DE1598397B2 - Elektrode zur Bestimmung des Sauerstoff-Partialdruckes in Bakterien-Nährtlüssigkehen - Google Patents

Elektrode zur Bestimmung des Sauerstoff-Partialdruckes in Bakterien-Nährtlüssigkehen

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DE1598397B2 DE19661598397 DE1598397A DE1598397B2 DE 1598397 B2 DE1598397 B2 DE 1598397B2 DE 19661598397 DE19661598397 DE 19661598397 DE 1598397 A DE1598397 A DE 1598397A DE 1598397 B2 DE1598397 B2 DE 1598397B2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Elektrode zur Bestimmung des Sauerstoff-Partialdruckes in Bakterien-Nährflüssigkeiten, bestehend aus einer Hülse, die durch eine sauerstoffdurchlässige Membran unten verschlossen ist und einem in die Hülse einzufügenden Einsatz, der eine Platinfiäche und eine Bezugselektrode enthält.
Die bekannten Anordnungen der bezeichneten Gattung (Pflügers Archiv, 276/1963, Pflügers Archiv, 271/1960) weisen Nachteile auf, wenn der Einsatz und die Hülse häufig getrennt werden müssen, wie es beispielsweise der Fall ist, wenn hohe Anforderungen an die Keimfreiheit solcher Anordnungen gestellt werden, wenn also Heißdampfsterilisation und nicht nur Heiß-Sterilisation zur Anwendung kommen soll. Hierbei darf nämlich der Meßkopf und der Elektrolyt nicht dem Heißdampf ausgesetzt werden, weil sonst die Elektrode zerstört, zumindest aber die Eichkurve der Elektrode geändert wird.
Ebenso ist eine andere bekannte Elektrode (Beckmann, Spinco SB/160 B) bestimmungsgemäß nur heiß und nicht im Heißdampf sterilisierbar.
Schließlich sind auch die aus der deutschen Auslegeschrift 1179 393 und der USA.-Patentschrift: 2 913 386 bekannten Anordnungen nicht bestim-1 mungsgemäß zerlegbar, um die Außenhülle bei Bedarf jeweils im Autoklaven zu sterilisieren.
Somit ist die Aufgabe gestellt, eine in Heißdampf! sterilisierbare Elektrode zu schaffen, die leicht in \ Außenhülle und Einsatz zerlegbar ist, ohne daß sich '< die Eichkurve der Anordnung ändert. j
ίο Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die die i Hülse verschließende Membran zwischen 50 bis
1000 μ dick ist. i
Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, daß die i
Membran einmal robust genug ist, so daß der Einsatz j
is ohne Beschädigung aus- und einbaubar ist, und daß sich zum anderen die Eichkurve der Anordnung nicht ändert, weil der die Elektrode tragende Einsatz der thermischen Belastung bei Sterilisation nicht ausgesetzt ist und beim Einbau in ausreichend engem Kontakt zu der robusten Membran gebracht werden kann.
Man kann also die Hülse fest in das Kulturgefäß für die Bakterien einbauen, sterilisieren, die Elektrolytflüssigkeit einfüllen und den Einsatz mit der PIatinfläche und der Bezugselektrode einfügen, ohne daß die Eichkurve verändert wird.
Als Werkstoff für die Membranen eignen sich sauerstoffdurchlässige sterilisierbare Stoffe, z. B. Silicon-Kautschuk, die vorteilhaft noch mechanisch,
z. B. durch Glasfasern, stabilisiert sind.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Elektrode nach der Erfindung zeigt die Abbildung.
Die Hülse 1 ist am unteren Ende mit der Membran 2 verschlossen. Am oberen Ende ist in ■ die Hülse der Einsatz 3 eingehängt und mit Hilfe der Mutter 4, des Sprengringes 5 und des Distanzringes 6 befestigt. Der Einsatz 3 enthält ein Glasrohr 7, in dem sich unten die Platinfläche 8 befindet, die aus Gründen der Stabilisierung des Elektroden-Reduktionsstromes und der Versorgung der Platinfläche mit dem für die elektrochemische Reaktion notwendigen Elektrolyten von einer Zellophanfolie 9 bedeckt ist. Außerdem enthält der Einsatz eine Bezugselektrode 10. In dem Raum 11 wird die Elektrolytflüssigkeit eingefüllt, nachdem die Hülse in dem Meßgeräß (nicht dargestellt) befestigt und sterilisiert worden ist. Hierauf wird der Einsatz 3 eingebracht und befestigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrode zur Bestimmung des Sauerstoff Partialdruckes in Bakterien-Nährflüssigkeiten, bestehend aus einer Hülse, die durch eine sauerstoffdurchlässige Membran unten verschlossen ist, und einem in die Hülse einzufügenden Einsatz, der eine Platinfläche und eine Bezugselektrode enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hülse verschließende Membran zwischen 50 bis 1000 μ dick ist.
2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran aus Silicon-Kautschuk besteht.
3. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran aus einem glasfaserverstärkten sauerstoffdurchlässigen Werkstoff besteht.
DE19661598397 1966-05-04 1966-05-04 Elektrode zur Bestimmung des Sauerstoff-Partialdruckes in Bakterien-Nährflüssigkeiten Expired DE1598397C3 (de)

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DE2801223C3 (de) 1978-01-12 1981-01-15 Gesellschaft Fuer Biotechnologische Forschung Mbh (Gbf), 3300 Braunschweig Elektrodenanordnung
US4466878A (en) * 1983-01-12 1984-08-21 Instrumentation Laboratory Inc. Electrochemical electrode assembly

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