DE229653C - - Google Patents

Info

Publication number
DE229653C
DE229653C DENDAT229653D DE229653DA DE229653C DE 229653 C DE229653 C DE 229653C DE NDAT229653 D DENDAT229653 D DE NDAT229653D DE 229653D A DE229653D A DE 229653DA DE 229653 C DE229653 C DE 229653C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
outlet
inlet
combustion mixture
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT229653D
Other languages
English (en)
Publication of DE229653C publication Critical patent/DE229653C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/28Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of coaxial valves; characterised by the provision of valves co-operating with both intake and exhaust ports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

2lften* (Exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229653 KLASSE 46 c. GRUPPE
OSCAR MAHLER in WIEN.
der Ventilspindeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1910 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein sogenanntes Doppelventil für Explosionskraftmaschinen, d. h. eine Vereinigung von Einlaß- und Auslaßventil mit gleichachsiger Anordnung der Ventilspindeln.
Der allgemeine Vorzug des Doppelventils besteht neben der Vereinfachung und Verbilligung vor allen Dingen darin, daß statt verwickelter Gußeisenzylinder Zylinder aus gezogenem Stahlrohr verwendet werden können, welche in bezug auf billige Herstellung, Leichtigkeit, schnelle Reparatur und leichten Ersatz den gegossenen Zylindern überlegen sind, was namentlich bei Flug- und Automobilmaschinen von großer Wichtigkeit ist.
Es war jedoch bisher nicht möglich, die Vorzüge derartiger Doppelventile voll auszunutzen, da die bekannten Konstruktionen den notwendigen Anforderungen, die an ihre Wirkungsweise gestellt werden müssen, nicht gerecht werden, teilweise weil die für die vorteilhafte und richtige Arbeitsweise der Maschine verlangte Unabhängigkeit beider Ventile nicht vorhanden ist, teilweise weil durch die Verwendung von Gleitbüchsen und Dichtungs-
: ringen die Betriebssicherheit der Maschine in Frage gestellt ist, denn alle feinmechanischen Teile, welche der Verbrennungshitze ausgesetzt sind, können ihr auf die Dauer auch bei reichlicher Schmierung nicht standhalten. Es ist also entweder der Ölverbrauch der Maschine unnötig groß oder es besteht die Gefahr, daß Betriebsstörungen eintreten.
Alle diese Nachteile werden durch den vorliegenden Erfindungsgegenstand vermieden.
Das Doppelventil besteht aus den einfachsten Elementen, nämlich aus einem Tellerventil für den Einlaß und,einem Ringventil für den Auslaß. Beide Ventile können vollständig unabhängig voneinander gesteuert werden.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 den Gegenstand der Erfindung halb im Querschnitt, halb in der Vorderansicht dar. Fig. 2 zeigt den Erfindungsgegenstand im Grundriß.
Das Verbrennungsgemisch tritt durch den angegossenen Stutzen 4 in den Hohlraum 25 des Ventilgehäuses 1 ein. Der Hohlraum 25 besitzt einen vorspringenden angegossenen Ring 26, welcher als Ventilsitz für das Einlaßventil 7 ausgebildet ist. Bei Öffnung dieses Ventils strömt das Gemisch in den Raum 27 und von hier durch die Öffnungen 20 des Auslaßventils 5 in den Zylinderraum. Dabei wird das Auslaßventil gekühlt, indem das Gemisch gleichzeitig vorgewärmt wird. Das Auslaßventil ist aus einem gewöhnlichen Teller- oder Kegelventil hergestellt, besitzt Öffnungen 20 für den Durchtritt des Verbrennungsgemisches nach dem Zylinder und schließt mit seinem Umfang beim Aufliegen auf den Dichtungsflächen 22 des Ven- · tilgehäuses den Hohlraum 24 gegen den Zylinderraum ab. Beim Öffnen des Auslaßventils 5 treten die Auspuffgase durch den Ringraum 23 des Ventilgehäuses 1 in den Hohlraum 24, welcher seitlich den ins Freie oder zum Schalldämpfer führenden Stutzen 3 trägt.
Die Spindel 6 des Auslaßventils 5 ist durch die hohle Spindel 8 des Einlaßventils 7 gesteckt und in derselben geführt. Die Spindel 8 ist ihrerseits in dem entsprechend lang ausgeführ-
ten Mittelstück 11 des Ventilgehäuses ι geführt.
Auf der Spindel 6 des Auslaßventils 5 ist eine Haube 10 aufgeschraubt, welche der Feder 13 als Widerlager dient. Ebenso trägt die hohle Spindel 8 des Einlaßventils 7 eine Haube 9 zur Abstützung der Feder 12. Durch die Feder 13 wird das Auslaßventil 5 gegen seinen Sitz 22, durch die Feder 12 das Einlaßventil 7 gegen seinen Sitz 26 angepreßt. Die Eröffnung des Ventils 7 wird durch den Steuerhebel 18, die Eröffnung des Auslaßventils 5 durch den Steuerhebel 17 bewirkt. Die Steuerhebel 17 und 18 sind· in der Stütze 16 gelagert, welche mit dem Ventilgehäuse 1 fest verbunden ist.
Das Ventilgehäuse 1, welches durch radial angeordnete Rippen 29 versteift ist, wird oben mittels des Ringes 15 geschlossen. Dieser Ring trägt Gewinde, so daß nach Abschrauben desselben die Gase unmittelbar ins Freie gelangen können.
Die gesamte Konstruktion wird vermittels des Gewindestutzens 21 oder auch durch den Flansch 2 mit dem Maschinenzylinder verbunden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Doppelventil für Explosionskraftmaschinen mit gleichachsiger Anordnung der Ventilspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt des Verbrennungsgemisches und der Austritt der verbrannten Gase durch vollständig getrennte, gleichachsig zueinander liegende Öffnungen erfolgen, und daß der Gaseinlaß und -auslaß durch zwei vollständig unabhängig voneinander sich bewegende , auf getrennten Ventilsitzen ruhende Ventile gesteuert werden, von denen das Einlaßventil als einfaches Tellerventil, das Auslaßventil als Ringventil ausgebildet und mit Öffnungen für den Durchlaß des in den Zylinder eintretenden Verbrennungsgemisches versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT229653D Active DE229653C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE229653C true DE229653C (de)

