DE1680309C3 - Schaltgetriebe für einen Kraftfahrzeugsimulator - Google Patents
Schaltgetriebe für einen KraftfahrzeugsimulatorInfo
- Publication number
- DE1680309C3 DE1680309C3 DE19681680309 DE1680309A DE1680309C3 DE 1680309 C3 DE1680309 C3 DE 1680309C3 DE 19681680309 DE19681680309 DE 19681680309 DE 1680309 A DE1680309 A DE 1680309A DE 1680309 C3 DE1680309 C3 DE 1680309C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flywheel
- slide
- drive wheel
- gearbox according
- gearbox
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 25
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 23
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 23
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 10
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims description 10
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 9
- 238000004088 simulation Methods 0.000 claims description 4
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 3
- 230000009471 action Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 description 2
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft ein Schaltgetriebe für einen Kraftfahrzeugsimulator gemäß Oberbegriff des Anspruchs
1.
Die GB-PS 7 14 921 zeigt einen Kraftfahrzeugsimulator
mit einem Elektromotor als Antrieb, dessen Rotationsgeschwindigkeit regelbar ist, mit einer Kupplung,
einem Getriebe und einem Schwungrad zur Simulierung der Fahrzeugmasse. Für die Kupplung ist
eine ZweischeibenTrockenkupplung und für das Getriebe ein Zahnradgetriebe gewählt. Zur Simulierung der
Fahrzeugmasse ist eine zusätzliche Schwungscheibe auf der angetriebenen Seite vorgesehen. Hierdurch wird
der Kraftfahrzeugsimulator insgesamt technisch sehr aufwendig und teuer.
Die DT-PS 3 46 220 betrifft ein Planscheibengetriebe für Kraftfahrzeuge, das im wesentlichen aus einer
großen Planscheibe und einem senkrecht dazu angeordneten Reibrad besteht. Das Reibrad sitzt auf der
Motorwelle und ist parallel zur Oberfläche der Planscheibe verschiebbar gelagert, so daß es in
verschiedenen Radiallagen an der Planscheibe angreifen kann. Die Planscheibe sitzt auf einer senkrecht zur
Motorwelle angeordneten Welle und ist entlang dieser verschiebbar gelagert, derart, daß es in Anlage mit dem
Reibrad gebracht werden kann. Das Reibrad ist also das Antriebsrad und entlang der Motorwelle verschiebbar,
während die Planscheibe das angetriebene Rad darstellt. Der wesentliche Nachteil dieses bekannten Planscheibengetriebes
zur Anwendung bei einem Kraftfahrzeugsimulator besteht darin, daß die Massenträgheit des
Kraftfahrzeuges keine Berücksichtigung findet. Dadurch ist es nicht möglich, die wahren physikalischen
Verhältnisse mit Hilfe dieses Getriebes nachzuvollziehen.
Die DT-PS 3 98 675 betrifft eine Schaltvorrichtung für Planscheibengetriebe von Kraftfahrzeugen. Bei
diesem Getriebe befindet sich die Planscheibe auf der Antriebsseite, während sich das Reibrad auf der
angetriebenen Seite befindet. Das Reibrad ist sowohl von der lagefest angeordneten Planscheibe abhebbar als
auch über dessen Oberfläche in verschiedene Radiallagen bewegbar. Auf der angetriebenen Seite befindet
sich also sowohl der Mechanismus zum Ein- und Auskuppeln als auch die Vorrichtung zum Einstellen der
verschiedenen Gänge. Auch bei dieser bekannten
Vorrichtung ist der wesentliche Nachteil darin zu sehen, daß die Massenträgheit des Kraftfahrzeuges nicht
berücksichtigt ist, so daß eine echte Simulierung der
Fahrverhältnisse wie auch beim Gegenstand nach der DT-PS 346 220 nicht möglich ist, wei! die wahren
physikalischen Verhältnisse nicht nachvollzogen sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Schaltgetriebe gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 so
zu verbessern, daß der mechanisch-technische Aufwand für den Kupplungs- und Schaltmechanismus verringert
ist und eine wirklichkeitsnahe Wiedergabe der technisch-physikalischen Vorgänge, insbesondere hinsichtlich
