DE170204C - - Google Patents

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DE170204C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/12Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

PATENTAMT.
- M 17Ό204
KLASSE
Gas bezw. explosionsfähiges Gemisch tritt unter Druck aus dem Mantel α (Fig. i) durch die Kanäle b in die Verbrennungskammer c, welche ein in sich geschlossener Raum ist und durch ein Kurbelgetriebe ρ bewegt wird. Dieser bewegliche Raum c ist durch zwei gleich große oder verschieden große Flächen d und e nach außen hin begrenzt und abgedichtet, welche ihrerseits innen (Fig. 7 und 9) oder außen (Fig. 7 und 10, 8 und 11) durch ein Gestänge starr verbunden sind.
Befindet sich die Verbrennungskammer c in ihrer Ladestellung (Fig. 1), so strömt durch die Kanäle b unter Druck stehendes Gas bezw. explosionsfähiges Gemisch aus dem Mantel α in die Kammer c, und vermöge des Druckunterschiedes auf die größere Fläche d wird sich die abgeschlossene Verbrennungskammer c in der Richtung nach d hin bewegen. In dem Moment, wo die Kanäle b geschlossen sind, erfolgt die Zündung des Gemisches, und sobald die Verbrennungsgase ihren höchsten Druck erreicht haben, werden die zu Leitschaufeln ausgebildeten und gekühlten Auspuffkanal g geöffnet, so' daß die Gase unter Vermeidung jeder schädlichen Räume zur direkten Wirkung auf die Laufschaufeln der Turbine kommen.
Ist der Druck im Verbrennungsraum genügend gefallen, so werden bei der Weiterbewegung desselben die Kanäle i geöffnet, durch welche Druckluft einströmt und die rückständigen verbrannten Gase aus dem Raum c austreibt (Fig. 2).
Durch das Kurbelgetriebe ρ in Verbindung mit dem Schwungrade q wird der Verbrennungsraum c wieder in die Ladestellung (Fig. 1) gebracht, und der geschilderte Vorgang beginnt von neuem.
Bei vorliegender Anordnung kommt der höchste Druck der Explosionsgase zur direkten Wirkung auf die Turbine. Letztere kann zur besseren Ausnutzung der Gase zuerst als Radial- und dann als Axialturbine ausgebildet sein (Fig. 5). Um die axialen Drücke auf die Welle η aufzuheben, kann man zwei solche Vorrichtungen auf einer Welle kuppeln und die Explosionen gleichzeitig eintreten lassen. In diesem Falle sind auch die Kurbelgetriebe entsprechend zu kuppeln (Fig. 5).
■ Die Verdichtung des Gases sowie der Luft erfolgt in einem Kompressor, welcher direkt mit der Welle η gekuppelt ist (Fig. 5).
Zur besseren Lagerung der Welle η ist die Verbrennungskammer c als ein Hohlzylinder ausgebildet, und einen weiteren Vorteil bietet diese Konstruktion, indem man beliebig viele Turbinen auf einer Welle arbeiten lassen kann.

Claims (2)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Explosionsturbine mit durch einen Zylinder und zwei Kolben gebildetem Verbrennungsraum, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kolben (d e) in einem Zylinder bewegt werden, welcher an dem einen Ende die zu Leitschaufeln ausgebildeten Ausströmschlitze trägt und im
    Lagerexemplar
    Augenblicke der höchsten Explosionsspannung die Verbindung zwischen Verbrennungskammer und den Laufschaufeln der Turbine herstellt.
  2. 2. Explosionsturbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungsraum auf der Leitschaufelseite mit größerem Durchmesser hergestellt ist, um mit dem dadurch erzielten größeren einseitigen Druck eine selbsttätige, durch ein Kurbelgetriebe begrenzte Bewegung des Verbrennungsraumes herbeizuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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