DE148649C - - Google Patents

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DE148649C
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scissors
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lever
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M29/00Dilators with or without means for introducing media, e.g. remedies
    • A61M29/02Dilators made of swellable material

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher zur Erweiterung des Muttermundes bekannt gewordenen Vorrichtungen besitzen eine Reihe von Nachteilen, welche deren Anwendung unpraktisch, ja gefährlich machen. Insbesondere bieten die - bei derartigen Vorrichtungen vorhandenen Spreizhebel dem Muttermunde kein genügend großes Auflager, sondern stützen ihn nur an wenigen Punkten, was ein verschiedenartiges,
ίο schmerzvolles Spannen, ja sogar ein Reißen der den Muttermund begrenzenden Wände zur Folge hat.
Der'Erfindung liegt eine Vorrichtung zugrunde, bei der diese Nachteile dadurch beseitigt sind, daß an den Spreizhebeln eine in . sich geschlossene zylindrische Nürnberger Schere abnehmbar angeordnet ist, welche dem Muttermunde möglichst viele Stützpunkte bietet.
Beiliegende Zeichnung zeigt die ganze Vorrichtung' zur Erweiterung des Muttermundes, und zwar in Fig. 1 in der Längsansicht mit teilweisem Schnitt und in Fig. 4 im Schnitt nach A-A der Fig. 1, während die Fig. 2, 3 und 5, 6 Einzelheitert darstellen.
Die Vorrichtung besteht, wie bekannt, aus vier Hebeln 1, welche bei 2 an einer Mutter 3 für eine Druckschraube 4 drehbar angeordnet und nahe der Mitte bei 5 derart gebogen sind, daß die Vorrichtung bei jeder Stellung der Hebel eine der Beckenkrümmung angepaßte Form beibehält. Vom Krümmungspunkte 5 gehen die Hebel 1 zum Zweck der Anordnung eines Druckstückes 6 auseinander, das mittels Lenker 7 mit den Hebeln 1 verbunden ist und das Ende der Druckschraube 4 drehbar aufnimmt. Durch Drehen der Druckschraube mittels des Handrades 8 werden die Hebel 1 voneinander entfernt oder einander genähert, wie die mit gestrichelten und vollen Linien angedeuteten Stellungen zeigen. Behufs leichter Reinigung sind die Lenker 7 mit den Hebeln 1 durch Schließhebel 9 lösbar verbunden.
Im ersten Stadium der Aufschließung des Muttermundes wird das bis jetzt beschriebene bekannte Instrument für sich angewendet, indem man es bei geschlossenen Hebeln 1 einführt und durch Drehen der Schraube 4 letztere langsam voneinander entfernt.
Im vorgeschrittenen Stadium der Aufschließung des Muttermundes wird der Druck auf die Hebel 1 so groß, daß man an die Heranziehung vieler Unterstützungspunkte denken muß, wenn die Anwendung des Dilatators nicht schmerzvoll oder gar gefährlich werden soll; Risse am Muttermunde gehören bei Anwendung der bekannten Vorrichtungen nicht zu den Seltenheiten. ■
Zur Schaffung vieler Unterstützungspunkte findet eine zu einem Zylinder geschlossene Nürnberger Schere Anwendung . (Fig. 1, 2, 3, 5 und 6), welche an den Enden der Hebel ι leicht lösbar befestigt wird. Diese Schere besteht aus Kreuz- oder Querstäben 11 und 12, welche bei 13 miteinander und bei 14,15 mit den Nachbarstäben gelenkig verbunden sind, und von denen der außen liegende Stab 11 ein hochkantig gestellter Stab ist, der an beiden Enden in bekannter Weise mit abgerundeten Spitzen 16 (Fig. 2 und 3) versehen und an seiner oberen wirk-
samen Fläche bei 22 gewellt ist. Die Abrundung der Spitzen hat den Zweck, Verletzungen beim Einführen der Vorrichtung zu· vermeiden und zugleich die Enden der ganz zusammengeschobenen Schere behufs leichteren Einführens in den Muttermund konisch zu gestalten; die Wellung 22 hingegen verhindert ein Ausgleiten der Vorrich-, tung beim Gebrauche".
Die leicht lösbare Befestigung dieser Schere an den Enden eines jeden Hebels 1 erfolgt mittels federnder, zweckmäßig U-förmig gestalteter und an den Drehzapfen 14 drehbar angeordneter Verbindungsstücke 18 (Fig. 1, 5 und 6), in welche die Enden der Hebel 1 eingeschoben werden. Zur Feststellung der Schere dienen an den Verbindungsstücken 18 angeordnete Ausschnitte 19, in welche Erhöhungen 20 der Hebel eintreten, ferner die klammerartigen Enden 21, welche die Hebel fest umspannen. Die derart an den Hebeln befestigte Schere verändert ihren Durchmesser bei Bewegung der Hebelenden. Da nun die Glieder 11, 12 stark genug gewählt werden, um nicht einzuknicken, bietet die Schere dem Muttermunde nicht nur an den Hebelenden, sondern auch zwischen diesen zahlreiche Auflager. Da als Auflager wieder nur die äußeren Glieder 11 in Betracht kommen, ist es notwendig, dafür zu sorgen, daß keine schmerzhaften Einklemmungen zwischen den sich bewegenden Gliedern 11,12 stattfinden. Dies wird einerseits durch hochkantige Anwendung der Stäbe 11, andrerseits durch Anwendung von - Haufen (Verstärkungen) 17 an den Verbindungsstellen 13 der Stäbe il, 12 (Fig. 2 und 3) erzielt, wodurch eine sehr tiefe Lage der inneren Seite 12 erreicht wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Erweiterung des Muttermundes, gekennzeichnet durch eine an Spreizhebeln (1) abnehmbar angeordnete, aus gelenkig miteinander verbundenen Stäben (11, 12) bestehende und zu einem Zylinder geschlossene Nürnberger Schere, welche dem Muttermunde bei jedem Durchmesser viele Stützpunkte bietet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (11) an ihrer äußeren Fläche mit WelJungen (22) versehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzapfen (13 bis 15) der Scherenglieder (11, 12) an Haufen (Verstärkungen) (17) der äußeren Glieder (11) angeordnet sind, um durch möglichst tiefe Lagerung der inneren Glieder (12) Verletzungen durch Einklemmen zu vermeiden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nürnberger Schere mit Führungsklemmstücken (18) drehbar verbunden ist, welche eine leicht lösbare Befestigung der Schere an den Enden der Hebel (1) gestatten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3929862C1 (en) * 1989-09-08 1991-03-21 Ethicon Gmbh & Co Kg, 2000 Norderstedt, De Digestive tract surgery dilator - has crossed struts between jaws to set jaw spacing

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3929862C1 (en) * 1989-09-08 1991-03-21 Ethicon Gmbh & Co Kg, 2000 Norderstedt, De Digestive tract surgery dilator - has crossed struts between jaws to set jaw spacing

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