DE1671596A1 - Verwendung von Copolymerisaten des Atyrols als Bindemittel fuer Druckfarben - Google Patents

Verwendung von Copolymerisaten des Atyrols als Bindemittel fuer Druckfarben

Info

Publication number
DE1671596A1
DE1671596A1 DE19681671596 DE1671596A DE1671596A1 DE 1671596 A1 DE1671596 A1 DE 1671596A1 DE 19681671596 DE19681671596 DE 19681671596 DE 1671596 A DE1671596 A DE 1671596A DE 1671596 A1 DE1671596 A1 DE 1671596A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
printing inks
copolymers
styrene
binder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19681671596
Other languages
English (en)
Other versions
DE1671596C3 (de
DE1671596B2 (de
Inventor
Eduard Hartmann
Heinrich Dipl-Chem Sixtus
Herbert Dr Spoor
Christian Dr Srna
Gerhard Dr Storck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Publication of DE1671596A1 publication Critical patent/DE1671596A1/de
Publication of DE1671596B2 publication Critical patent/DE1671596B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1671596C3 publication Critical patent/DE1671596C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D11/00Inks
    • C09D11/02Printing inks
    • C09D11/10Printing inks based on artificial resins
    • C09D11/106Printing inks based on artificial resins containing macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F12/00Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by an aromatic carbocyclic ring
    • C08F12/02Monomers containing only one unsaturated aliphatic radical
    • C08F12/04Monomers containing only one unsaturated aliphatic radical containing one ring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

