DE165809C - - Google Patents

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DE165809C
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Germany
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water
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/10Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Wasserröhrenkessel, welcher aus Bündeln nebeneinander angeordneter Reihen geneigter Röhren zusammengesetzt ist, welche zu je dreien durch Stutzen miteinander verbunden und an ihren auseinanderlaufenden Enden an Wasserkästen angeschlossen sind. Die Erfindung besteht darin, daß die oberen der Wasserkästen durch an der Decke des Kessels sich hinziehende
ίο Rohre mit einem an der hinteren Kesselseite befindlichen Wasser- und Dampfsammler verbunden sind, welcher durch an der Kesselhinterwand niedergehende Standrohre und am Boden des Kessels sich erstreckende Rohre mit den unteren Wasserkästen in Verbindung steht. Ferner sind untere Verlängerungen der äußeren unteren Wasserkästen mit entsprechenden Verlängerungen der gegenüberliegenden Standrohre durch wandbildende Wasserrohren verbunden.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des neuen Wasserröhrenkessels, Fig. 2 einen Querschnitt und Fig. 3 eine Hinteransicht eines der Erfindung gemäß eingerichteten Wasserröhrenkesseis. Fig. 4 und 5 zeigen in Ansicht und Querschnitt einen Verbindungsstutzen für die Wasserrohren.
Fig. 6 zeigt die hintere Ansicht eines etwas abgeänderten Kessels.
Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere Ausführungsform des Kessels.
Fig. 9 ist ein Schnitt nach IX-IX und Fig. IO ein Schnitt nach X-X der Fig. 2.
Die Vorderwand des Kessels nach Fig. 1 bis 3 besteht aus einer Anzahl von Kammern ι, von denen jede durch eine Wand in zwei übereinander liegende Räume abgeteilt ist, oder, nach Fig. 7 und 8, aus zwei Reihen getrennter Kammern 2 und 3, welche senkrecht übereinander angeordnet sind. Von den unteren Räumen 1 oder den Kammern 2 gehen in ansteigender Richtung die Wasserrohren 5 aus, welche an der hinteren Kesselseite in Stutzen 6 einmünden, die dort übereinander aufgeschichtet sind. Die oberen Kammerräume 1 bezw. die Kammern 3 sind durch je zwei Reihen von Röhren 7 und 8 mit den zugehörigen Stutzen 6 verbunden, welche am besten die in Fig. 4 und 5 gezeigte Form aufweisen, wonach die Befestigungsstelle des Rohres 5 zwischen den Befestigungsstellen der beiden Röhren 7 und 8 liegt, und zwar etwas tiefer als diese. Die Röhren 5, 7 und 8 liegen demnach in drei Reihen übereinander, derart, daß sich die Reihe der Röhren 5 in den beiden von den Röhren 7 und 8 gebildeten Reihen befindet. Die oberen Enden der unteren Röhren 5 überdecken die unteren Enden der oberen Rohrlagen eine kurze Strecke. Der Querschnitt der Röhren 5 entspricht dem Querschnitt der Röhren 7 und 8, so daß die Röhren 5 die Röhren 7 und 8 stets voll mit Wasser speisen.
Die unteren Kammerräume 1 bezw. die unteren Kammern 2 sind nun durch weite Wasserrohre 9 entweder unmittelbar oder unter Vermittlung eines unteren Wasserraumes 10 an die hinten befindlichen Standrohre 13 angeschlossen. Da die Rohre 9 unmittelbar der Einwirkung der Flamme ausgesetzt sind, so haben sie eine größere Wand-
stärke. Die innere Weite dieser Rohre entspricht der Gesamtweite der Röhren 5.
Ebenso sind die oberen Kammerräume 1 bezw. die oberen Kammern 3 durch Rohre 11 mit dem Wasser- und Dampf sammler 12 verbunden. Diese Rohre 11 haben eine solche Weite, daß sie die von den Röhren 7 und 8 zugeführte Wassermenge abzuführen vermögen. Die Wasserräume 12 und 10 sind
ίο durch die Standrohre 13 verbunden, deren Weite der Weite der Rohre 9 entspricht, so daß die Standrohre nur so viel Wasser zuführen können, wie die Rohre 9 weiterzuleiten vermögen.
