DE1629173A1 - Vorrichtung zum Ziehen eines laenglichen Gegenstandes - Google Patents

Vorrichtung zum Ziehen eines laenglichen Gegenstandes

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DE1629173A1
DE1629173A1 DE19621629173 DE1629173A DE1629173A1 DE 1629173 A1 DE1629173 A1 DE 1629173A1 DE 19621629173 DE19621629173 DE 19621629173 DE 1629173 A DE1629173 A DE 1629173A DE 1629173 A1 DE1629173 A1 DE 1629173A1
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Boggs Le Roy Rader
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Description

patentanwXltb dr.ing. H. NEGEJVDANK · dipping. H. HAUCK · dipl-phys. W. SCHMITZ
HAMBURG-MÜNCHEN ZTTSTELLUNGSANSCHRIFT; HAMBURG 86 · NEPBH WAU 41
TXL. 3674*8 UND Se«110
P Λ6 29 173.9-16 , München ίο · mozartsth. »8 Koppers Company Inc. w.«»*b·· Hamburg, 30. Juni 1969
Vorrichtung zum Ziehen eines länglichen Gegenstandes
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zugvorrichtung, die sich besonders für die Herstellung länglicherFormen oder:Gegen- ;
- ■" ι stände aus plastischem Material, insbesondere aus plastischem Material mit Verstärkungselementen eignet. Die Vorrichtung ist ganz besonders anwendbar bei einer Anlage oder einer Einrichtung zur Herstellung von Formen oder Gegenstände aus hitzehärtendem oder sich in der Wärme setzenden Material mit darin eingebetteten länglichen Verstärkungselementen, i wie beispielsweise Fasermaterial, insbesondexa Glasfaserverstärlcungen. - -
Bei solchen Verfahren wird die Faserverstärkung mit einem Harz imprägniert und in einer Formbacke geformt. Wenn das Harz härtet, ist ein kräftiger Zug erforderlich, um das gehärtete Material aus der Formbacke herauszuziehen.
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(Art.7|!Abi1(2l<ir.TSat?t3deeÄn'JerunflegM.v.4.9.1»e:
Solche Verfahren eignen sich für die Herstellung von Gegenständen oder formen verschiedener Arten, wie z. B. Stangen, Barrenr profilierten Stücken, Rohren und anderen rohrförmigen Teilen und dergleichen.
Bei solchen Verfahren kann die Zugvorrichtung gemäß der Erfindung zur Erfassung des verfestigten Stückes hinter dem Ausgangsende -einer formvorrichtung und zum Zteien des in der Verformung befindlichen Gegenstandes durch die Formbacke hindurch und aus ihr heraus verwendet werden·
Bei den erwähnten Verfahren! insbesondere wenn verhältnismäßig große Formen hergestellt werden sollen oder die herzustellenden Formen einen komplizierten Querschnitt haben, ist ein sehr starker Zug erforderlich, um den geformten Gegenstand 'aus der Formbacke herauszufordern und die in der Verformung befindlichen Materialien durch die 3?ormbacke hindurch weiterzuschieben. Beispielsweise ist bei verschiedenen Gegenständen erheblicher Größe oder von.kompliziertem Querschnitt eine Kraft in der Größenordnung von 10-50 Tonnen erforderlich. Die Heranführung von Kräften dieser Größe von einer Kraftquelle zu den Raupenbänfern stelle ein wesentliches Problem dar und es ist gemäß der Erfindung die f' Verwendung von zwei Antriebszügen anstatt eines einzigen Antriebszuges von der Kraftquelle zum Raupenband hin vorgesehen, wobei jeder Antriebszug Getriebe oder Ketten oder
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-•beides aufweist. Eine Aufgabe der Erfindung besteht in einer Anlage dieser Art für eine "im wesentlichen gleichmäßige Verteilung der last oder Kraft zwischen den tetden Antriebszügen zu sorgen, was gemäß der Erfindung durch die Einführung einer Differentialantriebsvorrichtung zwischen der Antriebs quelle und den beiden Antriebsztigen erreicht wird· .
Die Erfindung erstreckt sich auch auf ein Differentialgetriebe von besonderer Konstruktion it diesen Zweck.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Raupenbänder mit Haltemitteln versehen, durchweiche beide gegenüberliegenden Raupenbänder in Richtung aufeinander su und voneinander fort und in Richtung auf den Vorschubweg der
in der Verformung befindlichen Gegenstände, welche zwischen den Saupen erfaßt werden, zu und von ihm fort verschoben, wenden können» Diese Möglichkeit des Versohiebens gestattet eine Einstellung der Vorrichtungen, so daß diese verschieden starke oder große Gegenstände erfassen können, und dabei dennoch eine gegebene Beziehung zum Vorschubweg oder der Vorschubachse aufrechterhalten.
Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung, beispielsweise eine pneumatische Vorrichtung verwendet, um die beiden Rau-
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penbänder aufeinander zu zubewegen, so daß sie die verfestigten Gegenstände erfassen und somit die Ausübung ■ eines erheblichen Zuges auf den Gegenstand in dem Vorschubweg ermöglichen. Diese unter pneumatischem Druck arbeitenden Vorrichtungen sind mit der Eahmenausführung der Raupenbänder verbunden, so daß sie mit ihnen schwimmen und somit die ^Zuführung des Greifdruckes ungeachtet der Tatsache sicherstellen, daß keines der Raigenbänder sich mit Bezug auf den Rahmen der Anlage in der vorher festgelegten Stellung befindet.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die Raupenbänder aas mehreren drehbar miteinander verbundenen Raupengliedern in ähnlicher Weise wie Kettenglieder hergestellt, wobei für jedes Raupenband untriebskettenräder vorgesehen sind. Diese sind an dem einen Ende einer zusammenhängenden Schleife eines Bandes angeordnet und erfassen die Drehzapfen, mittels derer die Glieder der Raupe untereinander verbunden sind. Die Erfindung richtet sich gleichzeitig auf die Anwendung von mit Kurven versehener Schuhe oder !Führungsplatten an dem gegenübali^nden Ende einer.endlosen Schleife jedes Bandes. Durch die Verwendung von mit Kurven versehenen Schuhen brauchen nur an dem einen Ende jeden Bandes Antriebskettenräüer vorgesehen zu werden.
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Bei einer Anordnung der beschriebenen Art siebt die Erfindung ferner die Verwendung eines Antriebskettenrades an dem Ende der Bänder vor, welches von der Formvorrichtung, von welcher der Gegenstand abgezogen wird, entfernt liegt, -wobei der Schuh an dem Ende des Bandes im Bereich der !Formvorrichtung angeordnet ist. Infolge der relativen Stellung des Kettenrades und des Schuhs wird der Schub von übermäßigem Druck oder Reibungsbelastungen entlastet, da die einzige Strecke auf dem Wege, den der Zug der Glieder nimmt, auf welche eine Belastung übertragen wird, das Stück von der Formvorrichtung zu dem Antriebskettenrad ist.
