DE166378C - - Google Patents
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- DE166378C DE166378C DENDAT166378D DE166378DA DE166378C DE 166378 C DE166378 C DE 166378C DE NDAT166378 D DENDAT166378 D DE NDAT166378D DE 166378D A DE166378D A DE 166378DA DE 166378 C DE166378 C DE 166378C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04D—TRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D04D11/00—Ribbon-threading apparatus or devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Decoration Of Textiles (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Λ*166378
KLASSE 25 c.
KLASSE 25 c.
Wäsche usw.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung
solcher Besätze aus Gimpe, die das Aussehen von Stickereien besitzen.
Durch das neue Verfahren wird erreicht, daß die Besätze vor der Befestigung auf dem
Kleidungsstück usw. in der gewünschten Form erhalten werden und sich dann ohne Mühe
befestigen lassen. Bisher geschieht die Her-Stellung derartiger Besätze in der Weise, daß
die auf der Fadenumspinnmaschine gewonnene Gimpe, die die Form eines geraden, ungleichdicken
Fadens besitzt (Fig. i), auf ein Blatt Papier aufgeklebt wird, auf welches
die Figuren aufgezeichnet bezw. vorgedruckt sind, die mit der Gimpe gebildet werden
sollen, so daß nach deren Befestigung der Besatz seine endgültige Form erhält, in der
er durch das Papierblatt gehalten wird. Der solcherart hergestellte Besatz wird später
mit seiner Unterlage, dem Papierblatt, durch Nähen auf dem Kleidungsstück befestigt
(Fig. 9), worauf die Papierunterlage zu beseitigen ist. Diese Arbeit ist sehr mühsam
und hat häufig zur Folge, daß bei nicht ganz sorgfältiger Befestigung des Besatzes
dessen Form verzerrt wird.
Nach vorliegender Erfindung werden die Figuren zwar gleichfalls auf einer Papier-Unterlage
befestigt, die bestimmt ist, die einzelnen Teile der Figuren zusammenzuhalten
und gleichzeitig" deren Verziehen zu verhüten, jedoch geschieht die Befestigung des Besatzes
auf der leeren Papierunterlage ohne Vordruck der betreffenden Figur in solcher Weise, daß
letztere beim Aufnähen nicht stört und auch später nicht beseitigt zu werden braucht.
Während bei dem soeben geschilderten älteren Verfahren mittels Druck oder von Hand eine
Klebschicht auf die Papierunterlage aufgetragen wird, die genau der mit dem Faden
zu bildenden Figur entspricht und demzufolge der Faden von Hand, den Linien der Klebschicht
folgend, sorgfältig aufgelegt werden muß, kommt nach vorliegender Erfindung eine
Stanzplatte α in Anwendung, auf welcher die Figur vertieft angebracht ist, und zwar so,
daß die Linien der Figur, also die Vertiefungen b, an beiden Seiten von über die
Platte α vorstehenden Schneidkanten d eingeschlossen werden (Fig. 2, 3, 5 und 6).
Hierdurch ist bedingt, daß der Gimpe g (Fig. 1) beim Auflegen auf die Platte α selbst
bei ungeschicktester Handhabung eine ganz bestimmte, durch die Vertiefung b vorgeschriebene
Form gegeben werden muß und demzufolge Unregelmäßigkeiten, die das gute Aussehen des Besatzes beeinträchtigen können,
so gut wie ausgeschlossen sind. Ist die Gimpe g eingelegt, so wird über die Platte a
ein Bogen h aus Papier oder Gewebe über die Figur gebracht (Fig. 5), auf dessen unterer
Seite vorher die Klebschicht mittels Schablonen verkehrt aufgetragen ist (Fig. 4),
Verein deutscher dngenieure
Bszirksverein e.d. niederen Ruhr.
Bszirksverein e.d. niederen Ruhr.
Claims (3)
- so daß nur der Teil des Bogens h Klebstoff trägt, welcher mit dem darunter liegenden Faden g in unmittelbare Berührung kommt. Unter dem Druck einer Presse erfolgt hierauf das endgültige Eindrücken der Gimpe in die Vertiefungen b und gleichzeitig das Ausstanzen des Blattes h, d. h. es werden mittels der Schneidkanten d die Teile des Blattes h beseitigt, die sich außerhalb der Umrisse derίο Figur befinden (Fig. 6 und 7). Hierdurch werden Figuren erhalten (Fig. 8), die ohne weiteres auf dem Stoff befestigt werden können und nach ihrer Befestigung die Beseitigung der Unterlage nicht erfordern.Wird der Besatz für feinere Kleidungsstücke, die nicht waschbar sind, wie beispielsweise Seidenstoffe, verwendet, so kann von dem Hinterkleben mittels Papier Abstand genommen und dafür in den Faden g eine Litze aus Metall, beispielsweise Kupferdraht, eingelegt werden, der den Besatz bis zu seiner endgültigen Befestigung auf dem Gewebe in der gewünschten Form erhält.Pate nt-A ν Sprüche:ι. Verfahren zur Herstellung von aus Gimpe gelegtem Besatz für Kleider, Wäsche usw., dadurch gekennzeichnet, daß die Gimpe in eine Formplatte eingelegt und dann in dieser einer Pressung ausgesetzt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Pressung gleichzeitig eine Papier- oder Stoffunterlage auf die gelegte Gimpe aufgeklebt und die über diese vorstehenden Teile der Unterlage weggeschnitten werden.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Formplatte (α), deren zur Aufnahme der Gimpe dienende Vertiefungen (b) von Schneidkanten (d) eingefaßt sind, durch die beim Pressen des Besatzes gleichzeitig die überschüssigen Teile der aufgelegten, mit Klebstoff versehenen Unterlage ausgeschnitten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166378C true DE166378C (de) |
Family
ID=431775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166378D Active DE166378C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166378C (de) |
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0
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