DE1663291U - Vorrichtung zur herstellung von kathodengestellen. - Google Patents

Vorrichtung zur herstellung von kathodengestellen.

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DE1663291U DE1950I0000916 DEI0000916U DE1663291U DE 1663291 U DE1663291 U DE 1663291U DE 1950I0000916 DE1950I0000916 DE 1950I0000916 DE I0000916 U DEI0000916 U DE I0000916U DE 1663291 U DE1663291 U DE 1663291U
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  • Gebrauchsmsteranmeldung General Electric Company Inc. N e w Y o r k Vorrichtung zur Herstellung von Kathodengestellen Die Neuerung betrifft Apparate zur Herstellung von Kathoden tragenden Gestellen oder Aufbauten für elektrische Entladungsvorrichtungen und insbesondere Apparate zum Umformen der Gestelle oder des Aufbaues, um auf diese Weise eine andere Anordnung der Kathode zu erzielen.
  • Im engeren Sinne betrifft die Neuerung selbsttätige Apparate zur Befestigung der Kathode am Gestell in einer bestimmten Stellung und zur anschließenden Überführung der Kathode in eine zweite Stellung. Die Apparate erlauben die Anwendung bisher benutzter und sehr zweckmäßiger Verfahren zur Anbringung von Kathoden auf die Herstellung einer besonderen Aufbaukonstruktion, bei der sich die Kathode in einer Stellung befindet, die nicht innerhalb der praktischen Grenzen der früher angegebenen Verfahren liegt.
  • Eine Aufgabe der Neuerung ist die Schaffung eines Apparates zur Umformung eines Gestelles einer Entladungsvorrichtung, der eine Drehung der Kathode um 90 bewirken kann. Der Apparat ist besonders zum Umbiegen der Stromzuführungsdrähte des Gestelles geeignet, um auf diese Weise die ursprünglich quer zur Längsachse des Gestelles gerichtete Kathode in eine Stellung zu bringen, in der sie sich in Längsrichtung dieser Achse befindet.
  • Eine weitere Aufgabe der Neuerung ist die Schaffung einer Umformvorrichtung für das Gestell, die zum Zusammenbau mit anderen, selbsttätig arbeitenden Apparaten geeignet ist, die zum schrittweisen Weiterführen des Gestelles in eine Mehrzahl von Arbeitsstationen dient und Antriebsmittel aufweist, die mit den Vorschubmitteln für das Gestell zeitlich abgestimmt sind. Der Apparat hat einen sich selbsttätig wiederholenden Arbeitskreislauf, der ihn aus der Bewegungsbahn der Aufbauten zwischen zwei Arbeitsstationen entfernt, nachdem die Arbeit durchgeführt ist und die Umstellung der Kathode derart durchführt, daß eine Beschädigung derselben und eine gegenseitige Störung der Gestellteile vermieden wird. Ein solcher Apparat stellt ein Gestell her, dessen Kathode im wesentlichen in der Verlängerung seiner Längsachse angeordnet ist, und zwar durch einen selbsttätigen Apparat, der bestimmte Merkmale bereits bekannter Apparate aufweist und dadurch die Vorteile eines gleichmäßig wirksamen und wirtschaftlichen Arbeitens dieser Apparate behält.
  • Andere Aufgaben und Vorteile der Neuerung ergeben sich aus der folgenden genaueren Beschreibung eines Ausführungbeispieles und aus den beigefügten Zeichnungen.
  • In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Vorrichtung gemäß der Neuerung, die deren Einstellung in zwei aufeinanderfolgenden Arbeitostationen während der Be-. wsgungabahn des Gestelles zeigt ; die Figuren 2, 3 und 4 geben in vergrößertem Maßatabe entsprechende perspektivische Ansichten des Gestelles und einzelner Steuerelemente des Apparates während aufeinanderfolgender Schritte des Herstellungsganges.