Bei Betrachtung der Erfindung unter einem anderen Gesichtspunkt fällt zunächst auf, daß bei der Bewegung um die Antriebslcettenräder herum der Zug der Glieder in Wirklichkeit ein Vieleck bildet, weshalb auf dem Weg der Raupenbänder über eine Entfernung entsprechsid der länge jedes einzelnen Raupengliedes ein Arbeitstakt, erzeugt wird, in welchem die einzelnen Rauperiglieder gelockert und gespannt werden. Diese Neigung wird gemäß der Erfindung dadurch überwunden, daß gebogene Platten oder Schuhe an den entgegengesetzten Enden der Bänder zur Anwendung kommen und eine besonders entwickelte Kurve für die üagerfläche derjenigen Schuhe vorgesehen ist, um die Neigung der. Kettenradtätigkeit zum periodischen Verkürzen und Verlängern der Raupenbandschleife auszugleichen. Demzufolge wird-
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in dem Raupenband eine im wesentlichen gleichmäßige Spannung aufrechterhalten, ohne daß dabei die Notwendigkeit der Anwendung irgendwelcher nachgiebiger oder elastischer Vorrichtungen zur Beseitigung einer Lockerung besteht·.
Weitere Merkmale der Erfindung richten sich auf die Ausbildung der Raupenglieder in einer besonderen Art, um die Anzahl der erforderlichen !Delle für ein gegebenes Raupenband zu vermindern,·und um eine Anordnung der verschiedenen Teile zur Lagerung und zum Antrieb in möglichst gedrängter Art zu erreichen, so daß sie die erforderlichen starken Zιφetlastungen wirksam aufnehmen.
Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen eines Aueführungsbeispiels hervor.
Pig. 1 ist eine mehr oder weniger schematische Umrißlinie und ein Längsschnitt einer Vorrichtung und zeigt die Zufuhrrollen für die Faserverstärkung, einen Harzbehälter zum Imprägnieren der Verstärkung, eine Formvorrichtung mit einem darin gebildeten Begrenzungskanal sowie eine Zugvorrichtung, '
Pig. 2 ist'eine Draufsicht mit teilweise in waagerechten Schnitt dargestellten Teilen der Pig. 1, jedoch in
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in einem vergrößerten Maßstab,
Pig. 3 zeigt eine Seitenansicht der in den Pig. 1 und 2 dargestellten Zugvorrichtung in noch stärkerer Vergrößerung»
Pig. 4 zeigt einen vergrößerten Schnitt nah der Linie 4-4 der Pig· 3» wobei jedoch die Raupenbänder im Schnitt nach den Mittellinien der Antriebskettenräder gezeigt sind,
Pig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Pig. 3, in vergrößertem Maßstab,
Pig. zeigt eine noch stärker vergrößerte Ansicht des Kettenantriebrades für das obere Raupenband der Pig. 3 von vorn bei Portlassung bestimmter Teile lim Interesse der klareren Darstellung der dahinterliejpnden Teile,
Pig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Pig. 6,
Pig. 8 und 9 sind Schnitte bestimmter Einzelheiten nach den Linien 8-8 und 9-9 der Pig. 6,
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Pig. 10 ist eine Teildarstellung des rechten Endes des in Fig. 3 gezeigten oberen Raupenbandee, in welcher die Kettenglieder der Raupe in der Stellung, in welcher sie sich nach dem Vorschub um eine Entfernung gleich der Hälfte der länge eines Gliedes von der in !!ig. 3 gezeigten Stellung befinden, gestrichelt dargestellt sind, wobei diese Barstellung insbesondere einen der gebogenen Schuhe oder der Führungen zeigt, die mit dem Raupenband an einem Ende ihrer geschlossenen Schleife zusammenarbeiten,
Pig. 11 stellt eine Endansicht der in Pig. IO gezeigten !Teile bei einer Blickrichtung nach links und bei Darstellung der Raupenkettenglieder in gestrichelten Linien dar,
Fig. 12 ist eine Darstellung bestimmter Einzelheiten der Einstellvorrichtung in Verbindung mit den in Fig. 10 und 11 gezeigten Teilen, und zwar bei Blickrichtung nach rechts in Fig. 10,
Fig. 13 zeigt eine Draufsicht auf die in Fig.1 12 dargestellten Teile,
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Pig. 14 ist eine Darstellung bestimmter Einzelheiten nach der Schnittlinie 14-14 der fig. 10,
Pig. 15 ist eine auseinandergezogene Darstellung der Differentialkupplung mit der Antriebsvorrichtung gemäß der Darstellung im mittleren unteren feil der Pig. 4,
Pig. 16 und 17 sind Schnitte nach den linien. 16-16 und 17-17 der Pig. 15 und
Pig. 18 ist ein Schnitt durch einen Seil der Antriebszüge von der Kraftquelle zu den Raupenbäofern nach der linie 18-18 der Pig. 1.
Die in Pig. 1 und 2 in den Zeichnungen dargestellte Anlage entspricht in ihrer allgemeinen Anordnung hinsichtlich der Mehrzahl der Teile in g?oßem MaBe der Anordnung in den Pig. 12, 13 und 14 der deutschen Patentanmeldung P 15 04 988.4-16 vom 12. 9. 1962 (Anwaltsakte 10 991). Genau wie in der älteren Anmeldung ist die Ausführungsform der gezeigten Vorrichtung auf die Herstellung eines Profilstückes abgestimmt, dessen Porra am besten aus den Pig. 4 und 5 hervorgeht und das durch den Buchstaben 0 angegeben ist. Dieses Stück wird jedoch auch in verschiedenen anderen Piguren einschließlich
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der Fig. 1 und 2 gezeigt. Das gezeigte Profilstück kann beispieleweise eine Breite in der Größenordnung von eta ' 101,6 mm haben, wobei die Profilflansohen etwa 25,4 mm hoch sind.
In Fig. 1 sind drei Faaerveratärkungaatreifen 19, beispielsweise Glasfasermatten gezeigt, die Ton Bandrollen 20 herangeführt werden. Diese Faaerveratärkungaatreifen 19 werden in das bei R in Fig. 1 gezeigte Harz hineingeführt, welches in einer Harzpfanne 21 enthalten iat und einen Vorrat oder ein Harzbad bildet» wobei eine Führung 22 vorgesehen ist» unter der die Bänder 19 hindurchgehen» um sie wirkungsvoll und vollständig in das in der Pfanne befindliche Harz einzutauchen und eine gründliche Imprägnierung der Bänder mit den Harz sicherzustellen.
Es kommt ein hitzehärtendes oder in der Wärme abbindendes Harz zur Anwendung und das in der Pfanne 21 vorhandene Harz beftatet sich in flüssigem Zustand.
