DE159797C - - Google Patents

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DE159797C
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rollers
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B53/00Operation or control of locks by mechanical transmissions, e.g. from a distance
    • E05B53/003Operation or control of locks by mechanical transmissions, e.g. from a distance flexible

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  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
V£ 159797 KLASSE 68«.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen von Schlössern mittels Zugseils oder dergl., durch welche mittels an Rollen angreifender Handhebel das Zurückstoßen der Türfallen von den einzelnen Stockwerken aus bewerkstelligt wird. Das neue und wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Rollen mittels besonderer Kettchen oder dergl. mit dem
ίο Hauptzugseil verbunden sind und infolge der im Zugseil herrschenden Spannung mit einer gewissen Kraft gegen Anschläge gedrückt werden, in welcher Lage sie jedoch durch weitere, am Rollenumfang entgegengesetzt wirkende Zugfedern zum Teil wieder entlastet werden. Durch diese Anordnung wird ein doppelter Zweck erreicht. Erstens wird verhindert, daß die zwischen den Rollen und dem Zugseil erforderlichen Verbindungs-
kettchen beim Öffnen des Schlosses, d. h. beim Anziehen des Zugseils aus ihren Rillen treten. Zweitens erfordert die Vorrichtung wegen der teilweisen Entlastung -der Rollen einen wesentlich geringeren Kraftaufwand beim Gebrauche.
Die Vorrichtung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar stellen Fig. ι und 2 die Gesamtanordnung der Aufziehvorrichtung in Auf- und Grundriß dar.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen das Rollengehäuse, Fig. 3 eine Vorderansicht mit abgenommenem Deckel und Handhebel, die Fig. 4 letzteren selbst, während die Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch das Rollengehäuse
mit aufgesetztem Handhebel zeigt. In den Fig. 6 und 7 ist schließlich das Innere des Schließkastens zur Darstellung gebracht.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, geht das Zugseil α von dem dem Türschlosse gegenüberliegenden Schließkasten b aus, in welchem der zum Zurückstoßen der Türfalle bestimmte Winkelhebel c in bekannter Weise, sowie ein Regulierfederwerk d untergebracht sind, welch letzteres dazu dient, das Seil auf eine gewisse Spannung zu bringen. Das Seil führt von dem Schließkasten in geschlossenen Leitungen zu den einzelnen Stockwerken und ist hier durch Kettchen e mit den Rollen f in Verbindung gebracht. Diese Rollen / sind in besonderen Gehäusen g gelagert und werden unter dem Einflüsse der in dem Zugseil a herrschenden Spannung gegen die in entsprechenden Schlitzen geführten Anschlagstifte h gedruckt. In dieser Lage werden die Rollen jedoch unter dem Einflüsse von Zugfedern i, welche die Wirkung des Zugseils α zum Teile aufheben, entlastet. Das Verhältnis zwischen der Seilspannung und der durch die Zugfedern hervorgerufenen Spannung ist hierbei so geregelt, daß die Summe aller Zugfederspannungen um etwas geringer ist als diejenige des Zugseils a. Zur Bewegung der Rollen, d. h. um dieselben drehen zu können, dienen die Handhebel k, die lose auf den Rollenachsen sitzen und mit einem vorstehenden Zapfen I versehen sind, der im Ruhezustande der Rollen gegen einen Anschlag m derselben stößt, so daß also bei einer Drehung des Handhebels k im Sinne des Pfeils (Fig. 3) die Rolle/ mitgenommen
wird. Um eine zufällige Drehung des Handhebels k zu verhindern, können dieselben durch geeignete Federn η oder dergl. gesichert sein. Die Handhabung der neuen Vorrichtung gestaltet sich sehr einfach und bietet gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art wesentliche Vorteile. Das Zurückstoßen der Türfalle von irgend einem Stockwerke aus geschieht beispielsweise durch Drehen des Handhebels k im Sinne des in Fig. ι eingezeichneten Pfeils. Dadurch wird die mit dem Hebe] verbundene Rolle f gedreht, das Zugseil angezogen und das Schloß geöffnet. In den anderen Stockwerken drehen sich die Rollen f während dieses Vorgangs durch die in Wirkung tretenden Zugfedern i mit, so daß die Verbindungskettchen des lockerer gewordenen Zugseils straff in den Rillen liegen bleiben und sich niemals verwirren oder aus der Rille der Rollen heraustreten können. Wird der Handhebel k wieder freigelassen, so stehen sämtliche Rollen unter dem Einflüsse der im Aufzugseil α herrschenden Spannung und werden, weil letztere die durch die Zugfedern ausgeübte Spannung übertrifft, selbsttätig in ihre Ruhe- bezw. Anschlagstellungen zurückgeführt. Eine wesentliche Vereinfachung, welche die Neuerung bietet, besteht darin, daß man bei Drehung der Aufzughebel in den einzelnen Stockwerken nicht die ganze Kraft des gespannten Aufzugseils, sondern nur die Differenz zwischen dieser und der in den Zugfedern wirkenden Kraft zu überwinden hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum öffnen von Schlössern mittels Zugseils oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Hauptaufzugseil in den einzelnen Stockwerken durch Kettchen (e) oder dergl. verbundene Rollen (f) angeordnet sind, welche einerseits durch die im Hauptzug wirkende Spannung gegen Anschlagstifte (h) in den Rollengehäusen gedrückt und andererseits durch besondere, an den Rollenumfängen wirkende Zugfedern (i) zum Teil wieder entlastet werden, so daß infolge dieser Gegenwirkung die durch einen Handhebel (k) erfolgende Drehung der Rollen beim Zurückstoßen der Falle erleichtert wird und außerdem ein Austreten der Verbindungskettchen (e) aus dem Rollenkranz nicht stattfinden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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