  • Fig. 5 ist ein Seitenriß der Vorrichtung auf einem Schnitt auf der Linie 5-5 der Fig. 1 bei der Ansicht in der angedeuteten Richtung ; Fig. 6 ist eine entsprechende Seitenansicht der Biegevorrichtung des Apparates, die die erste der beiden Arbeitsstationen des Gestelles einnimmt ; Fig. 7 ist eine Aufsicht des Ambosses, der ein Glied der Biegevorrichtung ist ; Fig. 8 ist ein Seitenriß der Umdrehvorrichtung, die die andere Arbeitsstation einnimmt, und Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht der Antriebsmittel für den Apparat.
  • Der in den Zeichnungen dargestellte Apparat ist dazu geeignet, mit anderen zur Herstellung von Gestellen geeigneten Mitteln zusammengebaut oder in diese eingefügt zu werden, die das teilweise fertiggestellte Gestell 1 der Reihe nach in jede einzelne von mehreren Arbeitsatationen einschließlich der beiden Arbeitsstationen A und B fuhren und eine konstant gedrehte Steuerwelle aufweisen, die den Apparat in passender Synchronisierung zur Weiterführung des Gestelles 1 antreibt. Der Apparat ist an einer Bewegungsbahn des Gestelles 1 angeordnet, die durch die strichpunktierte Linie 2 angedeutet ist, und weist die Biegevorrichtung 3, die größtenteils auf der einen Seite der Arbeitsstation A angeordnet ist, und die Umdrehvorrichtung 4 auf, die unterhalb und an dieser Bahn in der Arbeitsstation B angebracht ist. Die Biegungsvorrichtung 3 und die Umdrehvorrichtung 4 können außerdem an einer einzigen Arbeitsstation angebracht sein und werden in diesem Falle nacheinander betätigt. Ein nicht dargestellter Tisch stellt das Mittel dar, um den Apparat in die richtige Arbeitsstellung gegenüber der vom unteren Ende des Gestelles 1 eingenommenen Lage zu bringen. Dabei ist das Gestell 1 so angeordnet, daß die inneren Teile der Einschmelzdrähte 5 und 6 und der gewendelte Draht oder die Kathode 7 sich unten befinden. Der Tisch trennt den Apparat von den durch Steuerflächen betätigten Steuermitteln (Fie,. 9), die unmittelbar unter ihm angebracht sind. Die Vorschub- oder Weiterführungsmittel und die Steuerwelle können so ausgebildet sein wie bei der Fußmaschine gemäß der US-Patentschrift 1907532 von J. Flaws jr., oder stellen vorzugsweise eine Kombination dieses Apparates mit Elementen der Fußmaschine gemäß der US-Patentschrift 2380742 von J. Flaws jr. dar. Die oben beschrieben « Apparate weisen bewegliche Führungs-oder Trägermittel zum Halten des Gestelles 1 in einer bestimmt ausgerichteten Stellung auf, in der die Kathode 7 unten liegt und die Einschmelzdrähte 5 und 6, an denen diese Kathode 7 befestigt ist, sich in der Ebene der Bewegungbahn befinden. Die Mittel zum Tragen des Gestelles 1 werden hier durch Lacken 8 und 9 dargestellt, die durch das Ergreifen das gläserne Pumpröhrchen 10 tragen, welches vom glasfuß 11, dem wichtigsten tragenden Element des Cestelles 1, asugeht.
  • Der Arbeitskreislauf des Umformungsapparates beginnt beim Einsetzen des Gestelles 1 in der Station A, wenn eine Bewegung des Biegeambosses 12 und der zugehörigen Biegefinger 13 und 14 diese Teile in ihre Arbeitsstellung zum Gestell 1 bringt. Der Amboss 12 und die Finger 13 und 14 nehmen Stellungen auf der einen Seite der Vorschubbewegung des Gestelles 1 ein, um dem Gestell den Weg zum Einnehmen und Verlassen der Station A freizugeben. Sie werden indirekt durch einen Schlitten 15 getragen, der durch eine Konsole 16 und einen Arm 17 getragen wird, der vom Tisch 18 vorsteht, welcher nur teilweise dargestellt ist.