Die Formvorrichtung oder die Formbackenausführung umfaßt untere und obere Formbackenteile 23 und 24» welche so angeordnet sind, daS sie ineinanderpassen und in der dargestellten Vorrichtung einen kaialfSrmigen Begrenzungs- oder Formdurchgang bilden» z. B. einen Durchgang mit dem Quer-
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"schnitt des in Pig. 4 und 5 bei C gezeigten Gegenstandes. Bei der Weiterbewegung der Bänder 19 durch die Harzpfanne 21 hindurch von der Führung 22 zum Eingangsende des Formdurchgangs werden die Ränder der Bänder nach unten gefaltet, so daß sie Verstärkungen in den Planschen des herzustellenden Profils bilden. Sas Eingangsende des Durchganges in der Formvorrichtung ist nach außen geweitet, so daß eine erweiterte Einlaßöffnung entsteht, wobei die imprägnierte PaserverStärkung zusammen- und das überschüssige Harz in die Pfanne 21 zurückgedrückt wird. Hinter dem nach außen geweiteten oder abgeschrägten Einlaßabschnitt des begrenzenden Durchganges ist dieser Durchgang zwischen den Formbafckenteilen 23 und 24 von einem im wesentlichen * gleichmäßigen Querschnitt und die Wärme zum Härten des Harzes und zum Verfestigen des Gegenstandes wird in diesem Abschnitt dee Formbackendurcbganges aufgebracht, während sich die imprägnierte Verstärkung unter Druck darin befindet. ,Die Erwärmung kann auf verschiedene Weisen durchgeführt werden, beispielsweise durch elektrische Heizeiusätze 25, die'in den Formbackenteilen 23 und 24 in deren mittlerem Abschnitt jedoch hinter dem abgeschrägten Einlaßendabschnitt des Formbackendurchganges angeordnet werden. Der Einlaßendabschnitt der PormbackedEile ist mit Kanälen 26 für den Umlauf einer Kühlflüssigkeit versehen, um die Harztempenäbur in dem Kanal auf einem Wert unter-
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halb der Abbinde- oder Setztemperatur zu halten und somit ein vorzeitiges Härten des Harzes in dem abgeschrägten Teil der Form zu verhindern.
Der Ausgangsendabschnitt der Formbacke ist ebenfalls mit Kanälen 27 ffcr den Umlauf einer Kühlflüssigkeit versehen, um die Temperatur 'des verfestigten Gegenstandes vor dessen Abgabe aus dem Ausgangsende des Durchgangskanals zu vermindern. Vorzugsweise wird die Temperatur unterhalb des Verformungspunktes des verwendeten Harzes gehalten.
Die Formvorrichtung als ganzes wird an einem Ende der Zugvorrichtung angeordnet, welche links in den Pig. 1 und 2 dargestellt ist.
Diese Zugvorrichtung besteht aus zwei Raupenbändern, die so angeordnet sind, daß sie den verfestigten Gegenstand C zwischen sich erfassen und ihn von der Formbacke fort und auch das Material in den Formbackendurchgang hinein und durch ihn hindurch ziehen. Die Zugvorrichtung ist auf einem Haupt- oder Tragrahmen mit senkrechten Rahmenteilen 28 und 29 aufgebaut, welche die waagerechten Profileisen 30 aufnehmen (sidie Fig. 1, 2, 3 und 5). Diese Profileisen nehmen an einem Ende (nach rechts in Fig. 1, 2 und 3) nach unten ragende Bügel 31 auf, welche durch die Querverbindun-
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gen 32, die ein WJcbr^ager oder eine Druckplatte 33 aufnehmen, miteinander verbunden sind. Auf dieser Druckplatte 33 sind die Bügel 34 einstellbar gelagert. Die Einzelheiten und Aufgaben der Einstellung brauchen nicht näher beschrieben zu werden, da sie keinen Teil der Erfindung bilden* Es wird nur darauf hingewiesen, daß die Anordnung der formbacke auf,dieser Widerlagerausführung 31, 32 und 33 eine Übergabe der schweren Druckachubbelastungen, die beim Ziehen der Formen duarh die Formbacke entstehen, unmittelbar von den JPormbacken auf den Hauptrahmen der Zugvorrichtung vorsieht und ferner die Formbacke dadurch so angeordnet ist, daß sich ihr Formdurcbgang in einer vorbestimmten Beziehung zum Hauptrahmen der Zugvorrichtung befindet.
Am anderen Erife der Zugvorrichtung (nach links in Pig. 1 . und 3) sind nach unten geneigte Bügel 35 vorgesehen, die in gleicher Weise ausgebildet sind, wie die am anderen Ende angebrachten Bügel 31. Die Bügel 35 sind durch eine Querverbindung 36 miteinander verbunden, welche die Rahmenteile miteinander verbindet. Die beiden Raupenbänder sind auf dem Hauptrahmen- oder den Profileisen 30 anger ordnet. "
Da die beiden Raupenbänder im wesentlichen gleicher Ausführung sind, wird nur eines von ihnen im einzelnen be-
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schrieben, und es wird zu diesem Zweck hauptsächlich auf das in den Fig. 1 bis 5 gezeigte obere Raupenband bezug .genommen. Bestimmte Einzelheiten dieser Raupe sind auch in den Pig. 6 bis 12 dargestellt.
Jedes Raupenband weist zwei Sltenplatten- oder Rahmenkörper 37 auf. Die beiden Seitenplatten 37 sind durch Hülsen 38 (Pig, 2, 3, 5, 10 und 11) starr miteinander verbunden,
' die
um einen starren Raupenbandrahmen aufzubauen, der/sich bewegenden Raupenglieder aufnimmt.
Das Raupenband ist aus zwei laschenketten gebildet, die jeweils aus Paaren drehbar untereinander verbundener Glieder 39, wie sie beispielsweise in den Pig. 2, 3, 6, 7, f>0 und 11 dargestellt sind, zusammengesetzt sind. Die Glieder 39 der Ketten sind durch Drehbolzen 40 miteinander verbunden, nehmen Querstangen oder Plattenverbindungsvorrichtungen 41 auf und sind durch diese miteinander verbunden. Diese Querstangen sind durch Bolzen 42 mit den Kettengliedern 39 verbunden. Diese Verbindungen sind in den Pig. 6, 8 und 9 deutlich gezeigt.
Die Querstangen 41 dienen zur Aufnahme fön Greifblöckeη > 43 oder dergleichen. GIeicle Blöcke 44 werden durch die Querstangen 41 des unteres Raupenbandes aufgenommen, was deutlich in Pig. 5 gezeigt ist, und die Blöcke 43 und 44
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sind so angeordnet, daß sie das Stück .oder die in der Verf ortung befindliche Formt z· B. das Profil C gemäß der Darstellung in Fig. 5 erfassen können, um die Materialien durch die Formvorrichtung vorzuschieben und' die Form aus dem begrenzenden Durchgang der Form heraus abzuziehen.'Zu diesem Zwecke werden die Blöcke 43 und 44 vorzugsweise mit einem Reibungematerial bedeckt, gefüttert oder überzogen, beispielsweise mit einem aufgeklebten Gummi oder einem überzug aus einer Zusammensetzung, die ein Reibungsmaterial enthält* Die Blöcke selbst sind vorzugsweise aus Holz geformt und können an der Querstange befestigt werden, und zwar entweder durch Bolzen, die in eine Arbeitsfläche der Blöcke eingesenkt oder anderweitig darin verkeilt bzw. eingebettet werden, so daß sie nicht an der Eingriffsfläche des Blockes vorstehen. Bei der insbesondere dargestellten Ausführungsform (beispielsweise in den Fig. 4 und 5) sind die Blöcke 43 für'eine Raupe im wesentlichen von der gleichen Größe und Form wie die Blöcke 44für die andere Raupe, wobei ein Block die Außenfläche des Bandes des in der Verformung befindlichen Profils und der andere Block die Innenseite des Profils oder des Bandes erfaßt. Bei der Verformung anderer Gegenstände mit anderen Formen sind die Blöcke an den beiden Raupenbändern jeweils von der Form, die dem Querschnitt des herzustellenden Teiles entspricht, so daß
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dieses Stück wirksam erfaßt werden kann. Wenn eine Stange oder eine zylindrische Form hergestellt werden soll, dann sind die Blöcke mit etwa halbkreisförmigen Nuten versehen, die in einem solchen Radius ausgeschlagen sind, daß sie die gebogene Oberfläche des Stückes erfassen. Vorzugsweise werden die Raupenbänder derart synchron zueinander angetrieben, daß die vpn den entsprechenden Querstangen der beiden Bänder aufgenommenen Blöcke miteinander ausgerichtet sind, um eine wirksame Erfassung des zu ziehenden Stückes durch die beiden einander unmittelbar gegenüberliegenden Greifblöcke vorzusehen.
