DE170487C - - Google Patents

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DE170487C
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turbine
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/12Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ£ 170487 KLASSE 46^./"
FRANZ STEFFENS in AACHEN. Gasturbine.
Zusatz zum Patente 170486 vom 8. März 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1904 ab. Längste Dauer: 7. März 1919.
Um die im Patent 170486 beschriebene Einrichtung zur Erzielung von Füllungsstufen zur Regelung der Kraftleistung bei Gasturbinen genauer und bestimmter zu erhalten, wird bei der vorliegenden Erfindung die Explosionskammer, mit der Stufenanordnung der Zündstellen fortschreitend, in Unterkammern zerlegt, die sich von der Gaseintrittsstelle bis zu den Turbinenschaufeln aneinanderreihen.
In den Zeichnungen ist die Zerlegung der Explosionskammern in Unterkammern auf verschiedene Weise durch räumlich trennende Wände dargestellt. Entgegen der Einrichtung nach Patent 170486 ist in den Zeichnungen eine Doppelturbine veranschaulicht.
In Fig. I, einem Längsschnitt, bilden zwei zylindrische Körper 1-1, die bei 2 durch Flanschenverbindung gekuppelt sind, die Ex-
ao plosionskammer. Das Kammergehäuse ruht mit den in den Stirnwänden eingesetzten Zapfen 3 und 8 in den Lagern 4, welche sich in den Armkreuzen 5 befinden, die ihrerseits an dem äußeren Turbinengehäuse 6 befestigt sind.
Das von einem Vergaser 7 erzeugte explosible Gasgemisch gelangt durch die hohle Achse 8, in welche das Einlaßabsperrventil 9 eingebaut ist, in das Innere der durch die Mantelstücke 1 gebildeten Explosionskammer. Diese Kammer wird nun durch teleskopartig übereinandergreifende, ringförmige Wände 10 und 11 in Unterabteilungen zerlegt.
Die erste Kammer wird gebildet von dem Rohrstück 10, die zweite Kammer von den Teilen 10, 1 und 11, und schließlich eine dritte Kammer von 11 und 1. An den Übergangsstellen der Unterkammern liegen die Zündstellen, so bei 15 am Ende der ersten, bei 16 am Ende der zweiten Kammer und schließ-Hch bei 17 für die Vollfüllung, nachdem die Gase durch die Öffnungen 12 aus der letzten Innenkammer in den Vorraum vor den Schaufeln 13, 14 der Turbine übergetreten sind.
Die Wirkungsweise ist die gleiche, wie bei der Einrichtung nach Patent 170486. Das durch die Saugwirkung der umlaufenden Turbine vom Vergaser 7 her durch die Achse 8 und Ventil 9 einströmende Gasgemisch füllt unter gleichzeitiger Ausspülung der alten Brandgase die Unterkammern der Reihe nach an, bis bei Antreffen einer auf Strom stehenden Zündkerzenserie die Explosion erfolgt. Die Saugperiode wird unterbrochen und die gespannten Brandgase fließen durch die nachfolgenden Kammern den Austrittsöffnungen 12 zu, um durch die Schaufelreihen arbeitverrichtend abzuströmen. Durch ein Schalthebelbrett 21 kann jede Zündkerzenserie auf Strom geschaltet werden. Die Anordnung läßt erkennen, daß die Trennung durch Scheidewände den beabsichtigten Zweck voll-
Lagerexemplar
kommen erfüllt und gleichzeitig eine bessere Ausspülung der Brandgase bewirkt, womit eine Kraftgasersparnis verbunden ist.
Zur Herstellung der Unterabteilungen kann man anstatt der .Trennungszylinder beliebige andere trennende Formen wählen. So ist in Fig. 3 ein schraubenförmig gewundenes Rohr angeordnet, welches, an die Ventilkammer 9 anschließend, bei 22 in die letzte Ringkammer endigt. Die Zündstellen 15, 16 und 17 begrenzen die Füllungsstufen.
In Fig. 4 geschieht die Abteilung durch abwechselnd auf der Achse sitzende Scheiben 23 und zwischen diese hineinragende, ringförmige Ansätze 24 der äußeren Mantelstücke 1. Die Zündstellen 15, 16, 17 bezeichnen wieder die Füllungsstufen.
Die Einrichtung der Füllungsstufen bedingt auch die Möglichkeit, mit Nullfüllung,
d. h. nicht nur nicht arbeitleistend, sondern ohne Verbrauch von Kraftgas, die Turbine laufen lassen zu müssen. Abgestellte Zündung gibt zwar keine Explosion, aber Gasverbrauch.
Um nun die Nullfüllung auch wirtschaftlich zu gestalten — auch eine wichtige Bedingung für den Leerlauf — ist kurz vor den Turbinenschaufeln ein Lufteinlaßventil 25 angeordnet (s. Fig. 1). Dieses wird nach Abstellung der Zündung geöffnet, so daß die saugende Turbine von hier die nötige Luft hernimmt. '
Fig. ι der Zeichnung, stellt die Turbine in einer Gesamtanordnung im Längsschnitt dar. Fig. 2 ist ein Querschnitt derselben. Die Fig. 3 und 4 sind zwei Abarten der Einteilung der Explosionskammer im Längsschnitt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Gasturbine nach Patent 170486, bei welcher zwecks Regelung der! Kraftleistung mehrere Zündstellenreihen in der Explosionskammer angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Explosionskammer durch Scheidewände (10, 11), mit der stufenweisen Anordnung' der Zündstellen fortschreitend, in sich aneinanderreihende Unterkammern zerlegt ist.
2. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Turbineneinlaß ein Luftventil (25) angeordnet ist, damit bei Nullfüllung Luft in die Turbine eintreten kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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