  • Dieser Tisch bildet einen Teil der vollständigen Fußmaschine, von der der dargestellte Apparat ein Teil ist. Die Einstellbewegung des Ambosses 12 und der biei, efinger 13 und 14 wird hierbei durch die Bewegung des Schlittens 15 einge-d leitet, der unter Halteplatten 19 und 20 in Führungen im Arm 16 gleitet, und entspricht direkt der des Schlittens 15,
    da der Amboss 12, wie dies in Fig. 1, 5 und 6 dargestellt ist,
    auf einem Block 21 montiert ist, der drehbar-au einem Zapfen 22 befestigt ist, welcher durch das vordere Ende des Schlittens 15 getragen wird, während die Finger 13 und 14 auf backen 23 bzw. 24 befestigt sind, die drehbar um den Bolzen 25 angeordnet sind, der von der oberen Fläche des Schlittens 15 vorsteht. Die Betätigung des Schlittens 15 hängt ihrerseits von der Bewegung des Hilfeschlittens 26
    ab, der in Führungen im Schlitten 15 aneoidnet ist und
    t> u % 0
    durch das kuppel, lied 27 mit dem Steuerhebel 28 der Biegevorrichtung verbunden ist. Er überträgt die Bewegung auf den Schlitten 15 durch Druck gegen die Schraubenfeder 29, die zwischen dem Ende des Hilfsschlittens 26 und einem Teil des Schlittens 15 angeordnet ist. Ein Streifen 30, der über das Ende des Schlittens 15 herüberreicht und die Bewegung des auf dem Hilfsschlitten 26 angeordneten Blockes 31 blockiert, hindert die Expansionskraft der Feder 29 an der bewirkung einer selbständigen Bewegung im Schlitten 15.
  • Die Biegevorrichtung 3 bewirkt ebenso wie alle anderen Teile des Apparates die richtige zeitliche Abstimmung der
    Arbeitsvorgänge infolge der abgestimmten Arbeitsweise des
    Steuermittels (Fig. 9), das durch die Steuerwelle 32, das
    Hauptantriebsmittel der vollständigen Fußmaschine, ange-
    trieben wird. Die vorstehend betrachteten Vorschubbeweungen
    des Ambosses 12 und der Finger 13 und 14 werden beispielsweise durch die Drehung der Steuerwelle 32 bewirkt, die einen Teil der Leitfläche 33 in BerUhrung mit der Rolle 34 auf dem Hebel 35 bringt und dabei eine Aufwärtsbewegung dieser Rolle 34 und des benachbarten Teiles des Hebels 35 bewirkt. Diese Bewegung wird ihrerseits durch den Verbindungsstab 36,. der das entgegengesetzte Ende des Hebels 35 und das eine Ende des Hebels 28 verbindet, auf den Steuerhebel 28 der Biegevorrichtung 3 übertragen. Sowohl der Hebel 35 als auch der Steuerhebel 28 drehen sich um feste Punkte und zwar der erstere um die Drehachse 37 auf Konsolen 38, von denen nur eine dargestellt ist und die von der Unterfläche deä Tisches 18 vorstehen, und der zweite um den Drehzapfen 39, der durch die Konsole 16 getragen wird, und bewirken dabei eine unmittelbare Übertragung der bewegung. Die Rolle 34, die in eine Rille 40 in der Stirnseite der Steuerscheibe 33 liegt, wird in ihrer Bewegung durch die Abmessungen dieser hille 40 beschränkt, die an verschiedenen Punkten der Steuerscheibe 33 verschiedene Abstände von der Steuerwelle 32 hat. In dem besonderen Augenblick, wenn die Biegungsvorrichtung 3 in der zurückgezogenen Stellung gehalten wird, um das Einbringen des Gestelles 1 in die Station A zu erlauben, bringt die Steuerwelle 32 einen Teil der Steuerscheibe 33, der einen-konzentrischen Abschnitt der Rille 40 aufweist, in Berührung mit der Rolle 34, während bei dem unmittelbar folgenden Zeitabschnitt, in dem die Einstellbewegung der hiebungsvorrichtung 3 erfolgt, ein auawärtsfuhrender Teil der bille 40 in Berührung mit der Rolle 34 gelangt. Jeder Arbeitskreislauf der Vorrichtung wird durch eine Umdrehung der Steuerwelle 32 veranlaßt und entsprechend werden jeder Teil des Kreislaufes und die Arbeitsvorgänge innerhalb dieses Teiles durch einen entsprechenden Teil der Drehung der Welle 32 eingeleitet.