Wie es am besten aus den Fig. 5 und 7 hervorgeht, sind die Drehzapfen 40 zur Verbindung der Kettenglieder 39 miteinander mit verjüngten Endlagerabschnitten 45 versehen, welche in den äußeren Gliedern einer gegebenen Verbindung gelagert sind. Der Drehbolzen 40 selbst nimmt eine Hülse 46 auf, welche durch Nadellager 47 auf dem Boden angeordnet und in den inneren Kettengliedern 39 cfer entsprechenden Verbindung drehbar ist. Die Hülse 46 trägt eine Rolle 48, welche durch ein Nadellager 49 auf.der Hülse 46 gelagert ist. Die Rollen 48 der verschiedenen drehbaren Verbindungen zwischen den Raupenbandverbindungen sind so angeordnet, daß sie von den oberen und unteren Rändern der Seitenplatten 37 der oberen Raupenbänder gelagert und geführt werden.
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An den unteren Rändern der Seltenplatten 37 sind lagerbänder 50 für das obere Raupenband und an den oberen Rändern der Seitenplatten 37 für das untere Raupenband angeordnet. Aufgrund dieser Anordnung der Rollen 48 sind die Raupenbandverbindungen und die (rreifblocke auf dem gesamten Weg der Raupenbänder mit wirksamen und genau bemessenen Stützen vergehen, in denen die Form oder das in der Verformung befindliche Stück erfaßt wird. Die Bänder 50 bilden auch abnutzungsbeständige Oberflächen an den Rändern der Seitenplatten 37.
An einem Ende jeder Raupe (dem linken Ende in den lig. und 3) sind zwei Antriebskettenräder 51 vorgesehen. Diese Kettenräder sind mit einer gemeinsamen Antriebswelle 52 verbunden und jedes Kettenrad ist aus mehreren Teilen, nämlich einer Habe 53, die unmittelbar auf die .Welle.52 aufgekeilt ist, und zwei Speiehenteilen 54 gebildet, die durch Bolzen 55 an der Nabe 53 befestigt sind. Die Außenumfänge der Speichenteile 54 sind so ausgebildet, daß sie Zähne zur Zusammenwirkung mit den Rollen 48 bilden und dadurch den Antrieb für die Raupe von der Welle 52 auf die Raupenglieder übertragen.
Die Kettenräder 51 jeden Raupenbandes sind in den.Seitenplatten 37 gelagert. Die Habe 53 jedes Kettenrades ist mit
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einem achulterförmigen, abgesetzten, kreisförmigen Sand 56 zur Aufnahme des Innenringes eines Kugellagers 57 mit großem Durchmesser versehen. Der Außenring dieses Lagers ist in die ringförmig: Öffnung 58, die in der Nähe des Endes einer der Seitenplatten 37 gebildet ist, eingesetzt, und das lager sowie die Seitenplatte werden durch einen Scheibenkäfig 59, der duch eine Mhd von Schrauben 60 befestigt iat, in ihrer richtigen Beziehung zueinander gehalten. Somit sind die beiden Kettenräder 51 und die Antriebswelle 52 als Einheit an einem Ende der Seitenplatten 37 miteinander verbunden·
Die Antriebswelle 52 kann an ihren beiden Enden beispielsweise durch getrennte Antriebszüge angetrieben werden, zu denen in der dargestellten Ausführungsform Yielfachkettenräder 61 gehören, von denen jeweils eines an jedem Ende der Welle 52 angeordnet ist, wie es beispielsweise aus der Pig. 4 hervorgeht.
Jedes Haupenband kann gemäß den Darstellungen in Pig. 1 bis 3 an seinem rechten Ende anstatt mit den Kettenrädern zum Führen und Lagern der Rollen 48 und der Raupenglieder vorzugsweise mit besonders ausgebildeten gebogenen Schienen und Führungeplatten 62 ausgestattet werden.
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( C
f ·
-Dieses 1st am besten aus den Fig. 3 und 10 bis 14 ersicbt-' Hch. Sin Ende-jeder gebogenen Schiene'62 1st mittels eines Befestigungsbolzens 63 an einer Seitenplatte 37 angeordnet (siehe flg. 3 und 10). Das andere Ende der gebogenen Schiene ist mit einem Bolzen 64 verseben, der sich durch einen Schlitz 65 in der Seitenplatte 37 hindurc*herstreckt und eine Einstellung der Schiene möglich macht, und zwar durch eine Drehbewegung derselben durch die Achse d&s Bolzens 63.
Die mit der Schiene selbst und dem benachbarten gebogenen Ende der Seitenplatte 37 zusammenwirkende Peststellschraube 66 dient dan» die Schiene einstellbar um den Bolzen 63 · zu verschieben· Nach der Durchführung einer Einstellung wird der Bolzen 64 angezogen, um eine gegebene Einstellung beizubehalten. Wie es am besten aus den Fig. 13 und 14 ersichtlich'ist, ist die Schiene auf ihrer Innenseite TJ-förmig ausgebildet, so daß sie den Endabschnitt der Seitenplatte 37 aufnimmt« Der äußere gebogene Rand der Schiene 62 stellt eine Purhungsflache für die Rollen 48 dar, die auf den Drehbolzen 40 der Kettenglieder 39 gelagert sind. Aus einer Betrachtung der Pig, 10 gabt hervor, 'daß die Bogenlinie der Außenseite der Schiene 62 nicht ein einfacher regelmäßiger Bogen ist, der mit einem einzigen Radius geschlagen wurde, sondern stellt eine Eurve dar.
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Im Hinblick darauf, daß an dem gegenüberliegenden Ende des Raupenbandes die Rollen 48, welche die Kettenglieder auf-
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nehmen, in den Zähnen der Antriebskettenräder 51 zum Eingriff kommen, ist klar, daß beim Eintritt der Kette oder der Raupenglieder von einem geraden Weg in den gebogenen Weg um das Kettenrad herum die effektive Länge des Raupenbandes abwefaselnd zu- und abnimmt, und zwar in einem Zyklus, der durch einen Absiaad des Weges des Raupenbandes gleich- der Länge eines einzigen G-liedes des Raugenbandes dargestellt wird. Dieses führt zu einer Neigung des Raupenbandes als ganzes, sich zu lockern und zu spannen. Die Kurve der Lagerfläche der Schiene 62 ist so entwickelt,-daß diese Neigung des Raupenbandes als ganzes, sich während ihres Weges durch jede Zunahme, die durch die Länge eines Kettengliedes dargestellt wird, auszudehnen und zu verkürzen, selbsttätig ausgleicht. Dieses ist am besten aus Fig. 10 ersichtlich, welche zeigt, daß die Abschnitte der Lagerflächen der Schiene 62 in der Nähe der Bezugszeichen 62a und 62b mit einem im wesentlichen gleichen Radius geschlagen sind, während der Abschnitt der Lagerfläche in dem mittleren Bereich der Schiene, der.mit 62c bezeichnet i3t, mit einem größeren Radius geschlagen wurde, d. h. flacher ist, so daß die Rolle 48c, die sich auf dem Teil der Schiene in der Stellung der Pig. 10 heraufbewegt, nicht so vd.t herausgehalten wird, wie es der Pail sein würde, wenn die
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Kurve der Schienenabscbnitte 62a und 62b durch den gesamten Bogen der Schiene fortgesetzt würde.