der Massenträgheit eines Kraftfahrzeuges, erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maßnahmen gemäß dem kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 gelöst
Durch die erfindungsgemäß gewählte Anordnung eines Planscheibengetriebes einer Kupplung und einer
Schwungscheibe ergibt sich eine vergleichsweise vereinfachte Konstruktion mit geringem technischen
Aufwand, weil auf der Antriebsseite sowohl der Mechanismus für den Kupplungsvorgang als auch der
Mechanismus für die Einstellung der Gänge vorgesehen ist, dagegen auf der angetriebenen Seite lediglich die
schwere die träge Masse simulierende Planscheibe angeordnet ist, die ortsfest gelagert ist. Durch die
erfindungsgemäß gewählte Verteilung der e nzelnen Funktionen auf den Antriebsteil und den angetriebenen
Teil, insbesondere durch die Wahl der Schwungscheibe als Planscheibe und das Reibrad als Antriebsrad, wird
eine wirklichkeitsnahe Simulierung des Fahrverhaltens eines Kraftfahrzeuges erreicht. Die Simulierung der
Trägheit des Kraftfahrzeuges wird dadurch erzielt, daß die Schwungscheibe auf der angetriebenen Seite als
träge Masse dient.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schaltgetriebes, durch die auch der Kupplungsvorgang
wirklichkeitsgetreu simuliert wird, ist im Anspruch 2 gekennzeichnet.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung, insbesondere bei Anordnung des Antriebsrades zur
Einstellung der den verschiedenen Gängen entsprechenden Radialstellungen ist im Anspruch 3 angegeben.
Eine technisch wenig aufwendige Konstruktion zur ^5
Radialverschiebung des Schlittens, an dem das Antriebsrad angebracht ist, ist im Anspruch 4 gekennzeichnet.
Eine zweckmäßige Anordnung geringen baulichen Aufwandes zur -endgültigen Festlegung des gewählten
Ganges ist im Anspruch 5 angegeben.
Eine relativ einfache und sichere Konstruktion für die Einrichtung zur Steuerung der Steliung der Kupplungsnase ist im Anspruch 6 gekennzeichnet.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung, um zu verhindern,
daß bei der endgültigen Bewegung des Schaithebels in die gewählte Gangrastung eine weitere
Verschiebung des Schlittens und damit Verstellung seiner Radiallage erfolgt, ist im Anspruch 7 beschrieben.
Die Relativwirkung zwischen Arm und Schlitten ist vorteilhaft mit einer Einrichtung gemäß Anspruch 8
erzielbar.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 9 bis 11 gekennzeichnet.
Die Erfindung soll nun anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel perspektivisch schematisch
dargestellt ist, näher erläutert werden.
Das dargestellte Getriebe ist handbetätigt wie bei einem herkömmlichen Fahrceuggetriebe und hat vier
Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang.
Eine Schwungscheibe 11 mit großem Trägheitsmoment dreht sich um eine vertikale Achse in einem festen
Hauptrahmen 12. Diese Schwungscheibe simuliert die Massenträgheit des Kraftfahrzeugs und wird von einem
kleinen Elektromotor 13 über einen Riementrieb 14 zur Untersetzung und ein Antriebsrad oder Reibrad 15,
beispielsweise aus Gummi, angetrieben, das in Reibungskontakt mit der oberen Fläche dei Schwungscheibe
11 steht. Zur Auswahl und Einschaltung der verschiedenen Gänge des Fahrzeuggetriebes sind die
Motor- und Antriebseinrichtung 13,14 und 15 auf einem Schlitten 16 angeordnet, der sich horizontal entlang
einer Führungsstange 17, die an dem Rahmen 12 befestigt ist, bewegen kann, wobei diese Bewegung dazu
führt, das Antriebsrad 15 quer über die Schwungscheibe 11 zu bewegen. Befindet sich das Antriebsrad 15 in der
Nähe des Randes der Schwungscheibe, so ergibt sich eine große Geschwindigkeitsverringerung zwischen
dem Reibrad und der Schwungscheibe, so daß so der ersle Gang· simuliert wird. Befindet sich das Antriebsrad
in der Nähe des Zentrums der Schwungscheibe, so ist die Geschwindigkeitsuntersetzung gering, so daß damit
der große Gang simuliert wird. Die Wirkung der Kupplung wird dadurch erzielt, daß das Reibrad 15 aus
seinem Reibungskontakt mit der Schwungscheibe U abgehoben und so der Antrieb außer Eingriff gebracht
wird.