Der Wasserumlauf in dem Kessel nimmt seinen Anfang in dem Wasserraum 12 in der Nähe der Einführungsstelle 14 des Speisewassers. .Das Wasser strömt durch die Standrohre 13, den unteren Wasserraum 10 und die Rohre 9 nach den vorderen unteren Kammern ι bezw. 2. Aus diesen Kammern gelangt das Wasser durch die Röhren 5, die Verbindungsstutzen 6, die Röhren 7 und 8, die oberen Kammern 1 bezw. 3 und die Rohre 11 wieder in den oberen Wasserraum 12 zurück, in welchem die Trennung von Wasser und Dampf stattfindet; der Dampf wird durch das Rohr 15 abgeführt. Bei dem vorliegenden Kessel findet also der Wasserumlauf in einer Art Schleifenform statt.
Der untere Wasserraum 10 dient gleichzeitig als Ausgleichskammer, um den Rohren 9 stets eine gleichmäßige und genügende Wassermenge zuzuführen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist eine Ausgleichskammer 16 vorgesehen, welche außerhalb des Wasserumlaufes liegt. Die Standrohre 13 sind in diesem Falle unterhalb ihrer Verbindungsstelle mit den Rohren 9 durch Stutzen 17 an die Kammer 16 angeschlossen, welche auf Trägern 18 ruht. Falls die Endstandrohre weiter als die mittleren Standrohre hinabgehen, so empfiehlt es sich, die Enden der Ausgleichskammer durch Stutzen an die Verlängerung 19 der Endstandrohre anzuschließen (Fig. 6). Diese Verlängerungen 19 sind außerdem durch wandbildende Rohre 20 mit entsprechenden Verlängerungen 21 (Fig. 8) der unteren Vorderkammern I bezw. 2 verbunden. Die Enden der Verbindungsrohre 20 sind im Durchmesser geringer gehalten (Fig. 7), um sie besser in den Wänden der Ansätze 19 und 21 befestigen zu können.
Da die Röhren 5 zwischen den Röhren 7 und 8 liegen, so dienen letztere als Leitflächen für die zwischen zwei Rohrreihen 5 aufsteigenden Gase (Fig. 2 und 9). Bei der umgekehrten Anordnung der Röhren 5, 7 und 8 (Fig. 7 und 8) bilden die oben liegenden Röhren 5 eine Art Leitfläche für die zwischen den unten liegenden Röhren 7 und 8 aufsteigenden Gase. Die obere als Leitfläche dienende Platte 22 erstreckt sich von der Vorderwand in Richtung der Röhren 7 und 8 nach hinten, so daß diese Platte von vorn her gereinigt werden kann, wobei Schmutz und Ruß auf die von der Hinterwand des Kessels ausgehende Platte 23 niederfallen, die sich in Richtung der Röhren 5 erstreckt. Von dieser Platte 23 und den Röhren 5 kann der Ruß usw. auf die Platte 24 und von letzterer in den Feuerraum geschafft werden.
Kennzeichnend für den vorliegenden Kessel ist der Umstand, daß im Wasserumlauf die größte Wassermenge auch der größten Hitze ausgesetzt ist, und daß entsprechend der Abnahme der Hitze der aufsteigenden Gase der Wasserumlauf zunächst in den Röhren 5 und dann in den Röhren 7 und 8 in immer schwächer werdende Ströme geteilt ist, während gleichzeitig die Heizfläche infolge der Vermehrung der Röhren allmählich sich vergrößert.
Da die Röhren 9 und 5 in der Mittellinie der Kopfkammern bez\v. Verbindungsstutzen und die Röhren 7 und 8 in gleichen Abständen von dieser Mittellinie befestigt sind, so ist eine Abbiegung der Kammern oder anderer Teile nicht erforderlich.

Claims (1)

Patent-Ansprüche:
1. Wasserröhrenkessel aus Bündeln nebeneinander angeordneter Reihen geneigter Röhren, welche zu je dreien durch Stutzen miteinander verbunden und an ihren auseinanderlaufenden Enden an Wasserkästen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen der Wasserkästen (1 bezw. 2, 3) durch an der Decke des Kessels sich hinziehende Rohre (11) mit einem an, der hinteren Kesselseite befindlichen Wasser- und Dampf sammler (12) verbunden sind, welcher durch an der Kesselhinterwand niedergehende Standrohre (13) und am Boden des Kessels sich erstreckende Rohre (9) mit den unteren Wasserkästen in Verbindung steht, wobei zwischen den Rohren (13 und 9) ein Wasserraum (10) eingeschaltet sein kann.
2, Wasserröhrenkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, untere Verlängerungen (21) der äußeren unteren Wasserkästen mit entsprechenden Verlängerungen (19) der gegenüberliegenden Standrohre durch wandbildende Wasserröhren (20) verbunden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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