DE1700534U - Aufzug. - Google Patents

Aufzug.

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DE1700534U
DE1700534U DE1955P0007752 DEP0007752U DE1700534U DE 1700534 U DE1700534 U DE 1700534U DE 1955P0007752 DE1955P0007752 DE 1955P0007752 DE P0007752 U DEP0007752 U DE P0007752U DE 1700534 U DE1700534 U DE 1700534U
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elevator
lifting chain
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DE1955P0007752
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RUD PREY KIEL FABRIK fur AUFZ
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RUD PREY KIEL FABRIK fur AUFZ
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Description

Das vorliegende Muster betrifft einen Aufzug und unterscheidet sich hinsichtlich Formgebung und Gestaltung von den bisher auf diesem Gebiet bekannten Ausführungen in der Weise, dass er aus einem feststehenden und aus einem in oder auf diesem verschiebbaren Rohr besteht, welches einen schwenkbaren Ausleger besitzt und durch eine Antriebsvorrichtung bewegt werden kann. Das über den Ausleger laufende Tragseil ist an seinem unteren Ende festgehalten, was beispielsweise mit Hilfe eines im unteren Ende des feststehenden Rohres angeordneten Bolzen geschehen kann; infolgedessen ist die Geschwindigkeit der am Lastseil angehängten Last doppelt so groß wie die des verschiebbaren Ausleger-Rohres.
Das feststehende Rohr ist mit dem Fundament beispielsweise durch eine Fußplatte verbunden; es besitzt axial verlaufende Führungsleisten, welche das bewegliche Rohr führen und sein Verdrehen verhindern. An der Fußplatte ist außerdem eine Umlenkrolle für die zur Verschiebung des beweglichen Rohres erforderliche Hubkette angeordnet. Diese ist an einer am beweglichen Rohr angeschweißten Lasche befestigt. Das bewegliche Rohr besitzt ferner am oberen Ende einen Flansch, über den der Lagerflansch des zum Teil in das bewegliche Rohr hineinragenden schwenkbaren Auslegers fasst. Letzterer ist mit zwei Seilrollen für das Lastseil ausgerüstet. Von diesem wird die Last unter Zuhilfenahme eines Waagebalkens, von Ketten und Haken getragen.
Die Antriebsvorrichtung besteht vorzugsweise aus einem Elektrozug, welcher auf einem Fundamentrahmen montiert ist. Letzterer trägt außerdem zwei Umlenkrollen, welche zur Führung der endlosen Hubkette erforderlich sind. Der Elektrozug kann in an sich bekannter Weise mittels eines über ein Gummikabel angeschlossenen Handschalters ein- und ausgeschaltet werden.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Aufzuges schematisch dar, und zwar zeigen
Abb. 1 eine Seitenansicht und
Abb. 2 eine Draufsicht.
Eine mit dem Fundament 1 fest verankerte Fußplatte 2 trägt ein feststehendes Rohr 3, von dem in Abb. 1 jedoch nur das untere Ende zu sehen ist. Über dieses feststehende Rohr 3 ist ein in vertikaler Richtung verschiebbares Rohr 4 geschoben, welches durch eine zwischen den Rohren 3, 4 liegende (nicht dargestellte) Führungsleiste geführt und gegen Verdrehen geschützt ist. Am unteren Ende besitzt das vertikal verschiebbare Rohr 4 eine Lasche 5 zum Befestigen der endlosen Hubkette 6. Am oberen Ende befindet sich dagegen ein Flansch (nicht sichtbar!), über den der Lagerflansch 7 des in das vertikal verschiebbare Rohr 4 etwas hineinragenden, mit zwei Seilrollen 8 für das Lastseil 9 versehenen, schwenkbaren Auslegers 10 fasst. An dem freien Ende des Lastseils 9, dessen anderes Ende durch einen in das untere Ende des feststehenden Rohres 3 geschobenen Bolzen 11 festgehalten ist, hängt ein Waagebalken 12, welcher mit Hilfe von Ketten 13 und Haken 14 im Falle des Beispiels einen Aschenkübel 15 trägt. Der Antrieb des vertikal verschiebbaren Rohres 4 erfolgt von einem Elektrozug 16 aus über die endlose kalibrierte Hubkette 6, welche über zwei an seinem Fundamentrahmen 17 angeordnete Umlenkrollen 18 und über eine weitere auf der Fußplatte 1 angebrachte Umlenkrolle 19 läuft und an der Lasche 5 des vertikal verschiebbaren Rohres 4 befestigt ist. Ein an einem Gummikabel 20 angeschlossener Handschalter 21 ist in der Nähe der zu befördernden Last 15 angeordnet. -
Das z.T. im Innern des feststehenden Rohres 3 verlaufende Lastseil 9 ist auf der Zeichnung teilweise von der am verschiebbaren Rohr 4 befestigten endlosen Hubkette 6 überdeckt. Zur zusätzlichen Führung und Halterung des verschiebbaren Rohres 4 ist eine im Mauerwerk verankerte Schelle 22 angeordnet.
Die Anwendungs- und Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Aufzuges ist folgende:
Nachdem die Last 15 in die Haken 14 eingehängt ist, wird durch Drücken des Betätigungsknopfes am Handschalter 21 der Elektrozug 16 eingeschaltet. Dadurch setzt die von ihm angetriebene und an der Lasche 5 des beweglichen Rohres 4 befestigte endlose Hubkette 6 letzteres in Bewegung, so dass es auf dem feststehenden Rohr 3 in vertikaler Richtung verschoben wird. Dabei wird die am freien Ende des Lastseils 9 hängende Last 15 mit einer Geschwindigkeit bewegt, welche doppelt so groß ist wie die Geschwindigkeit des beweglichen Rohres 4, weil das andere Ende des Lastseiles 9 festgehalten ist. Sobald sich die Last beim Hochfahren ca. 15 cm über der Oberkante des Schachtes befindet, wird durch Loslassen des "Auf"-Druckknopfes am Handschalter 21 der Aufzug stillgesetzt, die Last von Hand über die Fußplatten herumgeschwenkt und durch kurzes Drücken des "Ab"-Druckknopfes abgesetzt.
Das Einfahren des leeren Kübels 15 geschieht in umgekehrter Weise wie beim Ausfahren.
Da der Aufzug in seiner höchsten und tiefsten Stellung eine Begrenzung und innerhalb des Getriebes des Elektrozuges eine Rutschkupplung besitzt, welche beim Fahren in die Endstellungen in Tätigkeit tritt, so wird eine Beschädigung des Aufzuges verhindert.
Die Erfindung wirkt sich dahingehend aus, dass außerhalb des Schachtes, also am Gebäude selbst keinerlei Träger oder Schwenkarme angebracht sind, so dass die architektonische Wirkung des Gebäudes selbst nicht beeinträchtigt wird. Der Querschnitt des Schachtes wird durch den Aufzug fast kaum beengt. Der Elektrozug mit den Umlenkrollen ist in einer Nische seitlich des Schachtes untergebracht. Die Steuerung des Aufzuges ist denkbar einfach. Sie erfordert keine körperliche Anstrengung, da lediglich ein Druckknopf zu betätigen ist.
Der erfindungsgemäße Aufzug wird insbesondere zum Transport von Aschen- und Schlackekübeln sowie Fässern aller Art, z.B. für Bier, Öl, Teer usw. Verwendung finden.

