DE166367C - - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M3/00Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power
    • B60M3/02Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power with means for maintaining voltage within a predetermined range

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Speisung ausgedehnter Leitungsnetze werden bekanntlich fernerliegende Teile über besondere Leitungen vom Kraftwerk aus mit erhöhter Spannung gespeist. Diese S Teile des Netzes werden von dem unmittelbar gespeisten Teil getrennt, um das Auftreten von Kurzschlußströmen zu verhindern. Gemäß der Erfindung werden letztere dadurch vermieden, daß die zur Erhöhung der
ίο Spannung in einem fernerliegenden Teil des Netzes dienende Zusatzmaschine durch den unmittelbar ins Netz gelieferten Strom erregt wird.
Hört nämlich die Stromentnahme aus dem Netz auf, so wird zwar ein schwacher Kurzschlußstrom infolge des remanenten Magnetismus durch die Zusatzmaschine erzeugt. Dieser verschwindet aber sofort wieder, da er die Erregerwicklung der Zusatzmaschine
ao in entgegengesetzter Richtung wie der Speisestrom durchfließt und hierdurch den remanenten Magnetismus vernichtet.
Da das Abtrennen des fernerliegenden Teiles des Netzes somit unnötig ist, wird der weitere Vorteil erzielt, daß diesem Teil bei starker Belastung der Strom nicht nur durch die Zusatzleitung, sondern auch durch die Fahrleitung zugeführt wird.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel das Schaltungsschema einer elektrischen Bahn dargestellt, welche nur von einer Zugeinheit, beispielsweise einem Fahrzeug, befahren wird und in deren Zusatzleitung selbsttätig ein Widerstand eingeschaltet wird, falls Strom in der Fahrleitung von dem Speisepunkte der Zusatzleitung in der Richtung zum Kraftwerk fließt.
α ist der Stromerzeuger, dessen eine Klemme über die Erregerwicklung b der Zusatzmaschine an den Speisepunkt c und über den Anker d der Zusatzmaschine und die Zusatzleitung e an den Speisepunkt f der Fahrleitung g angeschlossen ist. Die zweite Klemme des Stromerzeugers α ist mit der Schienenrückleitung h verbunden. In die Zusatzleitung e ist die Schaltvorrichtung / mit den Spulen k I und dem Widerstand m eingeschaltet. Die Spule / ist von einer zweiten Spule η umgeben, welche in die Fahrleitung g vor den Speisepunkt f geschaltet ist. In den Spulen sind zwei Eisenkerne op beweglich angebracht, die untereinander und mit dem auf dem Widerstand m schleifenden Kontakt q fest verbunden sind. Schließt letzterer den Widerstand m kurz, so nimmt der Kern ρ in den Spulen / η die gezeichnete Mittellage ein, während der Kern ο nach rechts aus der Spule k herausgezogen ist.
In der gezeichneten Stellung entnimmt das Fahrzeug r der Fahrleitung jenseits des Speisepunktes f Strom, welcher zum Teil von dem Speisepunkte c durch die Fahrleitung und Spule η über Speisepunkt f zum Fahrzeuge fließt, zum Teil durch die Zusatzleitung e, durch die Spulen k und /, über Kontakt q und Speisepunkt f. Beide Leitungen sind daher, wie bereits erwähnt, parallel geschaltet und unterstützen einander. Die Ströme in den Spulen I η sind hierbei gleichgerichtet, so daß die Zugkraft der

Claims (3)

beiden letzteren die der Spule k übertrifft und den Kontakt q in der äußersten Lage rechts festhält, in welcher der Widerstand m kurzgeschlossen ist. Fährt das Fahrzeug r nach links über den Speisepunkt f hinaus, so durchfließt der dem Fahrzeug r durch die Zusatzleitung e zugeführte Strom erst die Spulen k und I in der einen und dann die Spule η in der entgegengesetzten Richtung, so daß die der Erregung der Spulen / und η entsprechenden Zugkräfte einander entgegengerichtet sind und sich aufheben. Infolgedessen zieht die Spule k die Eisenkerne op mit dem Kontakt q nach links und schaltet den Widerstand m in die Zusatzleitung e ein. Es wird der Strom in der Zusatzleitung stark verkleinert und verhindert, daß über die letztere eine beträchtliche Speisung des Wagens stattfindet, die mit großen Verlusten verbunden wäre. Selbstverständlich steht nichts im Wege, durch die Schaltvorrichtung 'i die Zusatzleitung vom Speisepunkt vollständig abzuschalten. Durch entsprechende Wahl der Windungszahlen der Spulen k In kann an Stelle des plötzlichen Ausschaltens auch ein stufenweises Ausschalten des Widerstandes m erfolgen. Außerdem kann zur Unterstützung der Spule k eine zweite, aus der Zusatzleitung e gespeiste Spule s (Fig. 2) verwendet werden, deren freies Ende an die Fahrleitung oder an die Fahrschienen angeschlossen ist. Das Einschälten des Widerstandes 111 wird dann nicht nur von dem Strom in der Zusatzleitung, sondern auch von der Zusatzspannung abhängig gemacht. Pate ν τ-An Sprüche:
1. Stromverteilungsanlage mit einer Zusatzleitung und einer Zusatzmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß Strom aus der Stromquelle (a) zum Teil über die Magnetwicklung (b) der Zusatzmaschine dem Netz unmittelbar, zum Teil über den Anker (d) der Zusatzmaschine unter Vermittlung der Zusatzleitung (e) zugeführt wird.
2. Stromverteilungsanlage zum Speisen der Fahrleitung einer elektrischen Bahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zusatzleitung selbsttätig Widerstände fm) eingeschaltet werden entsprechend der Stärke des Stromes, der in der Fahrleitung von dem Anschlußpunkte- der Zusatzleitung an die Fahrleitung in der Richtung nach dem Kraftwerk fließt.
3. Stromverteilungsanlage zum Speisen einer Fahrleitung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Einschalten der Widerstände in die Zusatzleitung gleichzeitig von dem Spannungsunterschied zwischen der letzteren und der Fahrleitung bezw. der Schienenrückleitung abhängig gemacht ist (Fig. 2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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