DE1643347U - Grubenausbau mit leichtmetallkappen. - Google Patents

Grubenausbau mit leichtmetallkappen.

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DE1643347U
DE1643347U DE1949D0029839 DED0029839U DE1643347U DE 1643347 U DE1643347 U DE 1643347U DE 1949D0029839 DE1949D0029839 DE 1949D0029839 DE D0029839 U DED0029839 U DE D0029839U DE 1643347 U DE1643347 U DE 1643347U
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cap
caps
light metal
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DE1949D0029839
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Josef Brand
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Description

  • - Grubenausbau mit Leichtmetallkappen-
    - d »- « *--- » --. *-.-".-.-. v...--.-- m--
    Im Zuge der Entwicklung auf dem Gebiete dea modernen Strebausbamee
    unter Sage ist man in der letzten Zeit in immer steigenden Umfang
    zur Verwendung von Kappen ans Leichtmetall übergegangen, die in der gleichen Weise, wie die Stahlkappen durch Schlösser miteinander verbunden werden und auch in gleicher Weise wie diese, unter der Vorame-
    setzung einer geeigneten Schlosskonstruktion, ein freies Vorpfäm&em
    der stossei tigen Kappe und damit die Schaffung eines stempelfreien
    Abbaustosses, wie er Vorbedlmgung für zrolzeitliche mechanisierte Ge-
    winnungsmethoden ist, ermöglichen.
  • Die Neuerung betrifft eine Leichtmetallkappe von 1-Profil für den Strebausbau und bezweckt, die Verwendungsmöglichkeit solcher Kappen zu verbessern. Diese leidet bei den bisher bekannten Konstruktionen durch die besonderen Voraussetzungen, die infolge der geringeren
    Festigkeitseigenschaften von Leichtmetall,. auch von Speziallegierozem,
    gegenüber Stahl gegeben sind und dem wesentlich höheren Preis des Leichtmetall. Der Bruch oder die Beschädigung und damit das UnbrMMhbarwerden einer Leichtmetallkappe bedeutet deshalb,abgesehen von den damit verbudneenn Gefahren, einen vergleichsweise grossen Verlust.
  • Bei der Leichtmetallkappe nach der Neuerung werden diese Schwierig-
    keiten durch eine Abstimmung der Festigkeitseigenschaften, insbewomdere
    des Viderstandswertes der Kappe in der Y-Achse zu den Festigkeit*-
    eigenschaften des die Kappe unterstützenden Stempels überwundmn ; TC
    zwar dadurch, dass gemäss der Neuerung der Profilsteg durch über dte
    Länge der Kappe in Zick-Z&ok amvon Mansch zu Flansch verlaufende
    Xippen derart verstärkt ist, dase das Wideratandemoment der Xappe
    hOher ist, als das des Stempels, sodaee bei auftretenden überbean*twn-
    ohangen zunächst der Stempel. der die Stelle des geringsten WidexwtwB&e
    da-retellt. nachgibt und so ein Bruch der tappe verhindert wird.
    Die Rippen verlaufen *rormgeweine auf den eimmder gegenüber-
    liegenden Stegseiten des Profils um den einer Diagonale in der Längsachse entsprechenden Abstand gegeneinander versetzt. Eine weitere Verstärkung erfolgt durch zwischen Profilsteg und Flansch in Abständen voneinander über die Länge der Kappe verteilt angeord-
    nete konsolartige Stege in Dreieokaform abwechselnd. an dem oberen
    und unteren Flansche die auf beiden Stegseiten um den einer Dago-
    nale entsprechenden Abstand gegeneinander versetzt sind*
    Es ergibt sieh so eine Rappe vn infolge des gewichtssparenden
    t-pro gegenüber anderen Spezialprofilen, beispielsweise Kasten-
    profilen. trotz der Anordnung der zusätzlichen Rippen vergleichsweise
    niedrigen Gewicht und überraschend günstigen Widerstandsmomente
    Diese Kappe ermöglicht im Rahem des eingangs gekennzeichneten grundsätzlichen Neuerongsgedankens ihre Verwendung gemeinsam mit aerienmässigen Stempeln von üblicher Bauart, d.h. üblicher Belastbarkeit und Einsinkwiderstand, weil ihr widerstandsmoment höher ist, als das solcher Stempel.Die beschriebenen massnahmen genügen zwar, um einen Bruch der Kappe und damkt eine Totalzeerstörung derselben zu verhüten, jedoch bleibt sie der Gefahr von Beschädigungen an den Stellen aus. gesetzt, an denen sie örtlich besonders hoch beansprucht wird.
    Derartige Kappen werden wie die üblichen Stahlkappen mit miteinander
    zusammenwirkenden Sohlossteilen zweier aneinander anschliessender
    Kappen versehen* vorzugsweise durch einen Gelenkbolzen miteinander
    verbunden und diese Verbindung durch Zwischen-Elemente, wie Keile