Ein nachgebildeter Getriebeschalthebel 18 weist eine Stange 19 auf, die durch eine herkömmliche feste
Schaltrastung 20 läuft und mit ihrem unteren Ende in einen Schlitz 21 eingreift, der sich in einem horizontalen
L-förmigen Arm 22 befindet, der an dem Schlitten 16 einer Antriebseinrichtung angebracht ist. Der horizontale
Schlitz 21 erstreckt sich im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung des Schlittens 16 und außerdem im
rechten Winkel zur Richtung der Bewegung des Schalthebels 18, wenn dieser quer durch die Schaltrastung
20 von den unteren Gängen zu den höheren Gängen und umgekehrt verschoben wird. Die Wirkung
besteht darin, daß der Arm 22 und der Schlitten 16 verschoben werden, wenn der Getriebeschalthebel quer
in die neutrale Stellung oder Leerlaufstellung zwischen dem ersten und zweiten Gang sowie dem dritten und
vierten Gang bewegt wird; jedoch findet keine Verschiebung des Schlittens 16 statt, wenn irgendein
Gang endgültig durch Bewegung des Getriebeschalthebels in der Vor- und Rückrichtung aus der neutralen
Stellung heraus gewählt wird; die Stange 19 bewegt sich dann inaktiv bzw. leer in dem Schlitz 21. Die Stange 19
ist jedoch außerdem durch eine Platte 23 geführt, die mit einem horizontalen Schlitz 24 versehen ist, der sich im
rechten Wankel zu dem Schlitz 21 erstreck». Diese Platte
wird nicht verschoben, wenn der Getriebeschalthebel quer in die neutrale Lage geschoben wird, jedoch wird
er in der einen oder der anderen Richtung bewegt, und zwar im rechten Winkel zur Richtung der Bewegung des
Armes 22, wenn eine endgültige Wahl eines Ganges durch Vor- und Rückbewegung des Getriebeschalthebels
erfolgt. Die Bewegung der Platte 23 wird auf den Arm 22 über zwei Bowdenzüge 25 und 26 übertragen.
Damit sich der Arm in begrenztem Umfang in diesem Falle ohne den Schlitten 16 bewegen kann, ist der Arm
22 .nit Hilfe von Schlitzen oder Langlöchern 27 am Schlitten angebracht, die ein bestimmtes Maß an totem
Gang zulassen.
Zusammenfassend sei zu der Funktion bemerkt, daß eine Querverschiebung des Getriebeschalthebels 18 in
der neutralen Stellung oder Leerlaufstellung über den Arm 22 zu einer Querverschiebung des Schlittens 16 in
der einen oder der anderen Richtung führt, um das Reiboder Antriebsrad 15 entweder in eine radiale Lage in
bezug zu der Schwungscheibe 11 zu bringen, die zwischen dem ersten und zweiten Gang oder einer
Stellung zwischen dem dritten oder vierten Gang liegt. Dann wirkt eine Vor- und Rückverschiebung des
Getriebeschalthebels über die Platte 23 und die Bowdenzüge 23 und 26 auf den Arm 22, um diesen um
einen bestimmten Betrag in der einen oder der anderen Richtung zu bewegen, so daß das Antriebsrad 15 von
seiner anfänglichen Lage zwischen dem ersten und dem zweiten Gang oder dem dritten und vierten Gang in
seine endgültige Lage gebracht wird, die einem !5
bestimmten Gang entspricht.