  • Verwendung von Copolymerisaten des Styrols als Bindemittel für Druckfarben Die Erfindung betrifft die Verwendung von speziell hergestellten Polymerisaten aus Styrol als Bindemittel in Druckfarben. Lacke und Ü'berzugsmittel, die alkohollösliche Copolymerisate aus Styrol und Halbestern der Maleinsäure mit aliphatischen oder cycloaliphatischen Alkoholen als Bindemittel enthalten, sind an sich bekannt. Die als Bindemitte verwendeten Copolymerisate der genannten Art werden üblicherweise auf dem Wege der Lösungspolymerisation oder der Substanzpolymerisation hergestellt (vglo z.B. deutsche Patentschrift 1 020 427). Eine weitere Möglichkeit zur Herstellung von Lackharzen ist die Polykondensation. Auf diese weise werden die Ketonharze, die Phenolharze und die modifizierten Kolophoniumharze gewonnen. Bei den genannten Herstellungsarten fällt das Produkt im allgemeinen in Form von größeren Brocken an, die zur weiteren Verarbeitung erst zerkleinert werden müssen. Da bei der Herstellung und Reinigung der Harze zudem die Anwendung hoher Temperaturen erforderlich ist, bei denen durch Nebenreaktionen leicht stark riechende und den Erweichungspunkt der Harze herabsetzende Substanzen gebildet werden, ist die Verwendung der resultierenden Produkte als Bindemittel oft eingeschränkt.
  • Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, Polymerisate-der genannten Art herzustellen, die die genannten Nachteile hinsichtlich ihrer Herstellung und Eigenschaften nicht aufweisen und für die Verwendung als Bindemittel in Druckfarben besonders geeignet sind.
  • Es wurde gefunden, daß bestimmte Polymerisate von Styrol dann die gewünschten Eigenschaften als Bindemittel aufweisen, wenn sie durch Polymerisation der Monomeren in wäßriger Suspension hergestellt worden sind.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von Polymerisaten aus a) Styrol und/oder einem Alkylstyrol mit $ bis 12 Kohlenstoffatomen und b) 0 bis 10 Molprozent der Gesamtmonomerenbausteine eines weiteren copolymerisierbaren äthylenisch ungesättigten Monomeren, ausgenommen Halbester der Maleinsäure mit aliphatisehen und/oder cycloaliphatisehen Alkoholen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, die ein Molekulargewicht von 1 000 bis 10 000 und einen Erweichungspunkt nach Krämer-Sarnow-Nagel von 120 bis 200°C haben und durch Polymerisation der Monomeren in wäßriger Suspension hergestellt wurden, als Bindemittel in Druckfarben. Die erfindungsgemäß verwendeten Copolymerisate stellen im allgemeinen geruchlose, rieselfähige Harzperlen mit Erweiehungspunkten von 120 bis 2000C und insbesondere 130 bis 160°C dar. Gegenüber den bekannten Produkten der genannten Art zeichnen sich die erfindungsgemäß verwendeten Copolymerisate durch eine besonders hohe Auflösegeschwindigkeit in organischen Lösungsmitteln und insbesondere in aromatischen Kohlenwasserstoffen, wie Toluol oder Xylol, aus. Damit hergestellte Filme trocknen infolge einer schnellen Lösungsmittelabgabe sehr rasch und geben Drucke mit einer ausgezeichneten Beständigkeit gegenüber Wasser und niederen Alkoholen. Copolymerisate-mit einem Molekulargewicht von 2 000 bis 6 000 zeigen besonders günstige anwendungstechnische Eigenschaften. Die erfindungsgemäß verwendeten Copolymerisate bilden harte Filme und haben so gute Bindemitteleigenschaften, daß sie nicht mit anderen Bindemitteln verschnitten werden müssen, sondern als Alleinbinder verwendet werden können. Besonders geeignet s.ind die Harze zur Herstellung von Druckfarben für den Tiefdruck. Der hohe Erweichungspunkt und die leichte Lösungsmittelabgabe der Harze verleihen dabei den Druckfarben einen hohen Blockpunkt und damit eine schnelle Verarbeitbarkeit auf der Druckmaschine. Durch die Geruchlosigkeit der als Bindemittel verwendeten Copolymerisate ist es möglich, Druckfarben herzustellen, die nach dem Trocknen der Drucke keinen Eigengeruch besitzen.