Wie beschrieben, zeigt Pig, 10 das Raupenband in einer Stellung, in der es um die Hälfte der länge eines Kettengliedes "weitergeschoben ist, im .Vergleich mit bestimmten anderen Figuren, wie z. B« 3 und 6,
Die Neigung des Kettenrades, die Zyklen einer Verlängerung und Verkürzung einer Kette oder eines Raupengliedes hervorzurufen, nimmt mit der· Zunahme in der länge der Glieder mit Bezug auf den Kettenraddurchmesser zu. Somit kann bei vielen Kettenradantrieben, bei denen die länge der Glieder im Vergleich zum Durchmesser der Kettenräder gering ist, diese Neigung folgwidrig sein. Pur die Zwecke der Erfindung wird es jedoch bevorzugt, eine erhebliche länge im Vergleich zum Durchmesser der Kettenräder zu verwenden, um die Anzahl der erforderlichen Seile zu verringern und auch die Verwendung von Greiferblöcken beträchtlicher Größe zu ermöglichen. - ·
Gemäß der Erfindung gestattet die Verwendung eines Kettenrades an dem einen Ende eines Raupenbandes und einer gebogenen Schiene an dem anderen Ende die Verwendung von Gliedern beträchtlicher länge, ohne daß daduuh das Problem einer
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IJ)
übermäßigen Lockerung der Raupenbänder periodisch mit der Bewegung des Bandes durch jede Zunahme, die bis zur länge •der Raupenglieder ansteigt, auftritt. Der Antrieb wird daduBch verbessert, und die Gefahr der lösung der Rollen 48 von den Kettenradzähnen ausgeschaltet·
Hierbei besteht ein weiteres bedeutendes Merkmal darin, daß die Erfindung die Verwendung einer gebogenen Schiene an dem Ende des Raupenbandes vorsieht, welches im Bereiche der Formvorrichtung liegt, von der die form oder der (legenstand geliefert wird, wobei das Kettenrad an dem Ende des Räupenbandes angeordnet ist, das von der Formvorrichtung entfernt liegt. Durch eine derartige Anordnung ist das Problem der lagerbelastung und der Abnutzung bei der Heraufbewegung der Rollen 43 auf die Oberfläche der gebogenen Schiene erheblich vermindert, und zwar aus dem Grunde, daß der einzige Abschnitt des Raupenbandes, der sich unter einer Belastung befindet, d. h. unter einer Spannung steht, der Abschnitt auf dem geraden Ende von dem Kettenrad zurück zu dem Ende des Raupenbandes im Bereiche der Formvorrichtung ist, wobei dieses das Ende darstellt, welches den Gegenstand berührt und" ihn von der Formvorrichtung fortziehte Die Kette und die Bandglieder auf dem anderen oder dem RücklaufenSe und weiter durch das sbogene Ende um die gebogene Schiern© herum nehmen keine schweres Zugbelastungen auf und üben daher keine schweren Belastun-
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"gen oder Kräfte auf die lagerfläche der gebogenen Schiene
durch die Rollen 48 aus.
Ein weiteres bedeutendes Merkmal besteht in der Anordnung und Formung der Bandglieder, so daß nur eine einzige Form eines Gliedes für ein gegebenes Raupenband erforderlich ist.
Jede Querstange 41 oder jedes Bandglied besteht aus zwei mit Angüssen zusammenwirkenden Gliedern, wobei der Anguss 41a an einem Ende der Querstange schmaler als der Anguss 41b an dem Ende der Querstange ist, was aus den Pig. 4» 5, 8 und 9 hervorgeht. (Es vird darauf hingewiesen, daß infolgedessen die Pig. 4 eine Darstellung bei Blickrichtung von iechts und die Fig. 5 eine Darstellung bei Blickrichtung von links ist und die schmaleren und breiteren Angüsse in cfiesen Darstellungen umgekehrt angeordnet sind). Daher passen bei einer Abstufung der Seitenketten die schmaleren Angüsse 41a zwischen die inneren Glieder der einen Seitenkette, und die weiteren Angüsse 41b passen zwischen die äußeren Glieder der anderen Seitenkette.
Diese Abstufung der Ketten und die "Verwendung schmaler und breiter Angüsse auf den Querstangen und die abwechselnde Umkehrung der Quersiaigen Ende um Ende ermöglicht die
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Verwendung gleicher Querstangen in der ganzen Anlage gegenüber von zwei Querstangensätzen, d. h. einen mit schmalen Angüssen und einen anderen mit "breiten Angüssen.
In Pig. 8 iär der-schmälere Anguss 41a zwischen den inneren Gliederplatten des oberen waagerechten Gliedes der Fig. 6 gezeigt und in Pig. 9 der breitere Anguss 41b zwischen den äußeren Gliederplatten des' benachbarten, Glie- ' des der Pig. 6.
Obwohl die Beschreibung des Raupenbandes hauptsächlich in Verbindung mit einer einzigen Raupenausführung gegeben und die obere zur Erläuterung beschrieben wurde, sind die beiden Raupen im wesentlichen gleicher Bauweise und sind gemäß der Darstellung in den Zeichnungen parallel angeordnet, so daß sie die zwischen ihnen geformten Gegenstände erfassen.
Die Raupenbänder sind so angeordnet, daß sie eine sogenannte Kreisbewegung ausführen. Diese Anordnung für das obere Band umfaßt Lagerungen, die am besten in den Pig. 3, 5 und 10 dargestellt sind. Wie dort ersichtlich isb das Raupenband an Punkten, die in der Längsrichtung beträchtlich auf Abstand gehalten sind, mit lagerarmen 67 und 68 versehen. Die Arme, von denen jeweils einer an jeder Seite der Vorrichtung vorgesehen ist, v/erden bei 63 an den Profileisen
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30 der Zugvorrichtung drehbar befestigt (siehe insbes. flg. 5). Die anderen Enden der Lagerarme 67 weisen Drehgelenke 70 auf, die mit dem äußeren Ende der Querstützen 71 verbunden sind, welche sich durch die Seitetiplatten 37 hindurcherstreckt und an beiden Seiten der Raupenbänder nach außen vorstehen, lür die Arme 68 sind am gegenüberliegenden Ende der Bänder ähnliche Anordnungen vorgesehen, wobei ein Ende jedes Armes 68 bei 72 an dem Profileisen 30 angelenkt ist, und das andere Ende jedes Armes 68 an einer Querverbindung 73 angelenkt ist, die in gleicher Weise wie die Querstützen ausgebildet ist, und sich durch die Seitenplatten 37 des Raupenbandrahmens bindurcherstreckt. Aufgrund dieser Anordnung kann das Raupenband sich als ganzes in einem Bogen verschwenken und durch die parallelen Arme 67 und'68 gelagert werden.
