DE164860C - - Google Patents
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- DE164860C DE164860C DENDAT164860D DE164860DC DE164860C DE 164860 C DE164860 C DE 164860C DE NDAT164860 D DENDAT164860 D DE NDAT164860D DE 164860D C DE164860D C DE 164860DC DE 164860 C DE164860 C DE 164860C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/25—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
- F41A19/27—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
- F41A19/29—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
- F41A19/30—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in bolt-action guns
- F41A19/31—Sear arrangements therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT
Bekanntlich ergeben sich bei Rückstoßladern infolge der hohen Geschwindigkeit des Verschlusses
beim öffnen und Schließen große Schwierigkeiten bezüglich der exakten Funktion
der sekundären Organe, welche irgendwie von dem Verschluß beeinflußt werden bezw.
ihrerseits auf den Verschluß zu wirken haben. Dies gilt besonders für die Abzugsvorrichtung,
deren Teilen bei den bisher gebrauchliehen
Konstruktionen durchweg dasjenige leichte und rasche Spiel fehlt, welches eben mit Bezug auf die rasche Verschlußbewegung
erforderlich ist. Insbesondere ergibt sich der Übelstand, daß die Teile der Abzugsvorrichtung,
welche behufs Auslösens des Schlagbolzens vor dem Schuß betätigt werden, nicht rasch genug in ihre Anfangslage ausweichen
können, so daß die zurückgeschleuderte Kammer gegen die noch in ihrer Bahn stehenden Abzugsteile trifft und eine mehr
oder weniger rasche Abnutzung, ja sogar Zerstörung derselben hervorruft. Man hat
nun, von dieser Erkenntnis ausgehend, bereits solche Abzugsvorrichtungen für selbsttätige
Handfeuerwaffen angewendet, bei denen die zusammenarbeitenden Griffflächen des Abzugs
und der Abzugsstange schräg gerichtet sind, um das Ausweichen der Teile aneinander zu
bewirken, und man hat auch ferner, um die augenblickliche Bereitstellung der Abzugsstänge
in der Drucklage auch bei angezogenem Abzüge zu ermöglichen, diese Stange
mit Spiel in der Längsrichtung federnd gelagert. Durch diese beiden Anordnungen
war indessen der vorher erwähnte Übelstand noch nicht vollkommen beseitigt, es zeigte
sich, daß die als Drucknase dienende Erhöhung der Abzugsstange bei solchen Abzugsvorrichtungen
immer noch übermäßig beansprucht wurde, indem die mit Spiel federnd gelagerte Abzugsstange infolge ihres durch
ihre Masse bedingten Beharrungsvermögens doch nicht so rasch ausweichen kann, wie
es nötig ist, wenn die starre Drucknase beim Zurückgehen der Kammer keine Schläge von
Seiten des an dieser sitzenden Abzugssperrhebels erhalten soll.
Gemäß vorliegender Erfindung ist dieser Übelstand nun bei solchen Abzugsvorrichtungen
dadurch vermieden, daß in dem federnd spielenden, als Druckhebel zur Auslösung des Schlagbolzensperrhebels wirkenden
Stollenhebel / die den Stollen bildende Drucknase i als besonderes, nach beiden Seiten frei
schwingbares (kippbewegliches) Stück angeordnet ist, um ihrerseits, von der Lage des
Stollenhebels unabhängig, beim Zurückgehen der Kammer dem Schlagbolzensperrhebel
momentan ausweichen zu können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Abzugsvorrichtung veranschaulicht,
und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den hinteren Teil des Gewehres, wobei die Abzugsteile
sich in der Ruhelage (vor dem Abfeuern) befinden,
Fig. 2 den gleichen Längsschnitt wie Fig. 1, wobei jedoch die Abzugsteile sich in der
Lage des Abfeuerns, also mit angezogener Abzugszunge, befinden.
Fig. 3 bis 5 veranschaulichen die weiteren Stellungen der Abzugszunge und Stange bis
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zur Rückkehr in die Ruhelage, in welcher der Wiedereingriff der Teile hergestellt ist.
Fig. 6 veranschaulicht den Stollenhebel mit separatem Stollen teilweise im Schnitt.