  • Lösungen der Polymerisate benetzen die für Druckfarben üblichen Pigmente sehr gut, so daß eine geringe Dispergierarbeit resultiert. Die resultierenden Lösungen sind sehr flockungsstabil. Als Beispiele geeigneter Farbstoffpigmente, die mit den erfin-. . dungsgemäB verwendeten Polymerisaten zu Druckfarben gut verarbeitet werden können, seien Phthalocyaninpigmente, wie Heliogenblau LBGN, Fanalpigmente (basische Farbstoffe mit einer komplexen Phosphor-Wolfram-Molybdänsäure), wie Fanalrosa B supra und Lithole, zoB. Litholrubin GRN, genannt.
  • Zu den Aufbaukomponenten der Polymerisate sei folgendes ausgeführt Von den Styrolen ist das Styrol selbst besonders geeignet. Als Alkylstyrole eignen sich vor allem kernalkylierte Styrole mit einer oder mehreren Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-, Isob>ityl-oder tertiären Butylgruppen. Genannt seien o-Methylstyrol, p-Methylstyrol und Vinylxylol.
  • Die gegebenenfalls in Mengen bis zu 10 und insbesondere in Mengen von 0,1 bis 1 Molprozent der Gesamtmonomerenbausteine mitverwendeten Comonomeren gestatten eine leichte Modifizierung der Eigenschaften des Polymerisats. Als äthylenisch ungesättigte Comonomere sind copolymerisierbare äthylenisch ungesättigte Carbonsäuren mit 3 bis 9 Kohlenstoffatomen eines Amids und/oder Esters dieser Säuren bevorzugt, wobei jedoch Halbester der Maleinsäure mit aliphatischen und/oder cycloaliphatischen Alkoholen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ausgenommen sein sollen. Beispielhaft seien genannt (Meth)acrylsäure, Crotonsä.ure, Maleinsäure, Fumarsäure oder Itakonsäure, Ester dieser Säuren mit Alkoholen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie Methanol, n-Butanol, Cyclohexanol, Benzylalkohol, Dihydrodicyclopentadienylalkohol oder Dihydrodicyclopentadienyl-(ßhydroxyäthyl)-äther, ferner (Meth)acrylamid. Auch Gemische von Comonomeren lassen sich oft mit Vorteil verwenden. Vorzugsweise verwendet man Methacrylsäure, Crotonsäure, Tetrahydrophthalsäure und 3,6-Endomethylen-1,2,3,6-tetrahydro-cis-phthalsäure.
  • Die Copolymerisate sollen durch Polymerisation in wäßriger Suspension hergestellt sein. Als Polymerisationsinitiatoren kommen hierbei die üblichen öllöslichen Radikalbildner, wie Dibenzoylperoxid, Dilauroylperoxid und Azodiisobuttersäurenitril, Cyclohexanonhydroperoxid oder Methyläthylketonhydroperoxid, in üblichen Mengen in Frage. Bevorzugt erfolgt die Copolymerisation der Zerfallstemperatur des Radikalbildners entsprechend bei Temperaturen von 40 bis 950C. Die gewünschten Molekulargewichte im Bereich von 1 000 bis 10 000 können durch die Mitverwendung von Reglern, wie Äthylbenzol, tert.-Dodecylmercaptan oder Butenol, eingestellt werden. Als Regler hat sich hierbei besonders tert.-Dodecylmereaptan bewährt, das bevorzugt in Mengen von 0,05 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmonomerenmenge, verwandt wird. Bei der Herstellung der erfindungsgemäß verwendeten Copolymerisate ist der Zusatz von wasserlöslichen Schutzkolloiden, die üblicherweise bei der Suspensions--polymerisation angewendet werden, von Vorteil. Geeignete Schutzkolloide sind wasserlösliche Cellulosederivate, Polyacrylsäure, Gelatine, Polyvinylalkohol und ähnlich wirkende Substanzen, die teils auch im Gemisch mit Emulgatoren, wie Alkylsulfonaten, verwendet werden können. Besonders geeignet ist die Verwendung von Polyvinylalkohol. Die wasserlöslichen Schutzkolloide werden in den an sich üblichen Mengen angewandt, insbesondere in Mengen von 0,02 bis 0,2 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmenge an Monomeren. Bei der Verwendung von Polyvinylalkohol als bevorzugtem Schutzkolloid hat sich eine Zusatzmenge von 0,04 bis 0,12 Gewichtsprozent besonders bewährt. Es hat sich in manchen Fällen als zweckmäßig erwiesen, zur Vermeidung einer unerwünschten Emulsionspolymerisation in der wäßrigen Phase geringe Mengen an wasserlöslichen Polymerisationsinhibitoren, wie Hydroxylamin oder Kupfersulfat, zuzusetzen. Bevorzugt wird der Zusatz von 0,01 bis 0,05 Gewichtsprozent Kupfersulfat, bezogen auf die wäßrige Phase.
  • Die in den folgenden Beispielen genannten Teile und Prozente sind Gewichtseinheiten. Die angegebenen Erweichungspunkte sind bestimmt nach Krämer-Sarnow-Nagel; die angegebenen Molekulargewichte wurden ebullioskopisch bestimmt.
