DE168568C - - Google Patents

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 168568 KLASSE 24/.
in BERLIN.
!Feuerungsanlage.
Bei der Feuerung nach Patent 129197 kommt es wohl vor, daß bei starker Unterwindpressung die Feuergase während des Aufwerfens von neuem Brennmaterial vorn aus der Feuertür heraustreten, was mancherlei Unannehmlichkeiten zur Folge hat. Diesem Ubelstande wird nach vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, daß man vor der Öffnung der den Raum unter dem Rost in mehrere Zonen teilenden Scheidewand eine Klappe o. dgl. anbringt, die mit der Feuertür in derartiger Verbindung steht, daß, wenn die Feuertür geöffnet wird, die Klappe die Öffnung für den Durchtritt der Preßluft nach dem vorderen Raum unter dem Roste schließt.
In der Zeichnung ist als Beispiel eine
Kesselfeuerung in Fig. 1 im Längenschnitt dargestellt. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Anlage und Fig. 3 ist Vorderansicht derselben. Fig. 4 und 5 zeigen die Einrichtung für Luftregulierung unter dem Rost in Ansicht und Vertikalschnitt in vergrößertem Maßstab.
Es bezeichnet α einen Dampfkessel mit dem Feuerraum b, welcher mit den beiden Rosten c und c1 und der Feuerbrücke d ausgerüstet ist. Der Raum unterhalb des Rostes ist durch eine Scheidewände oder sonstige Einrichtung in zwei Zonen f und h abgeteilt. Die durch die Leitung g zugeführte Preßluft gelangt in die hintere Zone h und von da durch die mittels Klappe oder Schieber einstellbare Öffnung 0 in die vordere Zone /. Die Öffnung ο ist im vorliegenden Falle durch einen Schieber u einstellbar, der von einem mittels Stange zu drehenden Zahnrädchen ν hin- und herzuschieben ist. Damit nun während des Aufwerfens von frischem Brennmaterial keine Preßluft in die vordere Zone f gelangt und dadurch Feuergase nach vorn aus der Feuertür q hinausgetrieben werden, ist vor der Öffnung 0 eine pendelnde Klappe ρ vorgesehen, welche die Öffnung 0 schließt, sobald die Feuertür q geöffnet wird. Hierzu ist mit der Feuertür q ein Räderpaar i und i1 derart in Verbindung gebracht, daß, wenn die Feuertür q gedreht wird, auch das Räderpaar i und P sich mit dreht. Das Rad i1 steht dann durch ein gelenkiges Gestänge k mit der Klappe ρ in solcher Verbindung, daß letztere vor die Öffnung 0 gedreht wird, sobald beim Öffnen der Tür durch Rad i das Rad i1 gedreht wird.
Anstatt der Klappe ρ ließe sich auch ebensogut ein andere Verschlußeinrichtung vorsehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feuerungsanlage zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι des Patents 129197, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Öffnung in der Scheidewand (e). unter dem Rost eine Schwingklappe -(p) vorgesehen ist, welche durch eine Gelenkstange (k) und Zahnräder (i P-) mit der Feuertür (q) in solcher Verbindung steht, daß beim öffnen der letzteren die Klappe (p) vor die Öffnung der Scheidewand (e) gedreht wird, hingegen beim Schließen der Feuertür diese Öffnung freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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