DE169141C - - Google Patents

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DE169141C
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/38Ball games; Shooting apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die für die Herstellung von Ziegeln gebräuchlichen Strangpressen bestehen aus einer Schnecke, die den Ton verdichtet, vorwärtsschiebt und in einem prismatischen Strange aus dem sogenannten Sammelkopfe herausdrückt, worauf der Tonstrang durch geeignete Vorrichtungen in einzelne Ziegel zerteilt wird. Die auf diese Weise gewonnenen Ziegel zeigen beim Trocknen in ihrem Gefüge gewisse schalenartige Zonen, längs denen die Steine leicht spalten. Diese Zonen bilden sich dort, wo die an der Förderschnecke gleitenden und dadurch glatt polierten Teile des Tonstranges wieder zusammentreten. Die glatten Flächen verhindern selbst bei hoher Pressung die Bildung eines durchaus gleichmäßigen Gefüges.
Dieser Übelstand wird nach der vorliegenden Erfindung durch die Anordnung einer besonderen Zerkleinerungs- oder Schneidvorrichtung vermieden, die in Richtung des austretenden Tonstranges hinter der Förderschnecke angebracht wird und das aus dieser austretende Gut nochmals durcheinander knetet, wodurch die schaligen Zonen zerstört und Ziegel von überall gleichem Gefüge erzielt werden.
Die Fig. ι und 2 zeigen im Schnitt und in der Ansicht zwei im Sammelkopf b angeordnete Rührwellen. c d, die beispielsweise durch ein beliebig angetriebenes Zahnräderpaar e und f gekuppelt sein können. Die Rührwellen sind mit radial stehenden Messern g von dreieckigem Querschnitt besetzt, die den Tonstrang durcharbeiten und so die das Gefüge durchsetzenden glatten Zonen zerstören.
Will man einen besonderen Antrieb der Rührwellen vermeiden, so kann man die Kraft des austretenden Tonstranges selbst für deren Drehung nutzbar machen.
Eine derartige Anordnung zeigt die Fig. 3.
Der die Schnecke a in einer ringförmigen Schicht verlassende Tonstrang wird in dem sich verengenden Sammelkopf b allmählich zusammengedrängt, bis er den Querschnitt, beispielsweise an der Stelle k k, vollständig ausfüllt. · Es entsteht hierbei ein vom Ton nicht durchflossener Hohlraum Z. Ordnet man die Rührwellen derart an, daß die Messer in den Hohlraum / hineinragen, so wird der gegen die jeweilig nach außen ragenden Messer g drückende Strom des Preßgutes die Rührwelle drehen, da die nicht eingebetteten Messer g in dem Hohlraum / keinen oder nur geringen Widerstand finden. Ein besonderer Antrieb für die Messerwellen erübrigt sich dann.
Überhaupt wird das Drehen der Messerwelle dadurch erleichtert, daß die Messer dreieckigen Querschnitt haben und daher das Vom Tonstrang von rückwärts her getroffene Messer stärker angetrieben wird als ein von der Schneideseite her getroffenes.
Will man die Verschiebung der Tonteile im quer zur Drehachse der Preßschnecke gerichteten Sinne noch erhöhen, so kann man auf den Messerwellen c und d auch noch in bekannter Weise schraubenartig schräg gestellte Flächen anordnen, die das Material zur Mitte hin drängen.
Es sind bereits Vorrichtungen zur Vermeidung der schaligen Struktur des Ton-
Stranges von Schneckenpressen bekannt. Diese bestehen aus Klötzen oder festen Stiften, die in dem Pressenkopf befestigt sind und somit die Austrittsöffnung verengen. Sie zeigen jedoch bei weitem nicht die kräftige Wirkung wie der Erfindungsgegenstand, bei dem die beweglichen Rührarme quer zur Bewegungsrichtung des Tones die Masse durchschneiden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schneckenpresse für Ziegel, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Preßschnecke und der Pressenmündung umlaufende Rührarme (g) zum Durcharbeiten des Tones angeordnet sind, zu dem Zwecke, die infolge Gleitens an den Schneckenflächen entstandenen schaligen Zonen im Tonstrange zu zerstören.
  2. 2. Schneckenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere, als Rührvorrichtung dienende Rührwellen (c und d) derart angeordnet sind, daß die Rührarme oder Messer zum Teil in den dicht hinter dem äußeren Schneckenende im Tonstrange auftretenden Hohlraum (I) (Fig. 3) hineinragen, zum Zwecke, die Bewegung des Gutes zum Antrieb der Rührwellen nutzbar zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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