  • Die Arbeitsperiode des Apparates, uie dazu gebraucht wird, den Amboß 12 und die Biegefinger 13 und 14 in ihre Arbeitsstellungen gegenüber dem Gestell 1 zu bringen, sorgt auch dafür, daß der Justierfinger 41, der sich auf der entgegengesetzten Seite des Gestelles 1 befindet, mit seinem Arbeitskreislauf beginnt. Der Finger 41 erfüllt die Auf. gabe, das Ende des Einschmelzdrahtes 5 in einer Stellung zu justieren, die sich etwas außerhalb der Verlängerung der Längsachse des Gestelles 1 befindet, so daß die folgenden Arbeit, age der Biegevorrichtung 3 die Enden beider Einschmelzdrähte 5 und 6 nach innen gegeneinander biegen können, ohne daß diese sich gegenseitig stören und ohne daß die sich zwischen ihnen erstreckende Kathode in unzulässiger Veise Schleifen od. dgl. bildet. Hierzu läßt man den Finger 41 der unmittelbar gegenüber dem Einschmelzdraht 5 befestigt ist, um den ihn tragenden Drehzapfen 42 soweit schwingen, daß er den Einschmelzdraht 5 genügend auslenkt und biegt, so daß er aus seiner normalen Ebene heraustritt.
  • Dies erfolgt, wenn die Bewegung, des Schlittens 15 so weit fortgeschritten ist, daß das Ende des Armes 43, welcher jenseits des vorderen Endes des Schlittens 15 angebracht ist, das untere Ende 411 des Fingers 41 berührt, und der Druck gegen dieses Ende dreht den Finger 41 um den Dreh-' zapfen 42. Der Pinger 41 wird gegen die zugkraft der Schraubenfeder 44 bewegt, die sich zwischen Pfosten auf dem oberen Ende des Fingers 41 und dem oberen Teil des Tragarmes 45 befindet, und führt keine andere eweunb durch, da der Tragarm 45, der ebenfalls den Drehzapfen 42 trägt, an der Seite des festen liauptträgers 46 der Umdrehvorrichtung 4 der Stellung B befestigt ist.
  • Während des Vorschubes des Schlittens 15 wird noch eine weitere Arbeit durchgeführt, indem der Biegeamboß 12 abwärts bewegt wird. Dies erfolgt, wenn der Vorschub gerade vollendet wird. Das Senken des Ambosses 12 dient dem Zweck, @eine Grundfläche 47 auf den Punkt der Länge der rinschoelzdrähte 5 und 6 einzustellen, an dem diese, gebogen werden sollen, und, da dies Senken erfolgt, wenn
    die Belegung doe Schlittens 15 fant vollendet ist, ist
    dann der Amboß 12 gerade zwischen die Stromzuführungadrähte 5 und 6 eingetreten. Gleichzeitig schlägt der untere Teil des Trägerblocken 21 des Ambosses 12 gegen die Anschlagachraube 48 (Fig. 6) auf dem Arm 48, der von der festen Konsole 16 vorsteht, und der Block 21 wird gegen die entgegenstehende Kraft der Druckfeder 50 abwärts gekippt, die zwischen ihm und dem Ende des Schlittens 15 angebracht ist.
  • Der Block 21 ist an dem Stift 22 aufgehängt und wird, bis die Berührung mit der Anschlagschraube 48 erfolgt, um einen Betrag aufwärts gekippt, der von der Schulter 51 am Ende des Schlittens 15 bestimmt wird.
