DE169258C - - Google Patents

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DE169258C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B37/00Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00
    • F04B37/10Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use
    • F04B37/18Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use for specific elastic fluids
    • F04B37/20Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use for specific elastic fluids for wet gases, e.g. wet air
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/02Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow the inducing fluid being liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei einfach wirkenden Luftpumpen, welche unabhängig und unmittelbar von den Kolbenstangen der Dampfzylinder angetrieben werden, ist bekanntlich die Leistungsfähigkeit der Luftpumpe für die Praxis auf einen Hub des Luftpumpenkolbens beschränkt, indem während des Kolbenhinganges eine große Arbeit zu leisten ist, während bei dem Kolbenhergange die Arbeit verhältnismäßig gering ist, wodurch
ίο das Arbeiten der Pumpe ungleich und unbefriedigend ausfällt und der Gang der Maschine hinkend wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Schaffung einer Antriebsmaschine für Luftpumpen, durch welche der beim Arbeiten der Pumpe auftretende, durch ungleiche und unausgeglichene Belastungen des Luftpumpenkolbens bedingte Übelstand (hinkender Gang) vermieden wird. Der angestrebte
ao Zweck wird dadurch erreicht, daß man mit dem Hauptzylinder der Maschine einen Hilfszylinder verbindet und eine Dampfleitung vorsieht, durch welche der Raum zwischen dem Hauptkolben und dem Hilfskolben mit Dampf gespeist wird, der dieselbe Spannung hat wie der Arbeitsdampf, wodurch die volle Fläche des Hauptkolbens für den einen Hub (Aufwärtshub) nutzbar wird, während für den anderen Hub (Abwärtshub) nur der auf die Fläche des Hilfskolbens wirkende Dampfdruck zur Wirkung kommt.
Auf der Zeichnung ist eine der Erfindung gemäß eingerichtete Antriebsmaschine für eine einfach wirkende Luftpumpe in senkrechtem Schnitt zur Veranschaulichung gebracht.
Die einfach wirkende Luftpumpe A ist in bekannter Weise mit Kolben B, Saugventil C, Kolbenventil D, Druckventil E, Saugleitung F und Druckleitung G ausgerüstet. Der Hauptdampfzylinder H besitzt einen geeigneten Dampfverteilungsschieber / mit Schiebergestänge J.
In freier Verbindung mit dem Hauptzylinder H befindet sich ein Hilfszylinder K, dessen Kolben L durch die Kolbenstange N mit dem Hauptkolben M verbunden ist. Von dem Dampfabsperrventil O zweigt eine Dampfleitung O1 ab, welche nach dem zwischen den Kolben M und L befindlichen Raum P führt, so daß die Unterseite des Kolbens M und die Oberseite des Kolbens L immer unter demselben Dampfdruck stehen, mit dem die Luftpumpe getrieben wird. Die Räume oberhalb des Kolbens M und unterhalb des Kolbens L sind durch die üblichen Dampfein- und Dampfauslaßkanäle h mit dem Kasten des Verteilungsschiebers / verbunden. Beim Aufwärts- oder Förderhub der Pumpe tritt demnach Arbeitsdampf sowohl unter den Hilfskolben L als auch unter den Hauptkolben M, so daß praktisch die volle Kolbenfläche des Kolbens M ausgenutzt wird. Beim Abwärtshub tritt Dampf oberhalb und unterhalb des Kolbens M in den Zylinder Hbezw. den Raum P, der Dampfdruck wirkt also tatsächlich nur auf eine Fläche, welche der
Fläche des Kolbens L entspricht. Die Flächen der Kolben M und L sind hierbei in einem solchen Verhältnis zueinander gewählt, daß der beim Abwärtshub zur Wirkung kommende Dampfdruck gerade genügt, um die Pumpe mit der erforderlichen Geschwindigkeit zu treiben. Auf diese Weise werden die sonst beim Betriebe auftretenden, durch die ungleichen Belastungen des Luftpumpenkolbens verursachten Unregelmäßigkeiten gänzlich vermieden.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt die Dampfzylinderanordnung in Verbindung mit einer gewöhnlichen einfach wirkenden Luftpumpe mit Ventilen. Es ist jedoch selbstverständlich, daß die Erfindung auch bei ventillosen Luftpumpen angewendet werden kann. Auch können außer der Kolbenstange N noch mehrere Kolbenstangen zum Verbinden des Hauptkolbens mit dem Luftpumpenkolben benutzt werden. Diese Kolbenstangen liegen dann außerhalb des Hilfszylinders K und tragen dazu bei, der ganzen Anordnung mehr Festigkeit in sich zu geben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsmaschine für einfach wirkende, unmittelbar angetriebene Luftpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Hauptzylinder (H) ein Hilfszylinder (K) in freier Verbindung steht und der Raum (P) zwischen den miteinander gekuppelten Kolben der beiden Zylinder durch eine Zweigdampfleitung ebenfalls mit Arbeitsdampf gespeist wird, so daß beim Arbeitshub der Luftpumpe der Dampf gegen eine Fläche gleich der vollen Fläche des Hauptkolbens (M), beim Leerhub aber nur gegen eine Fläche gleich der Kolbenfläche des Hilfskolbens (L) wirkt zwecks Vermeidung eines hinkenden Ganges.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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