  • Beispiele 1 bis 3 Herstellung des Copolymerisats 1 In einem Reaktionskessel mit Blattrührer werden 25 Teile Wasser, 0,003 Teile Polyvinylalkohol, 0,00055 Teile Kupfersulfat, 0,0019 Teile Buten-(1)-o1-3, 0,16 Teile Benzoylperoxid, 0,06 Teile Methacrylsäure, 0,18 Teile Crotonsäure und 5,76 Teile Styrol 24 Stunden unter Stickstoff bei 750C so stark gerührt, daß die im Wasser suspendierten Tröpfchen einen Durchmesser von 1 bis 2 mm besitzen. Nach der angegebenen Zeit läßt 'man die Reaktionsmischung über ein feinmaschiges Sieb ablaufen, wäscht die Perlen mit Wasser nach und trocknet sie. Man erhält 5,77 Teile farbloser, geruchloser Harzperlen gleichmäßiger Größe. Die Perlen besitzen einen Erweichungspunkt von 1440C. Das Molekulargewicht des Polymerisats ist etwa 6 000. Das Produkt ist in Toluol leicht löslich und die Lösungen sind farblos und beliebig verdünnbar.
  • Herstellung des Copolymerisats 2 Wie angegeben wird ein Copolymerisat mit einem Polymerisationsansatz aus 50 Teilen Wasser, 0,0125 Teilen Polyvinylalkohol, 0,0025 Teilen Kupfersulfat, 0,175 Teilen tert.-Dodecylmereaptan, 1g+69 Teilen Benzoylperoxid, 0,25 Teilen Methacrylsäureamid, 0,25 Teilen Methaerylsäure, 1,75 Teilen Crotonsäure und 22,75 Teilen Styrol hergestellt und aufgearbeitet. Die erhaltenen Copolymerisatperlen (23 Teile) haben einen Erweichungspunkt von 1330C. Das Molekulargewicht des Polymerisats beträgt 4 200. Die Lösungen in Toluol sind klar und beliebig verdünnbar.
  • Herstellung des Copolymerisats 3 Wie angegeben wird ein Copolymerisat mit einem Polymerisationsansatz aus 9,9 Teilen Wasser, 0,004 Teilen Polyvinylalkohol, 0,00078 Teilen Kupfersulfat, 0,0567 Teilen tert.-Dodecylmercap-. tan, 0,243 Teilen Benzoylperoxid, 0,081 Teilen Methacrylsäure, 0,243 Teilen 3,6-Endomethylen-1,2,3,6-tetrahydrö-cis-phthalsäure und 7,776 Teilen Styrol umgesetzt und aufgearbeitet. Man erhält 7,6 Teile farblose Perlen mit einem Erweichungspunkt von 135°C. Das Molekulargewicht des Copolymerisats beträgt 5 500. Die Lösungen in Toluol sind klar und beliebig verdünnbar.
  • Herstellung von Druckfarben Eine für den Toluoltiefdruck gut geeignete Druckfarbe wird durch intensives Mischen von 10 Teilen eines organischen Figmentes (PL-Blau, Co1.Index: Pigment Blue 15, Nr. 74 160) mit jeweils 90 Teilen einer 35 %igen Lösung eines der Copolymerisate 1, 2 bzw. 3 in Toluol hergestellt. Die Harzlösungen benetzen die Pigmente sehr gut; es ist deshalb eine sehr geringe Dispergierarbeit erforderlich und die Lösungen sind flockungsstabil. Aufgrund der guten Pigmentbenetzung haben damit hergestellte Drucke eine große Farbstärke und einen hohen Glanz. Außerdem sind sie reib- und wasserfest. Nach dem Verdunsten des Lösungsmittels sind die Drucke praktisch geruchlos.
  • Beispiel 4 Herstellung des Polymerisats 4 In einem Reaktionskessel mit Blattrührer werden 22,5 Teile Wasser, 0,05 Teile Polyvinylalkohol, 0,37 Teile tert.-Dodecylmercaptan, 0,225 Teile Benzoylperoxid und 7,5 Teile Styrol 24 Stunden unter Stickstoff bei 750C so stark gerührt (180 U/Min), daß die im Wasser suspendierten Tröpfchen einen Durchmesser von etwa 0,5 bis 1 mm besitzen. Nach der angegebenen Zeit läßt man die Reaktionsmischung über ein feinmaschiges Sieb ablaufen, wäscht die Perlen mit Wasser nach und trocknet sie (12 Stunden bei 800C/100 mm). Man erhält 7,3 Teile farbloser, geruchloser Harzperlen. Die Perlen besitzen einen Erweichungspunkt von 1410C und haben ein Molekulargewicht von 5 100. Sie sind in aromatischen Lösungsmitteln leicht löslich. Die Lösungen in Toluol sind farblos und beliebig verdünnbar. Herstellung einer Druckfarbe Eine für den Tiefdruck gut geeignete Druckfarbe wird durch intensives Mischen von 10 Teilen eines organischen Pigments (PL Blau, Col.Index: Pigment Blue 15, Nr. 74 160) mit 90 Teilen einer 35 eigen Lösung des Polymerisats 4 in Toluol hergestellt. Die Harzlösungen benetzen die Pigmente sehr gut. Die erhaltenen Mischungen sind flockungsstabil. Damit hergestellte Drucke haben eine große Farbstärke und einen hohen Glanz, sie sind zudem reib- und wasserfest. Nach dem Verdunsten des Lösungsmittels sind die Drucke praktisch geruchlos.

