DE169947C - - Google Patents

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DE169947C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D11/00Inks
    • C09D11/02Printing inks

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 169947 KLASSE 15/.
Es gibt zur Zeit Farben für Stein-, Zink- und Aluminiumdruck, welche eine Verwendung während des lithographischen Druckes ermöglichen, ohne daß ein fortlaufendes Feuchten und Wischen wie bei sonst für die gleichen Zwecke in Verwendung stehenden Farben nötig ist (vgl. z. B. die Patentschrift 128180, Kl. 15 1).
Bei der Herstellung dieser Farben spielt eine beträchtliche Rolle der Zusatz von Glyzerin zu den üblichen Bestandteilen, das die Neigung hat, sich nach kürzerer oder längerer Zeit ungleich abzusondern, namentlich dann, wenn längere Zeit gedruckt wird.
Das vorliegende Verfahren bezweckt nun, das Absondern des Glyzerins zu vermeiden.
Um dieses günstige Verhalten· der Farben
zu erreichen, wurde durch Versuche eine Herstellungsart für solche Farben ermittelt, die an der Zusammensetzung nichts wesentlich ändert, aber eine ganz bestimmte Reihenfolge der einzelnen Operationen zur Bedingung hat, und zwar wird folgendermaßen verfahren:
Der Firnis wird umgerührt oder geschlagen, um ihm reichlich Luft zuzuführen und hierdurch rascher die Oxydation herbeizuführen. Alsdann wird dem Firnis Glyzerin, und zwar in kleinen Quantitäten allmählich zugeführt, wobei hervorzuheben ist, daß das Glyzerin vorher mit einem Balsam, weichem Harz oder natürlichem Terpentin und dergl., wie etwa z. B. mit Kopaivabalsam, zu vermengen ist.
Nach gründlichem Vermengen des Firnisses und Glyzerins wird schließlich noch eine geringe Dosis Ammoniak beigegeben, und sodann mit dem Farbkörper vermengt. Die auf Grund des vorliegenden Verfahrens erzielten Farben bleiben vollständig homogen und zeigen auch nach langem Stehen oder Gebrauch keine Absonderung von Glyzerin.
Nachstehend sei ein Rezept für die in Frage kommende Dosierung angegeben:
200 bis 360 Teile Glyzerin,
80 - 200 - Kopaivabalsam,
80 - 200 - Firnis schwach,
20 - 100 - Firnis mittelstark,
I- 5 - Ammoniak.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Verfahren zur Herstellung von lithographischen Druckfarben aus Firnis und Glyzerin zur Verwendung ohne Wischen und Feuchten, dadurch gekennzeichnet, daß dem zwecks Zuführung von Luft geschlagenen oder gerührten Firnis ein aus Glyzerin und einem Balsam, weichem Harz oder natürlichem Terpen-
    tin bestehendes Gemenge in kleiner Menge zugesetzt wird, und daß zum Schluß eine kleine Menge Ammoniak zugefügt wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform des nach Anspruch ι gekennzeichneten Verfahrens, bei welcher
    bis 360 Teile Glyzerin, 80 - 200 - Kopaivabalsam, 80 - 200 - Firnis schwach, 20 - 100 - Firnis mittelstark,
    i- 5 Ammoniak
    zur Anwendung gelangen.
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