An einer Seite des Hauptrahmens 12 ist ein Nebenrahmen 28 befestigt, an dem sich eine vertikale
Platte 29 befindet, die parallel zur Bewegungsrichtung des Schlittens 16 angeordnet ist. Entlang der Platte 29 ist
auf parallel sich erstreckenden Gelenkstangen 31 eine Kupplungsstange 30 gelagert, und genau über der
Kupplungsstange ist die Platte 29 mit einem horizontalen Schlitz 32 versehen. Ein Ende der Kupplungsstange
30 ist mit dem Kupplungspedal des nachgebildeten Fahrzeuges gekoppelt, während das andere Ende von
einer Zugfeder 33 gezogen ist. In der Zeichnung befindet sich die Kupplungsstange 30 in ihrer tiefsten
Stellung, die der Stellung bei getretenem Kupplungspedal entspricht, und der Antrieb ist daher außer Eingriff.
Wird das Kupplungspedal losgelassen, so zieht die Zugfeder 33 die Kupplungsstange 30 in Längsrichtung
aus der dargestellten Lage heraus, was dazu führt, daß sie angehoben wird, da die Gelenkstangen 31 aus der
vertikalen Stellung herausschwingen. Diese Bewegung ist dadurch begrenzt, daß eine der Gelenkstangen 31 an
einen festen Anschlagstift 34 auf der Platte 29 anschlägt.
Das Antriebrad 15 bleibt in seiner oberen Stellung, in der es außer Kontakt mit der Schwungscheibe 11 ist, bis
es nach unten in Anlage an die Schwungscheibe gedrückt wird, und zwar durch die Wirkung der
Kupplungsstange 30. Zu diesem Zweck erstreckt sich eine Stange 35 quer von dem Schlitten 16 und durch den
Schlitz 32 in der Platte 29; sie weist an ihrem Ende eine schlüsselbartähnliche Kupplungsnase 36 auf, die sich
direkt oberhalb der Kupplungsstange 30 befindet. Die Kupplungsnase 36 ist selbst eine Art kurze Stange und
so angeordnet, daß sie mit der Stange 35 um 90° aus einer horizontalen Lage, die dargestellt ist, heraus
drehbar ist, und zwar in eine vertikale Lage. Liegt die Kupplungsnase 36 horizontal, so kann sich- die
Kupplungsstange 30 anheben, bis der Anschlagstift 34 erreicht ist, ohne auf die Kupplungsnase einzuwirken.
Steht jedoch die Kupplungsnase 36 vertikal, so legt sich
die Kupplungsstange beim Anheben an die Kupplungsnase an. Das führt dazu, daß das Antriebsrad 15 nach
unten auf die Schwungscheibe 11 gepreßt wird, was einem Einkuppelndes Fahrzeugantriebs entspricht.
Das Schaltgetriebe ist so dargestellt, daß der Getriebeschalthebel 18 sich in der neutralen Stellung
oder Leerlaufstellung befindet, und solange, wie der Getriebeschalthebel sich in der neutralen Stellung
befindet, liegt die Kupplungsnase 16 horizontal, so daß das Antriebsrad nicht in Anlage kommen kann, selbst
dann nicht, wenn das Kupplungspedal losgelassen ist. Erfolgt die endgültige Wahl eines Ganges durch Vor-
und Rückverschiebung des Getriebeschalthebels, so führt der Arm 22 eine weitere Querbewegung ohne den
Schlitten 16 aus vermittels der Langlochanordnung 27, wie das bereits erläutert wurde. Das heißt, daß in diesem
Augenblick eine relative Bewegung zwischen dem Schlitten 16 und dem Arm 22 erfolgt. Eine horizontale
Zahnstange 37 an dem Arm 22 befindet sich in Eingriff mit einem Ritzel 38 auf der Stange 35, und die erwähnte
Relativbewegung führt dazu, daß diese Zahnstange das Ritzel dreht und dadurch die Stange 35 und die
Kupplungsnase 36 über einen rechten Winkel gedreht werden, so daß dann, wenn die Kupplungsstange 30
angehoben wird, das Antriebsrad in Anlage mit dem Schwungrad kommt.
