DE166579C - - Google Patents

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DE166579C
DE166579C DENDAT166579D DE166579DA DE166579C DE 166579 C DE166579 C DE 166579C DE NDAT166579 D DENDAT166579 D DE NDAT166579D DE 166579D A DE166579D A DE 166579DA DE 166579 C DE166579 C DE 166579C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L3/00Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
    • B21L3/02Machines or devices for welding chain links
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L3/00Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES MIl
fv PATENTAMT.
KLASSE 49 Λ.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kiemmund Einstellvorrichtung, welche den Zweck hat, beim Schweißen schwerer Ketten eine Anzahl schon fertiger Glieder, also ein gewisses Stück der bereits geschweißten Kette, und das offene, erst zu schweißende Glied festzuhalten, in die richtige Lage zu bringen und die Schweißarbeit dadurch zu erleichtern. Wird das Ende der Kette von Hand durch
ίο eine Zange gehalten, so legt oder wickelt sich die Kette beim Wenden des Kettenendes um die Zange und erschwert dadurch, zumal bei gröberen Ketten, die Arbeit außerordentlich.
Die Erfindung besteht darin, daß der zur Führung der fertigen Kette sowie zum Festhalten des letzten und vorletzten, schon geschweißten und des offenen, noch zu schweißenden Kettengliedes benutzte Rohrkörper infolge seiner eigenartigen Lagerung in einem rings mit Kugeln besetzten, feststellenden Bundring nicht bloß in bekannter Weise um seine Achse gedreht, sondern auch in Richtung dieser Achse verschoben und sogar innerhalb gewisser, durch jene Lagerung bedingter Grenzen beliebig schräg im Räume eingestellt werden kann, so daß sich dem in einer Klemmvorrichtung an einem Ende des Halterrohres eingespannten offenen Kettengliede alle zur Vornahme der Schweiß - und Nacharbeiten erforderlichen Lagenänderungen erteilen lassen, ohne daß die aus dem Rohrköfper heraushängende, bereits fertige Kette sich mitdreht.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel verdeutlicht. Fig. ι zeigt eine Seitenansicht und Fig. 2 einen Grundriß der Haltevorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt durch das Klemmaul.
In gewisser Entfernung von dem Schweißgesenk α der Maschine ist ein Ständer b aufgestellt. Auf diesem ruht, in einem Bundring c auf Kugeln gelagert, ein Rohr d derart, daß es leicht in der Längsrichtung verschoben und beliebig gedreht werden kann. Im vorderen Teil des Rohrkörpers d ist ein aus festen und beweglichen Teilen bestehendes Lager für das vorletzte (in der Fig. 1 wagerecht liegende) fertige Kettenglied angeordnet. Das Lager besteht aus einem in der unteren Rohrhälfte gelagerten Quersteg e mit einem nach oben sich erstreckenden Zapfen e' (Fig. ι und 3), der durch das vorletzte Kettenglied / hindurchfaßt. Der Steg e setzt sich nach vorn bei e" (Fig. 1) in einem muldenförmig gestalteten Halter für das zuletzt geschweißte Glied /' fort.
Die obere Hälfte des Rohrkörpers d ist im vorderen Teil d' zu einer Klappe mit Gelenk d" ausgebildet. Am vorderen Ende trägt die Klappe einen Quersteg g (Fig. 1 und 3), welcher an seinen Stirnkanten mit Vertiefungen versehen ist, die so geformt sind, daß beim Niederpressen der Klappe nicht nur das Glied / zwischen den Stegen g und e festgeklemmt wird, sondern daß auch die benachbarten Glieder /' und /" auseinandergedrückt, also gespannt gehalten werden, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist.
An dem Stützkörper e" ist ein Winkelhebel h gelagert, dessen kurzer Schenkel gegabelt ist, so daß er in der Stellung der

Claims (4)

