DE1627353C - Vorrichtung zum Entgraten an einer Maschine zum Bearbeiten der Zahnenden von Zahnrädern - Google Patents

Vorrichtung zum Entgraten an einer Maschine zum Bearbeiten der Zahnenden von Zahnrädern

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DE1627353C
DE1627353C DE19671627353 DE1627353A DE1627353C DE 1627353 C DE1627353 C DE 1627353C DE 19671627353 DE19671627353 DE 19671627353 DE 1627353 A DE1627353 A DE 1627353A DE 1627353 C DE1627353 C DE 1627353C
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DE
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DE19671627353
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DE1627353A1 (de
Inventor
Heinrich R. 8000 München Fischer
Original Assignee
Carl Hurth, Maschinen- und Zahnradfabrik, 8000 München
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Description

gehenden, rotierenden Werkzeug (6) für den Hin- sind.'
und Hergang angetrieben und auf einem Teil des Eine besonders einfache und betriebssichere Vor-
Hin- und Hergangs,·von.einem Nocken (32:33) 15 richtung ergibt sich erfindungsgemäß dadurch, daß rechtwinklig dazu bewegt "wird. ·'■' das feilenartige Werkzeug auf einem Arm eines zwei-
2. Vorrichtung nach Anspruch-.!, dadurch. g&- armigen Hebels schwenkbar gelagert ist, dessen andekennzeichnet, daß., zwei feilenartige Werkzeuge rer Hebelarm den Nocken trägt, der während des (23, 24) mit einanderzugekehrten Arbeitsflächen Hin- und Hergangs von einem relativ dazu feststedas scheibenartige Werkstück (7) mindestens auf 20 henden Element, z. B. einem Stift, betätigbar ist.
einem Teil des Hin- und Hergangs umfassend an- Der Antrieb der Werkzeuge wird einfach und ist in geordnet sind. der Lage auch Unebenheiten der zu entgratenden
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- Fläche in Kauf zu nehmen, wenn erfindungsgemäß durch gekennzeichnet, daß das feilenartige Werk- das entgratende Werkzeug mit dem Nockenelement zeug (23 und/oder 24) auf einem Arm (17, 18) 25 federnd verbunden ist.
eines zweiarmigen Hebels schwenkbar gelagert Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines ge-
ist, dessen anderer Hebelarm (45, 46) den Nok- zeichneten Ausführungsbeispiels erläutert
ken (32 bzw. 33) trägt, der während des Hin- und Fig. 1 zeigt eine in Stoßfräsverfahren arbeitende
Hergangs von einem relativ dazu feststehenden bekannte Zahnkantenfräsmaschine, auf der eine VorElement, z. B. einem Stift (44), betätigbar ist. 30 richtung nach der Erfindung verwendet wird;
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- Fig. 2 zeigt die Maschine und die Vorrichtung der kennzeichnet, daß-das feilenartige Werkzeug (23, Fig. 1 von oben;
24) mit dem Nockenelement (32,33) federnd yer- . F i g. 3 zeigt die Vorrichtung nach der Erfindung in bundenist. ' ' "' " --"·_'■" " . ': vergrößertem Maßstab von oben;
■"■-"■ 35 Fig. 4 zeigt die Vorrichtung (Fig. 3) nach der Er-
findung von der Seite.
Fig. 1 und 2 zeigen als Beispiel für die Verwendung eine Vorrichtung nach der Erfindung eine be-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an kannte Zahnkantenfräsmaschine, die im Stoßfräsvereiner Maschine zum Bearbeiten der Zahnenden von 40 fahren arbeitet. Jn einem Maschinengestell 1 ist in beZahnrädern od. dgl. mit einem hin- und hergehenden, kannter Weise mittels eines in einer horizontalen rotierenden Werkzeug;^. B. .mit einem Glockenfrä-, '·'.Ebene einstellbaren Schlittens2 eine Pinole3 längsser, zum Entgraten der Stirnseiten der Werkstücke verschiebbar gelagert. In der Pinole ist in bekannter mit mindestens einem hin- und hergehenden feilenar- Weise eine Arbeitsspindel 4 drehbar gelagert. Zum tigen Werkzeug. 45 Antrieb der Pinole .und der· Arbeitsspindel sind be-
