DE166901C - - Google Patents

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DE166901C
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rail foot
rail
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foot
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/12Fishplates engaging only the rail foot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Es ist eine bekannte Tatsache, daß durch unregelmäßiges Abkühlen der gewalzten Schienen insbesondere an der Unterseite der Schienenfüße Verkrümmungen und Verzerrungen entstehen, die einen ziemlich unebenen Schienenfuß zur Folge haben. Diese Unregelmäßigkeiten des Schienenfußes sind insbesondere bei Schienenfußverlaschungen mit Unterlagsplatte bisher nicht genügend beachtet
ίο worden, und ihr Einfluß auf die Lockerung der Stoßverbindung wird zumeist unterschätzt. Bei den bekannten schraubenlosen Schienenfußverlaschungen sind die Unterlagsplatten und die Keilantriebe nicht derart ausgebildet, daß die Unterlagsplatten sich beim Anziehen der Keile den Unebenheiten der Schienenfußunterfläche genügend anpassen, und baldige Lockerungen der Verbindung sind unausbleiblich.
Die vorliegende Erfindung will nun den Einfluß der Unregelmäßigkeiten des Schienenfußes auf die Festigkeit der Schienenfußverlaschung dadurch unwirksam machen, daß die in bekannter Weise mit seitlichen Führungen für den Schienenfuß versehene, in der Mitte verhältnismäßig dünne und schmiegsame Unterlagsplatte an den Seiten keilförmige, von der Mitte nach außen sich verstärkende Ränder besitzt. Beim Eintreiben von Keilen oder Anpreßstücken zwischen die Seitenflächen der Unterlagsplatte und die in bekannter Weise den Schienenfuß und die keilförmigen Ränder übergreifenden Klammern, die von innen nach außen sich verjüngende, keilförmige Ausschnitte haben, wird die Unterlagsplatte fest an die Schienenfüße gepreßt, denen sie sich infolge, ihrer Form derart anschmiegt, daß die unvermeidlichen Verzerrungen und Verkrümmungen ausgeglichen werden und eine sichere Auflagefläche erzielt \vird. Da die keilförmigen Ränder der Unterlagsplatte ebenfalls an der Unterseite der Schienenfüße liegen und infolge der durch die Klammern beim Einschlagen der Einpreßstücke hervorgerufenen Keilwirkung nicht abgebogen werden können, so hat die Schwächung der Unterlagsplatte in dem Mittelteil keine Verringerung, sondern eine Vergrößerung der Tragfähigkeit der Stoßverbindung zur Folge, da die Unterlageplatte sicher und in allen Teilen an den Schienenfuß angepreßt wird.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung zur Veranschaulichung gekommen, und zwar ist:
Fig. ι ein Querschnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Schienenfußverlaschung.
Die beliebig gestaltete Schiene liegt auf einer Unterlagsplatte 7, welche derartig in dem Mittelteile verjüngt ist, daß sie beiderseitige keilförmige, von außen nach der Mitte abfallende Ränder 8 und einen schwachen, biegsamen Mittelteil besitzt. Die Unterlageplatte ist so breit und die keilförmigen Ränder 8 sind so hoch, daß sie in bekannter Weise mit Nasen 9 den Schienenfuß:·, seitlich
einschließen und eine seitliche Verschiebung verhindern. Die Verbindung der Unterlagsplatte mit der Schiene erfolgt in beim Fußlaschenstoß an sich allgemein bekannter Weise durch die auf jeder Seite der Schiene angeordneten Schienenklammern 3 mit schwalbenschwanzförmigem Ausschnitt, dessen Seitenflächen 4, 5 den Randflächen der Unterlagsplatte und der Oberfläche des Schienenfußes
ίο entsprechend geneigt sind. Die Klammern 3 werden über die Ränder der Unterlagsplatte und über den Schienenfuß geschoben und durch einen zwischen die Schienenklammer 3 und den keilförmigen Rand 8 der Unterlagsplatte 7 eingetriebenen Keil 6 an die Unterlagsplatte und den Schienenfuß angepreßt.
Die Unterlagsplatte 7 wird infolge ihrer eigentümlichen Gestalt beim Einschlagen der Keile 6 durch die Schienenklammern fest an die Unterseite des Schienenfußes angepreßt und ist wegen des biegsamen Mittelteiles imstande, sich trotz der Unebenheiten des Schienenfußes dicht daran anzuschmiegen, so daß die Schiene eine bessere und sicherere Auflagefläche als bei den bekannten Fußverlaschungen findet.
Die Vorteile der beschriebenen Fußverlaschung sind, daß die Verbindung kalt angebracht werden kann, da für die Schienenklammern etwaige Abweichungen in der Stärke des Schienenfußes gegenüber den Normalprofilen ohne Bedeutung sind, daß Schrauben entbehrlich sind und daß die einzelnen zur Verbindung notwendigen Stücke leicht durch Walzen hergestellt werden können. Im allgemeinen genügt die beschriebene Schienenfußverlaschung vollständig zur Verbindung der Schienen. Jedoch können, falls es für notwendig angesehen wird, Seitenlaschen angeordnet werden, ohne daß eine gegenseitige Störung oder Beeinflussung der beiden Verlaschungen zu befürchten ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schienenfußverlaschung mit Unterlagsplatte, gekennzeichnet durch eine derartige Verjüngung der Unterlagsplatte (7) im Mittelteil, daß sie beiderseitige keilförmige Ränder (8) und einen biegsamen Mittelteil besitzt und sich daher beim Eintreiben von Keilen (6) zwischen die Seitenflächen der Unterlagsplatte und die in bekannter Weise den Schienenfuß und die keilförmigen Ränder übergreifenden Klammern (3) ohne Verwendung von Schrauben allen Unebenheiten der Schienenfußunterfläche anpaßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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