  1. Fig. ι ein in das Glied /' eingeführtes offenes Glied i gegen dieses Glied /' festklemmt. Der in der Fig. I wagerecht gezeichnete Schenkel des Winkclhebels Ii ist ebenso wie die Klappe d' mit Handgriffen Ic versehen. Die Handgriffe sind so angeordnet, daß sie ein Arbeiter zugleich erfassen kann. Mittels dieser Handgriffe kann dann auch der Rohrkörper d in die jeweils erforderliche Lage
    ίο gebracht werden.
    Die Wirkung und die Handhabung der Einrichtung ist folgende: Der rohrförmige Körper d nimmt einen Teil der fertigen Kette auf, welche im übrigen auf einer Seite herunterhängt und zum Teil am Boden liegt. Der Rohrkörper d wird in dem Ring c so verschoben, daß er mit der Kette leicht zu handhaben ist, wobei sich die. Gewichte auf beiden Seiten des Stützpunktes ungefähr ausgleichen. Es sei nun ein neues Glied in die Kette einzufügen. Die Klappe d' wird dann geöffnet, nachdem die Handgriffe Ic des Winkelhebels h freigegeben sind. Der letztere begibt sich dann in die in Fig. I punktiert angedeutete Lage. Der fertige Kettenteil wird nun so eingelegt, daß das letzte Glied f die Stellung der Fig. 1 erhält. Durch die niedergelegte Klappe d' wird die Kette dann festgehalten, und insbesondere werden die vorderen Glieder in ihrer Lage gesichert. Ein zweiter Arbeiter führt dann das erhitzte offene Glied i in das Glied f' ein, wozu eine Handzange, -wie in Fig. 1 angedeutet, benutzt wird. Alsdann werden die Handgriffe Ic des Hebels /2 in die Höhe gezogen, wonach der Arbeiter die beiden Handgriffe Ic der Klappe
    • und des Hebels erfaßt. Dadurch stellt der maulartige Schenkel des Winkelhebels /2 das noch offene Glied i gegen das letzte fertige Glied f fest. Der Arbeiter kann nun mittels der Handhaben Ic das Glied i über das Schweißgesenk α bringen, wo die Schweißung vollzogen wird; er kann dann ohne Schwierigkeiten das Glied auch wenden, um es von der anderen Seite bearbeiten zu lassen. T3ei der Wendung drehen sich, wie eingangs schon bemerkt, die in dem langen Rohrkörper d liegenden einzelnen Kettenglieder gegeneinander um ein weniges, so daß kein Verdrehen der aus dem Rohr heraushängenden Kette eintritt. ...
    Nach der Schweißung wird die Klappe d'
    geöffnet, die Kette von dem Lager ein Stück abgehoben, um 900 gewendet und mit dem nächsten Glied f wieder auf das Lagerstück e' aufgelegt. Dann wird die Klappe d' geschlossen und nach Einführung des offenen Gliedes der Hebel h zwecks Einspannens des Gliedes gehoben.
    Ρλτεν τ-Α ν Sprüche:
    ι. Haltevorrichtung mit drehbarem Rohrkörper zum Kettenschweißen, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Führung der fertigen Kette sowie zum Festhalten des letzten und vorletzten, schon geschweißten und des offenen, noch zu schweißenden Kettengliedes benutzte Rohrkörper infolge seiner entsprechend gestalteten Lagerung auch in der Achsenrichtung verschoben und sogar innerhalb gewisser, durch jene Lagerung bedingter Grenzen beliebig schräg im Räume eingestellt werden kann, so daß sich dem in einer Klemmvorrichtung am einen Ende des Halterrohres eingespannten offenen Kettengiiede alle zur Vornahme der Schweiß- und Nacharbeiten erforderlichen Lagenänderungen erteilen lassen, ohne daß die aus dem Rohrkörper heraushängende fertige Kette sich mitdreht.
  2. 2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Hälfte des Rohrkörpers (d) zu einer Klappe fd'J mit Gelenk (d") ausgebildet ist, welche einen keilförmigen, nach innen gerichteten Teil (g) der Klemmvorrichtung für die zuletzt fertig gestellten Kettenglieder ff" ff) enthält.
  3. 3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Rohrkörper (d). ein Winkelhebel (h) angeordnet' ist, durch welchen das an die Kette anzufügende offene Glied (i) in der zum Schweißen geeigneten Lage' gegen das letzte fertige Glied (f) gepreßt und festgestellt wird.
  4. 4. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Klappe (d'J und an dem Hebel (h) Handgriffe (Ic) derart angeordnet sind, daß dieselben zusammen erfaßt werden können, so daß der Arbeiter gleichzeitig den Rohrkörper (d), d. h. die zuletzt geschweißten Kettenschaken und das noch zu schweißende Glied (i) festhalten bezw. entsprechend drehen und einstellen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206703B (de) * 1957-11-14 1965-12-09 Meyer Roth Pastor Maschf Einrichtung zum Herstellen von Stegkettengliedern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1206703B (de) * 1957-11-14 1965-12-09 Meyer Roth Pastor Maschf Einrichtung zum Herstellen von Stegkettengliedern

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