DE167270C - - Google Patents

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DE167270C
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frame
oven
metal strips
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drying
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C9/00Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important
    • B05C9/08Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important for applying liquid or other fluent material and performing an auxiliary operation
    • B05C9/14Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important for applying liquid or other fluent material and performing an auxiliary operation the auxiliary operation involving heating or cooling

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die für mancherlei Zwecke, z. B. zur Herstellung von Schnürriemennadeln u. dgl., gebräuchlichen dünnen Blechstreifen, welche auf einer Seite lackiert sind, können bisher nur aus lackierten und geschnittenen Blechtafeln gewonnen werden. Blechstreifen selbst zu lackieren war bisher nicht möglich.
Die Erfindung hat nun ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Gegenstand, mittels
ίο welcher Blechstreifen von einer Rolle abgezogen, hierauf über eine Lackierwalze und dann in ein in einem Ofen befindliches Gestell geführt und in diesem so geleitet werden, daß sie einen möglichst kleinen Raum einnehmen, worauf sie, fertig lackiert und getrocknet aus dem Ofen austretend, auf eine Spule aufgewickelt werden, und zwar derart, daß vom Eintritt in den Ofen ab die lackierte Fläche nicht mit den Leit- und Führungsorganen in Berührung kommt. Letzteres wird dadurch erzielt, daß die Streifen verdreht und zwischen Führungsgabeln in dem erwähnten Gestell geführt werden. Das Verfahren ist dabei derart, daß eine ununterbrochene Bearbeitung der Streifen erfolgt, indem die Enden der in das Gestell eintretenden Streifen mit denen einer frischen Rolle verbunden werden.
Die zur Ausübung dieses Verfahrens erforderliche Vorrichtung ist in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. I eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Draufsicht derselben, während die Fig. 3 und 4 Einzelheiten darstellen.
In dem Ständer η sind mittels der kurzen Achsen m die mit Blechstreifen ρ versehenen Trommeln / gelagert, und. zwar nicht alle in einer Achse, sondern, wie Fig. 3 erkennen läßt, gegeneinander versetzt, um auf kleinem schmalen Raum möglichst viel Trommeln unterbringen zu können. Federn ο drücken gegen die Blechstreifen. Letztere werden durch eine Stabrolle k über die Walze g eines Lackierbades h geführt, welches mit einem Abstreifer i versehen ist. Hierauf treten die Blechstreifen in ein Gestell a, in welchem sie über Drehstäbe b, bl hin und her geführt werden. Die gleiche Drehung der Stäbe b, bl wird dabei durch die Räder d, e und d1, e1 vermittelt. Die Führung der Blechstreifen erfolgt zwischen Gabeln χ (Fig. 4), die in der Nähe der Stäbe b, b1 an dem Gestell angeordnet sind.
Damit nun die lackierten Flächen der Streifen die Stäbe nicht berühren, werden die Streifen, wie Fig. 4 erkennen läßt, innerhalb des Gestelles α verdreht, so daß stets die unlackierten Flächen zur Auflage kommen.
Das Gestell α ist in einem Trockenofen eingeschlossen, und die in dem Gestell befindliehen Blechstreifen werden bei 1200 Hitze getrocknet, so daß sie beim Austritt aus dem Ofen vollständig getrocknet sind. Sie werden alsdann auf Spulen q aufgewickelt, die mittels Zapfen r im Gestell s gelagert sind.
Die Blechstreifen befinden sich in fortwährender Bewegung, indem die in den Lagern c getragenen Stäbe b, bl durch die
Scheibe u bezw. das Kettengetriebe v, \ gedreht werden und auch die Spule q eine besondere Drehung mittels der Scheibe t erhält. Die Streifen sind ständig gespannt, so daß, wenn ihnen einmal die verdrehte Lage gegeben ist, sie diese auch ständig beim Eintritt in das Gestell bezw. Ofen einnehmen und dieselbe beim Austritt aus letzterem wieder aufgeben. Die Bearbeitung in der
ίο geschilderten Weise geschieht für endlose Blechstreifen, indem die Enden einer ablaufenden Rolle / mit denen einer neuen verbunden werden.
Auf diese Art und Weise braucht der Ofen niemals geöffnet zu werden, und es erfolgt in einfachster und schnellster Weise das Lackieren und Trocknen beliebig breiter Blechstreifen in endloser Form.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Verfahren zum Lackieren und ' Trocknen von Blechstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Trommel (I) aufgewickelten Blechstreifen (ρ) einzeln zunächst über eine Lackierwalze (g) geführt und durch dieselbe mit Lack versehen werden, worauf die Streifen (p) in ein in einem Trockenofen eingebautes Gestell (a) eintreten, in welchem sie hin und her über geeignete Führungsorgane (b, bl) geführt und schließlich aus dem Gestell bezw. Ofen heraus auf eine Aufwicklungstrommel (q) geleitet werden, derart, daß vom Verlassen der Lackierwalze (g) bis zum Austritt aus dem Ofen eine Berührung der lackierten Fläche mit den Leitorganen dadurch vermieden ist, daß die Führung der Blechstreifen verdreht und unter Spannung zwischen Führungsgabeln (x) bei steter Bewegung erfolgt, wobei die Enden der eintretenden Streifen mit denen einer folgenden Rolle verbunden werden.
  2. 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Gestelles (n, s), das mit Ab- und Aufwicklungstrommeln (I, q) für ein Lackierband (p) versehen ist sowie eines in einen Ofen eingebauten Trockengestelles (a) mit festen und drehbaren Leitorganen (b, b1, x) zur Aufnahme und Trocknung der Metallstreifen bezw. Bänder (p).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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