DE162157C - - Google Patents

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DE162157C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine tragbare Atmungsvorrichtung, bei welcher die ausgeatmete Luft durch Bindung der Kohlensäure und Zuführung frischen Sauerstoffs in bekannter Weise wieder atembar gemacht wird und bei der in die Luftleitung Rückschlagventile zur Festlegung der von der ausgeatmeten und der einzuatmenden Luft zurückgelegten Wege nicht eingeschaltet
ίο, sind. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die ausgeatmete Luft zunächst in eine Maske, einen Helm oder einen Mundschlauch ausgestoßen, um von hieraus in den Behälter zu gelangen, in welchem die Bindung der Kohlensäure erfolgt. Es kommt daher nicht die gesamte ausgeatmete Luft mit dem Ätzkali oder dergl. in Berührung, sondern derjenige Teil, welcher sich nach dem Ausatmen zwischen dem Munde des Atmenden und dem Ätzkalibeliälter befindet, bleibt von der Reinigung ausgeschlossen.' Da nun die Einatmung der gereinigten Luft durch denselben Schlauch erfolgt, so folgt daraus, daß, ehe die gereinigte und mit Sauerstoff aufgefrischte Luft in den Mund und die Lungen des Atmenden gelangt, derselbe zunächst die nicht gereinigte Luft aus dem Schlauch einatmen muß. Es ist dies mit Rücksicht darauf, daß die ausgeatmete Luft einen Kohlensäuregehalt von 4,4 bis 5,4 Prozent enthält, ein den bekannten Vorrichtungen gemeinsamer erheblicher Übelstand.
Um zu verhüten, daß die Ein- und Ausatmungsprodukte in denselben Raum gelangen, hat man bereits den Versuch gemacht, die frische Luft dem Atmenden durch eine gesonderte Leitung zuzuführen, welche in unmittelbarer Nähe des Mundes in die Leitung für die ausgeatmete Luft einmündet. Um jedoch die beabsichtigte Wirkung zu erreichen, war es erforderlich, in die Leitungswege Ventile einzuschalten, was ebenfalls Übelstände in sich schließt, da die Ventile die Zuverlässigkeit der Vorrichtung beeinträchtigen und das Atmen erschweren.
Diese Übelstände sollen nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die Leitungswege für die einzuatmende und die ausgeatmete Luft in unmittelbarer Nähe des Mundes des Atmenden zusammengeführt werden, und daß die gereinigte und mit frischem Sauerstoff gemischte Luft mit mäßigem Druck in den Mundschlauch eingeführt wird, so daß Ventile sich erübrigen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 die Gesamtanordnung der Vorrichtung, Fig. 2 und 3 die Einrichtung des Mundstückes in zwei Ausführungsformen.
Es ist ι der Schlauch, durch welchen vermittels des Mundstückes 2 die ausgeatmete Luft in den das Bindemittel für die Kohlensäure enthaltenden Atmungssack 3 gelangt. Letzterer ist mit Tragösen 4 und dem Ablaßventil 5 versehen.
Aus den Sauerstoffflaschen 6, welche in bekannter Weise mit den Ventilen 7, einem Manometer 8, einem Druckverminderungsventil 9 und einem Hilfsventil IO ausgestattet sind, gelangt derSauerstoffindieLeitung.il und aus dieser in das Mundstück 2. In die Leitung 11 ist ein Injektor 12 eingeschaltet, durch welchen vermittels der Leitung 13 die gereinigte Luft aus dem Atmungssack abgesaugt wird. Die Ausbildung des Mundstückes geht aus den Fig. 2 und 3 hervor. Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 2 ist das Mundstück 2 düsenartig in den nach oben sich erweiternden Schlauch 1 hineingeführt. Beide sind von der Kapsel 14 umschlossen , in welche die Leitung 11 einmündet.
Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 3 ist das Mundstück düsenförmig in die Kapsel 14 hineingeführt, an welche einerseits die Leitung 11, andererseits der Schlauch 1 angeschlossen ist.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Ausatmen gelangt die Luft durch das Mundstück 2 in den Schlauch 1 und von hier in den Atmungssack 3, gleichzeitig den abgesonderten Speichel mitführend, während beim Einatmen die durch Sauerstoff aufgefrischte gereinigte Luft den durch die ungefiederten Pfeile in Fig. 2 und 3 bezeichneten Weg nimmt. Da die frische Luft mit mäßigem Überdruck in das Mundstück eintritt, so wird dadurch einem Rücktritt der innerhalb des Schlauches 1 enthaltenen schlechten Luft beim Einatmen vorgebeugt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: ι
    ι. Tragbare Atmungsvorrichtung, bei welcher unter Wegfall von Ventilen für die Zuführung der einzuatmenden, unter mäßigem Druck stehenden sauerstoffreichen Luft ein besonderer Leitungsschlauch vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Schlauch in ein Mundstück geführt wird und dadurch möglichst nahe am Munde des Atmenden mit einem zum Abführen der ausgeatmeten Luft dienenden Schlauch verbunden ist. . ■ ·
  2. 2. Ausführungsform der Atmungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (2) düsenförmig in ein Gehäuse (14) hineingeführt ist, in welches einerseits die Leitung (11) für die einzuatmende Luft einmündet, während andererseits der Schlauch (1) für die ausgeatmete Luft mit einer becherförmigen Erweiterung in das Gehäuse hineinragt, oder unter Wegfall dieser Erweiterung an dasselbe angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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