DE1629686B2 - Verfahren zum abloesen einer schallplatte von der matrize einer pressform - Google Patents

Verfahren zum abloesen einer schallplatte von der matrize einer pressform

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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
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Description

Zur Herstellung von Schallplatten werden Preßformen benutzt, die aus einem Oberteil und einem Unterteil bestehen. Der Unterteil ist gewöhnlich an dem feststehenden Bett einer Presse befestigt, während der Oberteil mit dem beweglichen Preßstempel der Presse verbunden ist. Um die für den Preßvorgang erforderliche hohe Temperatur möglichst schnell erreichen zu können, sind beide Teile der Form gewöhnlich von rohrförmigen Führungen für ein Erwärmungs- bzw. Kühlmittel durchzogen, durch welche vor dem Preßvorgang heißer Dampf oder eine heiße Flüssigkeit geleitet wird, während nach dem Preßvorgang zur Abkühlung durch diese Führungen ein Kühlmittel geleitet wird.
Als Prägemittel für die Tonrillen dienen dünne Matrizen aus Kupfer oder Nickel, welche auf galvanischem Wege von den Tonschrift-Originalen hergestellt worden sind. Diese Matrizen sind im allgemeinen nur wenige zehntel Millimeter dick.
Sie werden an dem Oberteil bzw. Unterteil an ihrem äußeren Umfang mittels eines ringförmigen Befestigungselementes und in ihrer Mitte durch ein bolzenförmiges Befestigungselement gehalten.
Die beiden Formteile besitzen zwischen dem äußeren Befestigungselement und dem inneren Befestigungselement ebene, fein bearbeitete Anlageflächen für die Matrizen, welche sich bei dem Preßvorgang mit ihrer Rückseite gegen diese Anlageflächen abstützen und von ihnen die Wärme beim Aufheizen übernehmen und an diese beim Abkühlen die Wärme wieder abgeben.
Es ist schon bekannt, das Ablösen einer Schallplatte von der Matrize einer Preßform automatisch vorzunehmen. Dazu wird eine verhältnismäßig aufwendige Einrichtung benutzt, die mit Hilfe von Greifelementen die Platte am Preßrand erfaßt und mechanisch abhebt.
Ferner wird in der Zeitschrift »Plastics«, Febr. 1961, S. 94 und 95 eine automatische Auswurfvorrichtung für Schallplatten erwähnt, die mit einem am Kopf der Preßform angeordneten pneumatischen Zylinder arbeitet, so daß die Schallplatte einseitig von der Preßform gelöst werden soll. Durch die direkte Einwirkung von Preßluft auf die Platte entsteht dabei die Gefahr einer Oberflächenbeeinträchtigung.
Gegenstand eines älteren Patentes ist eine Schallplattenpreßform zum flächigen Festhalten von kreisförmigen Matrizen auf kreisförmigen Formspiegeln einer Preßform, wobei am äußeren und inneren Rand der Preßform eine Bohrung vorgesehen ist, welche eine Verbindung eines Gasanschlusses zum Raum zwischen der Matrize und der Anlagefläche des Formteiles bildet und dazu dient, bei Vakuumeinwirkung die Matrize auf dem Formspiegel festzuhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Schallplattenpreßform der vorgenannten Art nach Beendigung des Preßvorganges die Entnahme der fertigen Schallplatte von einer vorbestimmten Seite aus der Form verhältnismäßig schonend zu lösen, so daß keine Gefahr der Beeinträchtigung durch direkte Preßlufteinwirkung auftreten kann.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Ablösen einer Schallplatte von der Matrize einer Preßform, bei dem die mit einer von ihrer äußeren Oberfläche zum Raum zwischen der Matrize und ihrer Anlagefläche an der Preßform führenden Gasleitung versehene Preßform beim Preßvorgang erwärmt und die gepreßte Schallplatte nach hinreichender Abkühlung von der Matrize abgelöst wird, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß in den Raum zwischen der Matrize und ihrer Anlagefläche der Preßform ein Gas mit einem solchen Druck eingeleitet wird, daß die Matrize sich von ihrer Anlagefläche der Preßform abhebt, dabei durchwölbt und die Schallplatte ablöst.
Vorzugsweise kann dabei das Druckgas zuerst bei dem einen Formteil, vorzugsweise dem Oberteil, und nach Ablösung der Schallplatte von der zugehörigen Matrize bei dem anderen Formteil eingeleitet werden.