Die Abzugsvorrichtung besteht in bekannter Weise aus der Zunge I1 und dem als Abzugsstange dienenden Stollenhebel I, welch letzterer an seinem vorderen Ende die Stollenoder Drucknase i trägt, welche bestimmt ist,
Die Abzugsvorrichtung besteht in bekannter Weise aus der Zunge I1 und dem als Abzugsstange dienenden Stollenhebel I, welch letzterer an seinem vorderen Ende die Stollenoder Drucknase i trägt, welche bestimmt ist,
ίο durch ihre Einwirkung auf die Nase e des
Sperrhebels E die Auslösung des letzteren und damit das Vorschnellen des Schlagbolzens
zu bewirken. Der Stollenhebel ist auf seinem Drehstift mit einem eine Längsverschiebung
ermöglichenden Schlitz gelagert und hat nach hinten den schrägen Absatz z1, über welchen
die entsprechend geformte vordere Nase z'2 der Abzugszunge I1 greift. Entsprechend
dieser Konstrucktion ergibt sich folgendes Spiel der Teille beim Abziehen: Bei der Betätigung
der Abzugszunge gleitet zunächst die Nase z"2 derselben auf dem Absatz z'1 rückwärts
und schwingt hierdurch die Abzugsstange mit ihrem vorderen Teil nach auf- wärts, so daß die Nase i gegen die Nase e
des Sperrhebels E drückt (Fig. 2). Unmittelbar hierauf, nachdem der Schlagbolzen vorgeschnellt
ist und die Abzugszunge noch nach hinten gedrückt gehalten wird, geht der vordere Arm der Abzugsstange mit der Nase i
wieder nach abwärts, da durch das Zurückziehen der Zunge in die hinterste Lage die
Nase z"2 von dem Absatz il ganz frei geworden
ist, so daß die Stange der Wirkung der dieselbe beeinflussenden, bei der vorherigen
Schwingung der Nase i aufwärts gespannten Feder z'3 zu folgen vermag. Läßt
man nun den Abzug los, so wird beim Vorwärtsschwingen der Zunge die vordere schräge
Stirn der Nase i2 an der Hinterkante des Absatzes z'1 entlang nach aufwärts gleiten,
wobei dieselbe die Abzugsstange mit ihrem Schlitz auf dem Drehzapfen nach von drückt,
bis schließlich die Nase z2 über die Oberkante des Absatzes z'1 hinweg gelangt ist, worauf
dann die Abzugsstange unter dem Druck der Feder i3 zurückschnellt und sich mit ihrem
Absatz z1 unter die Nase z'2 einhängt, wie
dies aus den Fig. 1 und 5 ersichtlich ist.
Gemäß der Erfindung ist nun hierbei — und hierdurch erst wird das vorstehend geschilderte
Zusammenarbeiten der Teile in exakter Weise gewährleistet — die Stollennase
i für sich als getrennt schwingbares Stück in den an seinem vorderen Ende mit
einer entsprechenden Ausnehmung y versehenen Stollenhebel eingehängt. Dieser unabhängig
von der Lage des Stollenhebels frei spielende Nasenteil vermag natürlich beim Zurückgehen der Kammer der Nase e des -60
Schlagbolzensperrhebels E rascher auszuweichen , als dies der ganze Stollenhebel mit
starrer Stollennase tun kann. Der Nasenteil selbst steht unter der Wirkung einer sich
gegen eine Abflachung des unteren Endes des Nasenteiles legenden Blattfeder x, so daß
er gewissermaßen federnde Kippbewegungen ausführen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Abzugsvorrichtung für selbsttätige Handfeuerwaffen , bei welcher der als Abzugsstange dienende Stollenhebel behufs rascheren Ausweichens bezw. freier Einstellbarkeit mit schräger Grifffläche versehen und mit Spiel federnd gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß in diesem federnd spielenden, als Druckhebel zur Auslösung des Schlagbolzensperrhebels wirkenden Stollenhebel (I) die den Stollen bildende Drucknase (i) als besonderes, nach beiden Seiten frei schwingbares (kippbewegliches) Stück angeordnet ist, um ihrerseits, von der Lage des Stollenhebels unabhängig, beim Zurückgehen der Kammer dem Schlagbolzensperrhebel momentan ausweichen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE164860C true DE164860C (de) |
Family
ID=430413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT164860D Active DE164860C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE164860C (de) |
-
0
- DE DENDAT164860D patent/DE164860C/de active Active
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