  • In dem Augenblick, in dem sich der Amboß 12 und die Biegefinger 13 und 14 vollständig in Arbeitsstellung zum Gestell 1 befinden und der Justierfinger 41 seine Arbeit beendet hat, wird die Bewegung des Schlittens 15 durch die Berührung der von einer Ohr 53 des Schlittens getragenen Anschlagschraube 52 (Fig. 1) mit dem Anschlagblock 54 an der oberen Kante der festen Konsole 16 beendet. Die Biegearbeit erfolgt in dem unmittelbar folgenden Zeitabschnitt, wenn
    die Biegefinger 13 und 14 cbh gegeneinander bewegen und
    dabei die Enden der StromzufUhrungsdrähte 5 und 6 über und auf die untere Fläche des Biegeambosses 12 kippen. Diese spezielle Biegearbeit wird ebenfalls durch die Bewegung des Steuerhebels 28 unter dem Einfluß der Steuermittel bewirkt, da diese Bewegung eine besondere Bewegung der Leitfläche 55 bewirkt, die mit den Tragbaren 23 und 24 der Finger 13 und 14 zusammenarbeitet. Rollen 56 an den Enden der Backen 23 und 24 befanden sich bis dahin in verhältnismäßig eng beieinander liegenden Enden der gegeneinander geneigten Schlitze 57 in der Leitfläche 55 und werden durch die besondere Bewegung der Leitfläche 55 in die weiter voneinander entfernten Teile der Schlitze 57 gebracht, wodurch die Backen 23 und 24 enger aneinander geführt werden. Die Leitfläche 55 ist in einer festen Stellung auf dem Block 31 angebracht, der von dem Hlfsschlitten 26 getragen wird, und nimmt an der Bewegung des Hilfsschlittens 26 teil, die diesen unmittelbar vom Steuerhebel 28 erteilt wird und im Augenblick nur eine besondere bewegung des Hilfsschlittens 26 innerhalb der Führung des Schlittens 15 und eine weitere Zusammendruckung der Feder 29 bewirken kann. Die Biegefinger 13 und 14 berühren die Stormzuführungsdrähte 5 und 6 mittels Rollen 58-58, die auf ihnen befestigt sind, und bewirken, daß diese Drähte 5 und 6 an den Kanten der Grundfläche 47 des Ambosses 12 im rechten winkel abgebogen werden.
  • Der Mittelteil der Kathode 7 wird hierbei nach oben in die Aussparung 59 (Fig. 7) der Grundfläche des Ambosses 12 hineingeachoben und nimmt die in Pig. 3 dargestellte Gestalt
    an.
    Die folgenden Arbeitsvorgänge der Biegevorrichtung 3
    bestehen in der Lösung der Vorrichtung 3 von dem jetzt
    teilweise umgeformten Gestell 1 und erfolgen in einer umgekehrt sich wiederholenden Reihenfolge von Arbeitsvorgängen, die den beschriebenen ähnlich sind. Diese Lösungsarbeiten der Biegevorrichtung 3 werden durch die Rückkehr des Steuerhebeln 28 bewirkt und sorgen ihrerseits dafür ; daß die Biegefinger 13 und 14 hach außen schwingen, daß der Amboß 12 angehoben wird und daß dann der Amboß 12 und die Biegefinger 13 und 14 vollständig zurückgezogen werden. Der Juatierfinger 41 schwingt im Verlauf der oben beschriebenen Vorgänge in die dargestellte Stellung zurück, wenn der Arm 43 durch die Zurückbewegung des Schlittens 15 aus der Berührung mit ihm zurückgezogen wird. Das Anheben des Ambosses 12 vor seiner Zuriickziehun, abewegung untersttitzt
    seine Loslösung von den Stromzuführungsdrähten 5 und 6 und
    beseitigt jede Möglichkeit, daß diese Drähte 5 und 6 durch die Rückzugsbewegung des Hammers 12 seitlich aus ihrer Stellung herausgezogen werden. Die Stellung des Einschmelzdrahtes 5 wird durch das Zurückziehen des Justierfingers 41 nicht wesentlich beeinflußt und bleibt etwas gegen den Einschmelzdraht 6 versetzt, so daß ihre Enden sich nicht berühren.
  • Die folgende, durch die tragenden Mittel bewirkte Fortschaltbewegung des Gestelles 1 bringt dieses daher auf der strichpunktierten Linie 2 in die Station B und in den Wirkbereich der Umdrehvorrichtung 4, die dort angebracht ist.