Der Benutzer hat es nun also in der Hand, die fertige Schallplatte entweder von der unteren Matrize abzustoßen und mit der oberen Matrize abheben zu lassen, oder von der oberen Matrize abzustoßen, so daß sie in dem unteren Formteil, also auf der unteren Matrize, liegenbleibt. Auf diese Weise ist es nicht mehr dem Zufall überlassen, ob die fertige Schallplatte im unteren Formteil liegenbleibt oder mit dem oberen Formteil abgehoben wird. Man kann daher die Entnahme der fertigen Platte mit Hilfe einer mechanischen Vorrichtung bewirken, so daß Zeit und Arbeitskräfte gespart werden.
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform einer Schallplattenpreßform zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung dargestellt. Die Form besteht aus dem Unterteil 2 und dem Oberteil 10, von denen der Unterteil 2 in der Regel an dem feststehenden Bett, der Oberteil 10 an dem beweglichen Stempel einer Presse befestigt ist. Die Teile sind in der Regel aus Stahl hergestellt und haben die Form von Zylinderstümpfen. Sie sind zur schnellen Aufheizung und Wiederabkühlung von röhrenförmigen Führungen für Kühlmittel bzw. Erwärmungsmittel durchzogen, die aber in der Zeichnung nicht dargestellt sind, da dies für die Erklärung der Erfindung nicht erforderlich ist.
An dem unteren Formteil 2 ist die Matrize 1 befestigt, während mit dem oberen Formteil 10 die Matrize 5 verbunden ist. Diese Verbindung geschieht am Außenrand mittels des ringförmigen Befestigungselementes 12 und am Innenrand mittels des bolzenförmigen Befestigungselementes 11.
Der Oberteil 10 der Form ist abgehoben und über die
zugehörige Bohrung 6 ist vom Überdruckanschluß 7 her Druckluft oder Druckgas in den Raum zwischen der Matrize 5 und der zugehörigen Anlagefläche des Formteiles 10 eingeleitet. Die Matrize 5 hat sich daher durchgewölbt und beim Auseinanderfahren der Form die Schallplatte 3 abgestoßen, so daß sie von der Matrize 5 gelöst ist.
Kurz nach der in der Zeichnung dargestellten Phase des Bearbeitungsvorganges kann über die Bohrung 6' Druckgas in den Zwischenraum zwischen der Matrize 1 und dem Formteil 2 eingeleitet werden, das auch ein Durchwölben der unteren Matrize 1 und ein leichtes Abheben der Schallplatte 3 vom Unterteil ermöglicht.
pie äußeren Mündungen der Bohrungen 6 und 6' befinden sich bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel auf der äußeren Umfangsfläche der Formteile, wo entsprechende Anschlußstutzen für Schläuche oder Rohrleitungen angebracht sein können, die zu einem zentralen Druckgas-Schalter führen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Ablösen einer Schallplatte von der Matrize einer Preßform, bei dem die* mit einer von ihrer äußeren Oberfläche zum Raum zwischen der Matrize und ihrer Anlagefläche an der Preßform führenden Gasleitung versehene Preßform beim Preßvorgang erwärmt und die gepreßte Schallplatte nach hinreichender Abkühlung von der Matrize abgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß in den Raum zwischen der Matrize und ihrer Anlagefläche der Preßform ein Gas mit einem solchen Druck eingeleitet wird, daß die Matrize sich von ihrer Anlagefläche der Preßform abhebt, dabei durchwölbt und die Schallplatte ablöst.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Preßform zwei Formteile mit je einer Matrize aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckgas zuerst bei dem einen Formteil, vorzugsweise dem oberen Formteil, und nach Ablösung der Schallplatte von der zugehörigen Matrize bei dem anderen Formteil eingeleitet wird.
DE19661629686 1966-06-15 1966-06-15 Verfahren zum abloesen einer schallplatte von der matrize einer pressform Withdrawn DE1629686B2 (de)

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DE1629686A1 DE1629686A1 (de) 1971-02-04
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NL7710555A (nl) * 1977-09-28 1979-03-30 Philips Nv Werkwijze en inrichting voor het vervaardigen van informatie bevattende platen.
FR2513934A1 (fr) * 1981-10-06 1983-04-08 Thomson Csf Procede de demoulage de disque porteur d'informations et dispositif mettant en oeuvre un tel procede
NL8501893A (nl) * 1984-09-07 1986-04-01 Nagron Precision Tooling Spuitgietmatrijs met inzetstuk en spuitgietinrichting daarvoor.

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