Das andere Raupenband, d. h. das untere Band in Jig. 3 ist mit gleichen lagerarmen 74 und 75 ausgestattet, Infolge der lagerung der beiden Raupenbänder in der beschriebenen Weise sind sie beide aus der Ebene oder'der Zuglinie der- Vorrichtung heraus und in diese hineinbeweglich und somit behalten die Raupenbänder immer ihre richtige Beziehung zur linie oder Achse des Vorschubes des in der Verformung befindlichen Gegenstandes vcm. der
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Formvorrichtung aus. Es können daher FormvorrichtuqEpn für die Herstellung von Formen verschiedener Größen abwechselnd verwendet werden, wobei dennoch die gewünschte und richtige Zuglinie der Raupenbänder mit Bezug auf die Vorschublinie der Gegenstände aus dem Formbackenkanal der Formvorrichtung heraus aufrechterhalten bleibt.
Die beiden Haupenbänder können aufeinander zu bewegt werden» so daß sie das in der Verformung befindliche.Stück durch eine pneumatische Vorrichtung fest erfassen, welche aus Kolben- und Zylindervorricbtungen besteht, von denen vier gezeigt sind, und zwar zwei nach jeder Seite der Zugvorrichtung als Ganzes. Wie in den Fig. 3. und 5 gezeigt, umfaßt diese pneumatische Vorrichtung Zylinder 76, von denen jeder durch einen Bügel 77 auf den Seitenplatten 37 des unteren Raupenbandes angeordnet ist. Die Kolben 73 sind in den Zylindern angeordnet und besitzen Stangen 79, die nach oben verlängert werden und mit den Seitenplatten 37 für das obere Raupenband beispielsweise durch Bügel 80 verbunden sind.
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Bei der Einführung eftss unter Druck stehenden Strömungsmittels, beispielsweise luft in die Zylinder 76 können die beiden Raupenbänder in einer Richtung aufeinander gedrückt werden, und die Verwendung eines Satzes von vier
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Kolben und Zylinder sorgt für die Anwendung eines sehr hohen Druckes, so daß auf die in der Verformung befindlichen Gegenstände beträchtliche Zugkräfte ausgeübt werden können. Die pneumatischen Vorrichtungen sind nicht an irgendeinem festen Bauteil befestigt, worauf besonderes hingewieasQ wird, sondern sie sind so angeordnet, daß sie mit der Kreisbewegung der Raupenbänder "schwimmen". Dieses ist bei der Vorsehung des erwünschten Greifdruckes in einer Anordnung, in welcher die beiden Raupenbänder beide aufeinander zu und voneinatier fort beweglich sind, um eine vorbestimmte Beziehung zu einer gegebenen Zuglinie ungeachtet der Einstellung der Lage der Raupenbänder aufrechtzuerhalten von Bedeutung.
Die Bewegungen der Raupenbänder sind darauf beschränkt, symmetrisch und gemeinsam aufgrund der zusätzlichen Arme oder Glieder 81 und 82, die auf beiden Seiten der Raupenbänder angeordnet sind, stattzufinden. An jeder Seite ist einer dieser Arme mit dem oberen Raupenband und der andere mit dem unteren Raupenband verbunden. Der Arm 81 ist an einem Ende koaxial zum Arm 67 auf dem Drehgelenk 70 des oberen Raupenbandes gelagert (siehe Fig. 3 und 5) und der Arm 82 ist an einem Ende koaxial zu dem entsprechenden Drehbolzen verbunden, welcher den Arm 74 mit der Seitenplatte 37 des unteren Raupenbandes verbindet. Die gegen-
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überliegenden Enden jedes Armpaares 81 und 82 sind beide drehbar mit einem Gleitblock 83 verbunden, der zur Ausführung einer Hin- und Herbewegung oder einer Gleitbewegung in einem Schlitz 84 gelagert ist. Dieser Schlitz ist in' einem der Profileisen 30 gebildet. Diese Ausführung ist zu beiden Seiten der Vorrichtung angeordnet, was deutlich aus Fig. 5 hervorgeht. Diese Anordnung stellt sicher, daß die beiden Raupenbänder derselben Bewegung mit Bezug auf den Vorsahubweg folgen und sichert daher die Anordnung der Zuglinie immer in einer gegebenen Beziehung zum Pormdurchgang einer in einer gegebenen Stellung auf der Vorrichtung angeordneten Formbacke. Diese" Beziehung wird weiter dadurch gefestigt, daß die Formvorrichtung unmittelbar auf dem Hauptlagerrahmen der Zugvorrichtung angeordnet ist wie auch die beiden Raupenrahmen.
Infolge der Lageranordnung der Raupenbänder und der pneumatischen Anlage zum Drücken derselben aufeinander zu, können starke Greifdrücke entwickelt werden, und es ist in dieser Verbindung zu beachten, daß die Rollen 48 der Raupen über die gesamten benachbarten geraden Enden durch die Lagerbänder 50 an den Rändern der Seitenplatten 37 gelagert sind, so daß der hohe Greifdruck durch die Raupenbänder wirksam auf die Greifblöcke und somit auf den
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in der Vaformung befindlichen Gegenstand übertragen weiden können.
Die Antriebsvorrichtung für die laupenbänder ist am besten in den Pig. 1, 5, 4 und 15 - 18 gezeigt· Die allgemeine Anordnung dieses Antriebes ist aus Fig* 1 ersichtlich, und es ist dort ein.-Motor 85 geaeigt, der über eine.üntersetzungseinheit 86 mit einer Abtriebswelle 87 verbunden ist, die zum Antrieb einer Kette 88 über ein Kettenrad 89 dients wobei die Kette auf das große Kettenrad 90 eine Kraft überträgt» das gesaäß der Darstellung in den Pig« 3 und 4 auf der Torg®l@gewelle 91 gelagert ist» Diese YorgelegeweXle ist in - β,βη rechten Rahmenteilen 28 der ?o£a?iohtußg
Von der Vorgelegewelle 91 wird auf Jeäe ββί? biideia sen 92, welche die Weile 91 umg®b6np über ©iu@ rentialantriebsvorriohtuüg 93 ©in® Ea?eft' Differentialantriebsvosriobtupg ist in FIg0 4 öüd . 15, 16 und 17 in größeren Einzelheiten dargestellt
Jede dieser Hülsen 92 stellt das
eines gesonderten Antriebszuges dar, der eleh>öQ Äisseazu der Welle 52 hin erstreckt, au£\welcher di<s Ketteir- , ' räder 51 zum Antrieb der RaupenbäfiliE yer&eiH; siöcL 3)ie I
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Anordnung gemäß des? l£finAitag @£®tet mr»t getresaie Antriebszüge vor, am die ?Brdexuog eehr'beträchtlicher Aatriebslasten oder Hometite-aa Grauslichen« d@is Ajitgiehehttlee 92 nimmt ©la Antriebskettfinraa 94 auf 9 .welches tlaron ©in© Kette 95 mit einen auf ©iaeii Segaawell© 97 angeordaeten Ketteßraä 96 gekuppelt ist» wobei älöe® feile einen Antrieb für öas üatsre Reug©al)and äarstelisn Csi®bö S1Ig* 3, 4 unö'18)e Di© ©egeswell® 97 ist lib©s eis Saharad mit einer Gegenzelle 98 für öle obe^e Zugvorrichtuttg irerbunden, wosu Ritzel 99 uiaä 100 dtetson, ea fiaB ate Wellen 97 und-· 98 in entgegsngfsetsten Elobttingeia iß ©inern T©Khältöi0 von 1 t 1 iimlaraf©s9 Jeß® ö@b Wellen 97 enä 9Θ ßimat Viel-' fachkett@nräö@r 101 un& 102 auf, weleh© duro|i Ketten 103 und 104 mit d@m Yielfeohkettenraä 61 4ind mit den äußeren Enden dar Kettearadwell©'52 verbunden sind, auf welcher die Kettenräder 51 verkeilt eind9 um die Kraft ssu den Raupenbändern hinzuführen«,
Die Mittelpunkte, des? I@ttia»adwelle 52 und itoöE entsprechenden Gegenwellen 97 und 98 sind um üen gleichen Abstand voneinander entfernt» wie die Drehpunkte an den Enden der Arme 67» 68, 74 und 75$ und. somit kann die Kreisbewegung der Raiipenbäuaer (ü-ne gtSrtisg des Antriebes stattfinden.