  • Die Fortschaltbewegung führt das Gestell 1 an der Länge der zum Umdrehen dienenden Spindel 60 dieser Vorrichtung 4 vorbei, die sich dann unterhalb der Bewegungsbahn befindet, wie dies Fig. 8 zeigt ; die Bewegung ist beendet, wenn das Gestell 1 gerade von dem Ende der Spindel 60 freigekommen ist. AnschlieBende Arbeitsvorgänge des Apparates bewirken die Aufwärtsbewegung der Spindel 60, wodurch der Kern 61, der ihre Mitte durchsetzt, in eine Stellung gegenüber einem Mittelteil des Stromzuführungsdrahtes 6 gebracht wird. Diese Arbeit der Vorrichtung 4 bringt die Spindel 60 und ihre zugeordneten Glieder in Arbeitsstellung zum Gestell 1 und ist eine Folge der Bewegung des tragenden Schlittens 62 der Spindel 60 unter dem Einfluß des Hilfsschlittens 63, der seinerseits entsprechend der Drehung der Steuerscheibe 64 (Fig. 9) der Steuervorrichtung betätigt wird. Die Spindel 60 ist in einem Fortsatz des Schlittens 62 gelagert, der sich senkrecht in Führungen des Hauptträgers 46 bewegen kann, in denen er durch Seitenplatten 65-65 gehalten wird. Er führt nun dieselbe Bewegung durch wie der Hilfeschlitten 63, da der Druck der Druckfeder 66, die aber dem Hilfsschlitten 63 in einem senkrechten Durchgang des Schlittens 62 angebracht ist, den seitlich vorstehenden Fortsatz 67 auf dem Hilfsschlitten 63 gegen die Endschalter 68 des Schlittens 62 drückt. Ein Glied 69 verbindet den Hilfsschlitten 63 mit dem Hebel 70 des Steuermittels, welches die vorliegende-ewegung durch Drehung der Steuerscheibe 64 verursacht, wobei die auf dem einen Ende des Hebels 70 angebrachte Rolle 71 in einem Teil der Rille 72 geführt wird, der sich näher an der Antriebswelle 3 ? befindet. Die Spindel 60 ist zum Gestell 1 passend eingestellt, wenn ihre Abwärtsbewegung bis zu der Grenze durchgeführt wurde, diä durch den Anschlag des Vorsprunges 73 (Fig. 5) auf der Rückseite des Schl ttens 62 an die Anschlagschraube 74 im Ohr des Hauptträgers 46 bestimmt ist. Vor dieser Arbeitsperiode bietet eine Öffnung im Haupttrãger 46 unmittelbar hinter der Mitte des Schlittens 62 ein Spiel für den Vorsprung 73 und verhindert eine Störung der bewegung des Schlittens 62.
  • Der nächste Schritt in der Reihenfolge der Arbeitsvorgänge der Umdrehvorrichtung 4 sind der Vorschub des Kernes 61 in Längsrichtung vom Ende der Sp@ndel 60 nach außen und die Drehung dieser Spindel 60, wobei beide arbeitsschritte gleichzeitig erfolgen. Der Zweck des Vorschubes des Kernes 61 tat, ihn auf die eine Seite des Einschmelzdrahtes 6 und über diesen hinaus zu führen, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, so daß das freie Ende des Stromzuführungsdrahtes 6 durch die Streichwirkung der bogenbewegung umgebogen werden kann, die der Stift 75 durchführt, der praktisch ein exzentrisch vorstehender Endteil der Spindel 60 ist und durch deren Drehung bewegt wird. Wie dies teilweise in Fig. 8 dargestellt ist, erstreckt sieb der Kern 61 durch die volle Länge der Spindel 60 und nimmt eine Stellung ein, die durcit. dans Zusammenwirken des Hebels 76 mit der. olle 77 gesteuert wird, die mittels des Blockes 78 auf dem Kern 61 befestigt ist. Die Spindel 60 erstreckt sich andererseits durch die volle Breite des Schlittens 62 und nimmt eine Drehstellung ein, die durch den Eingriff des an ihiem äußeren Ende angebrachten Zahnrades 79 in eine senkrecht angeordnete Zahnstange bestimmt wird. Die vom Kern 61 und von der Spindel 60 durchgeführten Bewegungen sind das Ergebnis einer nach dem Anhalten der Bewegung des Schlittens 62 fortdauernden Aufwärtsbewegung des Hilfsschlittens 63 und sie wird durch eine unabhängige Bewegung der Führungsfläche 81, die die Rolle 82 berührt, welche vom Hebel 76 vorsteht, bzw. von der Zahnstange 80 bewirkt. Die unabhängige Bewegung des Hilfsschlittens 63 wird durch ein weiteres Zusammendrücken der Feder 66 zwischen ihm und dem
    Schlitten 6 ? aufgenommen und diese Bewegung überträgt sich
    t>
    unmittelbar auf die Leitfläche 81 und die Zahnstange 80, da beide an dem seitlich vorstehenden Ohr 67 befestigt sind.