Beim Rückwärtsgang wird der Antriebsmotor 13 umgekehrt und das Antriebsrad an der äußersten Kante
der Schwungscheibe 11 mit dieser zur Anlage gebracht Die Wirkungsweise ist im wesentlichen die gleiche wie
bei der Einlegung eines Vorwärtsganges (oben beschrieben), d. h. daß die seitliche Verschiebung des Getriebeschalthebels
18 durch die neutrale Stellung oder Leerlaufstellung zu der Rückwärtsgangstellung den
Schlitten 16 in eine Stellung bringt, die etwas seitlich kurz vor der endgültigen Stellung für den Rückwärtsgang
liegt, und die endgültige Bewegung in den Rückwärtsgang erfolgt, wenn der Getriebeschalthebel
vor- und zurückbewegt und damit in die entsprechende Schaltrastung gebracht wird. Diese abschließende
Bewegung wird von einem Drehen der Kupplungsnase
36 in die vertikale Stellung aufgrund der relativer Verschiebung des Schlittens 16 und des Armes 22
begleitet. Liegt der Rückwärtsgang hinter dem erster und dem zweiten Gang der Schaltrastung 20, so kann
dasselbe Antriebsrad 15 verwendet werden. Liegt dei Rückwärtsgang iedoch hinter dem dritten und vierter
Gang, wie das in der Zeichnung dargestellt ist, so wire
ein zweites Antriebsrad 39 in Anlage gebracht Anstati den Antriebsmotor in seiner Drehrichtung umzukehren
kann auch ein zusätzliches Getriebe vorgesehen sein das in das Schaltgetriebe eingeschaltet werden kann, urr
so die Drehrichtung des Antriebsrades umzukehren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Schaltgetriebe für einen Kraftfahrzeugsimulator mit einem Elektromotor als Antrieb für ein
Antriebsrad, mit einer Schwungscheibe zur Simulierung
der Massenträgheit des Kraftfahrzeugs, mit einer Kupplungsvorrichtung und einer Schalthebeleinrichtung
zur Einstellung verschiedener Gänge, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgetriebe
ein an sich bei Kraftfahrzeugen bekanntes eine Planscheibe und ein Reibrad aufweisendes
Planscheibengetriebe ist, bei dem das Reibrad das Antriebsrad ist und die Planscheibe das angetriebene
Rad, daß die Schwungscheibe (11) als Planscheibe ausgebildet und ortsfest gelagert ist und daß das
Antriebsrad (15) für den Kupplungsvorgang und die Einstellung der verschiedenen Gänge sowohl senkrecht
zur Schwungscheibenoberfläche bewegbar, als auch parallel zur Schwungscheibenoberfläche verschiebbar
gelagert ist.
2. Schaltgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (15) zur
senkrechten Bewegung, d. h. zum Abheben von der Schwungscheibe (11) und zum Anlegen an die
Schwungscheibe, mit einer drehbar gelagerten Stange (35) in Wirkverbindung steht, die eine
Kupplungsnase (36) aufweist, welche von einer mittels Kupplungspedal betätigbaren Kupplungsstange
(30) betätigbar ist und welche der Verschiebung des Schalthebels in eine Gangstellung oder
eine Leerlaufstellung entsprechend in eine Wirkoder Neutralstellung drehbar ist.
3. Schaltgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (15) an einem
Schlitten (16) angeordnet ist, der auf einer Führungsstange (17) über der Schwungscheibenoberfläche
radial verschieblich gelagert ist und zur Einstellung der den verschiedenen Gängen entsprechenden
Radialstellungen mit dem Schalthebel (18, 19) in Wirkverbindung steht.
·* Schaltgetriebe nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Verschiebung des Schlittens (16) der Schalthebel (18, 19) in einen quer zur
Bewegungsrichtung des Schlittens (16) sich erstrekkenden Schlitz (21) eines Armes (22) eingreifend
angeordnet ist, der am Schlitten angebracht ist,
5. Schaltgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (18, 19) zur
endgültigen Fixierung eines bestimmten Ganges in einen Schlitz (24) einer Scheibe (23) eingreift, der
parallel zur Schlittenverschiebungsrichtung angeordnet ist, und daß die Scheibe (23) in Wirkverbindung
mit einer Einrichtung (37, 38) steht, die bei Verstellung des Schalthebels (18,19) und damit der
Scheibe (23) in die gewünschte Schaltstellung eine Drehung der Kupplungsnase (36) in die Wirkstellung
und bei Verschiebung in die Leerlaufstellung eine Drehung der Kupplungsnase (36) in die Neutralstellung
bewirkt.
6. Schaltgetriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung aus einer von
der Scheibe (23) betätigten Zahnstange (37) und einem auf der Stange (35) angeordneten Ritzel (38)
besteht, das mit der Zahnstange kämmt.
7. Schaltgetriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (37) am Arm
(22) befestigt ist, der zwecks Übertragung der Zahnstangenbewegung auf das Ritzel ohne Beeinflussung
der jeweiligen Schlittenstellung am Schlitten relativ zum Schlitten begrenzt beweglich
angeordnet ist
8. Schaltgetriebe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (22) am Schlitten (16)
mit Hilfe von im Arm vorgesehenen in Bewegungsrichtung
des Schlittens verlaufenden Langlöchern (27) befestigt ist
9. Schaltgetriebe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange über Bowdenzüge
(25,26) mit der Scheibe (23) in Wirkverbindung steht
10. Schaltgetriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Antriebsrad (15) und dessen Antriebsmittel (13) auf dem Schlitten (16) angeordnet sind.
11. Schaltgetriebe nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Antriebsrad
(39) für den Rückwärtsgang vorgesehen ist
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1049167 | 1967-03-06 | ||
| DER0048156 | 1968-03-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1680309C3 true DE1680309C3 (de) | 1978-02-02 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2634329C3 (de) | Schwungradanantrieb für ein Spielfahrzeug | |
| DE1455870A1 (de) | Mit wirbelstroemen arbeitende einrichtung fuer die automatische vornahme von gangwechseln an fahrzeugen | |
| DE855785C (de) | Elektromechanisches Hubgetriebe | |
| DE1505708C3 (de) | Verriegelbare Schaltvorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe | |
| DE60116373T2 (de) | Gangschaltmechanismus für ein kraftfahrzeug | |
| DE2653035C3 (de) | Schaltvorrichtung für ein Kraftfahrzeugwechselgetriebe | |
| DE943742C (de) | Schalteinrichtung fuer Kraftfahrzeuggetriebe | |
| DE1680309C3 (de) | Schaltgetriebe für einen Kraftfahrzeugsimulator | |
| DE1680309B2 (de) | Schaltgetriebe fuer einen kraftfahrzeugsimulator | |
| EP0230661A1 (de) | Schaltvorrichtung | |
| DE3505586A1 (de) | Steuereinrichtung fuer eine kupplung und ein getriebe eines motorfahrzeugs | |
| DE2603125C2 (de) | Fußbodenbearbeitungsmaschine | |
| DE2136792C3 (de) | Handbetätigter Gangschalter für elektrische Getriebefernsteuerungen, insbesondere für schwere Kraftfahrzeuge und Arbeitsmaschinen | |
| DE2250985A1 (de) | Vorrichtung zur fahrbereichswahl fuer ein automatisches getriebe | |
| DE308705C (de) | ||
| DE937576C (de) | Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe | |
| DE949111C (de) | Getriebekasten fuer eine Gleisstopfmaschine | |
| DE549383C (de) | Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen | |
| DE756550C (de) | Schaltvorrichtung einer aus Stroemungsgetriebe und mechanischem Wendegetriebe bestehenden Antriebsuebertragung fuer Schienen-fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven | |
| DE420488C (de) | Tischantrieb fuer Werkzeug-, insonderheit fuer Schleifmaschinen | |
| DE933729C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Voreinstellen von Wechselgetrieben, insbesondere fuerKraftwagen | |
| DE1530836B2 (de) | ||
| DE930556C (de) | Vorrichtung zum erleichterten Herstellen der Leerlaufstellung bei Wechselgetrieben | |
| DE10146776A1 (de) | Wählhebelführung für Automatikgetriebe | |
| DE2228971A1 (de) | Wechselgetriebe |