DE164331C - - Google Patents

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DE164331C
DE164331C DENDAT164331D DE164331DA DE164331C DE 164331 C DE164331 C DE 164331C DE NDAT164331 D DENDAT164331 D DE NDAT164331D DE 164331D A DE164331D A DE 164331DA DE 164331 C DE164331 C DE 164331C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V5/00Refractors for light sources
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B19/00Condensers, e.g. light collectors or similar non-imaging optics
    • G02B19/0004Condensers, e.g. light collectors or similar non-imaging optics characterised by the optical means employed
    • G02B19/0028Condensers, e.g. light collectors or similar non-imaging optics characterised by the optical means employed refractive and reflective surfaces, e.g. non-imaging catadioptric systems
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B19/00Condensers, e.g. light collectors or similar non-imaging optics
    • G02B19/0033Condensers, e.g. light collectors or similar non-imaging optics characterised by the use
    • G02B19/0047Condensers, e.g. light collectors or similar non-imaging optics characterised by the use for use with a light source

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Jfe 164331 KLASSE 42 h.
Die von Scheinwerfern, Projektionsapparaten und dergl. ausgesendeten Strahlenbündel weisen insbesondere bei gestreutem Lichte den Übelstand auf, daß in der Regel in der Mitte lichtschwache oder dunkele Stellen vorhanden sind, so daß das Streufeld eine ungleichmäßige Belichtung der zu bestrahlenden Flächen ergibt. Diesem Übelstande wird nach der vorliegenden Erfindung durch An-Ordnung eines ringförmigen Glaskörpers abgeholfen. Ringförmige Glaskörper haben zwar bereits bei Reflektoren für Bogenlicht \^erwendung gefunden, indessen ist die Wirkungsweise und der Zweck jener bekannten Anordnung ein völlig anderer.
In der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine gebräuchliche Scheinwerferkonstruktion, welche den Übelstand der lichtschwachen oder dunkelen Partien des Streu- feldes in der Mitte aufweist, α b sind die horizontal angeordneten Elektroden einer elektrischen Bogenlampe, deren Lichtbogen seine Strahlen auf den Hohlspiegel c wirft, welcher diese Strahlen in Gestalt eines gestreuten Lichtbündels reflektiert. Die Mitte dieses Streufeldes ist jedoch sehr arm an Lichtstrahlen bezw. fast vollständig dunkel.
Bei der gemäß vorliegender Erfindung mit
einem ringförmig geschliffenen bikonvexen Glaskörper, f ausgerüsteten Scheinwerferan- . Ordnung, welche Fig. 2 darstellt, wird das mittels einer vorgeschalteten plankonkaven Linse d in ein ringförmiges Strahlenbündel. umgewandelte Licht einer Lichtquelle in ein ringförmiges Streufeld umgewandelt, wobei die von den beiden Ringhälften ausgehenden Strahlen nach der Mitte zu derart ineinander streuen, daß ein Streufeld von gleichmäßiger oder nahezu gleichmäßiger Lichtstärke ohne lichtschwache oder dunkele Stellen entsteht.
Fig. 3 zeigt den in Fig. 2 im Schnitt dargestellten ringförmigen Glaskörper f in Vorderansicht. Dieser kann auch, durch ringförmige Anordnung einer Reihe kleinerer Glaskörper nebeneinander ersetzt werden, so daß eine größere Anzahl ineinander streuender Lichtbündel entstehen. An Stelle des einfachen ringförmigen Glaskörpers/" kann auch ein aus mehreren derartigen Glaskörpern zusammengesetztes System Anwendung finden. Diese ringförmigen Glaskörper können konkav, konvex oder auch plankonkav geschliffen sein und event, auch farbig ausgeführt werden. Die Mitte des ringförmigen Glaskörpers f, durch welche keine oder nur sehr wenige Lichtstrahlen hindurchgehen, kann herausgeschnitten werden oder, wie Fig. 5 zeigt, plangeschliffen werden.
Durch Abblendung des einen Teiles des ringförmigen Glaskörpers wird der Durchmesser des Streufeldes nicht oder nur unwesentlich verkleinert, wohl aber wird hierdurch die Lichtstärke verringert, da die Hälfte der Lichtstrahlen hierbei abgeblendet wird. . Man hat also durch Abdecken eines mehr oder minder größeren Teiles des ringförmigen Glaskörpers ein außerordentlich bequemes Mittel zur teilweisen allmählichen Verdunkelung des Streufeldes in der Hand. Die Blenden können hierbei vollständig undurchsichtig oder auch in vermindertem Maße lichtdurchlässig sein bezw. durch farbige
Platten ersetzt werden. Bei einer allmählichen Zwischenschaltung von farbigen Glasplatten kann man eine allmählich fortschreitende und allmählich sich vermindernde Färbung des gestreuten Lichtes erzielen und so sehr schöne Beleuchtundseffekte erreichen. Fig. 4 zeigt eine Scheinwerferanordnung, bei welcher ein zweiter ringförmiger Glaskörper g in einem der doppelten Brennweite
ίο gleichkommenden Abstände vor dem ringförmigen Glaskörper f vorgesehen ist. Diese Anordnung ergibt ein ringförmiges Bündel paralleler Lichtstrahlen. Das zweite optische System g wird zweckmäßig gegen das erstere f verschiebbar angeordnet, wodurch bei Veränderung des Abstandes der Linsen f und g gegeneinander ein einfaches Mittel zur Veränderung der Größe des Streufeldes gegeben ist. Wenn die Systeme f und g einander berühren, so entsteht das strichpunktiert angedeutete Streufeld, welches bei entsprechender Wahl die doppelte Streufläche besitzt wie das von dem Glaskörper f allein ausgehende Streufeld. Selbstverständlich ist dieses Streufeld doppelter Größe entsprechend lichtschwächer. Um der durch kleine und unvermeidliche Fehler bei der Brechung und Reflektion der Lichtstrahlen auftretenden Streuung Rechnung zu - tragen und Lichtverluste zu vermeiden, erhält der ringförmige Glaskörperg zweckmäßig einen etwas größeren Durchmesser wie der Glaskörper / oder aber eine entsprechend kleinere Brennweite.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Scheinwerfer oder Projektionsapparat, gekennzeichnet durch einen in den Strahlengang der Lichtquelle unmittelbar oder nach geeigneter Konzentrierung und Parallelrichtung der Strahlen eingeschalteten einfachen oder zusammengesetzten ringförmigen Glaskörper, dessen Achse oder Achsen der Hauptstrahlenrichtung der Lampe parallel sind.
2. Ausführungsform des Scheinwerfers oder Projektionsapparates nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter ringförmiger Glaskörper vor dem ersten in Richtung der gemeinsamen Hauptachse verschiebbar angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974238C (de) * 1941-09-23 1960-10-27 Zeiss Ikon Ag Beleuchtungseinrichtung, insbesondere fuer Projektionszwecke
DE3530326A1 (de) * 1985-08-24 1987-02-26 Hell Rudolf Dr Ing Gmbh Integrierender kondensor

Cited By (3)

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DE974238C (de) * 1941-09-23 1960-10-27 Zeiss Ikon Ag Beleuchtungseinrichtung, insbesondere fuer Projektionszwecke
DE3530326A1 (de) * 1985-08-24 1987-02-26 Hell Rudolf Dr Ing Gmbh Integrierender kondensor
EP0219647A1 (de) * 1985-08-24 1987-04-29 DR.-ING. RUDOLF HELL GmbH Integrierender Kondensor

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