DE229653C - - Google Patents
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- DE229653C DE229653C DENDAT229653D DE229653DA DE229653C DE 229653 C DE229653 C DE 229653C DE NDAT229653 D DENDAT229653 D DE NDAT229653D DE 229653D A DE229653D A DE 229653DA DE 229653 C DE229653 C DE 229653C
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Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims 2
- 238000004880 explosion Methods 0.000 claims 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
- F01L1/28—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of coaxial valves; characterised by the provision of valves co-operating with both intake and exhaust ports
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
2lften* (Exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229653 KLASSE 46 c. GRUPPE
OSCAR MAHLER in WIEN.
der Ventilspindeln.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein sogenanntes Doppelventil für Explosionskraftmaschinen, d. h. eine Vereinigung von
Einlaß- und Auslaßventil mit gleichachsiger Anordnung der Ventilspindeln.
Der allgemeine Vorzug des Doppelventils besteht neben der Vereinfachung und Verbilligung
vor allen Dingen darin, daß statt verwickelter Gußeisenzylinder Zylinder aus gezogenem
Stahlrohr verwendet werden können, welche in bezug auf billige Herstellung, Leichtigkeit,
schnelle Reparatur und leichten Ersatz den gegossenen Zylindern überlegen sind, was
namentlich bei Flug- und Automobilmaschinen von großer Wichtigkeit ist.
Es war jedoch bisher nicht möglich, die Vorzüge
derartiger Doppelventile voll auszunutzen, da die bekannten Konstruktionen den notwendigen
Anforderungen, die an ihre Wirkungsweise gestellt werden müssen, nicht gerecht werden, teilweise weil die für die vorteilhafte
und richtige Arbeitsweise der Maschine verlangte Unabhängigkeit beider Ventile nicht
vorhanden ist, teilweise weil durch die Verwendung von Gleitbüchsen und Dichtungs-
: ringen die Betriebssicherheit der Maschine in
Frage gestellt ist, denn alle feinmechanischen Teile, welche der Verbrennungshitze ausgesetzt
sind, können ihr auf die Dauer auch bei reichlicher Schmierung nicht standhalten. Es ist
also entweder der Ölverbrauch der Maschine unnötig groß oder es besteht die Gefahr, daß
Betriebsstörungen eintreten.
Alle diese Nachteile werden durch den vorliegenden Erfindungsgegenstand vermieden.
Das Doppelventil besteht aus den einfachsten Elementen, nämlich aus einem Tellerventil für
den Einlaß und,einem Ringventil für den Auslaß. Beide Ventile können vollständig unabhängig
voneinander gesteuert werden.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 den Gegenstand
der Erfindung halb im Querschnitt, halb in der Vorderansicht dar. Fig. 2 zeigt den Erfindungsgegenstand
im Grundriß.
Das Verbrennungsgemisch tritt durch den angegossenen Stutzen 4 in den Hohlraum 25 des
Ventilgehäuses 1 ein. Der Hohlraum 25 besitzt einen vorspringenden angegossenen Ring 26,
welcher als Ventilsitz für das Einlaßventil 7 ausgebildet ist. Bei Öffnung dieses Ventils
strömt das Gemisch in den Raum 27 und von hier durch die Öffnungen 20 des Auslaßventils
5 in den Zylinderraum. Dabei wird das Auslaßventil gekühlt, indem das Gemisch gleichzeitig
vorgewärmt wird. Das Auslaßventil ist aus einem gewöhnlichen Teller- oder Kegelventil
hergestellt, besitzt Öffnungen 20 für den Durchtritt des Verbrennungsgemisches nach dem Zylinder
und schließt mit seinem Umfang beim Aufliegen auf den Dichtungsflächen 22 des Ven- ·
tilgehäuses den Hohlraum 24 gegen den Zylinderraum ab. Beim Öffnen des Auslaßventils
5 treten die Auspuffgase durch den Ringraum 23 des Ventilgehäuses 1 in den Hohlraum
24, welcher seitlich den ins Freie oder zum Schalldämpfer führenden Stutzen 3 trägt.
Die Spindel 6 des Auslaßventils 5 ist durch die hohle Spindel 8 des Einlaßventils 7 gesteckt
und in derselben geführt. Die Spindel 8 ist ihrerseits in dem entsprechend lang ausgeführ-
ten Mittelstück 11 des Ventilgehäuses ι geführt.
Auf der Spindel 6 des Auslaßventils 5 ist eine Haube 10 aufgeschraubt, welche der Feder
13 als Widerlager dient. Ebenso trägt die hohle Spindel 8 des Einlaßventils 7 eine Haube 9 zur
Abstützung der Feder 12. Durch die Feder 13 wird das Auslaßventil 5 gegen seinen Sitz 22,
durch die Feder 12 das Einlaßventil 7 gegen seinen Sitz 26 angepreßt. Die Eröffnung des
Ventils 7 wird durch den Steuerhebel 18, die Eröffnung des Auslaßventils 5 durch den
Steuerhebel 17 bewirkt. Die Steuerhebel 17
und 18 sind· in der Stütze 16 gelagert, welche
mit dem Ventilgehäuse 1 fest verbunden ist.
Das Ventilgehäuse 1, welches durch radial
angeordnete Rippen 29 versteift ist, wird oben mittels des Ringes 15 geschlossen. Dieser Ring
trägt Gewinde, so daß nach Abschrauben desselben die Gase unmittelbar ins Freie gelangen
können.
Die gesamte Konstruktion wird vermittels des Gewindestutzens 21 oder auch durch den Flansch 2 mit dem Maschinenzylinder verbunden.
Die gesamte Konstruktion wird vermittels des Gewindestutzens 21 oder auch durch den Flansch 2 mit dem Maschinenzylinder verbunden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Doppelventil für Explosionskraftmaschinen mit gleichachsiger Anordnung der Ventilspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt des Verbrennungsgemisches und der Austritt der verbrannten Gase durch vollständig getrennte, gleichachsig zueinander liegende Öffnungen erfolgen, und daß der Gaseinlaß und -auslaß durch zwei vollständig unabhängig voneinander sich bewegende , auf getrennten Ventilsitzen ruhende Ventile gesteuert werden, von denen das Einlaßventil als einfaches Tellerventil, das Auslaßventil als Ringventil ausgebildet und mit Öffnungen für den Durchlaß des in den Zylinder eintretenden Verbrennungsgemisches versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229653C true DE229653C (de) |
Family
ID=489936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229653D Active DE229653C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229653C (de) |
-
0
- DE DENDAT229653D patent/DE229653C/de active Active
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