DE17020C - Neuerungen an Eisenbahnweichen - Google Patents

Neuerungen an Eisenbahnweichen

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DE17020C
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railway switches
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DENDAT17020D
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English (en)
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E. ZIMMERMANN in Berlin, Boyenstr. 12
Publication of DE17020C publication Critical patent/DE17020C/de
Active legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19: Eisenbahn-, Strassen- und Brückenbau.
E. ZIMMERMANN in BERLIN, Neuerungen an Eisenbahnweichen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1881 ab.
Um die Bewegung der Weichenzungen nach Möglichkeit zu erleichtern und die Sicherheit zu haben, dafs jede aufgefahrene Weiche sich selbstthätig vermittelst des am Bock wirkenden Gewichts wieder so einstellt, dafs eine Halbstellung der Weiche und mithin ein Entgleisen der Fahrzeuge nicht stattfinden kann, werden die Unterstützungsflächen der Weichenzungen, auf welchen dieselben sich gleitend bewegen müssen, bis jetzt mit OeI, Graphit oder ähnlichen Mitteln geschmiert. ,
Abgesehen von dem Aufwand an Zeit und Kosten, welchen die Unterhaltung der Weichen hierdurch erfordert, macht sich der Uebelstand besonders bemerkbar, dafs die Wirkung des Schmierens von den Witterungseinflüssen abhängig ist. Bei trockenem, staubigem Wetter bildet sich bei Anwendung von OeI auf den Gleitflächen sofort eine zähe Masse, wohingegen Graphit schon nach einigen Bewegungen der Zungen von den Flächen gelöst und abgeweht wird, so dafs in dem einen Fall das Schmieren nachtheilig, im anderen wirkungslos ist. Ebenso zwecklos ist auch das Schmieren bei Frost und Schneefall und für Graphit bei Regenwetter.
Um nun die genannten Schmiermittel für diesen Zweck ganz in Wegfall zu bringen und die Beweglichkeit der Weichenzungen womöglich noch zu erhöhen, aufserdem aber auch die Weiche nicht complicirter herzustellen und zu vertheuern, dienen die in der Zeichnung dargestellten Vorrichtungen.
Dieselben bestehen:
ι. in Fig. ι bis 3 aus zwei Blattfedern a a, welche unterhalb je einer Weichenzunge auf die Weichenplatten aufgeschraubt werden; das freie Ende der Feder trägt die Rolle b, welche sich gegen die untere Fläche der Zunge legt. Durch Unterschieben des Keils c und Anziehen der Schraube d geräth die Feder a in Spannung, so dafs ein Theil des Zungengewichts von der Rolle b getragen wird und dieser Theil des Gewichts alsdann anstatt der gleitenden Reibung eine rollende zu überwinden hat; hierdurch wird die Bewegung der Zungen so erleichtert, dafs jedes Schmieren überflüssig ist;
2. in Fig. 4 bis 6 mittelst der Torsionsfedern ti; hierbei wird die Schraube e, welche sich auf die Weichenplatte stützt und durch Anziehen den kurzen Arm f, in welchen Gewinde eingeschnitten ist, zu drehen sucht, gespannt.
Dieselben wirken nun in gleicher Weise wie die oben beschriebenen Blattfedern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Federn α α und ti in Verbindung mit den Rollen b, den Keilen c und Stellschrauben d bezw. e zur Erzielung einer leichten Bewegung der Weichenzungen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT17020D Neuerungen an Eisenbahnweichen Active DE17020C (de)

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