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Verwendung von in aromatischen Kohlenwasserstoffen löslichen Polymerisaten aus a) Styrol und/oder einem Alkylstyrol mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen und b) 0 bis 10 Molprozent der Gesamtmonomerenbausteine eines weiteren copolymerisierbaren äthylenisch ungesättigten Monomeren, ausgenommen Halbester der Maleinsäure mit aliphatischen und/oder cycloaliphatischen Alkoholen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, die ein Molekulargewicht von 1 000 bis 10 000 und einen Erweichungspunkt nach Krämer-Sarnow-Nagel von 120 bis 200°C haben und durch Polymerisation der Monomeren in wäßriger Suspension hergestellt wurden, als Bindemittel für Druckfarben.
  2. 2. Verwendung von Polymerisaten gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisate in Gegenwart von tert.-Dodecylmercaptan als Regler hergestellt wurden.
DE1671596A 1968-02-21 1968-02-21 Verwendung von Copolymerisaten des Styrols als Bindemittel für Druckfarben Expired DE1671596C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB0096740 1968-02-21

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1671596A1 true DE1671596A1 (de) 1971-11-25
DE1671596B2 DE1671596B2 (de) 1974-08-15
DE1671596C3 DE1671596C3 (de) 1975-04-24

Family

ID=6988882

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1671596A Expired DE1671596C3 (de) 1968-02-21 1968-02-21 Verwendung von Copolymerisaten des Styrols als Bindemittel für Druckfarben

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1671596C3 (de)
NL (1) NL6902530A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0275130A2 (de) * 1987-01-15 1988-07-20 Stamicarbon B.V. Druckfarbenzusammensetzung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0275130A2 (de) * 1987-01-15 1988-07-20 Stamicarbon B.V. Druckfarbenzusammensetzung
EP0275130A3 (de) * 1987-01-15 1988-08-17 Stamicarbon B.V. Druckfarbenzusammensetzung

Also Published As

Publication number Publication date
NL6902530A (de) 1969-08-25
DE1671596C3 (de) 1975-04-24
DE1671596B2 (de) 1974-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1570771C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer stabilen Dispersion aus einem synthetischem Polymer in einer organischen Flüssigkeit
DE2059078C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines geschlossene Zellen enthaltenden Polymeren
EP0727441B1 (de) Verfahren zur Herstellung von emulgatorfreien wässrigen Polymerdispersionen
DE60119189T2 (de) Wässrige Dispersionen von Polymerpartikeln mit Glasübergangstemperaturgradient
DE2927572A1 (de) Themoplastische formmassen
DE2647593C3 (de) Verfahren zur Regelung der Teilchenmorphologie und Molekulargewichtsverteilung von emulsionspolymerisierten Latexpolymeren
DE3913001A1 (de) Hydroxylgruppenhaltiges bindemittel, verfahren zu dessen herstellung und seine verwendung
DE2816277A1 (de) Verfahren zur herstellung eines wasser- und/oder alkoholloeslichen harzes
DE2533991B2 (de) Schlagzähe alterungsbestandige AES-Porymerisate
DE3622566C2 (de)
DE2754733C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines in Wasser dispergierbaren film bildenden Materials
DE2652204C2 (de) Harzdispersion und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2658118C2 (de) Wäßrige Harzdispersionen
DE1671596A1 (de) Verwendung von Copolymerisaten des Atyrols als Bindemittel fuer Druckfarben
EP0100444B1 (de) Verwendung von carboxylgruppenhaltigen Copolymerisaten als Druckfarbenbindemittel für wässerige Druckfarben
DE2347843C2 (de) Carboxylgruppenhaltige Kohlenwasserstoffharze, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Bindemittel
DE2102068A1 (de) Polymerdispersionen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3225875A1 (de) Copolymerisate aus 2 bis 3 c-atomen enthaltenden monoolefinisch ungesaettigten carbonsaeuren und styrol und deren verwendung zur herstellung von waessrigen papierlacken
DE1644987C3 (de) Verwendung von Copolymerisaten aus Styrol und Maleinsäurehalbestern als Bindemittel
WO2015117857A1 (de) Polymerisation in n-formylmorpholin
DE2556111C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Dispersionen von Hydroxylgruppen enthaltenden Copolymerisaten
DE958251C (de) Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten und Mischpolymerisaten
DE2361743A1 (de) Styrol-acrylnitrilcopolymerisate hoher waermeformbestaendigkeit
DE2400923A1 (de) Verfahren zur herstellung von dispersionen in organischen fluessigkeiten
DE2900752C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8330 Complete disclaimer