DE167199C - - Google Patents

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DE167199C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/30Inverted burners, e.g. for illumination

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Invertglühlichtlampe, also eine Lampe, bei welcher der Bunsenbrenner nebst Glühstrumpf nach unten gerichtet ist.
Bei dieser Lampe bildet sich infolge der beim Austritt des Gasluftgemisches aus dem Brenner stattfindenden Umkehrung seiner Bewegungsrichtung eine Flamme von elliptischer Form des Längsschnittes. Die Form ist abhängig von der Menge der Mischluft, derart, daß sie mit zunehmender Menge derselben immer gestreckter wird,, und mit abnehmender Menge sich immer mehr der Halbkugelform nähert, und zwar ist diese Abhängigkeit so groß, daß eine verhältnismäßig kleine Änderung der Luftmenge eine erhebliche Änderung der Flammenform veranlaßt. Zweck der Erfindung ist nun, diese Beziehung zwischen Mischluftmenge und Flammenform zu benutzen, um die Flamme so zu formen, daß der Glühstrumpf möglichst vollkommen im Flammenmantel gelagert wird. Es sollen also durch die Veränderung der Form der Flamme die unvermeidlichen Unterschiede der Gestalt, welche die Strümpfe gegeneinander aufweisen, bezw. auch beim Gebrauch annehmen und die daraus sich ergebende Verringerung der Lichtemission beseitigt werden. Die Erfüllung dieser Aufgabe wird jedoch durch die Feinheit der Regelung, welche die Empfindlichkeit der Flamme gegen die Ungleichmäßigkeit der Mischung erheischt, so ungemein erschwert, daß sie sich mittels des für die Regelung der Luftlöcher des Bunsenbrenners bekannten Ringschiebers auch dann nicht erreichen läßt, wenn man letzteren vermittels Schraubengewindes verstellt.
In der amerikanischen Patentschrift 555141 ist in Verbindung mit einem stehenden Glühlichtbrenner eine Anordnung beschrieben, wonach mit der Vorrichtung zur Regelung der Gaszufuhr eine die Luftzufuhr vermittelnde Glocke derart gekuppelt ist, daß sie sich je nach Einstellung des Gasreglers näher oder entfernter zu einer feststehenden Scheibe einstellt, wobei sie sich parallel zu derselben in Richtung von deren Achse bewegt. Zahlreiche Versuche haben nun nach Angabe des Erfinders ergeben, daß diese Art der Luftregelung bei zweckentsprechender Umbildung eine ungemein feine Regelung der Einströmung gasförmiger Stoffe ermöglicht und ihre Verbindung mit dem Invertglühlichtbrenner ein vorzügliches Mittel abgibt, die Flamme aufs feinste dem Bedarf anzupassen
Auf Grund dieser Erkenntnis besteht nun die vorliegende Erfindung darin, -daß man die Mischluft nicht, wie beim Invertbrenner bisher üblich, durch eine Anzahl von seitlichen öffnungen in die die Gasdüse ummantelnde Haube einströmen läßt, sondern durch eine zwischen dem oberen Haubenboden und dem Gasrohr angeordnete ringförmige öffnung, oberhalb welcher eine volle Scheibe parallel zu dieser Öffnung verschieblich angeordnet ist, z. B. vermittels auf dem Gasrohr angebrachten Gewindes. Als förderlich wurde dabei eine Beruhigung der Mischluft
vor ihrem Zusammentreffen mit dem Gasstrahl durch ein oberhalb der Gasdüse eingeschaltetes Drahtnetz erprobt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Beispiel eines der Erfindung entsprechenden Invertbrenners in einem senkrechten Schnitt veranschaulicht.
α ist die Gasdüse, b das Mischrohr und c die auf das obere Ende des letzteren unter
ίο Zwischenschaltung einer Wärmeisolierung d gesetzte bekannte Mischkammer, welche zur Versorgung des Mischrohres mit der Mischluft Verbindung mit der Atmosphäre hat. Anstatt nun diese Verbindung durch seitliche Löcher im oberen Teile der Haubenwandung herzustellen, ist die Kammer c nach oben in Form des die Gasleitung e mit Zwischenraum f umschließenden Halses g verlängert, der oben offen ist und so eine ringförmige
Öffnung für das Eindringen der Mischluft in die Haube herstellt. Oberhalb dieser Öffnung ist mittels eines auf dem Gasrohr vorgesehenen Gewindes h eine Scheibe i in achsialer Richtung und parallel zur genannten Öffnung verschiebbar, so daß der Luft ein entsprechend schmalerer oder weiterer Ringspalt k zur Einströmung dargeboten Wird. Der Scheibe kann vermittels eines Fingers I noch eine zusätzliche Führung am Halse g gegeben werden. Zwischen Halsöffnung und Mund der Düse α ist zur Beruhigung der Luft ein Drahtnetz m eingeschaltet. An die Kammer c schließt sich zur Ablenkung der Verbrennungsprodukte der bekannte Teller n, an welchen mittels Bügels 0 und Schrauben j> die Glasglocke gehängt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Invertglühlichtlampe, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Anpassung der Flamme an die Form des Glühstrumpfes die durch den oben ringförmig offenen Hals der die Gasdüse umschließenden Kammer (c) stattfindende Einströmung der Mischluft durch Verschiebung einer Scheibe (i) parallel zur Ebene der Halsöffnung in Richtung von deren Achse geregelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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