DE165348C - - Google Patents

Info

Publication number
DE165348C
DE165348C DENDAT165348D DE165348DA DE165348C DE 165348 C DE165348 C DE 165348C DE NDAT165348 D DENDAT165348 D DE NDAT165348D DE 165348D A DE165348D A DE 165348DA DE 165348 C DE165348 C DE 165348C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
float
space
liquid
vessel
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT165348D
Other languages
English (en)
Publication of DE165348C publication Critical patent/DE165348C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft
    • G01P5/14Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring differences of pressure in the fluid
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • G01P1/122Speed recorders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

KAISERLICHE^
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufzeichnung des Winddruckes, die sich von den bis jetzt bekannt gewordenen, auf hydraulischem Prinzip beruhenden Vorrichtungen zum Messen veränderlicher Gasdrucke durch großen Schwimmerweg und mithin durch größere Genauigkeit der Angaben auszeichnet.
ίο Die Einrichtung ist in Fig. ι und 2 der Zeichnung in zwei um 90 ° versetzten senkrechten Schnitten zur Darstellung gebracht. Fig. 3 gibt einen Schnitt durch das beliebig weit in die Höhe geführte, mit Windfahne versehene Windzuführungsrohr. Fig. 4 zeigt in schematischer Weise das Prinzip des Instrumentes.
Der durch die Windfahne α in die Richtung des Windes gedrehte Trichter b des Rohres c, das in Kugellagern g h leicht drehbar gehalten ist, führt den Wind in das trichterförmige Gefäß d, von dem aus er durch die Rohre f in die Kammer k der / Vorrichtung gelangt. Die letztere · besteht
aus einem zylindrischen Gefäß s, das sich auf ein Bodenstück η aufsetzt, welches durch Rohre m und r mit der das Gefäß s ringförmig umschließenden, bereits genannten Kammer k in Verbindung steht. Das Bodenstück η ist in kreissektorförmige Räume so geteilt, daß, wie Fig. 1 darstellt, der Gefäßraum s mit einer Anzahl Sektorenräume verbunden ist, welche durch die aufgesetzten Rohre m mit dem Flüssigkeitsraum der ' 35 Kammer k in Verbindung stehen, und daß andere Sektorenräume (Fig. 2) so abgeschlossen sind, daß das in der Mitte der Bodenkammer η auf der oberen Wand derselben angebrachte Rohr / die Luft von der Kammer k durch die Rohre r und die betreffenden Sektorenräume hindurch zu dem Räume über dem Rohre / leiten. Die Rohre m und r sind dementsprechend von verschiedener Länge, derart, daß sich die Rohre m nur an den Boden der Kammer k anschließen, während die Rohre r durch den Boden hindurch bis über den höchsten Flüssigkeitsstand in Kammer k geführt sind. In dem Gefäß s befindet sich ein Schwimmer 0, dessen eigentlicher, allseitig geschlossener Schwimmerkörper in Form eines Hohlzylinders gestaltet ist, dessen inneren Raum q nach oben eine Wand ρ abschließt.
An dieser Decke ρ ist eine luftdicht durch den Deckel des Gefäßes s hindurchgeführte Stange χ befestigt, die mit dem Schreib" stift w der Registriervorrichtung in bekannter Weise verbunden ist. Die Ständer 2 stellen Führungen für die Schreibzeugträger f dar.
Das eingangs erwähnte trichterförmige Gefaß d dient zur Windverteilung in die Rohre/. Sein Deckel e ist so eingerichtet, daß er mit Flüssigkeitsverschluß nach außen abdichtet. Zu diesem Zwecke ist das Gefäß d mit einem ringförmigen, nach oben offenen Flüssigkeitsbehälter u versehen, in welchen eine mit dem Deckel aus einem Stück bestehende., oder dicht verbundene zylindrische Wand y eintaucht und so den Innenraum des. Gefäßes d nach außen abschließt. Die Einführung des sich drehenden Rohres c ist in ähnlicher Weise durchgeführt, indem das Rohrende
mit einem Flüssigkeitsbehälter \ verbunden ist, in den eine zweite zylindrische Wand ι des Deckels e taucht.
Der Sack i des Gefäßes d dient zur Aufnähme von durch das Rohr c von außen zugeführte Unreinigkeiten oder dergl., welche durch einen unten angebrachten Verschluß von Zeit zu Zeit entfernt werden können.
Wird das Gefäß s und damit durch die
ίο Verbindungsrohre m auch die Kammer k bis zu einer entsprechenden Höhe mit Flüssigkeit gefüllt, so steht diese nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren in der Kammer k, in dem Gefäß s und im Innenraum des Schwimmers 0 auf gleicher Höhe, vorausgesetzt, daß im Gefäß s derselbe Druck herrscht wie in k, dem wegen der Verbindungsrohre I r auch der Druck unterhalb ρ entspricht. Der Luftraum des Gefäßes s steht mit der Atmosphäre in Verbindung. Wächst nun der Luftdruck in dem Rohr c und dementsprechend auch der Druck in k und wegen der Verbindung r / ebenso in dem Raum unter p, so wird der Flüssigkeitsspiegel in k und unter ρ sinken und in dem Gefäß s steigen, womit auch der Schwimmer gehoben . wird. Bei Druckverminderung tritt das Umgekehrte ein, die Flüssigkeit in k und unter ρ steigt und der Flüssigkeitsspiegel im Gefäß s fällt, den Schwimmer mit nach ab\värts nehmend. Die eintretenden Vorgänge mögen in der schematischen Skizze (Fig. 4) des näheren erläutert werden, welche das Prinzip der Vorrichtung in einfachster Anordnung darstellt.
Der obere Teil q des Schwimmers steht mit dem Luftraum über dem äußeren, den Druckveränderungen unterliegenden Flüssigkeitsring k in Verbindung. Der untere Hohlraum des Schwimmers kommuniziert mit der Flüssigkeit. Wäre, wie es bei den bekannten Vorrichtungen der Fall ist, der Ringraum k nicht vorhanden, so würde bei Erhöhung des Druckes im oberen Teil q des Schwimmers die Flüssigkeit in diesem fallen und im ringförmigen Teil y des Gefäßes s steigen. Die Bewegung des Schwimmers würde somit abhängen von dem Steigen der Flüssigkeit im ringförmigen Raum y und dem Sinken derselben im Hohlraum des Schwimmers.
Infolge der Anordnung des Ringraumes k nach Fig. 4 und dessen Verbindung mit dem oberen Teil des Schwimmers findet bei steigendem Druck eine Verdrängung der Flüssigkeit aus beiden Räumen statt, wodurch die Flüssigkeit in dem Ringraum y erheblich höher steigt, was auch eine größere Bewegung des Schwimmers und des von diesem angetriebenen Zeigers zur Folge hat.
Bei gleichen äußeren Durchmessern der, Apparate wird demnach bei der vorliegenden Anordnung eine bedeutend größere Schwimmerbewegung und daher eine höhere Empfindlichkeit gegenüber den bekannten Apparaten erzielt. .
Um den Apparat auf Null· einzustellen bezw. die Einstellung prüfen zu können, ist es notwendig, das Apparatinnere unter atmosphärischen Druck bringen zu können. Zu diesem Zwecke ist der Deckel e mit dem bereits beschriebenen hydraulischen Verschluß versehen, so daß er einfach abgenommen und wieder aufgesetzt werden kann, ohne besonderer Befestigungen und Dichtungen zu bedürfen. Der Innenraum des Gefäßes s steht ohnedies stets mit der Atmosphäre in Verbindung.
Wird das Rohr c sehr lang genommen, so muß dasselbe oben eine dritte Lagerung erhalten.
Statt der Registrierung kann natürlich auch eine einfache Anzeigevorrichtung benutzt werden, auch kann das Instrument zum Messen des Druckes oder der Druckänderung beliebiger Gase dienen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufzeichnung des Winddruckes mit Teilung des die Sperrflüssigkeit enthaltenden Gefäßes in einen ringförmigen und einen einen Schwimmer aufnehmenden kreisförmigen Raum, dadurcli gekennzeichnet, daß der obere, nicht mit Flüssigkeit angefüllte und abgeschlossene Raum (q) des Schwimmers mit dem oberhalb der Sperrflüssigkeit befindlichen Teile des ringförmigen Raumes (k) in Verbindung steht, so daß bei höherem Luftdruck die Flüssigkeit sowohl aus dem ringförmigen Gefäßraum (k) als auch aus dem Schwimmer in den kreisförmigen Gefäßraum (s) tritt und das Steigen des Schwimmers in diesem Räume infolge dieses doppelten Wasserübertrittes und der Schwimmerentlastung vergrößert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT165348D Active DE165348C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE165348C true DE165348C (de)