Es sind Vorrichtungen zum Abschrägen der Zahn- kannte Mittel vorgesehen. An dem äußeren Ende der kanten an den Enden der Zähne eines Zahnrades im Pinole ist ein bekannter Mehrspindel-Werkzeug-Teilverfahren mit meißelartigen Entgratwerkzeugen kopf 5 in bekannter Weise angebracht. In den Mehrbekannt. Die Entgratwerkzeuge fuhren eine hin-und . spindel-Werkzeugkopf sind zwei sogenannte Glokhergehende Stoßbewegung in Richtung der Zahnfian- 50 ■ kenfräser 6 eingespannt, von denen einer in Fig. 1 ken zur betreffenden Stirnfläche aus. Durch eine am besten zu sehen ist. Die Glockenfräser werden solche Bearbeitung kann wieder ein neuer Grat ent- von der Arbeitsspindel 2 aus in Drehung versetzt und stehen (deutsche Auslegeschrift 1 039 340). . führen, angetrieben über die Pinole 3, eine .stoßartige
Es ist ferner eine Einrichtung zum Entgraten von Bewegung aus und bearbeiten dabei in bekannter Zahnrädern für eine-nut einem Schneidrad arbeitende 55 Weise beispielsweise die Zahnkanten eines Zahn-Stoßmaschine bekannt, bei der ein in der Ebeneres rads7. Das Werkstück, im Beispiel also das Zahnzu bearbeitenden Zahnrads entlang seiner unteren rad 7, ist mit einem Futter od. dgl. von einem Werk-Stirnfläche im Takt mit dem Schneidrad schwingen- Stückhalter 9 aufgenommen, der eine Teileinrichtung des messerförmiges Werkzeug vorgesehen ist (deut- enthält, die das Werkstück abhängig von der stoßensche Auslegeschrift 1 031 612). 60 den Bewegung der Pinole 3 das Werkstück um einen
Aufgabe der Erfindung ist eine Vorrichtung zu bestimmten Betrag, also das Zahnrad 7 z. B. von schaffen, mit der ein beim Entgraten der Stirnkanten Zahn zu Zahn weiterteilt. Der Werkstückhalter ist von Zahnrädern oder beim dachförmigen Anspitzen mit einer bekannten Antriebsvorrichtung 10 für das der Zahnenden von Schalträdern auftretender Grat Spannfutter od. dgl. ausgerüstet Der Werkstückhalmöglichst restlos entfernt wird. Wenn die genannten 65 ter kann mittels eines Rundtisches 11 auf einen Verfahren im Stoßfräsverfahren durchgeführt wer- Werkstücktisch 12 in einer horizontalen Ebene in den, ist das maschinelle Entgraten besonders schwie- einem beliebigen Winkel zum Werkzeug eingestellt rig (deutsche Auslegeschrift 1 206 280). werden. Der Werkstücktisch ist in einer horizontalen
3 4
Ebene winkelig zum vorgenannten Schlitten 2 ein- Schlitten 2, d. h. also an einem Maschinenteil, das
stellbar. Der Werkstücktisch ist auf einer Konsole 13 nicht die hin- und hergehende Bewegung mitmacht,
angeordnet, die am Maschinengestell 1 in der Höhe ist ein Winkel 42 angeschraubt, dessen einer Schenkel
einstellbar ist. Die bisher beschriebene Maschine ist 43 sich parallel zur Längsbewegung der Werkzeuge
bekannt. 5 erstreckt. Am Ende dieses Schenkels ist ein Stift 44
Eine Vorrichtung 14 nach der Erfindung ist auf befestigt, der zwischen die beiden Hebelarme 45, 46
dem Mehrspindel-Werkzeugkopf 5 aufgespannt. ragt.
Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Vor dem Arbeitshub, wenn die Pinole also ganz Grundplatte 15, die mit Schrauben 16 auf dem Werk- nach links (Fig. 3 und 4) zurückgezogen ist, steht zeugkopf aufgeschraubt ist und aus zwei zweiarmigen io der Stift relativ zu den beiden Hebelarmen etwa auf Hebern 17, 18, die mit je einem Paßbolzen 19, 20 der Stelle 44'; die Hebelarme 45, 46 liegen an den drehbar auf der Grundplatte gelagert sind. Jeweils am Anschlagbolzen 40, 41 an und die Werkzeugbacken freien Ende der werkstückseitigen Arme 21, 22 sind 23, 24 klaffen auseinander. Führen Phiole, Mehrspinje eine feilenartige Werkzeugbacke 23, 24 mit del-Werkzeugkopf und Vorrichtungen eine Längsbe-Schrauben 25, 26 auswechselbar befestigt. Die werk- 15 wegung in Richtung des Pfeils 47 aus, dann berührt zeugseitigen Arme sind so gekröpft, daß sich die der Stift die Arbeitsflächen 32', 33' zunächst noch Werkzeugbacken in Höhe der oberen Zähne 27 des nicht, so daß die Werkzeugbacken 23, 24 zunächst Werkstücks 7 befinden, wenn die Glockenfräser die noch klaffend und das Werkstück nicht berührend an Werkstückzähne 28 bearbeiten, die sich etwa auf der diesen sich vorbeibewegen. In dem Augenblick, in horizontalen Mittellinie 29 des Werkstücks befinden. 20 dem der Stift 44 die Arbeitsflächen 32', 33' berührt Natürlich kann das Verhältnis vom gratbildenden (etwa die Stellung, die in Fig. 3 dargestellt ist), nä-Werkzeug (Glockenfräser) zum entgratenden Werk- hern sich die Werkzeugbacken und legen sich gegen zeug (feilenartige Backen) auch ein anderes sein, als die Stirnseiten des Werkstücks an. Differenzen zwibeispielhaft zeichnerisch dargestellt wurde. Der dem sehen der Werkstückdicke und dem Durchmesser des Werkstück abgewendete Arm 30, 31 ist verhältnismä- 25 Stiftes werden von den Blattfedern 34, 35 aufgenomßig kurz. Diese Arme verlängernd ist je ein Nocken men. Bei der weiteren Bewegung in Richtung des oder Leitlineal 32, 33 mittels je einer Blattfeder 34, Pfeils 47 gleiten die Werkzeugbacken feilend über die 35 und Schrauben 36, 37 federnd nachgiebig befe- Stirnflächen des Werkzeugs. Entsprechend auch wähstigt Die Arbeitsflächen 32', 33' der Nocken oder rend der Rückbewegung in Richtung des Pfeils 48, Leitlineale sind mit einem Abstand gegeneinander ge- 30 bis der Stift die Arbeitsflächen 32', 33' wieder verrichtet. Diese aus dem Arm 30, 31 und den Leitlinea- läßt. In diesem Augenblick klaffen die Backen wieder len 32, 33 bestehenden Hebelarme 45, 46 werden mit auseinander.
Federn 38, 39, die sich an der Grundplatte abstützen Durch die feilenartige hin- und hergehende Bewe-
gegeneinander gedrückt. Der Hub nach innen wird gung wird der von den Glockenfräsern 6 erzeugte
durch zwei Anschlagbolzen 40, 41 begrenzt. Am 35 Grat restlos entfernt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Die der Erfindung zugrundeliegende. Aufgabe wird Patentansprüche: '—'dadurch gelöst,', daß das. feilenartige-1 Werkzeug zu sammen mit dem gratbildenden, hin- und hergehen-
1. Vorrichtung an'meiner -Maschine zum-iBeaS· den, rotierenden Werkzeug für den Hin- und Hergang beiten der Zahnenden von Zahnrädern od. dgl. 5 angetrieben und auf einem Teil des Hin- und Hermit einem hin- und hergehenden, rotierenden gangs von- einem Nocken "rechtwinkelig dazu bewegt Werkzeug, z.B. mit einem Glockenfräser, zum wird. ■ : ■■ '■■ '·'
Entgraten der Stirnseiten der Werkstücke mit Die Wirtschaftlichkeit des Gegenstands der Erfin-
mindestens einem hin- und hergehenden feilenar- dung wird dadurch erhöht, daß zwei feilenartige tigen Werkzeug, dadurch gekennzeich- io Werkzeuge mit einander zugekehrten Arbeitsflächen
DE19671627353 1967-11-17 1967-11-17 Vorrichtung zum Entgraten an einer Maschine zum Bearbeiten der Zahnenden von Zahnrädern Expired DE1627353C (de)

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DEH0064492 1967-11-17

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DE1627353A1 DE1627353A1 (de) 1971-08-05
DE1627353C true DE1627353C (de) 1973-02-01

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