DE170656C - - Google Patents

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DE170656C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/46Regenerating the filtering material in the filter
    • B01D24/4668Regenerating the filtering material in the filter by moving the filtering element
    • B01D24/4689Displacement of the filtering material to a compartment of the filtering device for regeneration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/02Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/10Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being held in a closed container
    • B01D24/12Downward filtration, the filtering material being supported by pervious surfaces

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 170656 KLASSE Md.
Die Erfindung betrifft Hochdruck - Sandsäulenfilter mit Strahlwaschvorrichtung und sichtbarem Abfluß für das Waschwasser und besteht in einer derartigen Ausbildung des Abflußkanals für das Waschwasser, daß dasselbe sichtbar über den auch während des Waschens geschlossen bleibenden Deckel des Filtergehäuses abfließt. Dies wird dadurch erreicht, daß der obere Einsatzring für den
ίο Deckel als Rinne ausgebildet ist und diese durch seitlich geschlossene Öffnungen mit dem Räume oberhalb der Sandfüllung verbunden werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel eines mit dieser Einrichtung ausgerüsteten Hochdruck-Sandsäulenfilters ist in Fig. 1 in einem senkrechten Mittenschnitt dargestellt. ' Fig. 2 und 3 sind zwei wagerechte Schnitte nach den Linien 2-2 bezw. 3-3 der Fig. 1.
Die Sandfüllung α ist zwischen zwei gleichachsig ineinander gesteckten Siebzylindern b und c enthalten, von denen der äußere c unten durch einen Kugelsiebboden d, der innere b durch einen geraden Siebboden e geschlossen ist. Der vom Innenzylinder b umschlossene Raum / ist oben durch einen kegelförmigen Deckel g geschlossen, in welchen der Flüssigkeitseinlaß h seitlich mündet. Das Ganze ist in einen vollwandigen Eisenzylinder i eingesetzt, der unten entsprechend dem Kugelsiebboden d durch einen vollen Kugelboden k geschlossen ist, von welchem das die filtrierte Flüssigkeit abführende Steigrohr / seitlich abzweigt.
Unterhalb des oberen Randes des Gefäßes i ist im Innern der ~"|_-förmige Ring m eingesetzt, der zusammen mit der Gefäßwandung eine Rinne η bildet. Auf dem Ring m wird der Gefäßdeckel ο abgedichtet. In dem senkrechten Steg des Ringes m sind öffnungen r vorgesehen, die für gewöhnlich z. B. mittels Klappen und Schrauben q geschlossen sind und im offenen Zustande die Verbindung der Rinne m mit dem zwischen den Deckeln ο und g gelassenen sandfreien Raum s herstellen. Andererseits steht die Rinne η in Verbindung mit dem Waschwasserablauf t. Der innere Siebzylinder b ist in bekannter Weise achsial durchzogen von einem Rohr u, welches oben durch den Deckel g in den Raum s mündet und die Fortsetzung eines durch den unteren Siebboden e gesteckten Strahlrohres ν bildet, in dessen untere Mündung die mit der Waschwasserzuleitung w verbundene und die Böden k und d durchdringende Düse χ ragt.
Die zu filtrierende Flüssigkeit tritt bei h in das Filter ein, durchfließt den inneren Siebzylinder b sowie die Sandsäule α und gelangt gereinigt durch den äußeren Siebzylinder c nach dem unten zwischen den Kugelböden d, e gebildeten Sammelraum, von wo das Filtrat durch das Steigrohr / abfließt.
Soll der Sand α im Filter gereinigt werden , so wird bei geschlossenem Deckel ο nach Lösen der Klappenschrauben q' Druckwasser durch das Rohr w nach der Düse χ geleitet. Der Wasserstrahl saugt den Sand, der dabei die Siebwände scheuernd bestreicht und reinigt, aus dem Räume zwischen den Siebwänden an und hebt ihn nach oben, wo derselbe über den kegelförmigen Deckel g in
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den Raum zwischen den Siebzyiindern zurückfällt. Das Schmutzwasser dringt durch die Öffnungen r in die Rinne η und läuft aus dieser durch Rohr t ab. Die vom Zargenring m gebildete Rinne η wirkt gleichzeitig als Fänger für etwa mitgerissenen Sand. Das bekannte Waschen des Sandes im Filter bei geschlossenem Deckel wird hierdurch insofern verbessert, als man. das ίο Schmutzwasser abfließen sieht und beobachten " kann, ob der Sand im Filter rein gewaschen ist. Soll der innere Siebzylinder b gereinigt werden, so werden beide Deckel ο und g entfernt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hochdruck-Sandsäulenfilter mit Strahlwaschvorrichtung und im oberen Teil des Filtergehäuses liegender Rinne zum sichtbaren Abfluß des Waschwassers, dadurch 20 gekennzeichnet, daß der den Deckel (0) stützende Zargenring (m) zusammen mit der Gefäßwandung des Filters die Abflußrinne bildet und in seiner senkrechten Wand mit verschließbaren Öffnungen (r) 25 zum Austritt des Waschwassers aus dem Raum oberhalb der Sandfüllung versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0291538A1 (de) * 1987-05-14 1988-11-23 Miljoevern Umwelt-Technik GmbH Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Filtrieren von Flüssigkeiten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0291538A1 (de) * 1987-05-14 1988-11-23 Miljoevern Umwelt-Technik GmbH Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Filtrieren von Flüssigkeiten
US4900434A (en) * 1987-05-14 1990-02-13 Horst Schade Apparatus for continuous filtration of fluids

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