    oder dergleichen, die eich an die Stirnflächen oder besondere Ansätze der Kappen anlegen, mun Zwecke des freien Vprpfändens knicktest gegeneinander verspannte Diese Verbindung der Kappen ergibt eine hohe Beanspruchung der Teile, an welchen die Verbindungselemente, beispielsweise Bolzen
    und Keiler angreifen die insbesondere dann gefährlich wird, wenn
    die frei vo-rgepfändete Kappe einem stärkeren Ban'geaSruck ausge-
    setzt wird.
    Diese Beanspruchung ergibt bei den Kappen üblicher Bauart die
    Gefahr lokaler Beschädigungen Abplatzungen ad Brüche an den
    Schlossteilen die ebenfalls die wertvolle Kappe unbrauchbar
    machen.
    In weiterer Ausbildung der Leichtmetallkappe nach der Neuerung
    wird dieser Gefahr dadurch vorgebeugte dass diese besondere
    beanspruchten Teile des Schlosses durch eine Abschirmmg aus einem
    r billigeren Werkstoff von tretzdem hohen restigkeitawerten nämlich
    Stahlbleche geschätzt werden. derart. dann diese Abschirmung die
    Beanspruchungen die durch die Verbindungselemente (Bolzen uad
    Keile ausgeübt werden aufn&amt und in gefahrloser Weiee auf
    den LeichtmetallwerlEstoff d$r Kappe überträgt. Diese Abschitiimsgen
    aus Stahlbleche oder dergleichen kganen im Falle etwaiger Beschä-
    digangen derselben Iticht ausgewechselt werden.
    In den Abbildungen ist die Anwendung des Neuerungsgedankens auf
    eine Gelenkkappenkonstraktient bei welcher die Kappen siteinander
    durch einen Gelenkbolzen verbunden sind und die vorgepfändete
    Kappe in ihrer Bebrauchslage durch einen zwischen die Schloß-
    teile der beiden Kappen eingetriebenen Keil festgelegt wird. der
    ea ermSglicht, die vorgepfändete Kappe mit Vorspannung in einer
    beliebigen Winkelatellung gegen das Hangende zu pressen dargestellt.
    Ton den Abbildungen zeigt
    Abb. 1 eine Leiehtmetallkappe nach der Neuerung in Seitenansicht,
    Abb. 2 einen Schnitt Linie A-B der Abb. l und die Verbindung
    'zweier Kappen und
    Abb. 3 einen ? ertikalsehnitt sesäss der Linie C-B der Abb. 1
    In den Abbildungen ist mit a die. eine, mit b die zweite der gelenkig
    miteinander verbundenen Kappen bezeichnete Die Verteilung erfolgt
    durch den durch miteinander korrespondierende Qffmmg der Gabel
    d des Schloseteila an der Kappe b und der Bohrung c am Schloss-
    . teil der ersten Kappe MJndurchgesteckten Bolzen e
    Das 1-Profil der Kappm ist durch die sick-zack-fö=ig itber den
    Trofilateg fv&n Flaneeh <su Flansch verlaufenden Sippen g ferner
    durch die konsolartigen e agz stesx h zdschen Pizeh «
    Steg des Profils verstärk, le insbesondere aus Abb l
    ersichtliche sind diese Rippen auf den beiden Stegseiten des
    Profils um den einer Diagonale entsprechenden. abstand in der
    Längaachse gegeneinander verhetzt angeordnete aodass sieh die
    auf den beiden Stegseiten einander gegenüberliegenden Rippen
    kreuzen. Ebenso sind die Konsolen h abwechselnd am oberen und
    am unteren Brofilflanach angeordnet und in entsprechender Weise
    auf den beiden Seiten des Profileteges gegeneinander versetzt, so
    dass da. wo auf der einen Seite eine obere Konsole sieh befindete
    auf der anderen Seite eine untere liegt*
    Der Ochlogaapfen der Kappe a ist durch die wmachettonartige
    aahlbleohàbdecknng 1 gescbUtzt, die. wie bei k dargestellt, zweck-
    desig in einer Aussparung des Profils liegt, sodass vorspringende
    Kanten vemieden werden, Die Verbizidung dieaer StaUblechabschirm=g
    mit dem Le1chtmetallwerkstot kann z. B. durch Schwe1sseh erfolgen.
    Diese Abschiamansehette wei die der Bohrung o entsprechende
    Bohrung 1 aufs die sieh genau mit der Bohrung des Leichtmetallzap-
    fens deckt, sodas die Beanspruchungen, die der Gelenkbolzen aus-
    übt. von dem Werkstoff der Abschirmung aufgenommen wird.
    Aughdie Bohrung 1 selbst kann noch durch eine stahlhülse geschützt
    werden. Der Verspannungskeil m. der die beiden Kappen a, und b sum
    Zwecke des freien Vorpfändena knicktest miteinander verbindet,
    drückt einerseits gegen das stirnseitige Ende n der Manschette.
    welche. wie dargestellt. im Grundriss etwa schräg verlä. utt und
    aadereraeits auf die Gegenfläehe o an dem gegabelten Shloasteil
    des Schaleisens b die gegebenenfalls (in der Abbildung nicht dar-
    gestellt) durch eine ähnliche Abschirmung aus Stahlblech geschützt
    werden kann.
    -