Auf diese Weise werde» die Wellen 52 tlis die beiden Rau-·
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jfenbänder je über getreaäte oder unabhängige Antriebszüge angetrieben? und zwar der eise iti der einen Richtung und der andere in der entgegettgesetistea Riefetungj so daß die /beiden .-Raupe» aMnä er In dem uiohtlg©» Sinne angetrieben .und weitergea&oben werden, um auf den in der Verformung befindliehen Gegens.tsnd den erwünschten Bug auszuüben.
Da es praktisch unmöglich ist, zwei getrennte Antriebszüge ®it Getrieben»,Kettenrädern, Ketten und dergl. mit unbesiegter Genauigkeit herzustellen,, würde bei einer etarren VerhiBÖuag der beiden Antriebe mit der Antriebswelle.und der Welles ©«af welche die Kraft übertragen wird, der eine oder der ©sfiere der Antriebszüge den größeren Teil der Last, wenn nicht die ganse Last, übernehmen und der Torteil, der gerade durch die beiden Antriebszüge geschaffen werden soll, wäre verfehlt. . . .
Gemäß der Erfindung wird die Last oder das Drehmoment, welches in jedem einzelnen getrennten Antriebszug aufgenommen wird, durch die Einführung einer Differentialvorrichtung entweder an dem Punkte an dem die Kraft von den beiden Antriebszügen zu einem gemeinsamen Antriebselement zurückkehrt, oder an dem Punkte, an welchem die Kraft von der Antriebswelle auf die beiden Antriebszüge verteilt wird, ausgeglichen. In der dargestellten Ausführungsform wird dieses durch die Ein-
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führung der Differentialantriebsvorrichtung zwischen der Hauptantriebswelle und den einleitenden Elementen der beiden getrennten Antriebszüge durchgeführt.
Wie erwähnt, ist diese Differentialvorrichtung 93 in IFig. 4 und in den Pig. 15» 16 und 17 im einzelnen dargestellt. Die Hauptantriebswelle 91 nimmt eine Hülse 105 auf, die darauf verkeilt ist und einen Plansch 106 mit Öffnungen besitzt, der als ein Kugelring dient. In diesem Ring sind mehrere Kugeln 107 (in der Darstellung vier) angeordnet. Auf den gegenüberliegenden Seiten der Einheit nimmt jede der Antriebshülsen 92 eine Hülse 108 mit einem Plansch auf, in dessen Stirnseite vier radiale Nuten 110 gebildet sind, von denen eine mit jeder der Kugeln 107 zusammen*· · arbeiten kann. Diese Teile sind in einer auaeinandergezogenen Darstellung in Pig. 15 gezeigt, und wenn diese Teile gemäß der Darstellung in Pig. 4 zusammengebracht werden, dann ist jede Kugel praktisch in der Lage, in einem durch die Hüten 110 gebildeten Hohlraum wirksam· zu werden, wobei zwischen den Wanden der Hüten 110 und den Kugeln 107 ein lichter Raum vorhanden ist. Die Teile können durch eine Hülse 111 mit einem Sprengring 112 in zusaramengebautem Zustand gehalten werden, was aus den Pig. 15 und 4 hervorgeht.
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Die Kugeln 107 stellen sich im Betrieb selbst auf solche Stellungen ein, in denen sie etwas zur einen oder zur anderen Seite der Mittelebene der Kugelringe 106 verschoben sind, je nach der abhängigen Winkeleinstellung,, welche die Antriebshülsen 92 und die Teile 108, 109 und 110 annehmen, um das Antriebselement oder die Antriebskraft über die entsprechenden Antriebsaüge auf die Kettenradwelle 52 zu Überträgen.
Die beschriebene Anordnung umfaßt eine begrenzte Ablei-• tung, d. h. eine Ableitung, in welcher eine begrenzte abhängige Bewegung zwischen zwei angetriebenen Hülsen oder Teilen gestattet ist. Es ist festgestellt worden, daß bei einer Vorrichtung der dargestellten Art eine Einstellung der lage der treibenden feile,, ζ. B. der Hülsen 92 des einen Antriebszuges mit !©zug auf den anderen« um einen Winkel von etwa 10° oder 15° leicht vorgenommen werden kann, um jegliche üngenauigkeit oäer unregelmäßige Abnutzung, die in den beiden getrenntes Antriebszügen auftreten kann, auszugleichen. Somit bleibt das üfcer äia beiden Antriebszüge gelieferte Drehmoment ständig das gleiche und die Erfindung ermöglicht ©s9 äurch. üi& Anwendung von zwei Antriebszilgen in dieser ¥eis©f daß s©br • große Antriebslasten verfügbar gemacht werden»
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Obwohl bekannte Arten von Ableitungen in der Astriebsanlage sur Anwendung kommen k'6nmn$ um sittsss BreteBöisentaus- .■ • gleich zwischen zwei Aoti?i©l5ssüg®a au schaffen, ist doch die beschriebene und in den 2eidsmngeii dargestellte Anlage für deö vorliegenden Sweck von besonderem Vorteil, da für dieses Verfahren nur eine begrenzt© ifolative Einstellung benötigt wi*df und eine solobe begrenzte Einstellang in überaus einfacher Weise durch die Verwendung äea? dargestellten und beschriebenem bsaonderen Differentialantriebseinheit erzielt wird.