Family

ID=489936

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT229653D Active DE229653C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE229653C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1966579B1 (de) Vorrichtung zur messung des zylinderinnendrucks von brennkraftmaschinen
DE4229299C1 (de) Drosselklappenanordnung für eine Abgasleitung einer Brennkraftmaschine
DE102007056154A1 (de) Ladeeinrichtung
DE102010051359A1 (de) Einsatzelement für eine Turbine eines Abgasturboladers, Abgasturbolader sowie Turbine für einen Abgasturbolader
DE102015223740A1 (de) Wastegate-Baugruppe für einen Turbolader
DE3916221A1 (de) Abgasturbolader
DE229653C (de)
DE102008046009A1 (de) Ladeeinrichtung
DE112006001273T5 (de) Zwillingsturbolader
DE102010043501A1 (de) Ladeeinrichtung
CH697363B1 (de) Leitapparat.
EP0569702A1 (de) Abgasturbolader mit einer Radialturbine
DE1056872B (de) Ventilanordnung fuer Brennkraftmaschinen
DE260677C (de)
DE427191C (de) Steuerung fuer Viertaktgasmaschinen
DE102019204544A1 (de) Rohrbrennkammersystem und Gasturbinenanlage mit einem solchen Rohrbrennkammersystem
DE858047C (de) Gasturbinenanlage
AT79880B (de) Mischventil für Verbrennungskraftmaschinen.
DE213668C (de)
DE395859C (de) Regelung fuer Zweitaktmotoren durch Drosselung der Auslassleitung
AT341277B (de) Vorrichtung zum entgiften der auspuffgase von brennkraftmaschinen
DE615102C (de) Einrichtung zur Speisung und Zuendung von Brennkraftmaschinen mit Leicht- und Schwerkraftstoff
DE198563C (de)
DE282325C (de)
DE102021000196A1 (de) Turbine für einen Abgasturbolader