620362C (de) 1934-01-17 1934-01-17 Tabakpfeife

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DE620362C true DE620362C (de) 1936-02-04

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ID=7567985

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DE (1) DE620362C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2543168A (en) * 1948-03-09 1951-02-27 Herriott David Russell Tobacco pipe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2543168A (en) * 1948-03-09 1951-02-27 Herriott David Russell Tobacco pipe

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