DE1628126U - Typendruckapparat. - Google Patents

Typendruckapparat.

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DE1628126U
DE1628126U DE1949D0027469 DED0027469U DE1628126U DE 1628126 U DE1628126 U DE 1628126U DE 1949D0027469 DE1949D0027469 DE 1949D0027469 DE D0027469 U DED0027469 U DE D0027469U DE 1628126 U DE1628126 U DE 1628126U
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DE1949D0027469
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Friedrich Carl
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Description

  • Gebrauchsmuster-Anmeldung P 42444/XII 15h von Friedrich C a r 1, Stein bei Nürnberg jtikettendrucker : Die vorliegende Erfindung zeigt eine einfache Druckvorrichtung, mit der sich alle Arten Etiketten (auch Postkarten) usw. schnell und sauber drucken lassen.
  • Bei einem bekannten Signierapparat wird stets nur eine Druck-Type eingelegt und durch seitliches Verschieben der Auflagefläche, nach weiterer Änderung der einzulegenden Typen allmählich das laufende Wort gebildet. Dies ist jedoch umständlich, da in den meisten Fällen stets von einer Sorte Etiketten mehrere oder eine grössere Anzahl derselben hergestellt werden müssen. Besonders das Auftragen der betreffenden Druckfarbe auf die Typen ist umständlich, da stets das Stempelkissen nach jedem Druckvorgang für jeden Buchstaben besonders zu bedienen ist. Die grösseren bekannten Drucksysteme, bei denen das Auftragen der Druckfarbe vollkommen selbsttätig erfolgt, sind sehr teuer in ihrer Herstellung.
  • Die Vorricntung nach der Erfindung ist sehr billig in der Herstellung, lässt schnelle und saubere Arbeit zu und soll vor allem für Apotheken, Drogerien usw. zum schnellen Selbstdrucken der benötigten Etiketten dienen.
  • Die Druckvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem feststehenden Führungsteil l, auf dem sich ein, die Druckauflage für die Etiketten bildender Drucktisch 2, nach vorne herausziehen lässt, wodurch die oben in entsprechender Entfernung gehaltene schwenkbare Druckplatte 3, auf dem der Typendruckstock 9 eingeschoben werden kann, nach vollzogenem jyruck nun über das dort lagernde Stempelkissen 4 gelangt und durch einen Druck nach unten in einfacher Weise der Typenstock sofort wieder eingefärbt und zu neuem Druckvorgang bereit steht, wenn der Drucktisch 2 wieder zurückgeschoben ist.
  • Das zurückziehen in die eigentliche Drucklage kann jedoch auch selbsttätig erfolgen, indem beim herausziehen des Drucktisches 2, unterhalb des Tisches liegende Feder gespannt wird. Eine kleine einfache Drucksperre 7 stellt den Tisch fest, sodass ohne den eigentlichen Druckteil 3 umzuklappen, das Einlegen der nächsten Etiketten leicht und ohne Hindernisse erfolgen kann. Ein Druck auf den kleinen Sperrhebel 7 und der Drucktisch wird automatisch in die'Drucklage, also in seine frühere Ausgangsstellung zurückgezogen. Die eingelegten yetiketten 5 werden durch einen federnden Halter gegen Verschiebung geschützt.
  • Auf die unter der Druckplatte angeordneten starren beiden Bolzen 8, wird der die Typen tragende Typendruckstock 9, der aus einzelnen Typen selbst zusammengestellt werden kann, einfach aufgeschoben.
  • Eine breite Druckfeder 11 erzeugt soviel Reibung des Typendruckstokkes 9 auf den beiden Bolzen 8, dass eine Verschiebung während des Druckvorganges nicht erfolgen kann.
  • Der Typensatz wird, wie bekannt, auf einem besonderen holzteil oder dergl. mit seitlichen Begrenzungsflächen untergebracht. hierzu können jedoch auch anders konstruierte Typerlhalter dienen und es ist diese Ausführung nur beispielsweise gedacht.
  • Eine weitere Feder 12, hält die Druckplatte 3, an dem schwenkbar gelagerten Tragarm 13 in entsprechender Entfernung.
  • Die Abb. 1 zeigt die perspektivische Ansicht des Druckapparates, Abb. 2 die Seitenansicht.
  • Eine noch einfachere Ausführung zeigen Abb. 3 und 4. Hier ist eine Verschiebung der Druckplatte 3 zum einfärben selbst nicht mehr erforderlich, sodass die kosten dieses Teiles, der eine saubere Führung aufweisen muss, zum Wegfall kommen. Anstelle der Verschiebung des Drucktisches 2 wird die Druckplatte 3 auf dem schwenkbarem Tragarm 13 selbst rückwärts verschoben und so über das Farbkissen 4 gebracht. natürlich kann hier auch eine Druckfeder eingebaut werden, die das Zurückschieben in die Ausgangsstellung wieder automatisch bewerkstelligt.
  • Auch ein seitliches Verschieben des Drucktisches zum bequemeren erreichen des Stempelkissens wäre möglich.

Claims (1)

  1. Schutzanspruch
    1.) Druckvorrichtung insbesondere zum Bedrucken von Etiketten, Foa' karten oder ähnlichem, gekennzeichnet durch einen feststehender Führungsteil (1 und einem nach vorne herausziehbaren Drucktis '' welcher im rückwärtigen Teile ein eingelegtes Stempel-Farbkis'*' aufweist und einem oben liegenden an einem Schwenkarm l3) bef"' ten, die iruckreihe tragenden rypen-Trageteil (3) wobei der ut, filz Federspannung stehende Schwenkarm (13) am rückwärtigen Teil du0 feststehenden Führungsteiles befestigt ist. 2.) Druckvorrichtung nach Anspruch (1) dadurch gekennzeichnet, dan, der herausgezogene Drucktisch (2) unter Federspannung (6) steb bei Betätigung eines Sperrhebels (7) wieder automatisch in seit6 Ausgangsstellung zurückgeführt wird. (Abb. l, 2 J. 3.) Druckvorrichtung nach Anspruch l, 2 gekennzeichnet durch eine gerung des unter Federspannung stehenden Tragarms (13) in ders' ben Höhe, wie sie die Horizontalliegende Drucktischoberfläche weist. (Abb. 1, 2) 4.) Druckvorrichtung nach anspruch 1, 2 dadurch gekennzeichnet, da die die Typen tragende, auf Bolzen 8) aufschiebbare Druckrei durch eine unterhalb liegende breite Druckfeder (11) vor dem u7 beabsichtigten verschieben auf den bolzen geschützt ist. m 5.) Druckvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, jedoch mit festliegenc' Drucktisch und Verschieben des die Typen tragenden Typen-Druc7- teiles (3) direkt nach rückwärts auf dem schwenkbaren Tragarm bis zur Höhe des Stempelkissens (4) mit oder ohne automatische Rückführung in die Ausgangslage (Abb. 3, 4) 6.) Druckvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass anstelle eines nach vorne herausziehbaren Tisches (2), d Tisch seitlich verschoben oder ausgeschwenkt werden kann und oder rechts der Druckfläche das Farbkissen eingebaut ist.
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