Claims (1)

  1. schutzmspnohe Z
    1.. eiohtBetallkappe von MTofil fxr den Strebaasbsn dadurch gekennzeichnet, dass der Profilßteg durch über die 3Snge der Kappe im Sick-Zack-Furm von Plannah zu Plausah verlaufezide Rippen verstärkt ist. &jeichtmetallkappe Bach Anspreh 1 adurch gekeaszeichn<ti dass. die R1ppen auf den beiden ße ! tea. des Steges UJIl den. taU" s » lagonale entapreahenden Abstand In der Uingeauhse gegensta-* ander vernetzt asgeoy&set siBä< 3, LeiehtmetaH&appe mach den AnspFaLehen l und 2 dadareh ge- kemmeichnett das zwisehen Flansch und Steg über die TA » ge der Kappe verteilt konsolartige Terstärmgen von vorzs- weise Dreieekferm angeordnet sind* 4* Leiehtmetallkappen nach den Ansprüchen 1 bis dadurch ge" kennzeichnete dass die Xonselartigen Veretärlnngen in den einer Diagonale entspreehenden Ahatand abwechselnd am eheren und unteren Profilsteg und auf den beiden Seiten den Otegen derart angeordnet sind. dasa lamer eine obere Konsole auf der einen Stegseite einer unteren Konsole auf der anderen Stegaeite gegenüberliegt 5* Beiehtaetallkappe nach den AnaprSehen 2 bis 4t dadurch güe- zeichnet, dass'diejenigen Sehloasteile vonxiteinaRder gel<M- ig au. verbindenn Kappen, welche den Seanspraehungen dmre& den rek der Verbindumgs-nnd/ader der sie gegeneinander verspannenden Elemente ausgeetzt eind mit einer Abeehirwca aus : tooterem werkatoffg vormgewelse Stahlbleob4versehen « LW" 6 Beiohtmetallkappe nach Anapraeh dadurch gekennzeichnete $Ms um das atimseitige Zhde der appe das in die abel der vew zapfäaden&en Xappe eingreife eine Stahlblechnanachette hera ist-o welahe gleichzeitig das Loch für den Gelenkbalseh schützt.
    7. Leichtmetallkappe nach Ansprach 6 dadurch gekennzeichnete dass das Bolzenloch durch eine Wilso aus Stahlblech odgl. ausgefüttert ist* 8. Grubenausbau mit Leichtmetallkappen nach den Ansprüchen 1 bis 7dadurch gekennzetchnete daes die Kappen zusammen mit Stempeln Terwendtmg find<m dren Wideratandsmment in JSe5tjg auf das der Kappe ao abgestimmt iöt asc das der Kappe höher ist, als dan des St « pels bezwo der Einsinkwiderstand des de pela so bemessen ist, dass die Einsinklast unterhalb der Tragant der Kappe liegt.
DE1949D0029839 1949-06-14 1949-06-14 Grubenausbau mit leichtmetallkappen. Expired DE1643347U (de)

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