DE163741C - - Google Patents

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DE163741C
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figures
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floor surface
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H7/00Toy figures led or propelled by the user
    • A63H7/02Toy figures led or propelled by the user by pushing or drawing
    • A63H7/04Toy figures led or propelled by the user by pushing or drawing moving together with a toy vehicle or together with wheels rolling on the ground, i.e. driven by vehicle or wheel movement

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Spielzeug, bei dem zwei oder mehr untereinander verbundene Figuren durch einen gemeinsamen Laufradantrieb eine schreitende Bewegung erhalten, die in an sich bekannter Weise dadurch entsteht, daß die beiden Beine einer Figur auf den einander entgegengesetzten Kurbeln einer Achse sitzen und mit Schlitzen auf einem quer hindurchgehenden Stifte geführt sind. Die Kurbelachse wird nicht durch einen unmittelbar auf sie wirkenden Antrieb in Schaukelbewegung versetzt, sondern die Füße der Figuren finden bei der rollenden Vorwärtsbewegung des Spielzeugs auf der Bodenfläche einen Widerstand, der die rückwärts schwingende Bewegung des durch diesen Widerstand aufgehaltenen Beins und zugleich, durch Vermittlung der Kurbelachse, die vorwärts schwingende Bewegung des anderen Beins bedingt. Damit nun die beiden Figuren oder, wenn eine Mehrzahl von ihnen vorhanden, alle die schreitende Bewegung ausführen, ist es erforderlich, daß von jeder Figur stets ein Bein die Bodenfläche berührt, weil ohne diese Berührung die schreitende Bewegung nicht eintreten würde. Die Berührung der Bodenfläche durch den einen oder den anderen Fuß jeder Figur wird nur dadurch sicher erreicht, daß die Last des Spielzeugs mit Ausnahme des Triebwerks von den Füßen der Figuren getragen wird, nicht aber von der Achse der Lauf räder. Um dies zu erreichen, müssen die Figuren oder das Gestell, mit dem sie verbunden sind, einen, wenn auch nur geringen Spielraum zur Auf- und Niederbewegung gegenüber der Bodenfläche erhalten, auf der die Laufräder rollen, so daß das Eigengewicht der Figuren bei der schreitenden Bewegung die Füße immer in Berührung mit der Bodenfläche bringt und jede Figur, trotz des Vor- und Zurückschwingens der Beine, mit einem Fuße stets einen Reibungswiderstand auf der Bodenfläche findet. Das von den fortbewegenden Laufrädern unabhängige Nach- und Herabsinken der Figuren gegen die Bodenfläche wird durch eine Gleitbewegung des Traggestells gegenüber dem Fahrgestell erreicht, kann aber auch durch eine Gelenkverbindung erzielt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Traggestell eine senkrecht gleitende Bewegung auf den Achsen des Laufgestells erhält. Fig. 1 ist eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Grundriß eines solchen Spielzeugs.
Die beiden Figuren α sind durch Stäbe, · Stangen oder Drähte b starr verbunden, in deren Mitte das Gehäuse k befestigt ist. In dem Gehäuse k ist das Fahrgestell untergebracht, das hier aus dem Laufräderpaare η und dem Schwungrade m. besteht, das durch Schnur- oder Zahnstangenantrieb oder auch durch ein eigenes Triebwerk in Umlauf gesetzt wird; das Triebwerk kann auch unmittelbar auf die Laufradachse wirken. Die Achsen ο ρ der Räder m und η sind in Schlitzen r s des Gehäuses k mit geringem

Claims (2)

Spielraum gelagert, so daß das Gehäuse k mit den Tragstangen b und den Figuren a nicht von der Laufradachse p, sondern von den Füßen c d der Figuren α getragen wird, wodurch bei der schreitenden Bewegung je ein Bein der Figuren den Boden berührt. Die Figuren brauchen dabei nicht gleichen Schritt zu halten; durch das beständige Andrücken je eines Beins jeder Figur gegen ίο die Bodenfläche schreiten die einzelnen Figuren hinsichtlich ihrer Beinbewegungen unabhängig voneinander. Die Beine c d der Figuren α sind in be-' kannter Weise auf je eine Kurbel e und f der Kurbelachse g aufgesteckt und mit je einem Schlitze h versehen, durch den der Querstift i hindurchgeht. Man könnte den gleichen Zweck beispielsweise auch erreichen, wenn man die Achsen op des Laufgestells in dem Gehäuse k fest lagert und das Gehäuse durch Schlitze und Tragzapfen so aufhängt, daß ein Nachsinken des Traggestells mit den Figuren gegenüber dem Fahrgestell eintreten kann. Oder es könnten die Figuren α an dem mit fest gelagerten Räderachsen versehenen Gehäuse durch eine Gelenkverbindung so befestigt sein, daß die Füße der Figuren durch deren Eigengewicht mit dem Boden in Berührung gehalten werden. Patent-A ν Sprüche:
1. Spielzeug mit zwei oder mehr durch Laufräder angetriebenen Figuren, deren Beine unter dem Widerstände der Bodenfläche Schrittbewegungen ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren mit dem Fahrgestell so in Gleit- oder Gelenkverbindung stehen, daß jede Figur durch ihr Nachsinken gegen die Bodenfläche diese stets wenigstens mit einem Fuße berührt.
2. Ausführungsform des Spielzeugs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufradachse (p) und bei Anwendung eines treibenden Schwungrades auch die Schwungradachse (0) in Schlitzen (r s) des Traggestells gleitend gelagert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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