Claims (5)

1) Aufzug, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem feststehenden (3) und aus einem in oder auf diesem verschiebbaren, mit einem schwenkbaren Ausleger (10) versehenen Rohr (4) besteht, welches mittels einer an ihm befestigten, endlosen Hubkette (6) durch eine Antriebsvorrichtung bewegt werden kann und dessen Tragseil (9) an seinem unteren Ende durch einen in das untere Ende des feststehenden Rohres (3) geschobenen Bolzen (11) festgehalten ist, so dass die Geschwindigkeit der Last (15) doppelt so groß ist wie die des verschiebbaren Rohres (4).
2) Aufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das feststehende Rohr (3) durch eine Fußplatte (2) mit dem Fundament (1) verankert ist und Leisten besitzt, welche das bewegliche Rohr (4) führen und gegen Verdrehen schützen.
3) Aufzug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Rohr (4) am unteren Ende eine Lasche (5) zum Befestigen der endlosen Hubkette (6) und am oberen Ende einen Flansch besitzt, über welchen der Lagerflansch (7) des etwas hineinragenden, mit zwei Seilrollen (8) für das Lastseil (9) versehenen, schwenkbaren Auslegers (10) fasst.
4) Aufzug nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Last (15) mittels Haken (14), Ketten (13) und eines Waagebalkens (12) am Tragseil (9) angeordnet ist.
5) Aufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung aus einem auf einem Fundamentrahmen (17) angeordneten Elektrozug (16) besteht, welcher durch einen mittels Gummikabels (20) angeschlossenen Handschalter (21) ein- und ausschaltbar ist und eine endlose, über am Fundamentrahmen (17) sowie an der Fußplatte (2) angeordnete Umlenkrollen (18,19) laufende und am verschiebbaren Rohr (4) befestigte Hubkette (6) antreibt.
DE1955P0007752 1955-01-14 1955-01-14 Aufzug. Expired DE1700534U (de)

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DE1700534U true DE1700534U (de) 1955-06-16

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