Family

ID=430861

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT165348D Active DE165348C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE165348C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0063685B1 (de) Flüssigkeitsstand-Messsystem
DE2610800C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Gasdurchlässigkeit der Wandung und/oder des Verschlusses dreidimensionaler Hüllkörper
EP0525698A2 (de) Messproben-Entnahmevorrichtung
DE165348C (de)
DE190093C (de)
DE562662C (de) Differential-Druckmesser
DE94007C (de)
DE665188C (de) Zum Messen von stroemenden Fluessigkeiten oder Gasen dienendes Differential-Manometer
AT34125B (de) Hydrostatisches Differential-Manometer zum Messen von Druckdifferenzen zweier beliebiger Gase oder Dämpfe.
DE231415C (de)
DE122455C (de)
DE844671C (de) Einrichtung zum Messen des Fluessigkeitsstandes
DE238038C (de)
DE832076C (de) Serienabmessgeraet
DE243250C (de)
DE225037C (de)
DE345639C (de) Waage zur fortlaufenden Bestimmung und Aufzeichnung des spezifischen Gewichtes von Fluessigkeiten
DE343618C (de) Vorrichtung zum Anzeigen von Fluessigkeitstiefen in Behaeltern
DE26758C (de) Compensationseinrichtung an Metallthermometern
DE544797C (de) Vorrichtung zur Verteilung und gleichzeitigen Messung von Gasen und ueberhitzten Daempfen
DE214520C (de)
DE36096C (de)
DE553433C (de) Vorrichtung zum Messen von Schwingungen
DE124568C (de)
DE426072C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen und Schliessen einer Gas-, Dampf- oder Luftleitung nach Massgabe der in einer zweiten Leitung auftretenden Druckschwankungen