  • Da der Hebel 76, der dem Kern 61 zugeordnet ist, sich auf dem Bolzen 83 dreht, welcher von dem jetzt feststehenden Schlit ten 62 vorsteht, wird er derart geschwenkt, daß er den Kern 61 vorschiebt, wenn die einzelbewegung der Leitfläche 81 den abgesetzten Teil ihres Schlitzes 84 in Berührung mit der Rolle 82 bringt. Die Einzelbewegung der Zahnstange 80 dreht die Spindel 60 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn (vom Ende aus gesehen), so daß der abgesetzte Stift 75 auf dem Spindelende unterhalb des Kernes 61 gegen das freie Ende des Einschmelzdrahtes 6 gedruckt wird und dieses Tende seitlich und dann aufwärts in die in Fit. 4 dargestellte tellung umbiett. Die Zahnstange 80 hatte vorher die Spindel 60 in einer solchen Stellung gehalten, daS die anfwärtsgcrichtete Einstellbewegung der Spindel 60 den Stift 75 auf die dem Kern 61 gegenüberliegende Seite des Einschmelzdrahteb 6 brachte und ihre Bewegung wird derart durch die Steuermittel begrenzt, daß die verlangte Biegung des Finnchmelzdrahtes 6 durchgeführt wird. In dem oben beschriebenen Augenblick befindet sich eine Umfangsrille 84 des Stiftes 75 an der Berührungsstelle mit dem Einschmelzdraht 6 um zu verhindern, daß der Draht 6 nach einer Seite gleitet, und er wird durch die Drehung der Spindel 60 nur soweit bewegt, daß die Kathode in die Ebene des Fusses 11 gebracht wird.
  • DieabwärtsgerichteterückführungsbewegungdesHilfsschlittens 63 dreht die Spindel 60 so, daß der Stift 75 von dem nun fertiggestellten Aufbau getrennt wird, zieht den
    Kern 61 aus seiner Stellung innerhalb der Schleife des Ein-
    schmelzdrahtes 6 in die Spindel 60 zurück und bewegt dann
    die Spindel 60 und die zugeordneten Tetle der Drehvorrich-
    tune 4 nach unten vom Aufbau fort. Diese Arbeitsvorgänge
    vervollständigen den Arbeitskreislauf der Umdrehvorrichtung
    und sie werden selbsttätig in der richtigen heihenfolge wäh-
    rend der Rückkehr des Hilfsschlittcnc 63 durchgeführt, der
    weiterhin unter der Kontrolle der Eteucrmittel bleibt. Llie
    RUckführungBbewegungen sind die Ui. kehrung der vorstehend
    im einzelnen beschriebenen Bewe, unen zur Ubieung des Ein-
    achmelzdrahtes 6 und ihnen folgt eine Ruheperiode, die
    ebenfalls unter der Kontrolle der 3teuermittcl steht, wenn
    das fertige Gestell aus der Station'E-,., ird
    und ein anderes teilweise fertlggestelltes bestell 1 in
    diese Stellung geführt wird.