Das zur Verwendung kommende Harzmaterial ist, wie erwähnt, in der Wärme härtend und wird vorzugsweise durch ein Poly·* esterbarz dargestellt, ¥ii bekannt» werden s'olabe Polyester bar se manchmal als Alkjlharsse bezeichnet, üie durch die Umsetzung einer zweibasischen Säure mit eines pqlyhydriscben Alkohol gebildet werden* Diejenigen äex auf diese Weise gewonnenen ümsetsmngserseugnisse, welche in ihrem Molekül ungesättigt sind» werden bei der Herstellung in der Wärme härteadfr !Polyesterharze verwendet, und das ungesättigte UmsetsüBgeerzesgBis kommt in Verbindung mit einem Vernetzungsmittel, allgemein einem Honomer* z« B,
■ / Styrol,
Diallylphthalat, BADORlQiNAL
Vinyltoluol,
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-Methylmethaorylat,"
Verwendung
1Ss*
Die Harzmaterialien der bezeichneten Art sind bei Raumtemperatur verhältnismäßig stabil und bestehen in Abhängigkeit voü der Proportionierung der Bestandteile aus sloes mehr oder weniger beweglichen flüssigkeit. Wenn sine Menge an Harmaterial in dem Verfahren verwendet we2d@B soll« dann ist vorzugsweise an Härter oder Beschleiapig©3? vorhanden,z. B. Benzolperoxyd.
Es ist außerdem wünschenswert, ein Material wie beispielsweise Garnaubawacbs in feiner Verteilung in dem Harzmaterial fcu verwenden, beispielsweise von 1- 5 $ dieses -Wachses9 und zwar 4.n der Weise» die in der Anmeldung Serial Ko. 120 960 vom 21. Juni 1961 beschrieben i3t.
Die Verstärkung kann verschiedener Art sein, jedoch ist es im PaIIe von Paserverstärkungen vorteilhaft, dieses aus Glasfasern herzustellen, die entweder in der Form einer Matte oder in der form von Geweben und Gespinsten vorliegen können oder eine Kombination dieser beiden formen äarstellen können. Es können auch andere Verstarkungs-
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elemente wie ζ. B, Metalldrähte, Streifen, Ecken oder dergl. vorhanden sein und es können auch hinsichtlich der meisten Merkmale der Zugvorrichtung der Erfindung metallische Verstärkungselemente allein zur Verwendung kommen. Darüberhinaus kann die Zugvorrichtung der Erfindung auch bei Formverfahren für Gegenstände verwendet werden, "bei dfenen keine Verstärkungselemente vorhanden sind. *
Im bevorzugten Betrieb ist jedoch irgendeine Verstärkung vorhanden und die Es&rmung des geraden Abschnittes der Forrabacke, d. h. des Abschnittes der Formbacke mit gleichmäßigem Querschnitt, wird derart durchgeführt, daß das in der Verformung befindliche Stück in diesem Abschnitt vollkommen verfestigt wird, Somit das Stück unter einer Bedingung geformt, in veLcher die Verstärkung sich infolge des Ziehens des-Materials in den abgeschrägten Einlaßabschnitt der Formbacken hinein unter einem gewissen Druck befindet und ia; in Anbetracht des ■ gesagten beim Austauschen aus der Forrabacke und bei der Erfassung durch die Zugvorrichtung in einem verfestigten Zustand und kann die schweren Lasten in die Formbacke bis in den Bereich übertragen, in welchem die Verfestigung stattfindet und sogar bis hinter diesen Punkt, um die Verstärkung von der Quelle, beispielsweise den
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Spulen 20 und durch»das Harzband und die formbacken hinein abzuziehen.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Vorrichtung zum Ziehen von Gegenständen, vorzugsweise faserverstärkten Kunststoffprofilen, bestehend aus zwei ■beiderseits einer Mitte3L©bene in einem Maschinenrahmen gelagerten, endlosen Kettenförderern, deren einander zugekehrte·Trums sich parallel erstrecken und gleichgerichtet; angetrieben sind und auf deren Kettengliedern Klemmbacken angeordnet sind, die das zu ziehende Profil zwischen sich erfassen, wob.ei eine Torrichtung vorgesehen ist, mit der der Abstand der JPÖrderketten s^mmetrisch zur Hittelebene veafeellbar 1st, dadurch gekennzeichnet, daS die Kettenglieder (33) eines jeden Förderers In an sich bekannter Weise auf einem sich zwischen den Irums über die ganze länge dee !Förderers erstreckenden Rahmen (37) abgestützt und geführt sind, unä daß die Rahmen mittels Schwenkermaη (67» 68, 74, 75) parallel versohwenkbar am Maschinenrahmen (28 bis 51) gelagert und durch weitest lenker (81, 82) mit einem am Maschinenrahmen Iq eier Mittel ebene gleitend gelagerten Kreuzkopf (83) gelenkig verbunden sind und! daß zumindest ein druckluftbetätigter Kolbenmotor mit seinem Zylinder (76) am eisen Hod ι seine Kolbenstange am anderen Rahmen (31)
    angreift*.
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    «!', Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einen $&άβη irergtelltjaren Rahmen (37) schwenkbar am Masofaiaenrateraen (£!8 bis 31) abstützenden Arme (679 68, ' 74» 75) gleieh lasg ausgebildetβ parallel geriebet und nahe dem Ein- und dem Auslaßeade der Förderketten (39) angeordnet stud, und SaS die Arme beider Rahmen zum Einlaufende der lörderketten gerichtet divergieren.
    3ο Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaufende eines jeden Rahmens (37) als Lager Mr tas die Förderkette (39), antreibende Kettenrad N (51) 'jßö ias Binlaufönde als die Pärderkette umlenkende die feeita Umlauf der Förderkette um den Rahmen periodisch auftretstiösn Längungen und Kürzungen derselben ausgleichenden Kurvenbahn (62) ausgebildet ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskettenräder (51) der Pör-
    d er kette η (39) ^aeils über eine Vorgelegevrelle (97»98) at®trieben -eind, deren Achsabs.tand von den Antriebskettenrädern gleich dem Achsabstand zwischen den Schwenk-. achsen der Arme (67i|68,' 74f 75) ist.
    5. Yorrichtung nach einem der Ansprpie 1 bis 4, dadunfa gekennzeichnet, daß jedes Förderband zwei in parallelem
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    Abstand angeordnete lascheuketten (39) aufweist, deren Glieder in an'sich bekannter Weise durch Querstäbe (41) verbunden sind, die die Klemmbacken. (43) tragen-urid daß jeder der verstellbaren Rahmen (37) aus zwei die Laschenketten stützenden und führenden Rahmenteilen besteht, die fes,t miteinander verbunden sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Gelenkbolzen (40) der Kettenglieder (39) Rollen (48) gelagert sind, die sich auf den Umfangsflächen der verstellbaren Rahmenteile (37) abälzen. ·
    7« Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß alle Querstäbe (41) gleich ausgebildet sind und an den Laden von den Gelenkbolzen (40) durchgriff ene Angüsse (41a und 41b) verschiedener Breite aufweisen, die an einem Ende dem ^bstand zwischen den äußeren und am anderen Ende dem Abstand zwischen den inneren, laschen (39) der Ketten entsprechen.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Einlaufenden· der Pörderketten (39) vorgesehenen Kurvenbahnen (62) der verstellbaren Rahmen" (37) als gesonderte Teile an den Rahmen befestigt sind.. . , ^
    ώ\ - 41 - BAD ORIGINAL
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    9» Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Kurvenbahnen (62) als Spannvorrichtungen in längs-
    richtuttg der !Förderketten (39) verstellbar an den Rahmen .(37) angebracht sind.
    "> ORIGINAL INSPECTED
    eersette
DE19621629173 1961-09-18 1962-09-17 Vorrichtung zum ziehen von gegenstaenden vorzugsweise faserverstaerkten kunststoffprofilen Withdrawn DE1629173B2 (de)

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