Claims (3)

  1. S c h u t z a n s p r il c h e 1. Vorrichtung zur Herstellung von Kathodengestellen unter Umformung eines Gestelles, das nahezu parallele Einachmelzdrähte mit einer sich quer über ihre Enden erstreckenden Kathode aufweist, gekennzeichnet durch die Kombination von Mitteln um das Gestell vorzugsweise in umgekehrter Lage mit nach unten gerichteter und horizontaler Kathode zu tragen und sie auf einem vorgeschriebenen Weg in eine Mehrzahl von Arbeitsstationen zu bringen, von einer Biegevorrichtung an einer dieser Arbeitsstationen mit einem Biegeamboß, mit hiermit zusammenarbeitenden Biegefingern, die von verschiedenen Seiten in Richtung zum Amboß eine Hin- und zurückbewegung durchführen können, mit Mitteln, die den Biegeamboß und die Biegefinger in dieser Arbeitsstation vorzugsweise horizontal in Richtung auf ihre Arbeitsstellungen eine Hin-und Zurück-Bewegung erteilen können, um den Amboß zwischen die Endteile der Einschmelzdrähte des Gestelles zu stellen und die Biegefinger an den entgegengesetzten Seiten desselben anzuordnen, mit Mitteln zur Betätigung der Biegefinger, um dadurch die Endteile der Einschmelzdrähte gegen und über einen Teil des Ambosses zu drucken bzw. zu biegen, so daß die Endteile gegeneinander gerichtet werden, von einer Umdrehvorrichtung in einer zweiten Station und vorzugsweise unter der bewegungsbahn des Gestelles mit einer drehbaren Spindel zum Umdrehen eines Drahtes, die ayial, bzw. exzentrisch vorstehende Stiftteile an ihrem einen Ende aufweist, mit Mitteln, die die Spindel tragen und sie in Richtung zu ihrer Arbeitsstellung eine Hin- und Zurückbewegung machen lassen, wobei ihr Ende in der Arbeitsstellung dem Mittelteil des einen Einschmelzdrahtes des Gestelles benachbart ist, mi t Mitteln zum Drehen der Spindel, so daß der exzentrische Stift einen Teil des f. Einschmelzdrahtes über den axialen Stift umdreht und zurück- biegt, damit sich die Kathode im wesentlichen in derselben
    Richtung erstreckt wie die parallelen Teile der Einschmelzdrähte, und von Mitteln, die in passender Synchronisierung diese Vorrichtung betätigen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegeamboß (12) so angebracht ist, daß er auf einem horizontal angeordneten Schlitten (15), auf den. auch die zusammenarbeitenden Biegefinger (13, 14) für eine horizontale Hin-und Zurück-Bewegung in Richtung auf den Amboß ange- C> C>
    bracht sind, eine Drehbewegung in einer senkrechten Ebene durchführen kann, wobei die Bewegungen von einer Leitfläche (55) gesteuert werden, die relativ zum Schlitten (15) beweglich ist, und daß durch bewegung des Schlittens in Richtung auf den aufbau Biegeamboß und Biegefinger an der Biegestation der Maschine in Arbeitsstellung gebracht werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daL die drehbare Spindel, die am einen Ende den exzentrisch vorstshenden Stift aufweist, hohl ist, und daß der axial vorstehende Stift ein Kernstift ist, der in Längsrichtung durch die Spindel aus einer zurdckgezogenen Stellung in eine Ltellun bewegt werden kann, in der er nach außen vom Ende der Spindel in einer Richtung vorsteht, die parallel zum exzentrisch vorstehenden Stift ist. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeich- net, daß die betätigungsmittel der Udrehvorrichtung, die die Spindel in hichtun ajf die de EinsohcLdrähten benach- barte Arbeitsstellung hin-und zu. ückbewegen, mittels einer Leitfläche (84) und eines stiftes (82) mit dem Kernatift, um dessen Stellung in L&srichtung zu regelu, und mittels eines, an der Spindel befestigten Zahnrades und einer hiermit kämmenden Zhnstne mit der Spindel zwecks Drehung der Ci&el ekppel ist, uc uf diese eise die Umdrehung des ischelzdrahtes um den vorgeschobenen Kerllstift durch den exzentrischen : : tifL zu bewirken.
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